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News des Tages: Männer prügeln sich vor Supermarkt-Kasse um Platz in der Schlange - Polizei muss einschreiten

Briten sollen bei Prinzen-Hochzeit länger trinken dürfen ++++ France Gall gestorben +++ Schifffahrt auf dem Rhein wegen Hochwasser eingestellt +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

France Gall ist tot

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Briten sollen bei Prinzen-Hochzeit länger trinken dürfen (16.42 Uhr)
  • Linke, Grüne und FDP gegen Internetsperrgesetz (16.29 Uhr)
  • Heißester Tag in Sydney seit 1939 (11.41 Uhr)
  • Franzöische Sängerin France Gall gestorben (11.20 Uhr)
  • Schiffahrt auf dem Rhein wegen Hochwasser eingestellt (4.40 Uhr)

 +++ 17.10 Uhr: Hochwasser-Höchststände für Montag erwartet +++

Überflutete Uferflächen und kein Schiffsverkehr mehr auf Rhein und Mosel: Die Folgen des Hochwassers im Westen und Süden Deutschlands waren am Wochenende deutlich, aber überschaubar. In Köln wurde in der Nacht zum Sonntag die kritische Marke von 8,30 Meter überschritten und die Schifffahrt eingestellt, was den Schiffsverkehr zwischen Duisburg und Koblenz praktisch zum Erliegen brachte. Auf der Mosel waren schon vorher keine Schiffe mehr unterwegs, der komplette Rhein-Nebenfluss war gesperrt. Die Hochwasserschutzzentrale geht davon aus, dass das Fahrverbot in Köln bis in die neue Woche hinein Gültigkeit haben wird. "Alles hängt davon ab, wie lange der Pegelstand auf einem hohen Niveau bleibt", hieß es. Die Höchststände des Hochwassers wurden für Köln und Düsseldorf für diesen Montag erwartet.

+++ 16.42 Uhr: Pubs sollen zur Hochzeit von Prinz Harry länger Alkohol ausschenken dürfen +++

Die britische Regierung will anlässlich der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle die Sperrstunde in den Pubs verschieben. Am Sonntag begannen öffentliche Beratungen über die Pläne, den Alkoholausschank am 18. und 19. Mai bis ein Uhr morgens zu erlauben. Die Bevölkerung solle an dem "historischen Moment bestmöglich teilhaben können", erklärte Innenministerin Amber Rudd. Durch die Sonderregelung sollen die Menschen die "Feierlichkeiten verlängern" und sich versammeln können, um den besonderen Tag für das Land hervorzuheben, fügte Rudd hinzu. Die Barbetreiber begrüßten die Initiative.

 +++ 16.29 Uhr: Linke, FDP und Grüne gegen umstrittenes Internetgesetz +++

Nach der FDP und den Grünen haben auch die Linken die Abschaffung des umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz gefordert, auf dessen Grundlage strafrechtlich relevante Inhalte im Internet innerhalb von 24 Stunden gelöscht werden müssen. Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Das Gesetz schlägt allen rechtsstaatlichen Grundsätzen ins Gesicht. Denn in einem Rechtsstaat entscheiden Gerichte und nicht private Unternehmen darüber, was rechtswidrig ist und was nicht." Zuvor hatten FDP-Generalsekretärin Nicola Beer und mehrere Grünen-Politiker die Abschaffung des Gesetzes gefordert. Anlass für die Kritik war die Sperrung des Twitter-Kontos des Satiremagazins "Titanic". Grünen-Chefin Simone Peter sagte der "Welt am Sonntag", die Sperrung des Kontos habe die Schwächen des "mit viel zu heißer Nadel gestrickten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes" offenbart.  

+++ 15.37 Uhr: Trotz Terror - Besucher bleiben Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz treu +++

Rund eine Million Menschen aus Berlin und der ganzen Welt haben den 34. Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz ein Jahr nach dem schweren Terroranschlag besucht. Damit habe der Markt das Niveau der Vorjahre in etwa gehalten, teilte der Schaustellerverband Berlin mit. Die nach dem Anschlag verstärkten Sicherheitsmaßnahmen nahmen die Besucher demnach gut auf. Am Sonntag öffneten die Buden für diese Saison ein letztes Mal. Der nächste Weihnachtsmarkt an der Gedächtnis-Kirche beginnt am 26. November 2018.


+++ 15.22 Uhr: Männer prügeln sich vor Supermarkt-Kasse um Platz in der Schlange +++

Bei einer Prügelei an einer Supermarktkasse haben sich zwei Männer gegenseitig am Kopf verletzt - Grund war ein Streit um einen Platz in der Schlange. Wie die Polizei mitteilte, standen die beiden an der Kasse des Marktes in Peine an. Ein 59-Jähriger hielt in der Schlange einen Platz für seine Lebensgefährtin frei. Daraufhin beschimpfte ihn ein 63-Jähriger. Nach einem Wortgefecht gingen die beiden aufeinander los und schlugen sich mit den Fäusten. Als die Kontrahenten sich auf dem Boden wälzten, trennten andere Wartende sie voneinander und riefen die Polizei. Selbst später in der Notaufnahme wollten sich die beiden Männer immer wieder schlagen. Gegen beide wurde Strafanzeige erstattet.

+++ 14.52 Uhr: Merkel wieder optimistisch: "Es kann gelingen" +++

Zu Beginn der Sondierungsgespräche mit der SPD über eine Regierungsbildung verbreitete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Optimismus - sie halte es für möglich, in fünf "intensiven" Verhandlungstagen die Voraussetzungen für eine Koalition zu schaffen, sagte die geschäftsführende Regierungschefin. Ihre Zuversicht fasste sie mit den Worten zusammen: "Ich glaube, es kann gelingen." Mit genau diesen Worten hatte Merkel sich allerdings auch schon zuversichtlich zu den Chancen geäußert, eine Jamaika-Koalition mit den Grünen und der FDP zu schmieden. In der heißen Phase der Verhandlungen sagte die Kanzlerin Mitte November: "Ich glaube, es kann gelingen." Wenige Tage später ließ FDP-Chef Christian Lindner die Sondierungen platzen.


+++ 12.48 Uhr: Explosion vor Stockholmer U-Bahn: Ein Mann getötet +++

Bei einer Explosion außerhalb eines U-Bahnhofes in einem Stockholmer Vorort ist ein Mann getötet und eine Frau verletzt worden. Ein Mann habe einen Gegenstand vom Boden aufgehoben, der dann hochgegangen sei, erklärte die Polizei. Der etwa 60 Jahre alte Mann wurde zunächst schwer verletzt und erlag später seinen Verletzungen. Eine etwa 45 Jahre alte Frau wurde ebenfalls verletzt, allerdings weniger schwer. Der Bahnhof Vårby Gård wurde vorerst geschlossen. Die Polizei hat ausgeschlossen, dass es sich um einen Terroranschlag gehandelt hat.

+++ 12.45 Uhr: Schwarz-rote Sondierungen in großer Runde +++

Nach einem Treffen der Partei- und Fraktionschefs von CDU, SPD und CSU haben am Sonntagmittag die Sondierungen über eine Fortsetzung der großen Koalition in großer Runde begonnen. Die jeweils 13 Unterhändler aller Seiten um Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel, den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz und CSU-Chef Horst Seehofer kamen nach Angaben aus Teilnehmerkreisen wie geplant gegen 12.00 Uhr in der SPD-Zentrale in Berlin zusammen. Für die erste Sitzung der insgesamt 39 Unterhändler war eine Stunde vorgesehen. Anschließend sollten gegen 13.30 Uhr die 14 inhaltlichen Sondierungsgruppen zusammenkommen und ihre Arbeitspläne beschließen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben sich die Spitzen von Union und SPD in ihren Vorberatungen auf ein anderes Vorgehen als bei den nach vier Wochen geplatzten Jamaika-Sondierungen geeinigt. 


+++ 12.01 Uhr: Heftige Schneefälle in Spanien +++

Wegen heftiger Schneefälle sind in Spanien hunderte Autofahrer auf ungeräumten Straßen steckengeblieben und mussten die Nacht zum Sonntag in ihren Fahrzeugen verbringen. Besonders schlimm betroffen seien die Provinzen Ávila, Segovia und Madrid im Zentrum des Landes, berichteten spanische Medien. Am Wochenende herrschte starker Rückreiseverkehr, nachdem Spanien am Samstag das traditionelle Dreikönigfest begangen hatte.

+++ 11.47 Uhr: Zwei Brandsätze im Finanzamt Hannover +++

Die Polizei ermittelt nach dem Fund von zwei Brandsätzen im Finanzamt von Hannover nach den möglichen Hintergründen der Tat. Bisher gebe es aber keinerlei Hinweise auf einen Täter, sagte eine Polizeisprecherin in Hannover. Es gebe auch kein Bekennerschreiben. Nachdem am Freitag ein Brandsatz in einem Aktenraum des Behördenbaus gefunden worden war und das Finanzamt vollständig evakuiert wurde, hatten Polizisten das Gebäude mehrere Stunden lang abgesucht und dabei am Samstag einen weiteren Brandsatz entdeckt. Beide Sprengkörper waren nach den ersten Erkenntnissen funktionsfähig. Experten des Landeskriminalamts wurden mit der Untersuchung beauftragt.

+++ 11.41 Uhr: Sydney erlebt heißesten Tag seit 1939 +++

Die australische Millionenmetropole Sydney hat am Sonntag den heißesten Tag seit Jahrzehnten erlebt. In der westlichen Vorstadt Penrith wurde mit 47,3 Grad Celsius die höchste Temperatur seit dem Jahr 1939 gemessen. Behörden verboten das Entfachen von Feuern, eine Tennisturnier wurde unterbrochen. Spitzen-Tennisspieler mussten am Sonntag das Spielfeld bei einem Vorbereitungsturnier auf das Grand-Slam-Turnier Australian Open verlassen. Die Temperaturen waren zuvor auf mehr als 40 Grad gestiegen. Seit dem Jahr 1910 sind die Temperaturen in Australien um rund ein Grad gestiegen, wie es in einem Bericht der Wetter- und Forschungsbehörde CSIRO heißt. Experten warnten zudem, der Klimawandel habe die Temperaturen im Wasser und auf dem Land steigen lassen. Die Folge seien mehr extreme Hitzetage und schwere Feuerperioden.

France Gall ist tot


+++ 11.20 Uhr: Französische Sängerin France Gall gestorben +++

Die französische Sängerin France Gall ("Ella, elle l'a") ist tot. Sie erlag im Alter von 70 Jahren in Paris einem Krebsleiden, wie ihre Sprecherin Geneviève Salama mitteilte. Gall habe der Krankheit in den vergangenen Jahren "mit Würde" die Stirn geboten. Die Sängerin Gall hatte 1965 ihren internationalen Durchbruch gefeiert, als sie mit Serge Gainsbourgs Titel "Poupée de cire, poupée de son" für Luxemburg den Grand Prix Eurovision de la Chanson gewann. 1987 landete sie mit dem Lied "Ella, elle l'a" auch in Deutschland einen Nummer-Eins-Hit. Nach dem Tod ihres Mannes Michel Berger 1992 gab Gall kaum noch Konzerte. 1993 erkrankte sie an Brustkrebs. Als ihre Tochter Pauline vier Jahre später an der Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose starb, zog sie sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Erst 2015 meldete sie sich mit dem Musical "Résiste" zurück.


+++ 11.11 Uhr: Noah Becker stellt Strafanzeige gegen AfD-Politiker +++

Noah Becker, Sohn von Tennislegende Boris Becker, geht nach einem rassistischen Tweet auf dem Account des AfD-Politikers Jens Maier juristisch gegen den Bundestagsabgeordneten vor. Gegen Maier sei bereits am vergangenen Mittwoch "wegen aller hier in Betracht kommender Delikte" Strafanzeige erstattet sowie Strafantrag gestellt worden, teilte Beckers Berliner Anwalt Christian-Oliver Moser mit. Zudem sei der AfD-Politiker zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert worden, "um eine derartige rassistische Beleidigung in Zukunft auszuschließen". 


+++ 5.07 Uhr: Arktische Kälte führt zu Flugchaos in New York +++

Die extreme Kälte und die Auswirkungen eines schweren Wintersturms im Osten der USA und Kanadas haben zu Chaos im Flugverkehr geführt. Besonders betroffen war der Flughafen JFK in New York. Mehr als 3420 US-Flüge waren verspätet, mehrere Maschinen auf Transatlantikstrecken kehrten auf halbem Weg wieder um. Laut Wetterdienst soll die arktische Kälte bis in die kommende Woche anhalten. Die für die New Yorker Flughäfen zuständige Behörde Port Authority erklärte das Chaos mit Umbuchungen nach dem Wintersturm vom Donnerstag sowie durch den Sturm entstandenen Schäden an der Ausrüstung an den Flughäfen. Dies habe zu erheblichen Verspätungen geführt.
Die Internetseite Flightradar24 meldete, mindestens zwölf internationale Flüge hätten am JFK rund zwei Stunden auf ein Gate warten müssen. Viele Passagiere klagten über stundenlange Wartezeiten auf den Rollfeldern und anschließende Verzögerungen bei der Gepäckausgabe, was sich insbesondere für kleine Kinder und ältere Menschen als große Herausforderung dargestellt habe.

+++ 4.55 Uhr: Öltanker in Flammen vor chinesischer Küste: 32 Vermisste +++

Bei der Kollision von zwei Schiffen vor der ostchinesischen Küste ist ein Öltanker in Flammen geraten. 32 Seeleute seien vermisst, berichtete das chinesische Staatsfernsehen am Sonntag. Eine Such- und Rettungsaktion sei angelaufen. Der Öltanker fahre unter der Flagge Panamas, hieß es in ersten Berichten. Auf einem Foto vom Unglück sind hohe Flammen auf dem brennenden Schiff und gewaltige dunkle Rauchwolken zu sehen, die in den Himmel steigen. Die Ursache des Schiffsunglücks war zunächst nicht bekannt.


+++ 4.40 Uhr: Schifffahrt bei Köln wegen Hochwasser eingestellt +++

Auf dem Rhein bei Köln ist die Schifffahrt wegen Hochwassers komplett eingestellt worden. "Sobald der Pegelstand über 8,30 Meter klettert, passiert das", sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. "Das war aber keine Überraschung, sondern hatte sich in den letzten Tagen schon angekündigt. Alle Schiffe gelangten daher rechtzeitig in die sicheren Häfen." Wie lange der Rhein bei Köln für den Schiffsverkehr gesperrt bleibt, konnte der Sprecher nicht sagen. Die Schifffahrt auf dem Rhein in Nordrhein-Westfalen war seit Tagen eingeschränkt. Passagierschiffe lagen ebenso wie schwer beladene Güterschiffe bereits in Schutzhäfen.

+++ 4.21 Uhr: Julia Görges gewinnt Turnier von Auckland +++

Julia Görges hat das Tennis-Turnier in Auckland gewonnen. Die 29-Jährige aus Bad Oldesloe setzte sich im Finale gegen die an Nummer eins gesetzte Caroline Wozniacki aus Dänemark mit 6:4, 7:6 durch. Zuvor hatte die derzeit beste deutsche Spielerin am Samstag gleich zwei Partien für sich entschieden: Zunächst gewann die Weltranglisten-14. das zweimal wegen Regens verschobene Viertelfinal-Match gegen die Slowenin Polona Hercog 6:4, 6:4, danach in der Vorschlussrunde gegen Hsieh Su-Wei aus Taiwan mit 6:1, 6:4. 

+++ 2.18 Uhr: Grüne und FDP fordern Abschaffung des umstrittenen NetzDG +++

Nach der Blockade verschiedener Twitter-Accounts und der Löschung mehrerer Tweets haben FDP und Grüne die Abschaffung des erst seit Jahresbeginn geltenden Netzwerkdurchsetzungsgesetzes gefordert. "Das Gesetz ist vermurkst und gehört durch ein ordentliches ersetzt", sagte FDP-Generalsekretärin Nicola Beer der "Welt am Sonntag". Ähnlich äußerte sich Grünen-Chefin Simone Peter in der Zeitung: Die Grünen sähen deutlichen Nachsteuerungsbedarf im Kampf gegen Hass und Hetze im Netz, wie sie gerade auch von AfD-Politikern massiv betrieben werde. Auch die Alternative fordert die Abschaffung des Gesetzes, nachdem bereits mehrere Tweets von AfD-Politikern gelöscht worden sind.

+++ 1.37 Uhr: Zusammenstöße in Bethlehem zum orthodoxen Weihnachtsfest +++

In Bethlehem hat es Zusammenstöße zwischen palästinensischen Demonstranten und der palästinensischen Polizei wegen des Verkaufs von Land durch die griechisch-orthodoxe Kirche an Israel gegeben. Die Demonstranten versuchten, die Ankunft des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Theophilos III., zum orthodoxen Weihnachtsfest in der Geburtskirche zu verhindern. Die Protestteilnehmer schlugen auf die Scheiben der eskortierenden Polizeifahrzeuge ein, die Sicherheitskräfte reagierten mit dem Einsatz von Schlagstöcken. Theophilos III. gelang es aber, sicher in die Geburtskirche in Bethlehem hineinzugelangen. Die Demonstranten warfen dem Patriarchen vor, "das Vaterland, die Kirche und menschliche Prinzipien zu verraten". In dem Streit geht es um den Vorwurf von Palästinensern an das griechisch-orthodoxe Patriarchat in Jerusalem, ihre Ländereien an Israel zu verpachten oder zu verkaufen. Derartige Geschäfte mit jüdischen Käufern verärgern die Palästinenser, die das von Israel besetzte Ost-Jerusalem zur Hauptstadt ihres künftigen Staates machen wollen.

+++ 1.05 Uhr: Bundestags-Vize Oppermann: Kanzler-Amtszeiten auf zwei beschränken +++

Bundestags-Vizepräsident Thomas Oppermann (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, die Amtszeit von Bundeskanzlern auf zwei Wahlperioden zu begrenzen. Im Gegenzug könnte man die Wahlperiode des Bundestages von vier auf fünf Jahre verlängern. "Kanzler ist der mit Abstand schwerste Job in Deutschland", sagte der frühere Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion der "Welt am Sonntag". "Nach zehn Jahren immer noch neue Impulse zu setzen oder auf sie zu reagieren, wie es die Demokratie erfordert, ist kaum möglich." Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel ist bereits seit zwölf Jahren Kanzlerin. Oppermann sagte, er wünsche Merkel "von Herzen, dass sie in dieser Wahlperiode den richtigen Zeitpunkt findet, um ihr Amt aufzugeben".

+++ 0.27 Uhr: Trump bereit zu Gesprächen mit Nordkoreas Staatschef Kim +++

US-Präsident Donald Trump hat sich offen für direkte Gespräche mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un gezeigt. "Ich glaube immer an Gespräche", sagte Trump bei einer Pressekonferenz in Camp David auf die Frage, ob er ein Telefonat mit Kim führen würde. "Natürlich würde ich das tun, ich habe überhaupt kein Problem damit", sagte er, unterstrich aber zugleich, dies bedeute nicht, dass er ohne Vorbedingungen ein solches Gespräch führen würde. Trumps Äußerung weicht von seiner oft kriegerischen Rhetorik gegenüber Nordkorea und insbesondere Kim ab. Trump und Kim hatten sich in den vergangenen Monaten mehrfach gegenseitig verbal beleidigt, was vor dem Hintergrund der nordkoreanischen Raketen- und Atomwaffentests international die Sorge vor einem Atomkrieg auslöste.

+++ 0.15 Uhr: SPD verliert vor Groko-Sondierung bei Umfrage +++

Zu Beginn der Sondierungen verliert die SPD im Emnid-Sonntagstrend für die "Bild am Sonntag" einen Punkt und kommt nur noch auf 20 Prozent. Die CDU/CSU bleibt bei 33 Prozent. Die Grünen verbessern sich um einen Punkt auf 12 Prozent. Diesen Wert erreicht erneut auch die AfD. Die Linke verliert einen Zähler und kommt auf 9 Prozent, die FDP legt um einen Punkt zu und erreicht ebenfalls 9 Prozent.

+++ 0.15 Uhr: Mehrheit der Deutschen glaubt, dass es eine neue Groko geben wird +++

Die Mehrheit der Bürger in Deutschland geht inzwischen von der Bildung einer erneuten großen Koalition aus. 53 Prozent der Befragten in einer Emnid-Erhebung für die "Bild am Sonntag" rechneten damit, dass am Ende der an diesem Sonntag beginnenden Verhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD erneut ein schwarz-rotes Regierungsbündnis stehen wird. 34 Prozent sahen das nicht so, 13 Prozent waren sich unsicher oder machten keine Angaben. 54 Prozent der Befragten rechneten außerdem damit, dass sich eine neue große Koalition positiv auf Deutschland auswirken wird. Negative Auswirkungen befürchteten 33 Prozent. 

+++ 0.09 Uhr: Für BER-Inbetriebnahme fehlt eine Milliarde Euro +++

Für die Inbetriebnahme und den Ausbau des Berliner Hauptstadtflughafens BER fehlt einem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge nach ersten Schätzungen bis zu eine Milliarde Euro. Einen entsprechenden Finanzbedarf teilte die BER-Geschäftsführung demnach dem Aufsichtsrat vor Weihnachten mit. Ein Flughafensprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Er verwies auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur auf eine Aufsichtsratssitzung im März, bei der über die Finanzierung entschieden werde. Allein die Kosten für den Baustellenbetrieb und die Einnahmeausfälle liegen dem Bericht zufolge bei rund 25 Millionen Euro pro Monat, das seien rund 750 Millionen Euro bis zur geplanten Eröffnung im Oktober 2020. Zudem braucht der Flughafen laut "Bild am Sonntag" weitere Millionen für neue Aufträge zur Fertigstellung und zum beschleunigten Ausbau.

dho / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(