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Groko-Sondierungen: Schulz, Merkel und Seehofer - jetzt geht es um die Karriere

Zu Beginn der Groko-Sondierungen liegen die Nerven der Spitzenpolitiker aus CDU, CSU und SPD blank. SPD-Chef Martin Schulz fürchtet offen um seine Polit-Karriere. Doch Merkel und Seehofer stehen kaum besser da.

Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat sich nach Informationen der "Bild"-Zeitung bei einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer besorgt über seine politische Zukunft geäußert. "Wenn das schiefgeht, ist meine politische Karriere zu Ende", soll Schulz dem Blatt zufolge gesagt haben.

Laut dem Bericht äußerte sich Schulz am vergangenen Mittwoch bei dem Spitzentreffen von Union und SPD zur Vorbereitung der Sondierungen in dieser fatalistischen Weise. CSU-Chef Horst Seehofer habe daraufhin erwidert: "Nicht nur deine." Ein Sprecher der SPD wollte sich dazu am Samstag auf Anfrage nicht äußern. Die Sondierungen für eine Neuauflage der Großen Koalition von Union und Sozialdemokraten beginnen an diesem Sonntag. Trotz aller Absichtserklärungen und drängender Probleme gilt der Ausgang als ungewiss. Nicht zuletzt, weil laut jüngsten Umfragen die Groko-Begeisterung der Deutschen nicht allzu groß ist.


Schulz, Merkel, Seehofer - alle massiv angezählt

Seehofers Äußerungen zielt nicht nur auf ihn selbst, sondern auf alle drei Chefs der Groko-Parteien. Sie sind allesamt schwer angezählt, haben bei der Bundestagswahl jeweils das schlechteste Ergebnis ihrer Parteien nach dem Krieg zu verantworten. Alle brauchen daher nun dringend den Erfolg einer Regierungsbildung, um nicht an den Rand der politischen Bühne gedrängt zu werden.

Martin Schulz ist sich sich dessen nach einem turbulenten Jahr besonders bewusst und hat dies nun also auch klar formuliert. Nach seinem kometenhaften Aufstieg zum SPD-Parteichef mit 100-prozentiger Zustimmung und Spitzenkandidat für die Bundestwagswahl mit kurzzeitiger Aussicht aufs Kanzleramt, ist er nach verlorenen Wahlen und der allzu raschen Festlegung auf eine Oppositionsrolle der SPD zum "Verlierer des Jahres" 2017 mutiert. Die neuerliche Kehrtwende hin zur Bereitschaft mitzuregieren, ist ohnehin schon schmerzhaft und eine Belastung für die SPD. Platzt nun aber auch die angestrebte neue Groko, sind Schulz' Optionen aufgebraucht.

Horst Seehofer ist nach dem vehementen innerparteilichen Machtkampf in der CSU bekanntlich schon stark angezählt. Das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten wird er an Markus Söder verlieren, der zudem die CSU als Spitzenkandidat in die Bayern-Wahl im Herbst führen wird. Nicht nur Söder rüttelte am Sockel Seehofers, sondern auch schlechte Wahl- und Umfragewerte der eigenen Partei sowie starke Ergebnisse der AfD in Bayern. Dass Seehofer den Parteivorsitz (zunächst) behalten hat, ist ein Rückzugserfolg eines alten Polit-Profis und Strippenziehers. Sollte nun aber die Bildung einer stabilen Bundesregierung unter Beteiligung der CSU scheitern, dürfte Seehofers Weg zu Ende sein, zumal er selbst seinen Wahlkreis für den Bayerischen Landtag aufgeben wird.

Angela Merkel schließlich versucht sich durch öffentliche Zurückhaltung wie üblich aus der Schusslinie zu halten. Laut dem "Bild"-Bericht war der Bundeskanzlerin schon nach dem Scheitern der "Jamaika"-Verhandlungen durch den Rückzug der FDP klar: "Die wollen mich weghaben". So soll sich die CDU-Chefin seinerzeit in kleiner Runde geäußert haben. Wenig später spekulierte FDP-Prominenz über Koalitionschancen ohne Merkel. Dass die Kanzlerin Koalitionspartner in den letzten Legislaturperioden regelrecht verschlissen hat, lässt die anderen Parteien seit der Wahl generell zögern, sich mit Merkel in eine neue Regierung zu wagen. Nur die Neuauflage der allerdings schon jetzt ungeliebten Groko gibt ihr daher die Chance, Kanzlerin zu bleiben. Eine Minderheitsregierung lehnt die 63-Jährige selber ab. Merkel wäre nach eigener Aussage zwar bereit, im Falle von Neuwahlen wieder anzutreten, doch nach dem Scheitern aller Regierungsoptionen wäre sie eine allzu schwache, wenig glaubwürdige Spitzenkandidatin. Selbst, wenn in der CDU echte Führungsalternativen derzeit fehlen.

So sind die Protagonisten der Koalitionsgespräche aus eigenem Interesse zum Erfolg verdammt. Möglicherweise ist das der Punkt, der am meisten dafür spricht, dass es diesmal mit der Regierungsbildung klappt.


dho / dho mit / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(