HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Deutscher stürzt beim Wandern in Österreich und stirbt

Frankfurt a.d. Oder will sieben Flüchtlinge wegen Überfalls ausweisen +++ Mehrere Tote bei Schießerei in Maryland +++  Landgericht Berlin verurteilt Raser wegen versuchten Mordes zu 13 Jahren Haft +++ Die News des Tages.

Ramsau am Dachstein

Ramsau am Dachstein

DPA

Die wichtigsten Meldungen des Tages im Kurz-Überblick: 

  • Deutscher Wanderer verunglückt in Österreich tödlich (20.43 Uhr)

  • USA verhängen Sanktionen gegen russischen Sicherheitsapparat ( 19.46 Uhr)

  • Mehrere Tote bei Schießerei in Maryland (18.26 Uhr)

  • Theresa May kündigt neuen Vorschlag für irische Grenze nach Brexit an (16.30 Uhr) 

  • Raser: 13 Jahre Haft wegen versuchten Mordes (12.07 Uhr) 

  • Erdogan wird bei Deutschlandbesuch keine große Rede halten (7.42 Uhr)

Die News des Tages:   

+++ 21.22 Uhr: Ausländer bedroht - Durchsuchung bei Bürgerwehr in Chemnitz +++

Die Polizei hat bei mehreren Verdächtigen einer selbst ernannten Bürgerwehr in Chemnitz Durchsuchungen durchgeführt. Die Aktionen begannen am Nachmittag und dauerten am Abend noch an, wie das Landeskriminalamt Sachsen mitteilte. Die Gruppe soll am vergangenen Freitag Ausländer bedroht und beschimpft haben.

Den Mitgliedern wird vorgeworfen, Passanten kontrolliert und durchsucht zu haben. Laut Staatsanwaltschaft wurden Deutsche, Iraner und Pakistaner eingekreist. Dabei sollen fremdenfeindliche Äußerungen gefallen sein. Ein 26 Jahre alter Iraner erlitt eine Platzwunde am Kopf.

+++ 20.52 Uhr: Mindestens 40 Tote bei Fährunglück auf dem Victoria-See in Afrika +++

Bei einem Fährunglück auf dem Victoria-See im Herzen Afrikas sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte der tansanische Präsidentensprecher Gerson Msigwa am Donnerstagabend im Fernsehen mit. Die Fähre "MV Nyerere" sei im südlichen Teil des Sees gekentert. Örtliche Politiker fürchteten ein noch höhere Opferzahl. "Es waren mehr als hundert Menschen an Bord, als die Fähre sank", sagte George Nyamaha, der Chef des Distrikts Ukerewe. "Es ist zu befürchten, dass eine große Zahl von Menschen ihr Leben verloren hat."

+++ 20.43 Uhr: Deutscher stürzt beim Wandern in Österreich ab und stirbt +++

Ein 60 Jahre alter Deutscher ist beim Wandern auf dem Ramsauer Höhenweg in Österreich abgestürzt und hat sich dabei tödlich verletzt. Wie die Polizei am Abend mitteilte, rutschte der Mann in einer Kurve aus und stürzte etwa 70 Meter über steiles Gelände in die Tiefe. Der 60-Jährige war mit einer Wandergruppe unterwegs, die sofort einen Notruf absetzte. Der Notarzt konnte am Unfallort aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Polizei konnte auf Nachfrage zur genauen Herkunft des Mannes noch keine Angaben machen. 

+++ 20.13 Uhr: Kroaten bestreiten illegale Ticketverkäufe für WM-Finale +++

Der Fußballverband von Vize-Weltmeister Kroatien hat Vorwürfe illegaler Ticket-Weiterverkäufe für das WM-Finale gegen Frankreich zurückgewiesen. Im Zuge der Ermittlungen in der Sache werde man mit den Behörden kooperieren, teilte der Verband unter Führung des früheren Top-Torjägers Davor Suker am Donnerstag mit. Die kroatische Polizei untersucht, ob Eintrittskarten des Verbandes für das Endspiel der Weltmeisterschaft im Juli in Moskau unerlaubt weiterverkauft worden sind. Der Weltverband FIFA erklärte, er sammle Informationen in der Sache. 

+++ 19.49 Uhr: Türkisches Kartellamt verhängt Millionenstrafe gegen Google +++

Wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht beim Verkauf von mobilen Betriebssystemen hat das türkische Kartellamt eine Strafe von umgerechnet 12,6 Millionen Euro verhängt. Gleichzeitig setzte die Behörde dem US-Unternehmen eine Frist von sechs Monaten, auf dem türkischen Markt wieder faire Wettbewerbsbedingungen herzustellen. Vor zwei Monaten hatte die EU-Kommission wegen "illegaler Praktiken" beim mobilen Betriebssystem Android eine Rekordstrafe in Höhe von 4,34 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Die europäischen Wettbewerbshüter werfen dem Unternehmen vor, Handy- und Tablet-Herstellern sowie Mobilfunkbetreibern "seit 2011 rechtswidrige Einschränkungen auferlegt" zu haben.

+++ 19.46 Uhr: USA verhängen Sanktionen gegen russischen Sicherheitsapparat +++

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat ihre Sanktionen gegen Russland erneut verschärft. Insgesamt 33 Einzelpersonen und Einrichtungen aus den russischen Streitkräften und Geheimdiensten wurden mit Strafmaßnahmen belegt, wie das Außenministerium in Washington mitteilte. Begründet wurden die Sanktionen mit "bösartigen Aktivitäten".

+++ 19.45 Uhr: Erstmals West-Nil-Virus bei Vogel in Sachsen entdeckt +++

Bei einem Habicht in Sachsen wurde das West-Nil-Virus festgestellt. Das teilte das Verbraucherschutzministerium mit. Es ist mindestens das vierte nachgewiesene West-Nil-Virus bei einem Vogel in Deutschland. Nach Angaben des Ministeriums bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut das Virus bei einem Tier in Bad Düben (Landkreis Nordsachsen). Das West-Nil-Virus wird vor allem durch Mücken übertragen. Hauptsächlich tritt es bei Vögeln auf. Beim Menschen verläuft die Infektion oft ohne Beschwerden. Sie kann aber auch zu Kopf- und Gliederschmerzen und sogar zum Tod führen. Das Virus grassiert derzeit unter anderem in südeuropäischen Ländern, wo schon zahlreiche Menschen daran starben.

+++ 19.16 Uhr: Kunstprojekt mit Mauerbau in Berlin bekommt keine Genehmigung +++

Das umstrittene Kunstprojekt mit dem Nachbau einer Mauer in Berlin muss abgesagt werden. Die Veranstalter bekommen nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA keine Genehmigung, weil den Behörden die Zeit für die notwendigen Sicherheitsprüfungen zu kurz ist. Am Freitag wollen Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) und Bezirksstadträtin Sabine Weißler die Entscheidung bekanntgeben. Bei dem Projekt des russischen Filmemachers Ilya Khrzhanovsky sollte ein ganzes Straßenkarree in Berlin-Mitte vier Wochen lang mit einer Betonmauer abgeriegelt werden, um dahinter ein diktatorisches System erfahrbar zu machen.

+++ 19.14 Uhr: Cannabis-Tester in Kanada gesucht - Hunderte Bewerber +++

Nach seiner Stellenanzeige "Cannabis-Liebhaber gesucht" hat ein kanadisches Marketingunternehmen einen wahren Ansturm erlebt. Mehr als 500 Bewerber meldeten sich auf die sechs Stellen, die im Zuge der Cannabis-Legalisierung am 17. Oktober entstehen. Das Team von Ahlot in Toronto sei angesichts dieses Ansturms "leicht in Panik" geraten, teilte Firmenchef Greg Pantelic mit. Das Stellenangebot richtete sich an erwachsene Kanadier, die für 50 kanadische Dollar (rund 32 Euro) pro Stunde "das Beste, was kanadische Anbauer zu bieten haben", testen sollen. Ahlot selbst baut kein Cannabis an, sondern will die Verbraucher über die verschiedenen Angebote informieren, die Mitte Oktober auf den Markt kommen werden. Die Tester sollen in sozialen Netzwerken über ihre Eindrücke schreiben und in Werbevideos oder bei Firmenveranstaltungen auftreten. Kanadischen Staatsbürgern über 18 Jahren ist es künftig erlaubt - in manchen Bundesstaaten ist die Altersgrenze 19 Jahre - per Bestellung oder in autorisierten Geschäften ein Gramm Haschisch für etwa zehn kanadische Dollar zu kaufen. Der persönliche Besitz ist fortan auf 30 Gramm beschränkt. Kanada wird damit das erste Land der G7-Gruppe, das Cannabis vollständig legalisiert. Vor fünf Jahren hatte Uruguay als erstes Land der Welt den Konsum von Haschisch freigegeben. In den USA ist dieser in neun Bundesstaaten erlaubt, darunter Kalifornien.

+++ 19.05 Uhr: Sigmar Gabriel wird Ehrenbürger seiner Heimatstadt Goslar +++

Ex-Außenminister Sigmar Gabriel wird Ehrenbürger von Goslar. Zu dem Festakt in der Kaiserpfalz werden rund 500 Gäste erwartet. Die Laudatio auf den früheren SPD-Chef wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier halten. Beide sollen sich im Anschluss in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Gabriel bekommt die Ehrenbürgerwürde, weil er seine Heimatstadt aus Sicht des Stadtrats nie aus den Augen verloren und sich stets für sie eingesetzt hat. Der frühere niedersächsische Ministerpräsident und Ex-Bundesumwelt- und -wirtschaftsminister wurde am 12. September 1959 in Goslar geboren. Er wohnt bis heute mit seiner Familie in der alten Kaiserstadt am nördlichen Harzrand.

+++ 19.04 Uhr: Mehr als 5000 Gospel-Sänger in Karlsruhe erwartet +++

Über 5000 Sänger und mehrere Zehntausend Besucher werden von diesem Freitag an (17.00 Uhr) zum Internationalen Gospelkirchentag in Karlsruhe erwartet. Das Spektakel ist nach Angaben der Organisatoren das größte Festival dieser Art in Europa. Es wird mit einer Open-Air-Veranstaltung auf dem Marktplatz vom evangelischen Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh eröffnet. Von der Kirche zur Fußgängerzone - bis Sonntag präsentieren auf 25 Bühnen rund 90 Chöre die Stilvielfalt des Gospel. Neben der Gospel-Nacht zum Auftakt ist am Samstag die International Gospel Celebration in der dm-Arena ein Highlight. Dort tritt auch der US-Gospel-Star und zwölffache Grammy-Gewinner Kirk Franklin auf.

+++ 18.26 Uhr: Mehrere Tote nach Schüssen in Maryland +++

Im US-Bundesstaat Maryland sind mehrere Menschen durch Schüsse getötet worden. Eine verdächtige Person wurde festgenommen und befand sich in kritischem Zustand im Krankenhaus, wie Sheriff Jeffrey Gahler mitteilte. Weitere Menschen wurden bei der Tat in der Stadt Aberdeen, rund 50 Kilometer nordöstlich von Baltimore, verletzt. Der Vorfall ereignete sich in einem Warenverteilzentrum in einem Industriegebiet. Das Motiv blieb zunächst unklar. Der Sender CNN berichtete von drei Toten und zwei Verletzten. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

Der Hund ist an den LKW gebunden

+++ 18.19 Uhr: Türkische Justiz ordnet Freilassung von inhaftiertem CHP-Oppositionellen an +++

Der Kassationsgerichtshof in der Türkei hat die Freilassung eines wegen Geheimnisverrats zu fast sechs Jahren Gefängnis verurteilten Oppositionsabgeordneten angeordnet. Das Gericht bestätigte nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu zwar das Urteil gegen den CHP-Abgeordneten Enis Berberoglu. Da Berberoglu durch seine Wiederwahl im Juni aber parlamentarische Immunität genieße, sei seine Freilassung angeordnet worden. Der Fall Berberoglu hatte im Sommer vergangenen Jahres einen wochenlangen Protestmarsch der Opposition mit zehntausenden Teilnehmern ausgelöst.

+++ 18.18 Uhr: Stadt will sieben Menschen nach Überfall auf Club ausweisen +++

Nach dem Überfall auf eine Diskothek in Frankfurt (Oder) hat die Stadt Verfahren zur Ausweisung von sieben Asylbewerbern eingeleitet. Die Männer kommen aus Syrien, Pakistan und den Palästinensergebieten, wie die Stadt mitteilte. Zwei von ihnen waren den Angaben zufolge an dem Überfall auf den Club

"Le Frosch" verwickelt. Bei dem Überfall hatte es Ende August zunächst eine Auseinandersetzung zwischen zwei Syrern und einem Deutschen gegeben. Die Syrer sollen dann Freunde zur Hilfe gerufen haben, die mit Eisenstangen und Messern auf Besucher losgingen.

+++ 17.58 Uhr: Proteste gegen geplante Auswilderung von Bären in französischen Pyrenäen +++

Die geplante Auswilderung von zwei Braunbärinnen in den französischen Pyrenäen hat umgehend Proteste in der Region ausgelöst. Umweltminister François de Rugy verkündete den Plan bei einem Treffen mit dutzenden Lokalpolitikern in Pau - daraufhin verließen zahlreiche Teilnehmer das Treffen. "Warum soll man noch diskutieren, wenn die Entscheidung schon getroffen ist", schimpfte Etienne Serna, Sprecher einer Gruppe bärenfeindlicher Bürgermeister. Im nahen Dorf Asasp-Arros versammelten sich derweil rund 200 Schafhirten und Viehzüchter zu einem Protest gegen die Ansiedlungspläne. "Wir wollen hier keine Raubtiere, und wir werden sie wegmachen", sagte der Vorsitzende eines örtlichen Verbands zur "Förderung der Identität der Pyrenäen". An einem langen Hirtenstab baumelte ein Plüschbär mit dem Schild "Wanted, tot oder zahnlos", auf einem Tisch lagen mehrere Jagdgewehre.

+++ 17.45 Uhr: Sommerhitze vernichtet mindestens eine Million Bäume in NRW +++

Die lang anhaltende Hitze des vergangenen  Sommers hat mindestens eine Million Bäume in Nordrhein-Westfalen vernichtet. Das sagte Michael Blaschke, Sprecher des "Landesbetriebs Wald und Holz  Nordrhein-Westfalen" der "Rheinischen Post". Besonders schwer betroffen seien Fichten. Die Bäume  könnten bei Hitze und Dürre nicht genügend Harz produzieren und seien somit Schädlingen wie Borkenkäfern schutzlos ausgeliefert. Die Käfer vermehren sich bei Hitze besonders stark. Laubbäume seien zwar nicht  von Käfern befallen. Ob sie die Hitze überstanden haben, werde sich  aber erst im kommenden Frühjahr zeigen. Für die kommenden Monate  hofft der Experte auf "Schmuddelwetter" mit viel Regen.

+++ 17.43 Uhr: Zehn ausgebrochene Bullen machen es sich in Vorgarten bequem +++

Den Vorgarten eines Einfamilienhauses im Friesland haben zehn Jungbullen kurzerhand gegen ihre Weide eingetauscht. Der Bewohner in Varel traute seinen Augen kaum, als er die Bullen in seinem eingezäunten Garten liegen sah. Die Rinder waren in der Nacht von ihrer Weide ausgebrochen und hatten die angrenzenden Gärten erkundet, wie die Polizei in Wilhelmshaven mitteilte. Der Tierhalter brachte die Rinder später mit einem Anhänger zurück. Ihre Hinterlassenschaften mussten anschließend aus den Gärten entfernt werden.

+++ 17.33 Uhr: Bund will Wohngeld 2020 erhöhen +++

Geringverdiener sollen ab 2020 mehr Wohngeld bekommen. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland ("RND") unter Berufung auf die Beschlussvorlage für den Wohngipfel am Freitag in Berlin. Darin heiße es, dass mit einer Wohngeldreform das Leistungsniveau und die Reichweite des Wohngeldes gestärkt werden sollten. "So können die Entlastungswirkung des Wohngeldes erhalten und einkommensschwache Haushalte bei den Wohnkosten unterstützt werden." Das "RND" berichtete weiter, in Deutschland sollten bis 2021 mehr als 100.000 neue Sozialwohnungen gebaut werden. Demnach sagt der Bund für den Zeitraum 2018 bis 2021 zu, den Ländern "mindestens fünf Milliarden Euro" für den Bau von Sozialwohnungen zur Verfügung zu stellen.

+++ 17.40 Uhr: Schießerei in US-Bundesstaat Maryland +++

In der Nähe von Baltimore im US-Bundesstaat Maryland hat es eine Schießerei gegeben, bei der mehrere Menschen ums Leben gekommen sind. Laut des FBI halte die "Situation" noch an, wolle aus taktischen Gründen aber keine Einzelheiten bekannt geben. Der Sheriff im Harford County schrieb auf Twitter das Anwohner und Passanten die Gegend meiden sollten.

+++ 17.07 Uhr: Aubameyang-Vater wird Nationaltrainer im Gabun +++

Der frühere Dortmunder Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang wird in der Nationalmannschaft des Gabun zukünftig von seinem Vater trainiert. Wie der Verband Fegafoot mitteilte, übernimmt Pierre-Francois Aubame Eyang zusammen mit Daniel Cousin die Führung der Auswahl. Das Duo tritt die Nachfolge der Spaniers José Antonio Camacho an, der wegen Erfolglosigkeit gehen musste. Aubame Eyang und Cousin, die früher selbst für Gabun spielten, bekommen noch Francois Amegasse als Generalmanager zur Seite gestellt. Mit der neuen Führung soll noch die Qualifikation für den Afrika-Cup 2019 gelingen.

Provokante Werbung: "Beförderung auf Knopfdruck": So spottet Sixt über den Maaßen-Deal

+++ 17.07 Uhr: "Aquarius" rettet elf Menschen im Mittelmeer +++

Das Rettungsschiff "Aquarius" hat erneut Migranten eines in Seenot geratenen Bootes im Mittelmeer gerettet. Alle elf Menschen, die sich auf dem Boot vor der libyschen Küste befanden, seien sicher an Bord der "Aquarius", teilte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée auf Twitter mit. Keiner der Migranten habe Rettungswesten gehabt; in das überfüllte Boot sei bereits Wasser eingedrungen, und das Benzin sei ausgegangen. Wohin die Migranten gebracht werden, war unklar. Die "Aquarius" ist das einzige private Rettungsschiff, das noch in die Such- unf Rettungszone vor der libyschen Küste zurückgekehrt war. Mitte August hatte die "Aquarius" tagelang im Mittelmeer ausgeharrt, ehe sie 140 Migranten an Bord nach Malta hatte bringen können.

+++ 17.04 Uhr: Nach Fund der Leiche eines Neonazis "Trauermarsch" in Mönchengladbach geplant+++

Nach dem Fund der Leiche eines mutmaßlichen Neonazis in Mönchengladbach haben Rechte für Donnerstag zu einem "Trauermarsch" in der nordrhein-westfälischen Stadt aufgerufen. Der an einem Museum tot aufgefundene 32-jährige Mitbegründer des rechtsextremen Netzwerks "Hooligans gegen Salafisten" (HoGeSa) tötete sich laut Obduktion selbst mit einem Messer, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Bei dem "Trauermarsch" am frühen Donnerstagabend wurden laut Anmelder rund 500 Teilnehmer erwartet. Den Ermittlern zufolge war nach dem Tod des 32-Jährigen in sozialen Medien bereits über ein vorsätzliches Tötungsdelikt spekuliert worden. "Dies haben die Ermittlungen der Mordkommission nicht bestätigt", hoben Polizei und Staatsanwaltschaft hervor.

+++ 17.04 Uhr: Bund und Länder einigen sich auf zügigen Netzausbau +++

Bund und Länder wollen den Ausbau der Stromnetze zügig voranzubringen. Auf dem Netz-Gipfel in Berlin einigten sie sich auf ein Maßnahmenpaket, das etwa vereinfachte und verkürzte Verfahren für den Netzausbau vorsieht, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Ausbauvorhaben, deren Bedarf bereits 2009 gesetzlich festgestellt wurde, sollen demnach bis 2021 von den Ländern auch genehmigt sein. Zudem werde ein vorausschauendes Controlling eingeführt, statt wie bislang nur Verzögerungen beim Netzausbau festzustellen. Der Bundeswirtschaftsminister und die zuständigen Landesminister wollen sich künftig mindestens jährlich, "besser halbjährlich" treffen, "um weiteren Handlungsbedarf" zu besprechen, wie das Ministerium weiter mitteilte.

+++ 16.59 Uhr: Scotland Yard kommt blutrünstigem Katzen-Serienkiller auf die Schliche +++

Nach dreijährigen umfassenden Ermittlungen hat die britische Polizei einen blutrünstigen Katzen-Serienkiller enttarnt, der im Süden von London hunderte Hauskatzen zerfleischt und verstümmelt hat: Nach Auswertung aller Beweismittel seien die Ermittler sich sicher, dass die Katzen nicht von einem psychisch gestörten Menschen, sondern von Raubtieren oder Aasfressern verstümmelt wurden, erklärte Scotland Yard. Vor allem ein Fuchs wurde als Übeltäter genannt. Seit 2015 waren im südlichen Londoner Stadtteil Croydon und Umgebung mehr als 400 verstümmelte Katzen sowie etliche zerfleischte Kaninchen gefunden worden. Der Schuldige bekam von den Medien den Namen "Croydon Cat Killer" verpasst, Einwohner und Boulevardzeitungen spekulierten über einen Jack the Ripper-ähnlichen Mörder, der sich daran ergötze, Haustiere aufzuschlitzen und die Überreste vor Schulen oder den Haustüren ihrer Besitzer abzulegen.

+++ 16.38 Uhr: Groschek greift Nahles im Fall Maaßen scharf an +++

Der frühere NRW-Landesvorsitzende der SPD, Michael Groschek, hat Parteichefin Andrea Nahles wegen ihres Vorgehens im Fall Maaßen scharf angegriffen. "Mir ist unbegreiflich, wie Andrea Nahles diesem Deal zustimmen konnte", sagte Groschek dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Er bezog sich dabei auf die Entscheidung der Parteichefs der Koalition, wonach der umstrittene Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär im Bundesinnenministerium befördert werden soll.

+++ 16.30 Uhr: May: Wollen neuen Vorschlag für irische Grenze nach Brexit vorlegen +++

Die britische Regierung will demnächst einen neuen Vorschlag für die Lösung der Irlandfrage nach dem Brexit vorlegen. Das sagte die britische Premierministerin Theresa May beim EU-Gipfel in Salzburg. Den Vorschlag der EU-Kommission, Nordirland solle im Notfall Teil der Zollunion bleiben, lehnte May erneut ab.

Die Frage nach einer irischen Grenze gilt als schwierigstes Problem bei den Verhandlungen über den britischen EU-Austritt. Befürchtet wird, dass Grenzkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland den Konflikt in der ehemaligen Unruheregion wieder

anfachen könnten. Noch scheinen Kontrollen unumgänglich, sollte Großbritannien wie geplant die Europäische Zollunion und den Binnenmarkt verlassen. Die Mitglieder einer Zollunion vereinbaren gemeinsame Außenzölle. Kontrollen an den Binnengrenzen sind daher überflüssig. London will sich davon aber lossagen, um eigene Freihandelsabkommen mit Drittstaaten wie den USA und China zu schließen. Der Binnenmarkt sorgt für einheitliche Produktstandards und andere Regelungen innerhalb der EU-Grenzen

+++ 16.27 Uhr: Mitglieder von Chemnitzer "Bürgerwehr" müssen zu Strafprozess vor Gericht +++

Die Mitglieder einer selbsternannten "Bürgerwehr" aus Chemnitz müssen sich statt in einem beschleunigten Verfahren nun doch in einem regulären Strafverfahren vor Gericht verantworten. Der komplexe Sachverhalt des Vorwurfs des Landfriedensbruchs solle in einem Strafprozess verhandelt werden, teilte das Amtsgericht Chemnitz mit. Die seit Sonntag bestehende Hauptverhandlungshaft gegen die sechs Beschuldigten sei mit der Entscheidung des Gerichts aufgehoben werden.

Die selbsternannte "Bürgerwehr" war nach einer Demonstration der rechtspopulistischen Bewegung Pro Chemnitz am Freitagabend auf die Schlossteichinsel der Stadt gezogen. Dort beleidigten Mitglieder der Gruppe laut Polizei einen Iraner und weitere Anwesende fremdenfeindlich und verletzten den Iraner. Außerdem verlangten sie von einer anderen Gruppe die Ausweise zur Kontrolle und vollzogen Personenkontrollen und Durchsuchungen.

+++ 15.52 Uhr: Tusk: Mays Brexit-Plan zu Handelsbeziehungen "wird nicht funktionieren"      

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat dem Plan der britischen Regierung zur Ausgestaltung der künftigen Handelsbeziehungen zwischen der EU und Großbritannien nach dem Brexit eine Absage erteilt.

Der Plan von Premierministerin Theresa May "wird nicht funktionieren", sagte Tusk nach einem zweitägigen informellen EU-Gipfel in Salzburg. Die EU-Staats- und Regierungschefs seien der Ansicht, dass die britischen Vorschläge den gemeinsamen Binnenmarkt untergraben würden.

+++ 15.51 Uhr: Cybersicherheit: BDI und Innenministerium arbeiten enger zusammen +++

Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) will beim Thema Cybersicherheit künftig enger mit dem Innenministerium zusammenarbeiten. Dazu haben beide Seiten ein Grundsatzpapier unterzeichnet, wie das Ministerium mitteilte. Cyberkriminalität sei "eines der bedeutendsten Risiken für reibungslos ablaufende Geschäftsprozesse".

Das neue Bündnis soll eine Vielzahl von Initiativen auf Bundes- und Landesebene bündeln. Außerdem wollen sich Wirtschaftsvertreter und Bundesbehörden über internationale Fragen abstimmen, etwa beim Blick auf den Schutz interner Firmendokumente in anderen Ländern. Schließlich sollen Technologien ausgemacht werden, bei denen Deutschland nicht von anderen Ländern abhängig sein will.

+++ 15.22 Uhr: Polens Präsident ernennt trotz EU-Streits um Justiz zehn neue Richter +++

Polen treibt trotz drohender EU-Sanktionen die Neubesetzung von Richterstellen am Obersten Gericht voran und ordnet sich damit laut Kritikern die Justiz unter. Präsident Andrzej Duda berief zehn Richter für eine an dem Gericht neu geschaffene Disziplinarkammer, wie die Präsidentenkanzlei mitteilte. Die Kammer könnte Rechtsexperten zufolge zur Einschüchterung unliebsamer Richter genutzt werden. Kritiker werfen der nationalkonservativen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) politische Einflussnahme auf das Gericht vor, an dem 44 von knapp 120 Stellen neu besetzt werden sollen. Die Posten würden im Eiltempo mit nicht ausreichend qualifizierten Kandidaten besetzt, kritisierten die Dekane der juristischen Fakultäten von zehn polnischen Hochschulen, darunter in Krakau und Warschau, in einem offenen Brief. Sie warfen den Regierenden vor, die Unabhängigkeit der Justiz zu untergraben.

+++ 15.14 Uhr: Trump fordert von Opec erneut Ölpreissenkung +++

US-Präsident Donald Trump hat vom Ölkartell Opec erneut niedrigere Rohölpreise gefordert. "Das Opec-Monopol muss jetzt die Preise senken", schrieb er auf Twitter. "Wir schützen die Länder des Nahen Ostens, sie wären ohne uns nicht sehr lange sicher, und doch dringen sie weiterhin auf immer höhere Ölpreise! Wir werden uns daran erinnern." Es ist nicht das erste Mal, dass Trump den jüngsten Ölpreisanstieg mit dem Rohölkartell in Verbindung bringt. Fachleute weisen jedoch darauf hin, dass Trump mit seiner Nahost-Politik selbst Mitschuld an den zuletzt gestiegenen Preisen trägt: Die Aufkündigung des Atomprogramms mit dem Iran zieht Anfang November US-Sanktionen nach sich. Die Öllieferungen Irans sind schon jetzt deutlich gesunken, die zunehmende Knappheit treibt die Preise. Ob die Opec den Ausfall der iranischen Mengen ausgleichen kann, gilt unter Experten als fraglich.

+++ 15.05 Uhr: Mann gerät nach Kündigung in Rage und löst Polizei-Einsatz aus +++

Die Kündigung durch seinen Arbeitgeber hat bei einem Mann in Thüringen einen so heftigen Wutanfall ausgelöst, dass die Polizei kommen musste. Der 39-Jährige habe nach der Kündigungsnachricht im Innenhof eines Mehrfamilienhaus in Gera randaliert, Blumen und Pflanzen aus der Erde gerissen und eine Gehwegplatte auf ein Moped geworfen, berichtete die Polizei. Außerdem habe der Mann Steine und eine Warnbake umhergeworfen und einen Passanten angerempelt. Die Polizei fand den alkoholisierten und aggressiven Mann schließlich in seiner Wohnung. Da er sich auch dort nicht beruhigen ließ, wurde er in Gewahrsam genommen.

+++ 15.04 Uhr: Welt-Anti-Doping-Agentur begnadigt Russland unter Auflagen +++

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat die russische Anti-Doping-Agentur Rusada nach drei Jahren unter Auflagen begnadigt. Das entschied das WADA-Exekutivkomitee bei einer Sitzung auf den Seychellen und ebnete Russland damit den Weg für die uneingeschränkte Rückkehr in den Weltsport.

+++ 14.05 Uhr: Freundschaftsdienst bringt 23-Jährigen hinter Gitter +++

Ein Freundschaftsdienst hat einen 23 Jahre alten Magdeburger ins Gefängnis gebracht. Eigentlich hatte er seine Freundin nur zu einer Vernehmung bei der Kriminalpolizei begleitet, wie die Ermittler mitteilten. Eine wegen seiner kurzen Hose deutlich sichtbare Hakenkreuz-Tätowierung auf dem Unterschenkel brachte ihm dann zunächst eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Als er deshalb vernommen wurde, stellte sich heraus, dass gegen den 23-Jährigen zwei Haftbefehle vorlagen, darunter einer über vier Wochen Dauerarrest. Statt zurück nach Hause ging es für den jungen Mann in die Jugendarrestanstalt nach Halle.

+++ 12.41 Uhr: Nahles: Koalitionsbruch steht nicht zur Debatte +++

Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles sieht in ihrer Partei nur wenige Forderungen nach einem Ende der großen Koalition. Es gebe "einzelne Stimmen, die sich laut zu Wort gemeldet haben", sagte Nahles nach Beratungen mit der bayerischen SPD. Die seien aber ohnehin von Anfang an gegen die Koalition mit CDU und CSU gewesen. Die bayerische SPD-Vorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Natascha Kohnen, sagte, der Fall Hans-Georg Maaßen werde im Parteivorstand besprochen. "Es gibt bei uns unterschiedliche Einschätzungen und unterschiedliche Haltungen dazu."

+++ 12.20 Uhr: Deutsche kaufen wieder mehr Bier

Die Deutschen haben in der ersten Jahreshälfte einer Studie zufolge mehr Durst auf Bier gehabt als ein Jahr zuvor. Von Januar bis Juni 2018 habe jeder Bürger im Schnitt rund 37 Liter Bier gekauft, fast zwei 0,33-Liter-Flaschen mehr als im gleichen Zeitraum 2017, teilte das Marktforschungsunternehmen Nielsen mit. Insgesamt seien etwa 3,3 Milliarden Liter Bier verkauft worden, 2,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Als Gründe werden hohe Temperaturen und die Fußball-Weltmeisterschaft angeführt. Besonders Biermix-Getränke wie Radler waren den Angaben zufolge im ersten Halbjahr deutlich beliebter als 2017.

+++ 12.07 Uhr: Raser-Prozess - 13 Jahre Haft wegen versuchten Mordes für 34-Jährigen +++

Für einen schweren Verkehrsunfall wegen Raserei in Berlin ist ein 34-Jähriger des zweifachen versuchten Mordes schuldig gesprochen worden. Das Landgericht verhängte eine Strafe von 13 Jahren Haft. Der 34-Jährige habe im September 2017 auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle eine Mutter und ihr fünfjähriges Kind im Stadtteil Kreuzberg angefahren und lebensgefährlich verletzt, begründete das Gericht. Er habe tödliche Folgen billigend in Kauf genommen, um zu entkommen und andere Straftaten zu verdecken. Der Angeklagte sei ohne Führerschein, erheblich angetrunken und mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf eine für ihn rote Ampel zugerast, hieß es weiter im Urteil. Ungebremst sei er in die 27-jährige Frau und ihre Tochter gefahren. Meterweit seien die Opfer durch die Luft geschleudert worden, der Mann habe seine Flucht fortgesetzt. Der vielfach vorbestrafte und mehrfach abgeschobene, aus Sibirien stammende Angeklagte hatte teilweise gestanden.

+++ 12.04 Uhr: Menschenrechtsgericht rügt Polen wegen Exhumierung nach Absturz +++

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Polen wegen der Exhumierung von Opfern des Flugzeugabsturzes bei der russischen Stadt Smolensk ohne Einwilligung der Angehörigen gerügt. Die Straßburger Richter gaben den Witwen von zwei Männern Recht, die bei dem Crash ums Leben kamen. Ihnen muss die Regierung in Warschau nun 16.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Bei der Flugzeugtragödie am 10. April 2010 waren Polens Staatschef Lech Kaczynski, seine Frau Maria und 94 weitere Insassen ums Leben gekommen. Die Leichen der Opfer wurden ab dem Jahr 2016 auf Antrag der polnischen Justiz exhumiert - ungeachtet der Proteste von mehreren Angehörigen.

+++ 11.58 Uhr: Kim strebt zweiten Gipfel mit Trump "zu frühem Zeitpunkt" an +++

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un strebt nach Angaben von Südkoreas Staatschef Moon Jae In einen zweiten Gipfel mit US-Präsident Donald Trump "zu einem frühen Zeitpunkt" an. Dies sagte Moon nach seiner Rückkehr aus Pjöngjang. Das Weiße Haus hatte am 10. September mitgeteilt, die Koordination eines zweiten Gipfels laufe bereits.

+++ 11.51 Uhr: Nahles-Konkurrentin für Koalitionsbruch: "SPD muss Notbremse ziehen" +++

Die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange hat die SPD dazu aufgerufen, die große Koalition zu beenden. "Irgendwann muss man auch mal die Notbremse ziehen", sagte Lange der dpa. Sie forderte den 45-köpfigen Vorstand auf, sich in der nächsten Sitzung mit den Folgen für die Koalition durch die Beförderung des bisherigen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär im Innenministerium zu befassen.

Lange war im April bei der Abstimmung über den SPD-Vorsitz gegen Andrea Nahles angetreten und holte überraschend starke 27,6 Prozent. Sie gilt als Vertreterin des linken Flügels und unterstützt auch die "Aufstehen"-Bewegung der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht. Lange

hält Nahles für die falsche Frau an der Spitze, zudem finde der versprochene Erneuerungsprozess praktisch nicht statt, sagte sie.

+++ 11.24 Uhr: Zug erfasst Lastenfahrrad - Vier Kinder sterben in den Niederlanden +++

Vier Kinder sind in den Niederlanden beim Zusammenstoß eines Zuges mit einem Lastenfahrrad ums Leben gekommen. Eine Frau und ein weiteres Kind wurden bei dem Unfall in Oss an der niederländisch-deutschen Grenze schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. "Es ist ein wirklich fürchterlicher Unfall", sagte ein Bahnsprecher.

Der Zug war auf dem Weg von Nimwegen nach Den Bosch, als er mit dem dreirädrigen Fahrrad kollidierte. Lastenfahrräder sind in den Niederlanden ein weit verbreitetes Transportmittel.

+++ 11.05 Abtreibung mit Holocaust verglichen - Aktivist scheitert in Straßburg +++

Der radikale Abtreibungsgegner Klaus Günter Annen ist mit einer Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gescheitert. Deutsche Gerichte hätten dem Mann zurecht in mehreren Fällen verboten, Abtreibungen als Mord zu bezeichnen und mit dem Holocaust zu vergleichen, urteilten die Straßburger Richter (Beschwerdenummer 3682/10 und andere).

Zwar sei durch die Einstweiligen Verfügungen Annens Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt worden. Aber das war den Richtern zufolge gerechtfertigt: Die drastischen Aussagen des Aktivisten im Zusammenhang mit einzelnen Ärzten hätten als persönliche Angriffe verstanden werden können. Damit hätte er Hass und Aggression auf die Mediziner auslösen können. Laut dem Straßburger Urteil haben die deutschen Gerichte die Rechte der Ärzte und die des Abtreibungsgegners richtig gegeneinander abgewogen.

+++ 10.27 Uhr: Medien: Nowitschok-Fehlalarm in England war womöglich ein Streich +++

Der jüngste Nowitschok-Fehlalarm in der südenglischen Kleinstadt Salisbury war möglicherweise ein übler Scherz. Man gehe auch dieser Spur nach, zitierten britische Medien eine nicht näher genannte Polizeiquelle. Demnach soll ein Mann, der in den Vorfall verwickelt war, schon Prinz Charles und Herzogin Camilla einen Streich bei einer Filmpremiere 2006 gespielt haben.

+++ 10.16 Uhr: 13 Jahre Haft wegen versuchten Mordes für Berliner Autoraser +++

Zu 13 Jahren Haft hat das Landgericht einen Autoraser verurteilt, der auf der Flucht vor der Polizei eine Mutter und ihr fünfjähriges Kind schwer verletzte. Der 34-Jährige wurde in der Hauptstadt zudem wegen diverser weiterer Delikte verurteilt. Gegen ihn wurde auch eine fünfjährige Führerscheinsperre verhängt. Das Gericht ging mit dem Maß der Freiheitsstrafe über die Forderung der Staatsanwaltschaft nach elf Jahren und sechs Monaten Haft hinaus. Im vergangenen September soll der Mann vor der Flucht vor der Polizei, die ihn kontrollieren wollte, durch Berlin-Kreuzberg gerast sein. Dabei erfasste er der Anklage zufolge eine Mutter und ihr Kind, die über die Motorhaube etwa zehn bis 15 Meter durch die Luft geschleudert wurden.

+++ 10.14 Uhr: Vier Kinder in den Niederlanden bei Unglück mit Zug getötet +++

Bei dem Zusammenstoß eines Zuges mit einem Transportfahrrad sind im Südosten der Niederlande vier Kinder getötet worden. Ein weiteres Kind und ein erwachsener Mensch seien schwer verletzt worden, teilte die Polizei in Oss mit. Aus bisher unbekannter Ursache war das elektrische Fahrrad gegen 8:30 Uhr bei einem Bahnübergang mit dem Zug zusammengeprallt. Zeugen sagten dem niederländischen Radio, dass es sich bei den Opfern um junge Schulkinder handele. Der Typ des elektronischen Lastenrads werde vor allem von Kindertagesstätten benutzt.

+++ 10.05 Uhr: Forscher: Erhöhter Methan-Ausstoß in München zur Wiesn-Zeit +++ 

In der Wiesn-Zeit steigt in München nicht nur der Bier-Ausstoß massiv an, auch vom Klimagas Methan werden deutlich höhere Mengen freigesetzt. Das haben Forscher der Technischen Universität München (TUM) herausgefunden. Zu den Quellen des erhöhten Methans gehört den Forschern zufolge das Abwasser aus den Toiletten und aus der Gastronomie, die Gasgrills in den Wiesn-Festzelten und Buden sowie die Gasversorgung für Heizstrahler, sagte Jia Chen, Ingenieurin und TUM-Professorin für Umweltsensorik.

+++ 9.45 Uhr: Zehn Schlangen und ein Leguan nach Wohnhausbrand bei Heilbronn entdeckt +++

Nach einem Wohnhausbrand im Landkreis Heilbronn haben die Einsatzkräfte in dem Haus zehn Schlangen und einen Leguan entdeckt. Für sieben Boas und Pythons kam allerdings jede Hilfe zu spät, sie verendeten  durch die starke Rauchentwicklung, wie die Polizei mitteilte. Der Leguan sowie zwei Tigerpythons und eine Boa überlebten demnach. Die Besitzer des Hauses waren im Urlaub. Unter den geretteten Tieren befand sich auch ein viereinhalb Meter langer und 60 Kilogramm schwerer Python. Anwohner hatten das Feuer im Dachstuhl des Hauses bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte hatten trotz der starken Rauchentwicklung das Feuer schnell im Griff. Ursache war ein Schwelbrand in einem technischen Gerät. 

+++ 9.40 Uhr: Mann erleidet tödlichen Stromschlag bei Apfelernte nahe Sigmaringen +++

Bei der Apfelernte hat ein 60-jähriger Mann im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg einen tödlichen Stromschlag erlitten. Er starb bereits am Dienstag bei dem Arbeitsunfall, wie die Polizei Konstanz mitteilte. Er hatte demnach mit einer rund neun Meter langen Eisenstange Äpfel von einem Baum geschüttelt. Die Stange berührte dabei vermutlich eine Stromleitung. Die sofort alarmierten Rettungskräfte konnten dem Mann nicht mehr helfen.

+++ 9.15 Uhr: Haie greifen Frau und Mädchen am Great Barrier Reef an +++

Binnen 24 Stunden sind ein Mädchen und eine Frau im australischen Great Barrier Reef von Haien angegriffen worden. Das zwölfjährige Mädchen und die 46-Jährige waren bei den Angriffen am Mittwoch und Donnerstag im gleichen Naturhafen nahe der Insel Whitsunday Island in Queensland im Nordosten Australiens schwer verletzt worden, teilten die Behörden mit. 

Die Zwölfjährige sei in ernstem Zustand in ein Krankenhaus gekommen, schrieben Kräfte der Hubschrauberrettung RACQ CQ Rescue auf Twitter. Sie sei am Bein verletzt worden als der Hai sie in Cid Harbour angegriffen habe. In dem gleichen bei Seglern für seine weißen Strände und unberührte Wildnis bekannten Naturhafen war die 46-Jährige demnach einen Tag zuvor beim Schnorcheln angegriffen worden. Sie wurde am Bein und Oberkörper verletzt, ihr Zustand war am Donnerstag kritisch. 

Welche Art von Hai die beiden angriff und ob es sich um das gleiche Tier handelte, war unklar. Die 46-Jährige ist eine Touristin aus Tasmanien. Sie wurde nach dem Angriff in ein Boot gezogen und von einem Notarzt, der zufällig in der Nähe war, versorgt, bevor der Rettungshubschrauber sie ins Krankenhaus brachte. Details zu dem Mädchen waren zunächst nicht bekannt.

+++ 9.03 Uhr: Putin testet öffentlichkeitswirksam neue Kalaschnikow +++

Russlands Präsident Wladimir Putin hat einmal mehr seine Männlichkeit zur Schau gestellt und Treffsicherheit mit einer Kalaschnikow bewiesen. Das russische Staatsfernsehen zeigte Bilder, wie Putin mit Schutzbrille und Kopfhörern ausgestattet ein neues Gewehr des russischen Waffenherstellers testet. Putin habe auf dem Übungsgelände von Kalaschnikow nahe Moskau fünf Mal abgefeuert und das Ziel "in mehr als der Hälfte der Fälle" getroffen, berichtete der Sender Rossija 24. Das Ziel sei "etwa in der größten Entfernung" aufgestellt gewesen, lobte der Sender. Es habe so gewirkt, als habe Putin wie ein professioneller Scharfschütze die Luft angehalten und auf seinen Herzschlag geachtet, als er den Abzug gedrückt habe.

+++ 8.42 Uhr: Keine Spur von 150 gestohlenen Schafen +++

Die 150 gestohlenen Schafe aus Mecklenburg-Vorpommern sind weiter verschwunden. Es seien zwar Hinweise eingegangen, es gebe aber noch keine heiße Spur, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Tiere der Rassen Texel und Schwarzköpfiges Fleischschaf hatten im Kreis Mecklenburgische Seenplatte auf Wiesen geweidet und sollen zwischen Montag und Dienstagnachmittag gestohlen worden sein. Der Besitzer - ein Wanderschäfer aus der Region - hatte 150 seiner insgesamt 380 Schafe als gestohlen gemeldet.

+++ 8.37: Israel sendet nach Abschuss von Maschine Delegation nach Russland +++

Nach dem Abschuss einer russischen Militärmaschine vor Syriens Küste will Israel am Donnerstag eine Armeedelegation nach Moskau schicken. Der Kommandeur der Luftwaffe werde einen Bericht über den Vorfall einschließlich der vorliegenden Informationen im Vorfeld der Mission präsentieren, teilte die israelische Armee mit. 

Syriens Luftabwehr hatte Anfang der Woche versehentlich ein russisches Aufklärungsflugzeug Il-20 abgeschossen und dabei 15 Soldaten getötet. Eigentlich zielten die Syrer auf angreifende israelische Kampfflugzeuge. Moskau wirft Israel vor, dessen Jets hätten hinter der russischen Maschine Deckung gesucht und sie in Gefahr gebracht.

+++ 8.33 Uhr: Langjähriger BAT-Chef Durante verlässt den Tabakkonzern +++

Der Tabakkonzern British American Tobacco (BAT) steht vor einem Chefwechsel. Der langjährige Konzernlenker Nicandro Durante will das Unternehmen im kommenden Jahr verlassen. Nach fast 40 Jahren bei BAT werde Durante sein Amt zum 1. April 2019 niederlegen, teilte der Zigarettenhersteller in London mit. Der Verwaltungsrat will bald einen Nachfolger für den 62-jährigen Konzernlenker benennen. Nach einer Überprüfung einer Reihe interner und externer Kandidaten habe man bereits einen Favoriten.

+++ 8.04 Uhr: Flugzeug-Crew vergisst Luftdruck-Schalter - 30 Verletzte +++

Mit Nasen- und Ohrenbluten sowie Kopfschmerzen sind 30 Passagiere eines Passagierflugs in Indien gelandet. Die Besatzung der Fluggesellschaft Jet Airways habe vergessen, beim Start in Mumbai einen Schalter für den Luftdruck umzulegen, zitierte die indische Nachrichtenagentur PTI einen Sprecher der Generaldirektion für zivile Luftfahrt. Das zuständige Ministerium bestätigte auf Twitter, 30 von 166 Passagieren würden medizinisch behandelt. Die Besatzung werde suspendiert und der Vorfall untersucht. Der Flieger musste kurz nach dem Start in Richtung der nordindischen Stadt Jaipur wieder umdrehen und landete in Mumbai (früher Bombay).

+++ 7.42 Uhr: Erdogan wird bei Deutschlandbesuch keine große Rede halten +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird bei seinem ersten Staatsbesuch in Deutschland voraussichtlich anders als bei früheren Besuchen nicht vor Tausenden Deutschtürken sprechen. "Eine große Rede in einer Halle ist nicht geplant", sagte der Sprecher der türkischen Botschaft in Berlin, Refik Sogukoglu, der Deutschen Presse-Agentur. Es sei allenfalls möglich, dass Erdogan bei der Eröffnung einer Moschee der Türkisch-Islamischen Union Ditib in Köln am 29. September eine kurze Ansprache halte.

+++ 7.29 Uhr: Volkswagen verlässt laut Bericht wegen US-Sanktionen den Iran +++

Volkswagen stellt wegen der neuen US-Sanktionen gegen den Iran einem Bericht zufolge nahezu alle seine Aktivitäten in dem Land ein. Der Automobilkonzern habe eine entsprechende Vereinbarung am Dienstag nach wochenlangen Gesprächen mit der US-Regierung getroffen, sagte der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Einige Geschäfte im Iran kann Volkswagen dem Bericht zufolge aufgrund einer humanitären Ausnahmeregelung weiterführen. VW habe aber sein Vorhaben aufgegeben, wieder Autos im Iran zu verkaufen. 

+++ 5.19 Uhr: Netzausbau der Mobilfunkanbieter nimmt Fahrt auf +++

Deutschlands Telekommunikationsbranche kommt beim Ausbau ihrer Mobilfunk-Netze voran. Die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica nahmen in den vergangenen Monaten Hunderte neue LTE-Standorte in Betrieb, wie die Firmen mitteilten. Die Telekom kommt bereits auf eine Netzabdeckung von 97,5 Prozent der Bevölkerung und ist damit fast im Ziel - bis Ende 2019 muss der Wert bei mindestens 98 Prozent liegen. Vodafone liegt bei 93 Prozent und damit 7 Prozentpunkte höher als Anfang 2016. Telefónica kommt aktuell nur auf 85 Prozent, Tendenz aber auch hier deutlich steigend.

+++ 4.59 Uhr: 19-Jähriger stürzt von Baukran in den Tod +++

Bei einem Sturz von einem Baukran ist ein junger Mann im nordrhein-westfälischen Kleve tödlich verletzt worden. Der 19-Jährige habe in der Nacht mit einem Gleichaltrigen eine Baustelle betreten und dort Alkohol getrunken, teilte die Polizei mit. Später seien die beiden auf den Baukran geklettert. Auf einer Höhe von rund 40 Metern trennten sie den Angaben zufolge mehrere Leitungen des Krans. An diesen hangelte sich das spätere Todesopfer herab. Als seine Kräfte nachließen, stürzte er in die Tiefe. Der Teenager erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

+++ 4.39 Uhr: Zweites totes Pferd bei der Reitsport-WM +++

Bei den Reit-Weltmeisterschaften in den USA gibt es ein zweites totes Pferd. Das Vielseitigkeitspferd Box Qutie wurde nach Angaben der Veranstalter am Mittwoch eingeschläfert. Das Pferd der Schwedin Anna Freskgard war am Samstag nach dem Geländeritt im Ziel lahm angekommen und in eine Klinik gebracht worden. Zuvor war nach dem Distanzritt am Mittwoch vergangener Woche ein Pferd aus Neuseeland nach Nierenproblemen eingeschläfert worden.

+++ 4.37 Uhr: Mindestens zehn Häuser bei Erdrutsch auf den Philippinen verschüttet - Zwei Tote +++

Bei einem Erdrutsch in Folge heftiger Monsunregenfälle sind auf den Philippinen mindestens zehn Häuser verschüttet worden und zwei Menschen ums Leben gekommen. "Die örtlichen Rettungskräfte gehen davon aus, dass zehn bis 15 Häuser verschüttet wurden", sagte ein Vertreter des Katastrophenschutzes, Neil Balaba, der Nachrichtenagentur AFP.  Zwei Leichen seien geborgen und zwei Überlebende gerettet worden. Beide seien verletzt. Der Erdrutsch ereignete sich demnach im Dorf Tina-an auf der Insel Cebu im Zentrum des Landes.

+++ 3.34 Uhr: Polizei sichert Gefahrenstellen im Hambacher Forst +++

Nach dem Tod eines Journalisten während der umstrittenen Räumungsaktion im Hambacher Forst wollen Polizisten Gefahrenquellen in dem Areal absichern. "Wir werden in dem Bereich bestimmte Gefahrenstellen absichern, damit es nicht zu Stürzen kommt", sagte eine Sprecherin der Aachener Polizei. Es seien deshalb an diesem Donnerstag wieder Beamte in dem Wald unterwegs. Die vor einer Woche mit einem Großaufgebot gestartete Räumung der Baumhäuser im Hambacher Forst wird die Polizei eigenen Angaben zufolge aber nicht fortsetzen.

+++ 3.30 Uhr: Mindestens 27 Tote bei Untergang von Schiff im Kongo +++

Im Norden der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 27 Menschen beim Untergang eines überladenen Bootes ums Leben gekommen. Das Dach des Bootes sei mit Waren überladen gewesen und eingestürzt, woraufhin das Boot gesunken sei, sagte Provinzgouverneur Alpha Belo-Ngwata der Nachrichtenagentur AFP. Das Unglück ereignete sich demnach am Montagabend auf dem Mongala-Fluss rund 1500 Kilometer von der Hauptstadt Kinshasa entfernt. 27 Leichen seien aus dem Fluss gezogen worden, weitere seien noch im Wasser. Rettungsteams bemühten sich um die Bergung. Einer der rund 30 Überlebenden sagte AFP, an Bord seien etwa 60 Menschen gewesen. Der Besitzer des Bootes flüchtete nach Angaben der Behörden, nach ihm werde gefahndet.

+++ 2.32 Uhr: Kita-Gebühren sollen für 280.000 Kinder wegfallen +++

Die geplante Kita-Gebührenfreiheit für Geringverdiener kommt voraussichtlich weniger als 300.000 Kindern in Deutschland zugute. Aktuell würden rund 175.000 Kinder unter sieben Jahren profitieren, sagte eine Sprecherin des Bundesfamilienministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Denn diese Kinder beziehungsweise ihre Eltern hätten Anspruch auf Kinderzuschlag und/oder Wohngeld und nähmen Kindertagesbetreuung in Anspruch. Mit dem am Mittwoch im Kabinett beschlossenen "Gute-Kita-Gesetz" sollen Bezieher dieser Leistungen von Kita-Gebühren befreit werden. Durch die von der Koalition geplante Ausweitung des Kinderzuschlages würde sich diese Gruppe auf 280.000 Kinder vergrößern, sagte die Sprecherin weiter. Dies sei in der Kostenberechnung bereits berücksichtigt.

+++ 1.44 Uhr: Airline schreibt eigenen Namen auf Flugzeug falsch +++

Wie man ein peinliches Missgeschick mit etwas Selbstironie zum viralen Klick-Hit machen kann, hat die chinesische Airline Cathay Pacific auf Twitter bewiesen. Die in Hongkong ansässige Fluggesellschaft versah den Rumpf einer Maschine versehentlich mit dem Schriftzug "CATHAY PACIIC" - und ging mit diesem gut sichtbaren Lapsus lieber gleich offensiv um: "Ups, diese sonderbare Beschriftung wird nicht lange bleiben! Das geht zurück in die Werkstatt!", schrieb die Airline auf Twitter zu Fotos, auf denen das fehlende "F" ins Auge sticht. Der humorige Eintrag wurde binnen Stunden mehrere tausend Mal geteilt oder mit einem "Gefällt mir" versehen.

fin / DPA / AFP