HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Gruppenvergewaltigung in Rimini: Drei Männer festgenommen

Gruppenvergewaltigung von Rimini: Drei mutmaßliche Täter festgenommen +++ Frau wird mitten am Tag in Leipzig vergewaltigt +++ Die News des Tages im Überblick.

Der Strand von Rimini

An einem Strandabschnitt in Rimini (Archivbild) wurde am Wochenende eine junge Polin von mehreren Männern vergewaltigt

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 21.48 Uhr: Vergewaltigung in Rimini: Mutmaßliche Täter stellen sich +++

Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung von Rimini haben sich zwei Tatverdächtige den italienischen Sicherheitsbehörden in den Marken gestellt und die Tat gestanden. Einem Bericht der römischen Tageszeitung "La Repubblica" zufolge handele es sich bei den beiden jungen Männern um zwei 17-Jährige aus Nordafrika. Kurz darauf wurde ein dritter Tatverdächtiger festgenommen.

Die jungen Männer sollen Teil einer vierköpfigen Gruppe sein, die vergangene Woche eine 26-Jährige im italienischen Badeort vergewaltigt sowie ihren Begleiter verprügelt haben soll. Zudem soll die Gruppe für die Vergewaltigung einer Transsexuellen in derselben Nacht verantwortlich sein. Nach dem vierten Mitglied der Gruppe wird derzeit noch gefahndet. 

+++ 21.41 Uhr: Rund 16 Millionen Kinder leiden unter Überschwemmungen in Südasien +++

Rund 16 Millionen Kinder und ihre Familien sind von den heftigen Überschwemmungen in Südasien betroffen. Sie bräuchten dringend lebensrettende Hilfe, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. "Kinder haben ihr Zuhause, ihre Schulen, Freunde und Angehörige verloren", sagte Jean Gough, Unicef-Regionaldirektor für Südasien.

Die südasiatische Monsunzeit dauert in der Regel von Juni bis September, jedes Jahr sterben zahlreiche Menschen. In diesem Sommer erlebt die Region den verheerendsten Monsun seit vielen Jahren mit mehr als 2100 Toten.

+++ 19.24 Uhr: Zwei Frauenleichen in Hessen gefunden +++

In Hessen sind die Leichen zweier vermisster Frauen gefunden worden. In einem Fall sei die Tote als eine 26 Jahre alte Frau identifiziert worden, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft mit. Demnach handelt es sich um eine seit drei Wochen vermisste Heidelbergerin. Die Frau hatte vor ihrem Verschwinden Streit mit ihrem Lebensgefährten. Der 34-Jährige sitzt nach Angaben eines Polizeisprechers weiter in Untersuchungshaft.

Ebenfalls am Freitag entdeckte ein Mann eine weitere Frauenleiche in einem Wald bei Münster. Bei der handele es sich sehr wahrscheinlich um eine seit 20. August vermisste 47-Jährige aus Frankfurt-Bockenheim, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei gehe von einem Verbrechen aus. Kurz nach dem Verschwinden der dreifachen Mutter hatten die Ermittler öffentlich nach einem 51-jährigen Tatverdächtigen gesucht und ihn vor einer Woche im französischen Colmar festgenommen.

+++ 17.30 Uhr: Bericht: Von der Leyen will Soldaten besser bezahlen +++

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) setzt sich einem Bericht zufolge für eine bessere Entlohnung der Soldaten ein. Die Gehaltsaufstockung solle in der nächsten Legislaturperiode erfolgen, berichtet die "Wirtschaftswoche" in ihrer neuen Ausgabe unter Berufung auf den "Bericht über eine wettbewerbsfähige Gehaltsstruktur der Bundeswehr". Dieser befinde sich in der Endabstimmung. Unterstützung kommt aus der Union. "Die weitere Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Gehaltsstruktur der Bundeswehr wird ein zentrales Thema für die kommende Legislaturperiode", sagte der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte, der Zeitung. Eine attraktive Bezahlung sei insbesondere für den Cyber- oder Sanitätsbereich wichtig, wo hoher Personalmangel herrsche. Von der Leyen reagiert mit ihrem Vorstoß auf die wachsenden Schwierigkeiten, Personal für die Bundeswehr zu rekrutieren. Allerdings hätten das Bundesinnenministerium und das Bundesfinanzministerium Bedenken, berichtete die "Wirtschaftswoche".

+++ 17 Uhr: Weltkriegsbombe in Koblenz erfolgreich entschärft +++

Im rheinland-pfälzischen Koblenz ist am Samstag eine 500 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. 21.000 Menschen mussten am Vormittag ihre Wohnungen verlassen. Nach einer knappen Stunde war die Bombe erfolgreich entschärft, um kurz nach 16.00 Uhr konnten die Anwohner wieder nach Hause zurückkehren. Die seit dem frühen Morgen laufende Evakuierung des Gebiets rund um den Fundort war erst um 15.25 Uhr am Nachmittag abgeschlossen. Einige Anwohner hatten sich zunächst geweigert, ihrer Wohnungen zu verlassen. Im Anschluss begannen Experten des Kampfmittelräumdienstes damit, die auf einer Baustelle entdeckte Bombe zu entschärfen.

+++ 16.50 Uhr: Leipzig: Joggerin nach Vergewaltigung notoperiert +++

Am helllichten Tag ist in einem Park mitten in Leipzig eine Joggerin so schwer vergewaltigt worden, dass sie notoperiert werden musste. Einen Tag nach der Tat riet die Polizei Joggerinnen, den Blick zu schärfen und aufzupassen. Einen derart brutalen Angriff habe es in der Stadt schon lange nicht mehr gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Eine heiße Spur zum Täter hatten die Ermittler nach eigenen Angaben noch nicht. Die Polizei bat um Mithilfe aus der Bevölkerung. Gesucht werde ein mittelgroßer, etwa 25 bis 35 Jahre alter Mann südländischen Typs mit dunklen Haaren, kurzem, ungepflegtem Bart und stämmiger Figur, sagte ein Polizeisprecher. Er hatte die Joggerin am Freitagvormittag in einem beliebten Park in der Nähe des Zoos zu Boden gerissen, auf eine Wiese gezerrt und dort vergewaltigt. Dabei schlug und trat er der über 50 Jahre alten Frau so heftig ins Gesicht, dass sie im Krankenhaus notoperiert werden musste.

Ein Vergewaltigungsfall sorgt für Entsetzen in Leipzig


+++ 16.35 Uhr: Deutsche Basketballer feiern zweiten Sieg bei der EM +++

Die deutschen Basketballer haben bei der EM auch ihr zweites Vorrundenspiel gewonnen und besitzen beste Chancen für den Einzug ins Achtelfinale. Das Team um NBA-Jungstar Dennis Schröder setzte sich am Samstag in Tel Aviv nach starker Leistung mit 67:57 (41:36) gegen Georgien durch. Wie schon beim Auftaktsieg über die Ukraine war Schröder mit 23 Punkten bester Werfer. Damit könnte die Auswahl von Bundestrainer Chris Fleming den Sprung in die nächste Runde womöglich schon am Sonntag gegen Israel (20.30 Uhr/Telekom Sport) perfekt machen. Die besten vier Teams der Sechsergruppe erreichen die K.o.-Phase in Istanbul.

+++ 14.05 Uhr: Dreijähriger stirbt bei Wohnungsbrand in Bremerhaven +++

Bei einem Wohnungsbrand in Bremerhaven ist am Samstagmorgen ein Dreijähriger ums Leben gekommen. Er war noch in der Wohnung, als Flammen aus den Räumen im zweiten Stock schlugen, teilte die Feuerwehr Bremerhaven am Samstag mit. Rettungskräfte brachten das Kind aus dem Gebäude und belebten es wieder, es starb aber im Krankenhaus. Zwölf Menschen - darunter die Eltern des Jungen - wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, 22 weitere wurden vor Ort untersucht und betreut.


+++ 13.12 Uhr: Als Drogenkurier genutzte Brieftaube stirbt durch Polizeikugel +++

Argentinische Polizisten haben eine Brieftaube abgeschossen, die von Gefängnisinsassen als Drogenkurier missbraucht wurde. Der Vogel trug einen kleinen weißen Stoffrucksack, in dem Marihuana, Pillen und ein USB-Stick steckten, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Die von Drogenhändlern abgerichtete Taube starb durch eine Kugel, als sie gerade im Gefängnis von Santa Rosa in der Provinz Pampa landen wollte. Das Foto des toten Vogels mit seinem winzigen Rucksack verbreitete sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken. Die ermittelnden Behörden erklärten, die Brieftauben seien so trainiert worden, dass sie bis zu 15 Mal pro Tag als Drogenkurier fliegen könnten.

+++ 10.50 Uhr: Mysteriöse Rauchwolke über russischem Konsulat in San Francisco +++

Schwarzer Rauch über dem russischen Konsulat in San Francisco hat für Aufregung gesorgt. Anrufer hätten Alarm geschlagen und mehrere Einsatzwagen seien ausgerückt, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr. Der Rauch sei aus dem Kamin gekommen, ein Löscheinsatz sei nicht notwendig gewesen. Das Gebäude steht im diplomatischen Streit zwischen Moskau und Washington kurz vor der Räumung. Am Donnerstag hatten die USA Russland aufgefordert, das Konsulat in San Francisco sowie zwei diplomatische Abteilungen in New York und Washington zu schließen.

+++ 05.51 Uhr: "Akustischer Anschlag" auf US-Diplomaten in Havanna +++

Mehrere Mitarbeiter der US-Botschaft in der kubanischen Hauptstadt Havanna haben bei einem mysteriösen "akustischen Anschlag" dauerhafte Gesundheitsschäden erlitten. Wie der Verband der Mitarbeiter des US-Außenamtes (AFSA) am Freitag in Washington mitteilte, seien bei den betroffenen Angehörigen der US-Botschaft "dauerhafter Hörverlust" sowie "leichte traumatische Gehirnschäden" festgestellt worden. Zudem seien Gleichgewichtsstörungen oder Kopfschmerzen diagnostiziert worden. Nach Darstellung des US-Außenministeriums waren bis zu 19 Personen betroffen. Die ersten Fälle seien Ende 2016 bekannt geworden. Auch Kanada meldete einen ähnlichen Fall bei einem seiner Diplomaten in Havanna. Nach Spekulationen der US-Medien könnte es sich um einen "akustischen Anschlag" gehandelt haben. Die Diplomaten könnten Schall ausgesetzt gewesen sein, der für das menschliche Ohr nicht hörbar sei, aber dennoch gesundheitsschädlich.

+++09.16 Uhr: Eröffnet der BER, wird Flughafen Tegel unwirtschaftlich +++

Der Flughafen Tegel ist nach Aussage des Berliner Finanzsenators Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) nach Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER nicht mehr profitabel. "Würde in Tegel nur die Hälfte der bisherigen Passagiere fliegen, wäre der Flughafen ausgesprochen unwirtschaftlich - in allen Komponenten. Beim Betrieb, bei den nötigen Investitionen und beim Schallschutz. Insgesamt würde der Weiterbetrieb rund 250 Millionen Euro pro Jahr kosten", sagte er der "Berliner Morgenpost" (Samstag).
Wollte man Tegel wirtschaftlich machen, ginge das nur, indem die Airlines viel höhere Landegebühren zahlen. "Wenn man die Gebühren verdoppelt, könnte es vielleicht sogar funktionieren. Aber genau das schließen die Betreiber des Volksbegehrens aus", so Kollatz-Ahnen.

+++ 05.35: Städte wollen mehr Unterstützung für saubere Luft +++

Mehrere Städte mit besonders hoher Luftverschmutzung fordern eine stärkere Unterstützung des Bundes im Kampf für weniger Diesel-Abgase. "Ich erhoffe mir, dass der Bund die Kommunen mit der Problematik nicht allein lässt", sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) der Deutschen Presse-Agentur vor einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Vertretern aus rund 30 Städten.
Wesentliche rechtliche und technische Fragen könne nur der Bund lösen. "Und wir brauchen mehr finanzielle Unterstützung, damit wir Mobilität umweltfreundlicher gestalten können."
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sagte, bisher seien nur bedingt Antworten auf die drängendsten Fragen der Luftreinhaltung gefunden worden.

kg/dpa/afp / DPA / AFP