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News des Tages: Britische Polizei fasst Doppelgänger von "Friends"-Star

Verfolgungsjagd durch  Nordrhein-Westfalen +++ Jetzt schon 42 Tote bei Waldbränden in Kalifornien +++ Chemieunfall in Frankfurt +++ Spahn plant elektronisches Rezept +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

David Schwimmer

Dieser Bierdieb aus Blackpool sieht David Schwimmer alias Ross aus "Friends" verdächtig ähnlich

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Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Britische Polizei fasst Doppelgänger von "Friends"-Star (16.02 Uhr)
  • Immobilienverband: Kein Ende der Wohnungsnot in Großstädten in Sicht (13.25 Uhr)
  • Hilfspfleger in München steht unter sechsfachem Mordverdacht (12.12 Uhr)
  • Fünf Jugendliche liefern sich Verfolgungsjagd mit Polizei (10.53 Uhr)
  • Spahn will digitales Rezept einführen (5.07 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker:

+++ 18.03 Uhr: Drei Menschen in Frankfurt von S-Bahn erfasst - ein Toter +++

In einer S-Bahnstation in Frankfurt am Main ist ein Mensch am Dienstag von einem Zug erfasst und getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Unfall in der Station Ostendstraße ebenfalls von der Bahn erfasst, konnten aber befreit und in Krankenhäuser gebracht werden, wie die Frankfurter Feuerwehr mitteilte. "Neben dem Lokführer mussten noch zwei Personen am Bahnsteig medizinisch betreut werden."

+++ 18.00 Uhr: Bericht: May will Brexit-Vereinbarungen am Mittwoch Kabinett vorlegen +++

Die britische Premierministerin Theresa May will ihrem Kabinett am Mittwoch die mit der EU-Kommission ausgehandelten Brexit-Vereinbarungen zur Prüfung vorlegen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Press Association  unter Berufung auf Regierungskreise. Britischen Medienberichten zufolge wurden am Abend mehrere Minister einzeln in die Downing Street einberufen.

+++ 17.11 Uhr: CNN klagt gegen Trump wegen Ausschlusses eines Reporters +++

Der US-Sender CNN hat im Konflikt mit dem Weißen Haus um einen seiner Journalisten Klage gegen den US-Präsidenten Donald Trump und weitere Regierungsmitglieder eingereicht. Das teilte das Medienunternehmen mit. 

Das Unternehmen wolle vor dem Bezirksgericht in Washington gegen den Entzug der Akkreditierung für den CNN-Reporter Jim Acosta für das Weiße Haus vorgehen. Trump hatte nach einem Wortgefecht mit dem Journalisten bei einer Pressekonferenz am Mittwoch Acostas Ausschluss persönlich angeordnet. 

CNN fordert die Rückgabe der Akkreditierung, die unter anderem auch den Zutritt Acostas zu Pressekonferenzen im Weißen Haus regelt. Die "unrechtmäßige" Suspendierung habe sowohl den Sender als auch Acosta in ihren Rechten auf Pressefreiheit und ein ordnungsgemäßes Verfahren verletzt, heißt es. 

"Eine schreckliche Person!": Trump attackiert CNN-Reporter – sehen Sie hier den Eklat im Video

+++ 16.45 Uhr: Palästinensergruppen verkünden Feuerpause mit Israel +++

Militante Palästinensergruppen im Gazastreifen haben nach der jüngsten Eskalation der Gewalt eine Feuerpause mit Israel verkündet. Die Feuerpause sei von Ägypten vermittelt worden, hieß es Erklärung der Palästinensergruppen, darunter die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Stellungnahme.

+++ 16.33 Uhr: Polizei in Mecklenburg-Vorpommern rettet hunderte Briefe aus Altpapier +++

Insgesamt 427 Postsendungen hat die Polizei in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern aus einem Altpapiercontainer geborgen. Darunter seien Einschreiben, Reiseunterlagen und Behördenbriefe gewesen, teilten die Beamten mit. Ein Anwohner hatte einige der ungeöffneten Poststücke entdeckt, als er Altpapier entsorgen wollte. Daraufhin ließ die Polizei den Container beschlagnahmen und öffnen.

Die Briefe waren alle an Empfänger in einem Stadtteil adressiert. Sie sollen kriminaltechnisch untersucht und der Post zurückgegeben werden. Die Polizei ermittelt wegen Verletzung des Briefgeheimnisses gegen Unbekannt.

+++ 16.02 Uhr: Britische Polizei fasst Doppelgänger von "Friends"-Star +++

Die britische Polizei hat einen Bier-Dieb gefasst, der durch seine große Ähnlichkeit mit dem aus der US-Fernsehserie "Friends" bekannten Schauspieler David Schwimmer Schlagzeilen gemacht hatte. Nach der Fahndung nach einem Mann, "der einem wohlbekannten Schauspieler ähnlich sieht", sei jetzt ein Verdächtiger ermittelt worden, schrieb die Polizei im nordwestenglischen Blackpool im Kurzbotschaftendienst Twitter. Ein 36-Jähriger sei festgenommen worden. "Danke für die Unterstützung, vor allem an David Schwimmer!"

Die Polizei von Blackpool hatte im vergangenen Monat um Hilfe bei der Fahndung nach einem Mann gebeten, der in einem Laden eine Palette Bier gestohlen hatte. Sie veröffentlichte Bilder aus einer Überwachungskamera - und wurde mit Hinweisen von Twitter-Nutzern überschwemmt, die auf die Ähnlichkeit zu dem "Friends"-Star hinwiesen.

David Schwimmer auf Twitter

+++ 15.33 Uhr: Merkel plädiert für Europäische Armee +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für die Idee einer europäischen Armee ausgesprochen. "Wir sollten an der Vision arbeiten, eines Tages auch eine echte europäische Armee zu schaffen", sagte Merkel in einer Rede im Europaparlament in Straßburg.

+++ 15.09 Uhr: Behälter mit radioaktivem Cäsium an Autobahnrasthof gefunden +++

Ein mit leicht radioaktivem Cäsium gefüllter Behälter ist auf einem Autobahnrasthof in der Nähe des niedersächsischen Rotenburg an der Wümme gefunden worden. Der Rastplatz selbst war nicht von radioaktiver Strahlung betroffen, wie die Polizei in Rotenburg mitteilte. Woher der Behälter stammt, war unklar.    

Den Angaben zufolge befand sich in dem Bleibehälter ein sogenannter Cäsiumstrahler von der Größe einer Batterie. Der Stoff Cäsium wird vor allem für Messungen in industriellen Anlagen benutzt. Die Halbwertszeit der Chemikalie beträgt rund 30 Jahre.

+++ 14.59 Uhr: Grundstein für neue Moschee in Erfurt gelegt +++

In Erfurt ist der Grundstein für den Bau einer neuen Moschee gelegt worden. Das Gotteshaus der Ahmadiyya-Gemeinde mit Kuppel und Zierminarett wird im Erfurter Ortsteil Marbach errichtet und ist der erste Moscheeneubau in Thüringen. "Für mich gehört eine Moschee zu unserer Gesellschaft, ebenso wie eine Kirche oder eine Synagoge", erklärte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). Ramelow nahm neben Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) auch selbst an der Zeremonie teil.

Dutzende Islamgegner protestierten am Rande der Grundsteinlegung gegen die Errichtung der Moschee. Zu der Kundgebung aufgerufen hatten die sogenannte Bürgerbewegung Pax Europa, die vor einer Islamisierung Europas warnt, und die örtliche Bürgerbewegung Erfurt zeigt Gesicht.

+++ 13.58 Uhr: Rumänien weist Kritik von EU-Parlament und EU-Kommission zurück +++

Rumäniens Ministerpräsidentin Viorica Dancila und ihr Parteivorsitzender Liviu Dragnea haben am Dienstag in Bukarest die erwartete Kritik der EU-Parlamentarier und der EU-Kommission zurückgewiesen. Beide Politiker der rumänischen Sozialdemokraten (PSD) betonten, die Positionen Straßburgs und Brüssels seien weniger bedeutend als die realen Probleme des Landes.

Das EU-Parlament kritisierte in einer Resolution Rumäniens Pläne zum Umbau der Justiz scharf. Diese Pläne hätten das Potenzial, den Kampf gegen die Korruption, die Rechtsstaatlichkeit und die Unabhängigkeit der Justiz zu schwächen. Ähnliche Vorwürfe wurden in dem Prüfbericht der EU-Kommission erwartet, der am Dienstagnachmittag veröffentlicht werden sollte.

+++ 13.54 Uhr: "Monster der Ardennen" steht wieder vor Gericht +++

Gut zehn Jahre nach der Verurteilung als Serienmörder steht Michel Fourniret in Frankreich wieder vor Gericht. Die Anklage wirft dem 76-Jährigen vor, 1988 eine Frau in der Nähe von Paris umgebracht haben, um an einen wertvollen Goldschatz aus Banküberfällen zu kommen. Vor dem Gericht in Versailles westlich von Paris muss sich auch seine 70 Jahre alte Ex-Frau Monique Olivier wegen mutmaßlicher Beihilfe verantworten, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Der Prozess soll am Freitag enden.

Fourniret, von Medien auch "Monster der Ardennen" getauft, und Olivier waren im Mai 2008 zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Fourniret hatte sieben junge Mädchen und Frauen im Alter von 12 bis 21 Jahren in Frankreich und Belgien entführt, vergewaltigt und ermordet. Seine frühere Frau half ihm dabei. 

Wie die Tageszeitung "Le Monde" mit Blick auf den neuen Prozess berichtete, gestand Fourniret im Laufe der Ermittlungen die Tat. Es habe keinen sexuellen Übergriff gegeben, er sei nur an der Beute interessiert gewesen - rund 20 Kilogramm Gold. 

+++ 13.50 Uhr: Frankreich gedenkt der Anschläge mit 130 Toten vor drei Jahren +++

Mit einer nationalen Gedenkfeier hat Frankreich an die islamistischen Anschläge mit 130 Toten vor drei Jahren erinnert. Regierungschef Edouard Philippe und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo besuchten gemeinsam mit Angehörigen der Opfer das Fußballstadion Stade de France, den Konzertsaal Bataclan und die anderen Pariser Anschlagsorte. Dort hielten sie Schweigeminuten ein und legten Blumengebinde nieder.    

Der Premierminister wollte den Toten symbolisch eine "nationale Medaille der Anerkennung für die Opfer des Terrorismus" verleihen. Anders als im vergangenen Jahr nahm Präsident Emmanuel Macron an der Gedenkfeier nicht teil.     

Studien zufolge litten viele Überlebende noch lange an posttraumatischen Belastungsstörungen, wie sie sonst bei Kriegsopfern auftreten. Fast 40 Prozent der Betroffenen waren acht Monate nach den Anschlägen noch schwer traumatisiert, wie aus Untersuchungen hervorgeht, die die Gesundheitsbehörden veröffentlichten.

+++ 13.25 Uhr: Kein Ende der Wohnungsnot in Großstädten in Sicht +++

Die deutsche Immobilienwirtschaft erwartet, dass sich die Wohnungsnot der Menschen in den Großstädten in den nächsten Jahren noch verschärft. "Wir werden es nicht schaffen, zeitnah so viele Wohnungen zu bauen, dass sie alle in der Stadt leben können", sagte der Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) Axel Gedaschko. Es müsse deshalb gelingen, Wohnen auf dem Land attraktiver zu machen und dort die Infrastruktur auszubauen.

Die vorgestellte Studie "Wohntrends 2035" zeigt, dass Mieter noch immer vor allem an geräumigen Wohnungen interessiert sind: In einer telefonischen Umfrage unter rund 3000 Personen ab 18 Jahren äußerten 72 Prozent den Wunsch nach einer mittelgroßen bis sehr großen Wohnung. Nur 6 Prozent wollen von vornherein lieber in einer kleinen Wohnung leben.

+++ 13.10 Uhr: Jazzmusiker Wolfgang Schlüter mit 85 Jahren gestorben +++

Der Jazzmusiker Wolfgang Schlüter ist tot. Wie seine Plattenfirma Skip Records mitteilte, starb er am Montag im Alter von 85 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Der 1933 in Berlin geborene Musiker wollte eigentlich klassischer Solopaukist werden, wechselte dann aber zum Vibraphon und zum Jazz. 2001 wurde er mit dem Deutschen Jazzpreis und 2013 mit einem Echo Klassik ausgezeichnet. Er lebte zuletzt in Henstedt-Ulzburg. Er hinterlässt eine Lebensgefährtin sowie zwei Kinder und Enkelkinder.

+++ 12.12 Uhr: Hilfspfleger in München unter sechsfachem Mordverdacht +++

Ein zu Jahresbeginn in München festgenommener Hilfspfleger steht inzwischen unter sechsfachem Mordverdacht. Der Haftbefehl gegen den Mann sei außerdem um die Vorwürfe des dreifachen versuchten Mordes und der dreifachen gefährlichen Körperverletzung erweitert worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in der bayerischen Landeshauptstadt mit. Der Beschuldigte habe die Verabreichung von Insulin an seine Patienten gestanden, eine Tötungsabsicht bestreite er aber.

+++ 12.10 Uhr: Sohn des tschechischen Ministerpräsidenten wirft Vater Entführung vor +++

Ein Sohn des tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis hat mit der Behauptung aufhorchen lassen, er sei im vorigen Jahr von Mitarbeitern seines Vaters auf die von Russland annektierte Krim verschleppt worden. "Mein Vater wollte, dass ich verschwinde", zitierte das Nachrichtenportal "Seznamzpravy.cz" den Mann. Man habe ihm damit gedroht, ihn in eine psychiatrische Anstalt einzuweisen. Der 35 Jahre alte ausgebildete Pilot lebt den Angaben zufolge heute in der Schweiz.

Babis wies die Vorwürfe entschieden zurück und sprach von einer "Jagd auf seine Familie". "Die Fakten sind klar: Mein Sohn ist psychisch krank", teilte der 64-jährige Gründer der populistischen Partei ANO bei Facebook mit. Polizei und Staatsanwaltschaft kündigten an, sich gründlich mit dem Fall zu befassen. Oppositionspolitiker wie der Fraktionschef der konservativen Partei TOP09 sprachen von "schockierenden und inakzeptablen" Enthüllungen. Im Parlament droht Babis ein Misstrauensvotum.

+++ 11.10 Uhr: Priester beißt Polizisten +++

Ein Priester hat auf Kreta einen Polizisten gebissen. Beamte hatten den Geistlichen angehalten, weil er sichtlich betrunken mit dem Auto rückwärts durchs Zentrum der Hafenstadt Heraklion gefahren war und dabei auch einen leichten Unfall verursacht hatte, wie der griechische Fernsehsender Skai berichtete. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Sonntagabend. Auf der Wache schlug der Priester anschließend um sich und biss einen der Polizisten, um einen Alkoholtest zu verweigern. Er muss sich nun wegen Beleidigung und Körperverletzung vor Gericht verantworten.

+++ 10.53 Uhr: Jugendliche liefern sich Verfolgungsjagd mit Polizei in Nordrhein-Westfalen +++

Fünf Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren haben sich in der Nacht zu Dienstag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Hamm und Dortmund in Nordrhein-Westfalen geliefert. Sie waren ohne Führerschein in einem Transporter ohne Zulassung unterwegs, wie die Polizei mitteilte.

Der weiße Transporter mit den Jugendlichen fiel einer Streife auf, weil er in Schlangenlinien fuhr. Die Beamten gaben dem Fahrer Anhaltezeichen, die dieser ignorierte. Statt anzuhalten gab der Fahrer des Transporters Gas und raste durch Hamm und die Nachbarstädte Kamen und Dortmund. 

Auf einem Pendlerparkplatz hielt der Transporter an. Dort stiegen fünf Jugendliche aus. Ein 15-Jähriger ergriff die Flucht. Die anderen blieben am Fahrzeug stehen und wurden von der Polizei festgenommen. Auch der flüchtige 15-Jährige konnte kurze Zeit später aufgegriffen werden. Gegen die fünf Jugendlichen ermittelt die Polizei nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Führerschein, Urkundenfälschung und unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeugs.

+++ 10.23 Uhr: Tanker läuft in Köln bei Niedrigwasser auf Grund +++

Ein Tankschiff hat sich bei extremem Niedrigwasser auf dem Rhein in Köln festgefahren. Es sei niemand verletzt und das Schiff sei nicht kaputt, sagte eine Sprecherin der Wasserschutzpolizei in Duisburg. Es trete nichts von der Ladung - 1200 Tonnen Diesel - aus, und es bestehe keine Gefahr des Sinkens. Wie man das unter deutscher Flagge fahrende Schiff am besten wieder frei bekommt, wird noch geprüft. Möglich sei etwa, die Ladung zu erleichtern oder es abzuschleppen. Der Schiffsverkehr ist nicht beeinträchtigt.

Das anhaltende Niedrigwasser bereitet Schiffern auf dem Rhein bereits seit Monaten Schwierigkeiten. Ende vergangener Woche war in Bonn ein Passagierschiff mit 125 Menschen an Bord auf Grund gelaufen und hatte sich für mehrere Stunden festgefahren.

+++ 09.44 Uhr: Zahl der Schulanfänger in diesem Jahr nahezu unverändert  +++

Die Zahl der Schulanfänger in Deutschland ist in diesem Jahr im Vergleich zu 2017 nahezu unverändert geblieben. Nach den Sommerferien sind 726.400 Kinder eingeschult worden, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das sei lediglich ein geringfügiger Anstieg um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewesen.

+++ 08.23 Uhr: Inflationsrate im Oktober so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr +++

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben im Oktober so stark zugelegt wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Inflationsrate lag bei 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte und damit seine vorläufigen Berechnungen bestätigte. Eine höhere Inflationsrate hatte es zuletzt im September 2008 gegeben, als die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent stiegen. Im Vergleich zum Vormonat

Deutlich teurer waren im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat vor allem leichtes Heizöl (plus 39,9 Prozent) und Kraftstoffe (plus 14,8 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie hätte die Inflationsrate den Statistikern zufolge bei 1,7 Prozent gelegen.

+++ 08.11 Uhr: Löwenbaby in Luxusauto auf Pariser Champs-Elysées entdeckt +++

In Paris hat die Polizei erneut ein Löwenbaby entdeckt. Das Tier wurde in einem Lamborghini auf der Prachtstraße Champs-Elysées gefunden, wie die Polizei mitteilte. Der auffällige Wagen war zuvor für eine Kontrolle angehalten worden. Der Fahrer des Autos wurde laut Polizei festgenommen und das Löwenbaby in Sicherheit gebracht.

Die Polizei hatte zuletzt wiederholt Funde von Löwenbabys in der französischen Hauptstadt gemeldet. Im vergangenen Monat wurde ein Jungtier in einer Wohnung bei Paris entdeckt. Das anderthalb Monate alte Weibchen wurde in einem Kinderbett in der Gemeinde Valenton aufgefunden. Der 30 Jahre alte Halter des Wildtiers wollte das Löwenbaby offenbar verkaufen.

+++ 07.54 Uhr: 13-Jähriger stirbt nach Thai-Boxkampf an Gehirnblutung +++

Bei einem Boxkampf in Thailand ist ein 13-jähriger Schüler tödlich verletzt worden. Der Junge stürzte nach einem Schlag seines Gegners mit dem Kopf auf den Boden und zog sich dabei eine Gehirnblutung zu. In einem Krankenhaus nahe der Hauptstadt Bangkok erlag er seinen Verletzungen, wie die Klinik mitteilte. Bei dem tödlichen Kampf hatte er keinen Kopfschutz getragen.

Der Junge hatte schon als kleines Kind mit dem Kampfsport Muay Thai begonnen, der auch als Thai-Boxen bekannt ist. Nach einem Bericht des Fernsehsenders Workpoint boxte er bereits im Alter von acht Jahren das erste Mal für Geld. Die Kämpfe werden vor zahlendem Publikum ausgetragen. Der Sieger bekommt in dieser Altersklasse bei größeren Veranstaltungen ein Preisgeld von etwa 3000 Baht (umgerechnet etwa 80 Euro). Oft kommen die Jungen aus armen Familien.

+++ 06.18 Uhr: Chemieunfall in Frankfurter Industriepark - Straßen gesperrt +++

Im Industriepark im Frankfurter Stadtteil Griesheim ist am Morgen ein mit einer flüssigen Chemikalie beladener Lastwagen umgekippt. Wie der Industriepark mitteilte, kam es aus zunächst ungeklärter Ursache zu "einem Stoffaustritt bei einem Tankbehälter". Die Feuerwehr berichtete auf ihrer Internetseite, aus einem Container seien Salzsäuredämpfe ausgetreten.

In Griesheim und dem angrenzenden Stadtteil Nied wurden vorsorglich Warnsirenen ausgelöst, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Bewohner wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Dies sei ein Standardverfahren, erklärte der Sprecher weiter. Nach ersten Messungen auf dem Gelände sowie in der Umgebung gebe es aber keinen messbaren Stoffaustritt und somit keine Gefährdung für die Bevölkerung.

+++ 05.07 Uhr: Direkt aufs Handy: Spahn will bis 2020 digitales Rezept einführen +++

Ärzte dürfen schon per Videosprechstunde Patienten beraten - bald sollen sie auch Arzneimittelrezepte digital ausfertigen können. Das sieht nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eine Gesetzesänderung vor, die Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorbereitet und die spätestens 2020 greifen soll. 

"Erst das elektronische Rezept macht Telemedizin zu einem Erfolgsprojekt", sagte Spahn dem Blatt. Deswegen schaffe er nun den Rahmen, damit Patienten künftig auch dann Medikamente verschrieben werden könnten, wenn sie nur eine Videosprechstunde besuchten. "Die Telemedizin spart Ärzten und Patienten Zeit und Wege - vor allem auf dem Land und außerhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten."

Spahn will Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen dem Bericht zufolge verpflichten, Regeln zu vereinbaren, damit Arzneimittelrezepte auch ausschließlich in elektronischer Form eingesetzt werden können. Sie hat dafür sieben Monate Zeit, nachdem die Novelle des Arzneimittelgesetzes in Kraft getreten ist. Das wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 geschehen. Zugleich soll das Verbot aufgehoben werden, nach dem Apotheken verordnungspflichtige Arzneien nicht abgeben dürfen, wenn der Arzt den Patienten nur telemedizinisch beraten hat.

+++ 05.05 Uhr: Mehr als jeder vierte Beschäftigte arbeitet ohne Pause  +++

Mehr als jeder vierte Beschäftigte in Deutschland arbeitet ohne Pause durch. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Als Grund nennen die meisten Befragten (jeweils 63 Prozent) neben zu viel Arbeit, dass die Auszeit nicht in den Arbeitsablauf passe. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) gab an, einfach keine Pause machen zu wollen. 14 Prozent erklärten, die Pause für einen früheren Feierabend aufgespart zu haben.

Die Befragten konnten mehrere Gründe nennen und waren nicht auf eine Antwortmöglichkeit beschränkt. Am häufigsten kommen Pausenausfälle den Angaben nach im Gastgewerbe, in der Pflegebranche sowie im Erziehungs- und Unterrichtbereich vor.

+++ 05.05 Uhr: Umfrage: Prinz Harry ist der beliebteste Royal +++

Prinz Harry ist einer Umfrage zufolge der beliebteste Royal. 77 Prozent haben eine gute Meinung von ihm, wie eine YouGov-Befragung von etwa 3700 Personen ergab. Die Briten beschreiben ihn als sympathisch, humorvoll und aufrichtig. Erst danach kommt auf dem zweiten Platz seine Großmutter, Königin Elizabeth II., knapp dahinter sein Bruder Prinz William. Mit etwas Abstand geht Platz 4 an Herzogin Kate, Platz 5 an Prinz Philip und Platz sechs an Harrys Frau Meghan. Nicht so gut abgeschnitten hat der als unnahbar geltende Thronfolger Prinz Charles.

+++ 05.01 Uhr: Todesfahrer von Melbourne wegen Mordes schuldig gesprochen +++

Knapp zwei Jahre nach einer Todesfahrt durch die Innenstadt von Melbourne ist ein 28-jähriger Australier wegen sechsfachen Mordes schuldig gesprochen worden. Der Mann war im Januar 2017 mit einem gestohlenen Pkw durch eine Straße gerast, die eigentlich für Autos gesperrt ist. Dabei tötete er sechs Menschen, darunter ein erst drei Monate altes Kind. 27 wurden verletzt. Die Entscheidung, wie lange der Mann ins Gefängnis muss, gibt das Gericht erst zu einem späteren Termin bekannt.

Die Geschworenen-Jury in Melbourne befand den Mann nach nur einstündiger Beratung für schuldig, in voller Absicht gehandelt zu haben. Der 28-Jährige hatte auf nicht schuldig plädiert, weil er durch Drogen psychisch krank gewesen sei. Er hatte die Designer-Droge Chrystal Meth genommen. Die Geschworenen sah darin jedoch keinen Grund, ihn nicht schuldig zu sprechen. Die Tat war auch von Überwachungskameras gefilmt worden. Auf den Bildern ist klar zu erkennen, dass der Mann am Steuer saß.

+++ 04.35 Uhr: Perus Ex-Präsident Fujimori wegen Zwangssterilisierungen angeklagt +++

Der ehemalige peruanische Staatschef Alberto Fujimori ist wegen der Zwangssterilisierung von mehr als 2000 Menschen angeklagt worden. Fujimori hatte während seiner Amtszeit (1990-2000) ein Programm zur Geburtenkontrolle durchführen lassen, bei dem 272.000 Frauen und 22.000 Männer sterilisiert wurden. Die Staatsanwaltschaft bezichtigte Fujimori, für 2166 Zwangssterilisierungen mitverantwortlich zu sein, die in fünf Fällen zum Tod der Opfer führten, wie die Zeitung "El Comercio" berichtete.

Drei ehemalige Gesundheitsminister Fujimoris wurden mitangeklagt. Der 80-jährige Ex-Präsident sitzt eine 25-jährige Haftstrafe wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen ab.

+++ 04.03 Uhr: Zahl der Todesopfer durch Waldbrand in Kalifornien steigt auf 42 +++

Der verheerende Waldbrand in Kalifornien ist mit mindestens 42 Todesopfern der tödlichste Waldbrand in der Geschichte des US-Bundesstaates. Der Sheriff des nordkalifornischen Bezirks Butte, Kory Honea, sagte, es seien die Leichen von 13 weiteren Opfern geborgen worden. Damit stieg die Zahl der Todesoper in Folge des "Camp Fire" genannten Waldbrandes auf 42.

Zunächst sagte Honea, das "Camp Fire" sei somit der tödlichste Waldbrand in der US-Geschichte. Später sagte er, es handle sich um den tödlichsten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens.

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+++ 02.53 Uhr: Umkämpfter Senatssitz in Arizona geht an Demokratin +++

Nach der Kongresswahl in den USA geht ein besonders umkämpfter Senatssitz im Bundesstaat Arizona an die Demokraten. Die republikanische Kandidatin Martha McSally räumte ihre Niederlage ein. Sie habe ihre demokratische Rivalin Kyrsten Sinema angerufen und ihr zu ihrem Sieg gratuliert, sagte McSally in einem auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter veröffentlichten Video. Sinema werde nach einem "harten Kampf" die erste weibliche Senatorin für Arizona.

In dem südlichen Bundesstaat hatte das Endergebnis für den Senatsposten nach der Wahl vom Dienstag vergangener Woche lange ausgestanden. Der Erfolg der Demokraten in Arizona ändert aber nichts daran, dass die Republikaner von US-Präsident Donald Trump ihre Senatsmehrheit verteidigen konnten.

+++ 02.43 Uhr: Mann in Israel durch aus Gazastreifen abgefeuerte Rakete getötet +++

In Israel ist ein Mann durch eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete getötet worden. Die Leiche des Mannes sei in der südisraelischen Stadt Ashkelon aus den Trümmern eines von einer Rakete zerstörten Hauses geborgen worden, teilten die israelischen Rettungsdienste in der Nacht auf Dienstag mit. Zuletzt war die Gewalt zwischen Israel und Palästinensern in der Region wieder eskaliert. Aus dem von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gazastreifen wurden hunderte Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Die israelische Luftwaffe bombardierte eine Reihe von Zielen in der Enklave. Die Gewalt war nach einem tödlichen Einsatz israelischer Spezialkräfte im Gazastreifen am Sonntag eskaliert.

+++ 02.13 Uhr: Amnesty entzieht Suu Kyi Ehrentitel "Botschafterin des Gewissens" +++

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi wegen der Rohingya-Krise den Ehrentitel "Botschafterin des Gewissens" entzogen. In einem veröffentlichten Brief an Suu Kyi zeigte sich Amnesty-Generalsekretär Kumi Naidoo enttäuscht über die augenscheinliche "Gleichgültigkeit" der Friedensnobelpreisträgerin gegenüber den Gräueltaten des Militärs gegen die muslimische Minderheit in ihrem Land.

"Heute sind wir zutiefst bestürzt, dass Sie nicht länger ein Symbol der Hoffnung, des Mutes und der unermüdlichen Verteidigung der Menschenrechte sind", schrieb Naidoo an die 73-Jährige. "Amnesty International kann Ihren weiteren Status als Botschafterin des Gewissens nicht rechtfertigen, und deshalb entziehen wir Ihnen hiermit mit großem Bedauern diesen Titel."

Amnesty International hatte Suu Kyi im Jahr 2009 den Ehrentitel "Botschafterin des Gewissens" verliehen, die höchste Auszeichnung der Menschenrechtsorganisation. Damals stand die langjährige Oppositionsführerin noch unter Hausarrest.

+++ 01.18 Uhr: Mietkostenzuschuss für Bafög-Empfänger soll laut Medienbericht deutlich steigen +++

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will einem Medienbericht zufolge den Mietkostenzuschuss für Bafög-Empfänger deutlich erhöhen. Die monatliche Wohnpauschale für Bafög-Bezieher, die nicht bei ihren Eltern leben, solle von 250 Euro auf 325 Euro steigen, heißt es laut den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem Eckpunktepapier ihres Ministeriums. "Die Wohnkosten steigen, gerade in den Hochschulstädten", heißt es demnach zur Begründung.

Damit mehr Schüler und Studenten in den Genuss von Bafög-Zahlungen kommen, will Karliczek dem Bericht zufolge auch die Freibeträge erhöhen. Die Einkommensfreibeträge sollten um neun Prozent steigen; auch die Vermögensfreibeträge würden angehoben.

Daneben umfasst das Eckpunktepapier dem Bericht zufolge noch weitere Änderungsmaßnahmen. Auch der Bafög-Höchstsatz soll demnach steigen, und zwar von derzeit 735 Euro auf rund 850 Euro im Monat.

+++ 00.31 Uhr: Israelische Luftwaffe zerstört Sitz von Hamas-nahem Sender Al-Aksa +++

Bei ihren Angriffen im Gazastreifen hat die israelische Luftwaffe auch den Sitz des Hamas-nahen TV-Senders Al-Aksa bombardiert. Das berichtete ein AFP-Journalist vor Ort. Angaben über Verletzten gab es zunächst nicht. Die israelische Luftwaffe hatte zuvor eine Reihe von Warnschüssen abgefeuert, die Mitarbeiter des Senders hatten somit Zeit, das Gebäude zu verlassen.

Die israelische Armee rechtfertigte den Angriff damit, dass Al-Aksa ein "Instrument" der im Gazastreifen herrschenden radikalislamischen Hamas sei. Der Sender trage zu den militärischen Aktivitäten der Hamas bei und rufe zu Terrorangriffen gegen Israel auf.

+++ 00.08 Uhr: Drei Tote bei Explosion in Feuerwerksfabrik in Spanien +++

Bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Spanien sind drei Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, als es in der Fabrik im südspanischen Guadix zu einer heftigen Detonation kam. Sie mussten wegen Rauchvergiftungen behandelt werden.Nach Angaben der Stadtverwaltung war die heftige Explosion in weiten Teilen der 20.000-Einwohner-Stadt nahe Granada zu hören. Zum Unglückszeitpunkt befanden sich demnach sechs Menschen in der Fabrik.

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kng / fs / ivi /wue / AFP / DPA