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News des Tages: Zwei Tote bei Taliban-Anschlag auf deutsches Konsulat in Afghanistan

Polizei findet Frauenleiche bei Freiburg+++ Geständnis im Prozess um Zugunglück von Bad Aibling +++ IS-Terrorverdächtiger spähte Brandenburger Tor und Reichstag aus +++ Die News des Tages im Überblick.

Afghanistan

Das deutsche Generalkonsulat in der nordafghanischen Stadt Masar-i-Scharif (Archivbild)

Die News des Tages im Überblick.

+++ 23.05 Uhr: Steinmeier beruft wegen Angriff auf Konsulat Krisenstab ein +++

Wegen des Angriffs von radikalislamischen Taliban-Milizen auf das deutsche Generalkonsulat in der nordafghanischen Stadt Masar-i-Sharif hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier den Krisenstab seines Hauses einberufen. Dies verlautete am Donnerstagabend aus dem Auswärtigen Amt. Das Ministerium äußerte sich zum Hergang des Angriffs sowie zu Opferzahlen zunächst nicht. Nach afghanischen Angaben wurden mindestens zwei Menschen getötet und mindestens 50 verletzt.

+++ 22.02 Uhr: Zwei Tote bei Anschlag auf deutsches Konsulat bestätigt +++

Bei dem Anschlag auf das deutsche Generalkonsulat in der nordafghanischen Stadt Masar-i-Sharif sind am Donnerstag mindestens zwei Menschen getötet worden, wie der Leiter des großen Zivil-Hospitals der Stadt, Nur Mohammad Fais, bestätigt.

+++ 22.01 Uhr: Kretschmann: Wenn man mich ruft, muss ich mir das reiflich überlegen +++

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) strebt das Amt des Bundespräsidenten weiterhin nicht an - schließt eine Kandidatur aber auch nicht grundsätzlich aus. "Wenn man mich dann ruft - der Ruf wird aber ziemlich sicher gar nicht kommen - dann muss ich mir das reiflich überlegen", sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag im SWR-Fernsehen. Die Parteichefs von CDU, CSU und SPD treffen sich am Freitag erneut im Kanzleramt, um über die Suche nach einem Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck zu beraten. Kretschmann gilt seit langem als möglicher Kandidat, betont aber stets, dass er das Amt nicht anstrebe. "Ich bin gerne Ministerpräsident von Baden-Württemberg", sagte er.

+++ 21.09 Uhr: Schwere Explosion in Masar-i-Sharif - Anschlag auf deutsches Konsulat +++

Bei einem Anschlag der radikalislamischen Taliban auf das deutsche Generalkonsulat im Norden Afghanistans ist nach Angaben von Behördenvertretern mindestens ein Mensch getötet worden. Ein Selbstmordattentäter habe am Donnerstagabend mit seinem mit Sprengstoff beladenen Auto die Mauer des Gebäudes in Masar-i-Scharif gerammt, sagte der örtliche Polizeichef Sajed Kamal Sadat. Nach Angaben von Ärzten wurden mindestens 29 Menschen verletzt. 

+++ 20.59 Uhr: Metallkörper im Fleisch - Hersteller ruft Kasseler zurück +++

Der Fleischwaren-Hersteller Sutter ruft wegen möglicher Metallkörper sein Produkt "Landjunker Delikatess Kasseler-Lachsstück, 1.000-1.700g" zurück. Dieses wurde bei Lidl Deutschland in allen Bundesländern mit Ausnahme von Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland verkauft, wie das Unternehmen am Donnerstagabend in Gau-Bickelheim mitteilte. Betroffen seien alle Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 04.12.2016.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich auf der Oberfläche des Produkts Metallfremdkörper befinden. Aufgrund der Verletzungsgefahr sollten Kunden das betroffene Produkt nicht verzehren, erklärte das Unternehmen. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Andere Produkte von Sutter oder andere Kassler-Produkte seien von dem Rückruf nicht betroffen.

+++ 20.36 Uhr: Bosnische Polizei zerschlägt Zuhälterring auf dem Balkan +++

Die bosnische Polizei hat nach eigenen Angaben einen Menschenhändlerring zerschlagen, der Frauen vom Balkan zur Prostitution in Deutschland und Österreich gezwungen hatte. Insgesamt elf Verdächtige seien in Bosnien und Serbien festgenommen worden, teilte die bosnische Bundespolizei am Donnerstag in Sarajevo mit. Die Frauen seien mit hohen Geldversprechen gelockt worden, sagte ein Polizeisprecher vor Journalisten.

Sobald die Frauen zugesagt hätten, seien sie "schrecklichen Drohungen und Terror" ausgesetzt gewesen. Den aus Bosnien, Serbien und der Ukraine stammenden Frauen sei es dann kaum mehr möglich gewesen, sich aus den Fängen der Bande zu befreien. Derzeit würden mehrere Opfer in Deutschland und Österreich verhört. Der Balkan gilt auch als Drehkreuz für den Waffen- und Drogenschmuggel.

+++ 20.01 Uhr: Vogelgrippe auch am bayerischen Bodensee nachgewiesen +++

Die Vogelgrippe hat nun auch Bayern erreicht. Nach dem Nachweis der Vogelgrippe in anderen Teilen Deutschlands seien am Donnerstag bei zwei toten Reiherenten im Landkreis Lindau der Virus vom Subtyp H5 festgestellt worden, sagte ein Sprecher des Bayerischen Landesamts für Gesundheit in Erlangen. Die Proben seien an das Friedrich-Loeffler-Institut weitergeleitet worden, um den Fund zu bestätigen.

Die Bodensee-Anrainer Österreich, Schweiz, Baden-Württemberg und Bayern hätten die Lage besprochen und ein gemeinsames Vorgehen beschlossen, sagte der Sprecher. In den anderen Ländern war bereits zuvor die Krankheit nachgewiesen worden. 

+++ 17.40 Uhr: Pegida-Chef Bachmann räumt Hass-Kommentare ein +++

Das Dresdner Landgericht muss den Prozess wegen Volksverhetzung gegen Pegida-Chef Lutz Bachmann doch nicht wieder aufrollen. Der 43-Jährige hat den Vorwurf, Flüchtlinge in Facebook-Kommentaren im September 2014 als "Viehzeug", "Gelumpe" und "Dreckspack" bezeichnet zu haben, eingeräumt. Verteidigung und Staatsanwaltschaft beschränkten ihre Berufungen nun auf das Strafmaß, wie das Landgericht am Donnerstag mitteilte. Darüber solle am 30.
November entschieden werden.

Der Mitgründer des islam- und fremdenfeindlichen Bündnisses war Anfang Mai vom Amtsgericht Dresden wegen herabwürdigender und hetzerischer Beleidigungen gegen Flüchtlinge zu einer Geldstrafe von 9600 Euro verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte auch wegen Bachmanns vieler Vorstrafen eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten ohne Bewährung gefordert, die Verteidigung auf Freispruch plädiert. 

+++ 17.15 Uhr: Obama trifft Trump im Weißen Haus +++

US-Präsident Barack Obama hat zum ersten Mal seinen Nachfolger Donald Trump im Weißen Haus empfangen. Er hatte Trump eingeladen, um nach eigenen Angaben ein Zeichen für eine friedliche Übergabe der Macht zu setzen. Das Treffen im Amtszimmer des Präsidenten, dem Oval Office, sollte begleitet werden von den Ehefrauen Michelle Obama und Melania Trump. Trump betrat das Weiße Haus nach offiziellen Angaben um 11 Uhr Ortszeit. Bilder oder eine Übertragung seines Eintreffens oder der Begegnung gab es zunächst nicht.

+++ 17 Uhr: Leiche bei Freiburg gefunden - Polizei: Vermutlich vermisste Joggerin +++

Nach dem Verschwinden einer 27 Jahre alten Joggerin in Endingen bei Freiburg ist in dem Ort in Baden-Württemberg die Leiche einer Frau gefunden worden. Es handele sich vermutlich um die seit Sonntag Vermisste, sagte ein Polizeisprecher.

+++ 16.50 Uhr: Polizei bereitet Erklärung zum Fall der vermissten Joggerin vor +++

Zum Fall der vermissten 27 Jahre alten Joggerin in Endingen bei Freiburg hat die Polizei für die nächsten 30 Minuten eine Erklärung angekündigt. Die Frau ist seit Sonntag vermisst, nach ihr wird seither gesucht. Ein Verbrechen wird nicht ausgeschlossen. Laut der "Bild"-Zeitung hat die Polizei in den Weinbergen um Endingen ein Gebiet großräumig abgesperrt. Es wird spekuliert, dass dort die Leiche gefunden worden sein könnte.

+++ 16.20 Uhr: Bielefelder Blitzer bleibt: Klage gegen Tempolimit gescheitert +++

Die umstrittene Radarfalle zur Kontrolle des Tempolimits an der A2 bei Bielefeld darf in Betrieb bleiben. Das Verwaltungsgericht Minden wies die Klage eines Autofahrers gegen die dortige Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 Stundenkilometer als unbegründet ab. Die Behörden hätten glaubhaft dargelegt, dass die dreispurige Autobahn an der Stelle zu kurvenreich, zu schlecht einsehbar, zu steil und zu stark befahren sei, um höhere Geschwindigkeiten zu zulassen.

Zur Überwachung darf auch die Blitzanlage weiter scharf geschaltet bleiben, die zu einer der einträglichsten in ganz Nordrhein-Westfalen gehört. Rund 400 Autofahrer pro Tag fahren hier im Durchschnitt zu schnell. Allein 2016 rechnet die Stadt Bielefeld mit 7 Millionen Euro Einnahmen. Der Anwalt des klagenden Autofahrers will nun eine Berufung gegen das Urteil prüfen. 

+++ 15.38 Uhr: Ein Toter und 22 Verletzte durch Unglück in Carlsberg-Brauerei in England +++

Bei einem Unglück in einer Carlsberg-Brauerei im Zentrum Englands ist ein Mitarbeiter ums Leben gekommen. 22 Arbeiter wurden bei dem Vorfall in Northampton am Mittwoch verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach erlitt ein 51-Jähriger schwere Verletzungen. Durch das Unglück wurde Ammoniak freigesetzt. Jedoch bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung, hieß es. 

+++ 15.20 Uhr: Interpol wird künftig von chinesischem Regierungsvertreter geleitet +++

An der Spitze der internationalen Polizeibehörde Interpol steht künftig erstmals ein chinesischer Regierungsvertreter. Bei der Jahresversammlung der Behörde auf der indonesischen Insel Bali wurde der stellvertretende chinesische Minister für Öffentliche Sicherheit, Meng Hongwei, zum Präsidenten gewählt. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International äußerte allerdings Bedenken, dass China den Posten außer zur Korruptionsbekämpfung auch zur Verfolgung von Dissidenten weltweit nutzen könnte.

+++ 14.37 Uhr: Eines der Eisbären-Jungen im Berliner Zoo offenbar gestorben +++

Rund Woche nach der Geburt der Eisbärenzwillinge im Berliner Tierpark ist offenbar nur noch einer der kleinen Bären am Leben. Die "Berliner Zeitung" berichtet, nur noch ein Bärenjunges sei auf den Videos zu sehen, die eine Kamera aus der Wurfbox liefert, in der Mutter Tonja ihren Nachwuchs betreut. Der Zoo vermutet, dass eines der Jungtiere tot sei und von der Eisbärin gefressen wurde. "Ich habe mir inzwischen fast das gesamte Bildmaterial angesehen und kann nun nahezu sicher sagen, dass nur noch ein Jungtier auf den Bildern zu sehen ist", zitiert die "BZ"  Eisbärenkurator Florian Sicks.  Die gute Nachricht sei: Das andere Eisbärbaby sei deutlich gewachsen. Kleine Eisbären sind winzig – zuletzt war etwa von der Größe einer Ratte die Rede.

+++ 13.25 Uhr: Vater warf Baby aus dem Fenster - Geständnis im Mordprozess +++

Ein wegen Mordes angeklagter Mann hat vor dem Landgericht Frankenthal gestanden, sein zwei Monate altes Baby aus dem zweiten Stock geworfen und damit getötet zu haben. "Ich habe meine eigene Tochter - unser kleines süßes Baby - mit eigenen Händen umgebracht", hieß es in einer Erklärung, die der Anwalt des 32-Jährigen bei Prozessbeginn verlas. Darin gestand der heftig schluchzende Mann auch, dass er eine andere Tochter in der Tatnacht schwer mit einem Messer verletzte. Er bereue und bitte um eine gerechte Strafe, ließ er erklären. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm neben Mord auch versuchten Mord sowie gefährliche Körperverletzung und Geiselnahme vor.

Nach Darstellung von Oberstaatsanwältin Doris Brehmeier-Metz ist der Angeklagte extrem eifersüchtig, was sich darin zeige, dass er seiner 20 Jahre alten Freundin vorgeworfen habe, sie verbringe zu viel Zeit mit dem Kind. In der Nacht zum 14. Mai habe er in der Annahme, die Frau betrüge ihn, auf diese eingestochen und einen zu Hilfe eilenden Bekannten verletzt. Um sich an der Mutter zu rächen und aus Eifersucht auf das Baby habe er das Kind vom Balkon geworfen. Zudem habe er gedroht, zwei andere Töchter zu töten. Nachdem er eine von ihnen in den Bauch gestochen hatte, stürmten Beamte die Wohnung. Der Prozess wird fortgesetzt.

+++ 13.06 Uhr: Rechtsextremisten posten auf Facebook Karte mit jüdischen Orten +++

Eine rechtsextremistische Gruppe hat zum Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938 die Adressen jüdischer Einrichtungen in Berlin auf Facebook gepostet. Unter der Überschrift "Juden unter uns!" in Frakturschrift und der Anmerkung ""Heut' ist so ein schöner Tag!" werden auf einem Stadtplan 70 Adressen aufgezählt - von Synagogen und Kindergärten bis zu koscheren Restaurants. Die Polizei prüfe mit der Staatsanwaltschaft, ob die Seite strafrechtlich relevant ist, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Zuvor hatte der "Tagesspiegel" berichtet.

Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus sprach von einem Aufruf zu Straftaten gegen jüdische Menschen und Einrichtungen. Die Staatsorgane sollten sich mit den Betreibern auseinandersetzen, Facebook sollte den Beitrag umgehend löschen.

 +++ 12.42 Uhr: Ermittler: Bad Aiblinger Fahrdienstleiter spielte oft auf dem Handy +++

Der wegen des Zugunglücks von Bad Aibling angeklagte Fahrdienstleiter spielte regelmäßig verbotenerweise im Dienst auf seinem Handy. "Er hat nahezu jedes Mal gespielt", sagte ein Ermittlungsbeamter im Prozess vor dem Landgericht Traunstein (Oberbayern). Es gebe viele zeitliche Übereinstimmungen der Nutzung des Smartphones mit den Dienstzeiten. Dem Bahnmitarbeiter wird vorgeworfen, bis unmittelbar vor dem Zusammenstoß der beiden Züge am 9. Februar mit einem Fantasyspiel auf seinem Handy beschäftigt gewesen zu sein. Der 40-Jährige hatte gestanden, ein Sondersignal gegeben zu haben, das er nicht hätte setzen dürfen. 12 Menschen starben, 89 wurden verletzt.

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+++ 12.40 Uhr: Frau bringt Baby auf Flughafentoilette zur Welt und legt es in Müll +++

In einem Mülleimer auf dem Flughafen in Wien haben Putzkräfte ein neugeborenes Baby entdeckt. Das Kind starb kurze Zeit später in einem Krankenhaus. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte eine 27-jährige Frau das Baby in einer Toilette zur Welt gebracht und dann in den Mülleimer gelegt.

Die Mutter wurde noch am Flughafen festgenommen. "Sie hat einen verstörten Eindruck gemacht", sagte ein Behördensprecher. Die Frau befand sich im Transitbereich des Flughafens. Woher sie kam und wohin sie reisen wollte, war zunächst unklar.

Das Reinigungspersonal hatte bei einem Kontrollgang ein Wimmern gehört und das Baby entdeckt. "Das Kind wurde sofort in ein Wiener Krankenhaus gebracht", sagte ein Polizeisprecher. Das Neugeborene verstarb aber wegen zu langen Sauerstoffmangels, erklärte ein Sprecher des Wiener Krankenanstaltenverbundes.

+++ 11.57 Uhr: Genug Schnee - Am Feldberg startet die Skisaison +++

Am höchsten Berg Baden-Württembergs, dem Feldberg im Schwarzwald, gehen die ersten Lifte in Betrieb. Am Wochenende starte rund um den 1493 Meter hohen Gipfel die Skisaison, sagt eine Sprecherin des Liftverbundes Feldberg. Zwei der 38 Skilifte in dem Gebiet werden am Samstag und Sonntag in Betrieb sein. Zudem seien die ersten Loipen gespurt. Nach dem Wochenende werde entschieden, wie es weitergehe. Die Wintersportsaison am Feldberg beginne damit knapp drei Wochen früher als im vergangenen Jahr. Damals waren die Lifte erstmals Ende November gestartet. 

+++ 10.58 Uhr: IS-Terrorverdächtiger spähte Brandenburger Tor und Reichstag aus +++

Ein in Berlin angeklagter Terrorverdächtiger hat den Ermittlungen zufolge für den IS den Alexanderplatz, das Brandenburger Tor und das Gebiet um den Reichstag als Anschlagsziele ausgekundschaftet. Der 19 Jahre alte Syrer habe seine Erkenntnisse im Februar 2016 an einen Kontaktmann in der Heimat durchtelefoniert. Dabei sei es darum gegangen, wie viele Personen und Reisebusse sich dort zu welcher Zeit aufhielten. Diese Details stehen in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH), der die Untersuchungshaft des Mannes um drei Monate verlängert. Dass der Mann in Berlin Anschlagsziele ausgespäht haben soll, war bereits bekannt - allerdings nicht welche.

+++ 9.16 Uhr: Gefundene Leichen in South Carolina identifiziert +++

Zwei auf einem Grundstück im US-Bundesstaat South Carolina gefundene Leichen sind US-Medienberichten zufolge identifiziert worden. Die Polizei hatte sie nach der Befreiung einer auf dem Gelände angeketteten Frau entdeckt. Bei den Toten handele es sich um ein junges Ehepaar, berichtete am Mittwoch (Ortszeit) der Sender WSPA unter Berufung auf den Gerichtsmediziner des Bezirks Spartanburg County. Der 29-jährige Mann und seine 25 Jahr alte Frau wurden seit ihrer Entlassung aus dem Gefängnis im Dezember 2015 vermisst. Ersten Erkenntnissen zufolge starben die Beiden an Schussverletzungen.

+++ 9.50 Uhr: Fahrdienstleiter legt in Prozess um Zugunglück von Bad Aibling Geständnis ab +++

Prozess um das Zugunglück von Bad Aibling mit zwölf Toten hat der angeklagte Fahrdienstleiter ein Geständnis abgelegt. Der 40 Jahre alte Michael P. räumte am Donnerstag zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Traunstein das fehlerhafte Setzen von Signalen ein. Er gestand auch, trotz eines Verbots während der Arbeit mit dem Handy gespielt zu haben.


+++ 9.16 Uhr: TV-Sender: Gefundene Leichen in South Carolina identifiziert +++

Zwei auf einem Grundstück im US-Bundesstaat South Carolina gefundene Leichen sind US-Medienberichten zufolge identifiziert worden. Die Polizei hatte sie nach der Befreiung einer auf dem Gelände angeketteten Frau entdeckt. Bei den Toten handele es sich um ein junges Ehepaar, berichtet der Sender WSPA unter Berufung auf den Gerichtsmediziner des Bezirks Spartanburg County. Der 29-jährige Mann und seine 25 Jahr alte Frau wurden seit ihrer Entlassung aus dem Gefängnis im Dezember 2015 vermisst. Ersten Erkenntnissen zufolge starben die Beiden an Schussverletzungen.

Der 45 Jahre alte Besitzer des Geländes nahe der Kleinstadt Woodruff war verhaftet worden, nachdem die Polizei in der vergangenen Woche die in einem Container gefangene Frau entdeckt hatte. Diese sei "wie ein Hund" am Hals angekettet und "offensichtlich traumatisiert" gewesen, berichtete die Zeitung "Greenville News". Die 30-Jährige berichtete den Beamten, dass der Grundstücksinhaber ihren Freund vor ihren Augen erschossen habe und dass es noch weitere Opfer geben könnte. Ihren Partner fand die Polizei erschossen und verscharrt auf dem Gelände.   

+++ 9.16 Uhr: Prozess um Zugunglück von Bad Aibling in Traunstein begonnen +++

Ein Dreivierteljahr nach dem Zugunglück von Bad Aibling hat am Donnerstag vor dem Landgericht Traunstein der Prozess gegen einen Fahrdienstleiter der Deutschen Bahn begonnen. Der 40 Jahre alte Michael P. ist unter anderem wegen zwölffacher fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Regionalzüge wurden am 9. Februar zudem insgesamt 89 Menschen verletzt.

Die Staatsanwaltschaft wirft P. vor, während seiner Arbeitszeit trotz eines strikten Verbots ein Handyspiel gespielt zu haben. P. soll allein für das Unglück verantwortlich sein.

+++ 9.05 Uhr: Renten steigen 2017 voraussichtlich um bis zu 2,0 Prozent +++

Die Renten steigen 2017 voraussichtlich um bis zu 2,0 Prozent und damit weitaus geringer als im Vorjahr. Das teilt die Deutsche Rentenversicherung Bund in Würzburg mit. Mit 4,25 Prozent im Westen und 5,95 Prozent im Osten waren sie Mitte des Jahres so stark gestiegen wie seit 23 Jahren nicht mehr. Allerdings waren die damaligen Erhöhungen auch auf Einmaleffekte in der Rentenentwicklung durch eine Umstellung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zurückzuführen. Der Präsident der Rentenversicherung Bund, Axel Reimann, sagte, die genauen Anpassungssätze stünden erst im Frühjahr fest. Er gab die erwartete Spanne mit 1,5 bis 2,0 Prozent an. Das Rentenniveau wird sich nach seinen Worten 2017 voraussichtlich weiter leicht auf 48,2 Prozent erhöhen. 

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+++ 8.57 Uhr: Interpol wird künftig von chinesischem Regierungsvertreter geleitet +++

An der Spitze von Interpol steht künftig erstmals ein chinesischer Regierungsvertreter. Bei der jährlichen Versammlung der internationalen Polizeiorganisation auf Bali in Indonesien wurde der stellvertretende chinesische Minister für Öffentliche Sicherheit, Meng Hongwei, am Donnerstag zum Präsidenten gewählt. Er löst die Französin Mireille Ballestrazzi ab. Interpol fungiert als Netzwerk der jeweiligen nationalen Ermittlungsbehörden und hat seinen Sitz in Frankreich.

+++ 8.44 Uhr: Britischer "Flash-Crash"-Händler gesteht Börsenmanipulation +++

Sechseinhalb Jahre nach dem spektakulären Absturz des US-Aktienindex Dow Jones hat sich ein britischer Börsenhändler für schuldig bekannt. Navinder Singh Sarao räumte am Mittwoch vor einem Bundesgericht in Illinois ein, ein automatisches Computerprogramm zur Manipulation von Börsengeschäften genutzt zu haben, wie das US-Justizministerium mitteilte. Der 37-Jährige war im April 2015 in London festgenommen und am Montag aus Großbritannien ausgeliefert worden.

Sarao soll zum Absturz des Aktienmarktes am 6. Mai 2010 beigetragen haben. Damals verlor der Aktienindex Dow Jones binnen weniger Minuten 600 Punkte und damit fast zehn Prozent - ein sogenannter Flash Crash, bei dem in kürzester Zeit hunderte Milliarden Dollar Börsenwert vernichtet wurden. Laut US-Anklage konnte Sarao mit seinem Programm in schneller Folge Kauf- und Verkaufsaufträge für bestimmte Wertpapiere erteilen und widerrufen und so die Kurse in eine von ihm gewünschte Richtung drücken. Der Brite soll binnen fünf Jahren mit Manipulationen insgesamt 40 Millionen Dollar verdient haben.

+++ 8.41 Uhr: Vier Polizisten bei Aufmarsch von Rechten in Jena verletzt +++

Bei Kundgebungen von Rechtsextremen und Gegendemonstranten im thüringischen Jena wurden am Mittwoch vier Polizeibeamte verletzt. Sie erlitten leichte Verletzungen durch Reizgas und bei Auseinandersetzungen mit Demonstranten, wie die Polizei in Jena mitteilte. Am Mittwochabend waren am Jahrestag der Pogromnacht von 1938 rund 80 Anhänger des rechten Thügida-Bündnisses durch die Stadt gezogen. Ihnen stellten sich nach Polizeiangaben rund 1500 Gegendemonstranten entgegen.

+++ 8.31 Uhr: Brad Pitt läuft erstmals nach Trennung über den Roten Teppich +++

Hollywood-Star Brad Pitt (52) hat sich erstmals nach der Trennung von Angelina Jolie (41) auf dem Roten Teppich gezeigt. Bei einem Fan-Event für seinen neuen Film "Allied" in Los Angeles zeigte sich Pitt am Mittwochabend (Ortszeit) gut gelaunt, machte Fotos mit den Besuchern und lächelte in die Kameras. Der Schauspieler - mit weißem Hemd, schwarzem Anzug und ohne Ehering - wirkte dabei schmaler im Gesicht. Das Spionage-Drama mit ihm und Marion Cotillard (41) in den Hauptrollen ist vom 1. Dezember an in den deutschen Kinos zu sehen.

Brangelina-Trennung: Zehn spannende Fakten über Brad Pitt


+++ 8.26 Uhr: Australien ratifiziert das Pariser Klimaabkommen +++

Australien hat das Pariser Klimaabkommen ratifiziert. Premierminister Malcolm Turnbull erklärte am Donnerstag, dieser Schritt bestätige Australiens "ambitioniertes und verantwortungsvolles" Klimaschutzziel. Demnach will der Staat bis zum Jahr 2030 seine Treibhausgasemissionen um 26 bis 28 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005 reduzieren. "Wir stehen hinter unseren in dem Abkommen festgeschriebenen Zielen für 2030", erklärte Turnbull.

+++ 7.55 Uhr: Zyprische Küstenwache rettet Dutzende Flüchtlinge aus dem Mittelmeer +++

Die zyprische Küstenwache hat 132 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Die Flüchtlinge - darunter auch Dutzende Kinder - hatten wegen eines Motorschadens ihres Bootes wenige Kilometer vor der Küste der kleinen Hafenstadt Polis im Nordwesten der Insel am Mittwochabend ein Notsignal gesendet. Dies sagte ein Polizeisprecher dem Staatsradio (RIK).

Die Flüchtlinge waren nach eigenen Angaben im südtürkischen Hafen Mersin in See gestochen. Sie hatten pro Kopf 2000 US-Dollar (gut 1820 Euro) an die Schleuser gezahlt. In den vergangenen Wochen waren auf dieser Route einige Dutzend Migranten nach Zypern gekommen. 

+++ 7.28 Uhr: Handgranate auf französische Botschaft in Athen geschleudert +++

 Unbekannte haben am Donnerstagmorgen eine Handgranate auf das Gebäude der französischen Botschaft im Zentrum Athens geschleudert. Dabei sei ein Polizist der Botschaft leicht verletzt worden, berichteten der griechische Nachrichtensender Skai und der staatliche Rundfunk. Polizisten sagten Reportern vor Ort, dass die Untergrundorganisation "Revolutionäre Sekte" oder eine Gruppierung namens "Revolutionärer Kampf" hinter dieser Tat stecken könnten.

+++ 6.15 Uhr: Berliner Eisbär-Zwillinge inzwischen rattengroß +++

Rund eine Woche nach der Geburt sind die beiden Eisbär-Babys im Berliner Tierpark bereits ungefähr auf die Größe einer Ratte angewachsen. Etwa 30 bis 35 Zentimeter messen sie inzwischen, wie Säugetier-Kurator Florian Sicks der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Es wird jeden Tag wahrscheinlicher, dass sie durchkommen." Dennoch bleibe die erste Zeit kritisch. Unmittelbar gesehen hat bislang auch kein Tierpark-Mitarbeiter die Jungtiere, es existieren lediglich Kameraaufnahmen. Mutter Tonja und ihre Kleinen brauchen absolute Ruhe in ihrer Wurfbox. Wasser laufe in eine Tränke, erläutert Sicks. Füttern und damit auch Ausmisten sind demnach nicht nötig, da Eisbärinnen dank großer Fettreserven über den Winter kommen.

Eisbärin Tonja im Tierpark Berlin in der Wurfbox mit ihren Jungen

Eisbärin Tonja im Tierpark Berlin in der Wurfbox. Fast zehn Jahre nach der Geburt von Berlins berühmtem Eisbären Knut gibt es in der Hauptstadt wieder Eisbären-Nachwuchs. Im Berliner Tierpark wurden am 3. November Zwillinge geboren. 


+++ 5.19 Uhr: Terre des Femmes will komplettes Verbot von Kinderehen +++

Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes hat die Bundesregierung aufgefordert, ein generelles Verbot von Eheschließungen mit Minderjährigen zu beschließen - ohne Ausnahmen. Auch Kinderehen, die im Ausland geschlossen wurden, dürften hierzulande grundsätzlich nicht anerkannt werden, sagte Terre-des-Femmes-Referentin Myria Böhmecke der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 5.05: Uhr: Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime kritisiert "Anne Will" +++

Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime, Aiman Mazyek, kritisiert die ARD-Talkshow "Anne Will", bei der am Sonntag die vollverschleierte Muslimin Nora Illi zu Gast war. "Das war Agitprop statt Bildungsfernsehen", sagte er im Interview der in Dortmund erscheinenden "Ruhr Nachrichten". "Auf dem Rücken von Millionen von Muslimen und noch mehr Ahnungslosen wird so versucht, Neo-Salafismus in Deutschland salonfähig zu machen."

+++ 4:52 Uhr: Drei Tote bei Unfall mit Rettungsfahrzeug im Emsland +++

Bei einem Unfall mit einem Rettungswagen in Langen (Emsland) sind drei Menschen getötet worden. Das Fahrzeug kam nach Angaben der Polizei am frühen Donnerstagmorgen aus zunächst unbekannten Gründen in einer Kurve von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Noch am Unfallort starben der 22-jährige Fahrer, sein 33-jähriger Begleiter und ein 59 Jahre alter Patient. Die Frau des Patienten folgte dem Wagen nach einigen Minuten und musste an der Unfallstelle von Seelsorgern behandelt werden. Weitere Informationen waren zunächst nicht bekannt.

+++ 4.14 Uhr: Ermittlungen gegen Brad Pitt eingestellt +++

Im Sorgerechtsstreit zwischen Angelina Jolie (41) und Brad Pitt (52) gibt es offenbar eine neue Entwicklung. Das Kinder- und Familienamt ((DCFS) in Los Angeles soll seine Ermittlungen wegen Vorwürfen, Pitt habe eines seiner Kinder misshandelt, eingestellt haben. Dies berichteten der Sender CNN und das Promiportal "People" am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf nicht genannte Quelle. Die Akte sei damit geschlossen worden.

+++ 4.04 Uhr: Zahl minderjähriger Rekruten steigt auf Rekordwert +++

Die Zahl minderjähriger Soldaten in der Bundeswehr ist nach einem Bericht der "Welt" (Donnerstag) auf ihren höchsten Wert seit Aussetzen der Wehrpflicht 2011 gestiegen. Zum Stichtag 1. November seien 1576 Rekruten jünger als 18 Jahre gewesen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf die Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linke-Fraktion. Danach ist die Zahl der Minderjährigen seit 2011 von 689 auf 1576 pro Jahr gestiegen - das sind bereits mehr als sieben Prozent eines Jahrganges. Insgesamt hatten im vergangenen Jahr 21.092 Rekruten ihren Dienst angetreten; eine Gesamtzahl für 2016 gibt es noch nicht.

Mit Einverständnis ihrer Eltern können Jugendliche bereits mit 17 Jahren die Ausbildung bei der Bundeswehr antreten. Der Gebrauch von Waffen ist dabei zunächst streng auf Ausbildungszwecke beschränkt.

+++ 4.01 Uhr: Millionenschaden nach Brand auf Golfgelände +++

Beim Brand einer Lagerhalle auf einem Golfgelände im niederbayerischen Fürstenzell (Landkreis Passau) ist ein Schaden von etwa einer Million Euro entstanden. 28 elektrische Golfwagen, Zubehör und Pflegematerial seien auf dem Grundstück des "Panorama Golf Passau" am Mittwochabend vernichtet worden, teilte die Polizei mit. Sämtliche Feuerwehren aus der Umgebung konnten nichts gegen das komplette Abbrennen der zweistöckigen Halle tun. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar, die Polizei vermutete eine technische Ursache.

+++ 2.43 Uhr: Irland reicht Einspruch gegen EU-Entscheidung zu Apple-Steuern ein +++

Die irische Regierung geht juristisch gegen die Entscheidung der EU-Kommission zu den Steuerforderungen an den Apple-Konzern vor. Irland habe vor dem Gericht der Europäischen Union offiziell Berufung gegen die Entscheidung der Kommission eingelegt, die von Irland gewährten Steuervergünstigungen für unzulässig zu erklären, teilte das Finanzministerium in Dublin mit.

Die irische Regierung vertrete in der Frage eine "grundlegend andere Auffassung" als die Kommission, sagte ein Ministeriumssprecher. "Unsere Haltung zu allen Aspekten dieser Angelegenheit ist wohlbekannt."

Apple lässt seit Jahrzehnten einen großen Teil seines internationalen Geschäfts über Irland laufen. Durch eine Vereinbarung mit der irischen Regierung vermied der US-Konzern laut Kommission die Besteuerung von nahezu sämtlichen Gewinnen, die das Unternehmen durch den Verkauf seiner Produkte im gesamten EU-Binnenmarkt erwirtschaftete.

+++ 2 Uhr: Montenegros Regierungschef wirft Opposition Komplott zu seiner Ermordung vor +++

Montenegros scheidender Ministerpräsident Milo Djukanovic hat der prorussischen Opposition die Beteiligung an einem Komplott zu seiner Ermordung vorgeworfen. Die oppositionelle Demokratische Front habe ihn nach der Parlamentswahl Mitte Oktober "exekutieren" wollen, sagte Djukanovic am Mittwoch im TV-Sender Pink M. "Ich betrachte diese Aktivitäten als Teilnahme an der Vorbereitung meiner Ermordung", fügte der langjährige Regierungschef hinzu.

Die montenegrinische Justiz hatte zuvor nach eigenen Angaben eine Verschwörung aufgedeckt, die das Ziel gehabt habe, nach der Wahl am 16. Oktober das Parlament zu besetzen und den Ministerpräsidenten festzusetzen.

+++ 1.05 Uhr: Irakische Regierung wegen möglicher Hinrichtungen unter Druck +++

Irakische Sicherheitskräfte sollen nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mehrere Personen nahe Mossul hingerichtet haben. Bewaffnete Männer in staatlichen Polizeiuniformen hätten bis zu sechs Menschen kaltblütig erschossen

und vorher teilweise gefoltert, berichtet Amnesty. Die Sicherheitskräfte hätten den Opfern Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgeworfen.

+++ 1.04 Uhr: Linke kündigt eigenen Präsidentschaftskandidaten an +++

Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, lehnt Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) als Bundespräsidenten ab und kündigt stattdessen einen eigenen Kandidaten für das höchste Staatsamt an. "Steinmeier ist nicht unser Kandidat - nicht nur weil er Architekt der Agenda 2010 ist, sondern auch weil er tief verwoben ist mit Schwarz-Rot und für sämtliche Kriegsbeteiligungen steht", sagte sie der "Berliner Zeitung". Vor eineinhalb Wochen hatte schon der Linke-Vorsitzende Bernd Riexinger Steinmeier das "Prädikat: unwählbar" verpasst.