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Nachrichten aus Deutschland: "Hoch aggressive Kuh" randaliert in Bayern

Sand am Main: "Hoch aggressive Kuh" randaliert in Bayern +++ Malchow: Betrunkener hält Militärkonvoi auf +++ Reinsdorf: Unbekannte zünden AfD-Laster an +++ Essen: Mann stoppt S-Bahn, weil seine Frau fehlt +++ Nachrichten aus Deutschland.

Eine entlaufene Kuh randalierte in Unterfranken (Symbolbild)

Eine entlaufene Kuh randalierte in Unterfranken (Symbolbild)

DPA

Sand am Main: "Hoch aggressive Kuh" randaliert in Bayern

Sie zerstörte ein komplettes Gewächshaus, beschädigte einen Roller und einen Streifenwagen und ging als "hoch aggressive Kuh" in den Polizeibericht ein: Erst Betäubungspfeile aus dem Blasrohr eines Tierarztes haben eine ausgebrochene Kuh im unterfränkischen Sand am Main gestoppt. Vorausgegangen war eine mehrstündige Verfolgungsjagd mit mehreren Polizeiautos, an der nach Polizeiangaben vom Sonntag auch ein Hubschrauber beteiligt war. Vier Stunden nach ihrem Ausbruch wurde die Kuh von ihrem Besitzer mit einem Anhänger in den heimischen Stall zurückgebracht.

Quelle: DPA

Malchow: Betrunkener bringt Militärkonvoi zum Stillstand 

Seinen Rausch sollte man nicht in einem auf der Straße stehenden Auto ausschlafen. Genau das tat aber ein Berliner, der mit seinem Auto die rechte Fahrbahn auf einer Brücke im mecklenburgischen Malchow blockierte. Das Problem: Am frühen Morgen wollte ein Bundeswehr-Konvoi die Brücke passieren, musste aber wegen des Autos anhalten. Die Militärs schoben daraufhin den Wagen - nach Rücksprache mit dem 36-jährigen Besitzer - von der Brücke in den Bereich einer Baustelle, um den Weg freizumachen. 

Der Mann habe erklärt, der Wagen sei wegen Spritmangels liegengeblieben. Dabei sei Polizisten der Alkoholgeruch aufgefallen, bevor ein Atemalkoholtest (1,6 Promille) den Verdacht erhärtete. So musste der Mann auch seinen Führerschein abgeben. Freuen durfte sich den Angaben zufolge die Bahn, die dadurch am Samstag einen zusätzlichen Passagier gewann.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Samstag, den 19. Oktober

Reinsdorf: Unbekannte fackeln AfD-Laster ab  

Unbekannte haben im thüringischen Reinsdorf einen Lastwagen, den die AfD für für ihren Wahlkampf  nutzte, angezündet und komplett zerstört. Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund nicht aus. "Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Diese erstrecken sich derzeit in alle Richtungen", teilte die Landespolizeiinspektion Nordhausen mit. "Ein politisches Tatmotiv kann nicht ausgeschlossen werden."  Menschen wurden bei dem Feuer am Samstagmorgen nicht verletzt. Der Lastwagen sei für den Wahlkampf der AfD genutzt worden und in einem Hof in Reinsdorf nahe Sondershausen abgestellt gewesen. Der Sachschaden belaufe sich auf mindestens 80.000 Euro. 

Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke zeigte sich von einer politischen Tat überzeugt: "Die Umstände des Anschlags lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass es sich hier um eine politisch motivierte Tat handelte. Nur dem Glück und dem schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind." Die AfD setze ihren Wahlkampf wie geplant fort. In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Laut AfD-Landesverband stand der Lkw auf dem Grundstück eines Parteimitgliedes.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Freitag, den 18. Oktober

Duisburg: Kinder sollen Igel zu Tode gequält haben

In Duisburg ermittelt die Polizei in einem drastischen Fall von Tierquälerei. Demnach waren die Beamten bereits am vergangenen Donnerstag von Zeugen alarmiert worden, die eigenen Angaben zufolge beobachtet hatten, wie vier Jungen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren sowie eine Jugendliche (etwa zwölf bis 14 Jahre alt) einen Igel massiv gequält hatten.

So soll die Gruppe den Igel eingesperrt, geschlagen und dann mit Schnürsenkeln an an einen Laternenpfahl gebunden haben. Tatsächlich fanden die Beamten das Tier später an der Lehnhofstraße tot vor.

Nun hofft die Polizei auf genauere Hinweise zu den Kindern. Wer etwas beobachtet hat, kann sich unter der Rufnummer 0203 280-0 an die zuständige Kriminalpolizei wenden.

Quelle: Polizei Duisburg

Essen: Mann stoppt S-Bahn, weil seine Frau fehlt

Weil er eine S-Bahn zum Warten auf seine Ehefrau zwingen wollte, hat sich ein 34-jähriger Mann auf einem Bahnhof in Essen kurzerhand vor den Zug auf die Gleise gestellt. Erst als die Ehefrau vor Ort war, kletterte der Dortmunder zurück auf den Bahnsteig und stieg mit der Frau in den Zug, wie die Bundespolizei am Freitag in Dortmund mitteilte. Einsatzkräfte konnten den Mann schon beim nächsten Halt der S-Bahn stellen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe eingeleitet. Die Bundespolizei sprach von einem "dreisten und vor allem lebensgefährlichen Vorfall". Nach Angaben der Ordnungshüter hatte der 34-Jährige vor dem Zwischenfall am Bahnhof Essen-West offenbar von dem Lokführer verlangt, auf die Frau zu warten. Als er kein Gehör fand, kletterte er dann in die Gleise.

Quelle: DPA

Eggenstein: Mann aus Auto geschleudert und überrollt

Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 36 nahe Karlsruhe ist am Donnerstagabend ein 25-jähriger Pkw-Fahrer aus seinem Wagen geschleudert und von nachfolgenden Fahrzeugen überrollt worden. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war ein 23-Jähriger von hinten auf den Kleinstwagen des Opfers aufgefahren. Der verlor demnach die Kontrolle über sein Auto, kam von der Straße ab und überschlug sich an einer Böschung. Dabei wurde der Mann, der laut Polizei vermutlich nicht angeschnallt war, aus seinem Elektro-Fahrzeug hinaus auf die Fahrbahn geschleudert, wo er liegen blieb und in der Folge von weiteren Fahrzeugen überrollt wurde. Der mutmaßliche Unfallverursacher krachte mit seinem Auto in die Mittelleitplanke. Er wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht.

Das Elektrofahrzeug des Opfers steht an der Unfallstelle auf der B36

Nach einem Auffahrunfall ist ein 25-Jähriger in Eggenstein-Leopoldshafen (Kreis Karlsruhe) von mehreren Autos überfahren und dabei tödlich verletzt worden.

DPA

Quelle: DPA / Polizei Karlsruhe

Leverkusen: Frau verschleppt und in Wald ausgesetzt

Zwei bisher Unbekannte sollen am Mittwoch in Leverkusen eine Frau in ihr Auto gezerrt und in ein nahe gelegenes Waldgebiet verschleppt haben. Laut Polizeibericht sprachen die mutmaßlichen Täter die 45-Jährige zunächst an einer Bushaltstelle an und schlugen ihr unvermittelt ins Gesicht. Danach fuhren sie mit ihr davon. In dem Wald ließ das Duo sein Opfer dann mehrere Stunden allein zurück. Zwei Walkerinnen halfen der orientierungslosen Frau aus dem Wald heraus. Die Hintergründe der Tat sind unklar. Die mutmaßlichen Täter sollen etwa 1,80 Meter groß sein, einer von beiden trug nach der Beschreibung der Frau einen Oberlippenbart. Zeugen und die beiden Walkerinnen können sich mit Hinweisen unter der Rufnummer 0221-229-0 bei der Polizei Köln melden.

Quelle: Polizei Köln

Neubrandenburg: 82-Jährige stürzt in Sauna und stirbt

Eine 82-Jährige ist in einer Hotel-Sauna in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) gegen den Ofen gefallen und gestorben. Wie der "Nordkurier" berichtet, hatte starke Rauchentwicklung – offenbar als Folge des Sturzes der Frau – am späten Mittwochnachmittag die Brandmeldeanlage des Hotels ausgelöst und die Feuerwehr und Rettungskräfte alarmiert. In der Sauna fanden sie die Seniorin, die mit ihrem Mann in dem Hotel zu Gast gewesen sein soll. Ersten Erkenntnissen zufolge soll die Verstorbene gesundheitliche Probleme gehabt haben. Ihr Mann, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks ebenfalls in der Saune befunden haben soll, musste mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden. Ein mögliches Fremdverschulden schloss die Neubrandenburger Polizei am Donnerstag aus.

Quelle: "Nordkurier"

Dortmund: Krankenwagen mit Patienten verunglückt

Ein Krankenwagen mit Patienten an Bord ist am Donnerstagabend auf der Autobahn 2 bei Dortmund auf einen Lkw aufgefahren und in die Leitplanke gerutscht. Nach Angaben der Feuerwehr Dortmund mussten insgesamt fünf Personen aus dem Auto eines privaten Betreibers geborgen werden – darunter eine Seniorin im Rollstuhl. Ein Notarzt konnte bei den Unfallopfern keine schweren Verletzungen feststellen. 

Quelle: Feuerwehr Dortmund


 Nachrichten von Donnerstag, den 17. Oktober

Brunsbüttel: Neue Fakten im Vermisstenfall einer Frau mit ihrem Kind

Im Fall einer im Watt vor Brunsbüttel mit ihrem achtjährigen Sohn verschwundenen Frau gibt es offenbar eine Wende. Die Ermittler gehen mittlerweile von einem gezielten Verschwinden der Frau aus ihrem Lebensumfeld aus. Die 41-Jährige habe zuvor ihr Konto und das ihres Sohnes leergeräumt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zudem habe sie beim Verschwinden am Sonntag ihre kompletten Ausweispapiere dabei gehabt. Ihren Wagen hatte sie bereits einige Tage zuvor verkauft.

Zudem hätte die Frau einen Tag nach ihrem Abtauchen eine Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten antreten müssen. Grund waren nach Polizeiangaben mehrere Betrugsdelikte. Außerdem meldete sich am Donnerstag ein Zeuge bei der Polizei. Er gab an, die Frau habe ihm vor einigen Tagen Sachen verkaufen wollen und dabei erwähnt, dass sie sich absetzen wolle.

Ein Suizid in der Elbe werde durch diese Fakten immer unwahrscheinlicher, teilten die Beamten weiter mit. Der Aufenthaltsort von Mutter und Sohn ist weiter unbekannt. Das Handy der Frau ist abgeschaltet.

Rettungskräfte hatten die großangelegte Suche auf der Elbe und an den Ufern im Watt vor Brunsbüttel am Dienstag eingestellt. Eine junge Frau hatte die Behörden am Sonntagabend eingeschaltet, weil die Frau und ihr Kind mit der Ankündigung einer Selbsttötung über den Elbdeich in Richtung Wasser gegangen seien. Laut Feuerwehr handelte es sich dabei um eine 19 Jahre alte Tochter der Vermissten.

Quellen: DPA, Polizei

Kreuzau: Jugendliche drangsalieren Obdachlosen und greifen Helfer mit Schlagstock an

In Kreuzau im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen haben fünf Jugendliche am Mittwochabend einen Mann bepöbelt und einen weiteren tätlich angegriffen. Wie die Polizei berichtet, haben die jungen Männer zunächst einen vorbeilaufenden Obdachlosen drangsaliert. Als sich ein Zeuge einmischte, richteten sie ihre Aufmerksamkeit auf den 33-Jährigen und umringten ihn. Der Helfer wurde beschimpft und laut Polizei mit einem Teleskopschlagstock geschlagen. Anschließend ergriff die Gruppe die Flucht. Der Angegriffene wurde leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht nun nach den Angreifern. 

Quelle: Polizei Düren

Bielefeld: Verlorene Speicherkarte deckte Kindesmissbrauch auf - Mann verurteilt

Wegen sexuellen Missbrauchs zweier Kinder und Besitzes von Kinderpornografie muss ein 57-jähriger Niedersachse für drei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Zu dieser Haftstrafe verurteilte das Amtsgericht Bielefeld den Deutschen am Donnerstag. Damit ging das Gericht beim Strafmaß um drei Monate über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus. Der Verteidiger hatte für eine Bewährungsstrafe plädiert.

Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt, weil der Mann im Februar 2019 bei Halle im Teutoburger Wald eine Tasche mit einer Speicherkarte verloren hatte. Darauf hatte ein Fundbüro nicht nur das Foto eines Mannes entdeckt, sondern auch Videos vom sexuellen Missbrauch von Kindern im Schlaf. Wie sich später herausstellte, waren die Opfer die Enkelkinder einer ehemaligen Freundin des 57-Jährigen aus Bielefeld.

Vor Gericht legte der Mann aus dem Heidekreis in Niedersachsen ein Geständnis ab und entschuldigte sich bei der Familie der Kinder. "Ich kann jeden verstehen, der nicht nachvollziehen kann, was ich da gemacht habe", sagte der Mann. Er selbst könne es heute auch nicht begreifen. Amtsrichterin Astrid Salewski ging zum Abschluss der mündlichen Verhandlung davon aus, dass der Fund der Tasche im Wald kein Zufall war. "Sie wollten doch erwischt werden", sagte Salewski in Richtung des Angeklagten, der nicht widersprach.

Quelle: dpa

Dortmund: Zwölfjähriger bedroht Kinder mit Messer

Im Dortmunder Stadtteil Wickede hat ein Zwölfjähriger am Sonntag spielende Kinder überfallen und unter anderem mit einem Messer bedroht. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, forderte er zunächst eine Sechsjährige auf, ihr Handy herauszugeben. Außerdem hätte er eine Stechbewegung in Richtung eines Neunjährigen gemacht, der der Junge aber ausweichen konnte. Weil keines der Kinder ein Smartphone hatte, zog der Angreifer schließlich ab, zerstach noch einen Fahrradreifen und zerkratzte einen Pkw.

Der Vater eines der Kinder rief die Polizei und verfolgte den Zwölfjährigen. "Der Polizei berichteten die Kinder, dass der Tatverdächtige auch eine Pistole gezogen und mit einer Handbewegung das Durchgeladen der Waffe angedeutet haben soll", schreiben die Beamten. Polizisten konnten den Jungen schließlich stellen und fanden bei ihm ein Messer sowie eine Spielzeugpistole. Er sei der Polizei bereits aus zahlreichen Einsätzen bekannt, heißt es. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Junge den Erziehungsberechtigten übergeben.

Quelle: Polizei Dortmund

Limburg: Unbekannte läuft plötzlich auf die Autobahn

Eine bisher noch nicht identifizierte Frau ist am Mittwochabend auf der Autobahn 3 bei Limburg (Hessen) von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt worden. Die Unbekannte sei von einem Feldweg aus auf die Autobahn gelangt und habe unvermittelt die rechte Spur der Fahrbahn in Richtung Köln betreten, so eine Sprecherin der Polizei. Ein tschechischer Brummifahrer erfasste die Frau trotz Vollbremsung. Wer die Tote ist und woher sie genau kam ist derzeit unklar, da sie keine Ausweispapiere bei sich trug. Die Kriminalpolizei Limburg ermittelt – der Lkw wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt.

Quelle: Polizei Westhessen

Heidesheim: Auto krachen in Horde Wildschweine

Bei einem Massencrash auf der Autobahn 60 in Rheinland-Pfalz sind in der Nacht zum Donnerstag elf Wildschweine verendet. Wie die Polizei mitteilte, krachten in der Nähe der Abfahrt Ingelheim-Ost vier Autos in eine Rotte von etwa 20 Tieren. Dabei seien elf Wildschweine getötet worden. Ein Pkw war laut Polizei nicht mehr fahrbereit. Der Schaden wurde zunächst mit 16.000 Euro beziffert. 

Quelle: AFP

Bottrop: Acht Verletzte nach Ausschreitungen bei Kurden-Demo 

Bei einer Demonstration von Kurden gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien sind am Mittwoch im nordrhein-westfälischen Bottrop acht Menschen verletzt worden. Darunter waren fünf Polizisten, wie eine Polizeisprecherin sagte. Fünf Personen wurden wegen mutmaßlicher Körperverletzung vorläufig festgenommen. Vier der Verletzten mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden, darunter ein Polizist. Demnach war es bei der Demonstration am Mittwochabend zwischen Teilnehmern der Demo und mehreren Passanten türkischer Herkunft zu Provokationen und Steinwürfen gekommen. "Ein Aufeinandertreffen konnten wir nur dadurch verhindern, dass wir mit starker Polizeipräsenz in der Innenstadt unterwegs waren", sagte die Sprecherin weiter.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Mittwoch, den 16. Oktober

München: Junge bestellt im Internet aus Versehen giftigen lebenden Skorpion

Statt eines eingegossenen toten Skorpions hat sich ein Junge aus dem Großraum München versehentlich im Internet ein hochgiftiges und lebendes Exemplar bestellt. Das Tier, dessen Haltung in Bayern anders als in anderen Bundesländern verboten ist, "verfügt über eines der stärksten Gifte überhaupt", wie die Auffangstation für Reptilien in München am Mittwoch mitteilte. 

Der etwa Zehnjährige hatte seine Sammlung von in Acryl gegossenen Skorpionen vergrößern wollen. Auf der Suche habe seine Mutter das Tier für ihn im Internet bestellt. Noch bevor das Paket ganz ausgepackt war, bemerkten beide, dass der Skorpion im Karton noch lebte. "Wäre der Karton also geöffnet worden, hätte durchaus eine Chance bestanden, dass Kind oder Mutter gestochen worden wären, und dies hätte unbehandelt eventuell sogar zum Tode geführt", hieß es in der Mitteilung. Sie kontaktierten die Auffangstation, in der das Tier nun seit vergangener Woche lebt.

Der bestellte Skorpion gehört den Angaben nach zur Art "Androctonus australis", die hauptsächlich in Nordafrika und Südasien vorkommt. Jährlich sorgten Begegnungen mit dem Skorpion bei Bewohnern der Wüstenregionen für tödliche Unfälle. Diese Art sei aggressiv und alles andere als zurückhaltend.

Quelle: DPA

Bochum: Ente absichtlich überfahren? Ermittlungen gegen Taxifahrer

Ein Taxifahrer soll in Bochum absichtlich eine humpelnde Ente überfahren haben. Gegen den noch unbekannten Fahrer wird wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ermittelt, wie die Bochumer Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Zwischenfall ereignete sich demnach bereits am Donnerstag vergangener Woche auf einer Straße im Stadtteil Grumme. Dort überquerten zwei Wildenten die Fahrbahn auf dem Weg zu einem Teich. Mehrere aufmerksame Fahrer stoppten ihre Fahrzeuge, um den gefiederten Teichbewohnern das gefahrlose Überqueren zu ermöglichen.     

Ein Taxi allerdings soll einer Zeugin zufolge vorsätzlich auf die beiden deutlich erkennbaren Enten zugefahren sein, von denen eine stark humpelte. Dieses Tier konnte sich vor dem Taxi nicht mehr retten und blieb schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen. Die Ente verendete wenig später in den Händen der Zeugin.

Quelle: AFP

Sulza: Mann verletzt sich bei Beseitigung von Maulwurfshügel

In Sulza im Saale-Holzland-Kreis hat sich ein Gemeindemitarbeiter schwer verletzt, als er Maulwurfshügel beseitigen wollte. Wie die Polizei am Mittwochmorgen berichtet, hatte der 47-Jährige Böller in die Hügel gesteckt und sie angezündet. Dabei stellte er einen Fuß drauf. Bei der Detonation erlitt er schwere Verletzungen am Fuß und am Auge. 

Quelle: Thüringer Polizei

St. Goarshausen: Betrügerin lässt sich Pakete in Hotel liefern – Festnahme

Im rheinland-pfälzischen St. Goarshausen ist der Polizei eine bundesweit gesuchte Betrügerin ins Netz gegangen. Wie die Beamten am Mittwoch berichteten, hatte die 45-Jährige online unter falschem Namen in einem Hotel in Kestert ein Zimmer gebucht und bei der Ankunft angegeben, eine Vielzahl von Paketen zu erwarten, die sie dann dort abholen wolle. Aufgrund eines ähnlich gelagerten Sachverhalts im vergangenen Jahr schöpfte der Hotelbesitzer Verdacht und informierte die Polizei. Als die Frau am Nachmittag ins Hotel zurückkehrte, stellten die Beamten fest, dass sie bereits wegen zahlreicher Betrugsdelikte bundesweit aufgefallen war und mehrere Haftbefehle gegen sie vorlagen. Die Frau wurde festgenommen und in die JVA gebracht. Die bereits eingetroffenen Paketlieferungen, vornehmlich Bekleidungs- und Kosmetikartikel, wurde sichergestellt.

Quelle: Polizeidirektion Montabaur


 Nachrichten von Dienstag, den 15. Oktober

Brunsbüttel: Polizei sucht mit Fotos nach Mutter und Kind

Nach dem Verschwinden einer 41-Jährigen und ihrem achtjährigen Sohn aus Brunsbüttel sucht die Polizei jetzt mit Fotos nach den beiden. Die Frau war von ihrer 19-jährigen Tochter am Montagabend als vermisst gemeldet, nachdem die Frau mit dem Kind im Watt verschwunden war. Rettungskräfte suchten bislang vergeblich nach ihnen. Fußspuren im Watt, Kleidungsstücke sowie Schuhe an einer Bühne hätten jedoch darauf hingedeutet, dass sich die Frau und der Junge in Wassernähe aufgehalten hätten. Inzwischen wurde die Suche eingestellt. "Neben der Möglichkeit des sogenannten erweiterten Suizides prüft die Heider Kriminalpolizei auch, ob die vermisste Frau gezielt ihr Lebensumfeld verlassen wollte", heißt es in einer Mitteilung der Polizei. "Dazu wird die Bevölkerung um Mithilfe gebeten. Wer die Frau und ihren Sohn gesehen hat, möge sich bitte bei der Kriminalpolizei Heide unter 0481-94 0 melden."

Quelle: Polizeidirektion Itzehoe

Halle: Autofahrer erfasst 13-Jährige am Straßenrand - tot

In Sachsen-Anhalt hat ein Autofahrer ein 13-jähriges Mädchen am Straßenrand erfasst. Die Schülerin wurde schwer verletzt und starb noch am Unfallort, wie die Polizei in Halle in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Ein weiteres gleichaltriges Mädchen wurde bei dem Unfall am Montagabend verletzt, schwebte aber nicht in Lebensgefahr. Die beiden Mädchen liefen den Angaben zufolge gegen 19 Uhr zu Fuß an einer Landstraße zwischen Mansfeld und Vatterode am Fahrbahnrand. Ein 33-jähriger Autofahrer, der in derselben Richtung fuhr, erfasste aus bislang unbekannten Gründen eines der Kinder. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb das Mädchen. Die andere 13-Jährige wurde am Arm verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: AFP

Münster: 65 Autos bei Brand in Parkhaus von Flughafen beschädigt

Bei einem Großbrand am Flughafen Münster Osnabrück (FMO) sind am Montagabend in einem Parkhaus rund 65 Autos zum Teil komplett zerstört worden. Ersten Erkenntnissen zufolge brach der Brand auf dem Parkdeck im ersten Obergeschoss aus, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Die beiden von dem Feuer betroffenen Etagen des Parkhauses waren zunächst gesperrt. Alle anderen Parkdecks wurden wieder freigegeben. 

Die Feuerwehr hatte den Brandort in der Nacht gegen 3 Uhr verlassen, wie ein Sprecher sagte. Ausgebrochen war das Feuer am Montagabend. Die rund 65 betroffenen Autos müssten aus dem Parkhaus abtransportiert werden, da sie nicht mehr fahrtüchtig seien. Etwa 40 Fahrzeuge seien komplett ausgebrannt, 25 weitere seien von dem Feuer beschädigt worden. Auch das Parkhaus selbst wurde demnach in Mitleidenschaft gezogen, unter anderem bröckelte Beton ab.

Das mehrgeschossige Parkhaus, in dem die Autos brannten, sei rund 100 Meter vom Flughafenterminal entfernt, hieß es von der Feuerwehr. Das Gebäude sei nach ersten Erkenntnissen nicht einsturzgefährdet. Nach Abschluss der Löscharbeiten, müssten die Fahrzeuge geborgen werden. 

Verbrannte Autos stehen in einem Parkhaus am Flughafen Münster Osnabrück

Feuerwehrleute sind bei einem Brand in einem Parkhaus am Flughafen Münster Osnabrück im Einsatz

DPA

Quelle: DPA

Neuwied: Mann trifft junge Pkw-Fahrerin mit Schlüssel am Kopf

Ein Unbekannter hat am Montagabend an einem Fußgängerüberweg in Neuwied (Rheinland-Pfalz) sein Schlüsselbund nach einer 18-jährigen Autofahrerin geworfen. Er traf die junge Frau durchs offene Fenster am Kopf, sodass sie kurz die Kontrolle über ihren Wagen verlor. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wollte der etwa 60-jährige Mann den Fußgängerüberweg in dem Moment betreten als die Pkw-Fahrerin selbigen passierte. Offenbar, weil sie nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Das brachte den Mann derart in Rage, dass er sie zunächst beschimpfte und dann den Schlüssel nach ihr warf. Die 18-Jährige stoppte ihr Auto und gab dem Mann seinen Schlüssel zurück. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht den Schlüsselwerfer.

Quelle: DPA

Leer: Mit Buttersäure gegen Mäuse - Gärtner im Krankenhaus

In Leer wollte ein Mann Wühlmäuse in seinem Garten mit Buttersäure bekämpfen. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Er habe Dämpfe der stark ätzenden und nach ranziger Butter stinkenden Substanz eingeatmet und auch auf die Haut bekommen, teilte die Feuerwehr Leer am Montagabend mit. 

Zudem löste er einen Großeinsatz mit 50 Feuerwehrleuten aus. Da zunächst unklar gewesen sei, um welche Substanz es sich handelte, mussten die Helfer in speziellen Schutzanzügen für Gefahrgutunfälle arbeiten. Auch die Rettungssanitäter behandelten den Mann zunächst in Schutzanzügen, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Dann rückte der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr an, der über Messgeräte, Auffang- und Überbehälter sowie eine mobile Dekontaminationsanlage für Einsatzkräfte verfügt.

Im Garten wurden Proben genommen und analysiert, die restliche Buttersäure geborgen und gesichert. Im Auftrag der unteren Wasserbehörde begannen Einsatzkräfte schließlich mit Atemschutz, Boden in einigen Bereichen des Gartens auszuheben.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Montag, den 14. Oktober

Ratingen: Lebensgefährlich verletzte Frau an Fahrbahnrand entdeckt

In Ratingen (NRW) haben Passanten am frühen Montagmorgen eine lebensgefährlich verletzte Frau am Fahrbahnrand einer Straße entdeckt. Das inzwischen als 44-jährige Frau aus Oberhausen identifizierte Opfer sei noch vor Ort notärztlich versorgt und anschließend in eine Spezialklinik gebracht worden, wo es aufgrund der Schwere der Verletzungen an Kopf und Körper intensivmedizinisch betreut werden muss.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge spricht das Verletzungsbild der Frau für eine Kollision mit einem Fahrzeug, dessen Fahrer im Anschluss offenbar flüchtete, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Nun sucht die Polizei nach möglichen Zeugen und stellt folgende Fragen:

  • Wer hat am frühen Montagmorgen an der Straße Am Sondert in Ratingen verdächtige Beobachtungen gemacht? 
  • Wer hat an der außerörtlich, dunkel und einsam gelegenen Straße am frühen Morgen eine Fußgängerin beobachtet?
  • Wer hat Beobachtungen gemacht, die zu einem Unfallgeschehen passen könnten?

Hinweise nehmen die Beamten in Ratingen unter der Rufnummer 02102 / 9981-6210 entgegen.

Quelle: Polizei Mettmann

Essen: Müllwagen kippt um – drei Verletzte

Bei einem Müllwagen-Unfall sind am Montag in Essen die drei Insassen des schweren Fahrzeugs verletzt worden. Der Müllwagen war nach Feuerwehrangaben auf einer Bundesstraße aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, hatte mehrere Meter Leitplanke abgerissen und war dann auf die Seite gestürzt.    

Die drei Verletzten wurden nach notärztlicher Untersuchung in Kliniken gefahren. Eine Passantin nahm das Geschehen so mit, dass sie ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Quelle: AFP

nachrichten deutschland - frau und kind im watt vermisst

Feuerwehrfahrzeuge stehen an einem Deich bei Brunsbüttel, wo seit der Nacht auf Montag eine Mutter und ihr Sohn vermisst gingen

DPA

Brunsbüttel: Frau und Kind im Watt vermisst

Einsatzkräfte haben in der Nacht zum Montag vergeblich nach einer im Watt vor Brunsbüttel vermissten Frau und ihrem achtjährigen Sohn gesucht. Zuvor hatte die 19-jährige Tochter der Vermissten die Behörden alarmiert, nachdem die Frau mit dem Kind im Watt verschwunden war, wie der Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen am Montag mitteilte. Demnach hatte die nun Vermisste vor ihrem Verschwinden suizidale Absichten geäußert.

Mehr als zwei Stunden lang wurden ein Gelände zwischen einem Yachthafen und dem Elbfähranleger in Brunsbüttel sowie die Elbe von Rettungskräften der Feuerwehr, Seenotrettungskreuzern der DGZRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) sowie Wasserschutzpolizei-Booten abgesucht. Gesucht wurde auch mit Hilfe von Wärmebildkameras und Nachtsuchgerät.

Fußspuren im Watt, Kleidungsstücke sowie Schuhe an einer Buhne hätten darauf hingedeutet, dass sich die Frau und der Junge in Wassernähe aufgehalten hätten, teilte die Feuerwehr mit. Gefunden wurde niemand. Gegen 3 Uhr wurde nach Absprache mit der Polizei die Suche abgebrochen. Die Suche nach beiden Personen soll heute fortgeführt werden.

Quelle: DPA

Stadtlohn: Ein Toter bei Absturz von Ultraleichtflugzeug

Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs im nordrhein-westfälischen Stadtlohn ist ein 54-jähriger Passagier getötet worden. Der 55 Jahre alte Pilot trug bei dem Unfall am Sonntag schwere Verletzungen davon, wie die Polizei im münsterländischen Borken mitteilte. Der Pilot aus Oberhausen war demnach beim Landen mit dem Ultraleichtflugzeug durchgestartet und dann aus etwa 15 Metern Höhe senkrecht abgestürzt.    

Der 55-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Enschede in den benachbarten Niederlanden gebracht. Der 54-jährige Passagier erlitt bei dem Absturz tödliche Verletzungen. Aufschluss über die genaue Unglücksursache sollen die weiteren Ermittlungen geben.

Quelle: AFP

Tuningen: Unfall mit Felsen: Toter Autofahrer noch nicht identifiziert

Ein Sportwagenfahrer, der auf der Autobahn A81 gegen einen auf die Fahrbahn gestürzten Felsen gekracht ist und starb, ist weiterhin nicht identifiziert. Die Ermittlungen liefen noch, sagte eine Sprecherin der Polizei am Montag. Der Fahrer war am Samstagabend nahe Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg gegen einen etwa drei Tonnen schweren Gesteinsbrocken geprallt, der sich von einem Hang gelöst hatte und auf die Fahrbahn gestürzt war. Das Auto ging in Flammen auf und brannte vollständig aus. Die Autobahn blieb bis zum frühen Sonntagabend zwischen den Anschlussstellen Tuningen und Villingen-Schwenningen gesperrt. Experten untersuchten den Hang.

Quelle: DPA

Hamm: In Wohnung geirrt – Mann tritt Tür ein und fragt nach seiner Frau

Ein Unbekannter hat im westfälischen Hamm die Tür einer Wohnung eingetreten und den verdutzten Bewohner nach seiner Frau gefragt. Als der Eindringling gemerkt habe, dass er in der falschen Wohnung stand, habe er sich mehrfach bei dem 37-Jährigen entschuldigt, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Daraufhin sei er geflohen. Die Polizei suchte den Unbekannten und ermittelte nach dem Vorfall am Freitagabend wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung. 

Quelle: DPA

Hannover: 27-Jähriger bewusstlos auf Gleise geschleift

Zwei Männer haben in der Nacht auf Sonntag einen 27-Jährigen auf die Gleise der Straßenbahn gelegt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Trio auf einer Party in Streit geraten. Dabei wurde das Opfer am Kopf verletzt. Die 33- und 37-jährigen mutmaßlichen Täter sollen den bewusstlosen Mann danach auf die Gleise der Stadtbahn geschleift und dort abgelegt haben. Passanten bemerkten das und alarmierten die Polizei. Die Straßenbahn konnte gestoppt werden. Das mutmaßliche Schlägerduo nahmen Beamte in unmittelbarer Nähe fest. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet. Der 27-Jährige wurde schwer verletzt in eine Krankenhaus eingeliefert.

Quelle: Polizei Hannover

Chemnitz: Mann überrollt Ehefrau beim Ausparken

Bei einem missglückten Ausparkmanöver hat ein Mann am Sonntag in Chemnitz seine Ehefrau überrollt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte der 79-Jährigige rückwärts aus einer Garage fahren – setzte aber viel zu schnell zurück. "Er fuhr noch bei halb geöffnetem Tor aus der Garage", zitiert die "Bild" einen Polizeisprecher. Seine Frau stand demnach vor dem Tor und konnte nicht mehr reagieren. Sie starb noch an der Unfallstelle. Ihr Mann wurde noch vor Ort von einem Seelsorger betreut.

Quelle: "Bild"

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 7. bis 13. Oktober 2019 lesen Sie hier.

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