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News des Tages: Mann sticht in finnischer Stadt Turku auf Menschen ein - zwei Tote

Mann sticht in finnischer Stadt Turku auf Menschen ein: ein Todesopfer +++ Recep Tayyip Erdogan mischt sich in Wahlkampf ein +++ Mann in Hessen erschossen - Schütze auf der Flucht +++  Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Anschlag in Finnland: Ein Toter und mehrere Verletzte bei Messerattacke in Turku

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker. Zum mutmaßlichen Terroranschlag von Barcelona hat stern einen eigenen Ticker angelegt. 

+++ 22.17 Uhr: Filmreifer Einsatz: Feuerwehrfrau erklimmt fahrenden Laster +++

Filmreife Aktion auf der Autobahn: Ein reaktionsstarkes Duo der Feuerwehr hat auf der A 39 einen Laster mit einem bewusstlosen Fahrer zum Stehen gebracht. Während der Lkw noch langsam fuhr, joggten ein Feuerwehrmann und seine Kollegin nebenher und schlugen die Seitenscheibe der Fahrerkabine ein. Der kräftige Feuerwehrmann habe seine Kollegin dann hochgehoben, sie sei in den Laster geklettert und habe das Fahrzeug abgebremst, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die beiden waren gerade von einem Rettungswagen-Einsatz zurückgekehrt und hatten bemerkt, dass der Lkw in der Nähe von Braunschweig langsam fuhr und immer wieder in die Leitplanke einschlug. Der Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 20.09 Uhr: Mutter des Charlottesville-Todesopfers lehnt Gespräch mit Trump ab +++

Die Mutter des Todesopfers von Charlottesville, Susan Bro, lehnt ein Gespräch mit US-Präsident Donald Trump ab. Dem Fernsehsender ABC sagte sie, sie bedauere das. Aber nach dem, was Trump über ihre Tochter gesagt habe, sei ihr das nicht möglich. Das Weiße Haus habe mehrfach versucht, sie zu erreichen. Bro sagte, sie habe den Ausschnitt eines Videos von Trumps Pressekonferenz gesehen. Dabei habe er die Teilnehmer des Aufmarschs weißer Rassisten und Mitglieder des Ku Klux Klan mit den Gegendemonstranten in Charlottesville auf dieselbe Stufe gestellt. Diese Äußerung könne Trump nicht einfach wegwischen, indem er ihre Hand schüttele und erkläre: "Es tut mir leid". Bros Tochter, die 32-jährige Heather Heyer, gehörte zu denjenigen, die in der Universitätsstadt im Bundesstaat Virginia gegen die Kundgebung hunderter Rechtsextremisten auf die Straße gingen. Ein 20-jähriger Neonazi-Anhänger fuhr mit dem Auto in die Menge der Gegendemonstranten. Dabei wurde Bros Tochter getötet.


+++ 17.56 Uhr: Schweiz verhängt Zulassungsstopp für manipulierte Porsche-Cayenne-Wagen +++

Die Behörden in der Schweiz haben einen Zulassungsstopp für bestimmte Modelle des Porsche Cayenne verhängt. Wie das Bundesamt für Straßen mitteilt, handelt es sich um Modelle der Euro-6-Norm. Die Weisung sei aus "Gründen des Umweltschutzes" ergangen, erklärte das Bundesamt vor dem Hintergrund der Diesel-Abgasaffäre. Die Weisung gilt demnach nicht für Modelle, die in der Schweiz bereits zugelassen sind - diese Autos müssen aber nachgerüstet werden. Wie die Schweizer Nachrichtenagentur SDA berichtete, will Porsche Schweiz im Herbst eine Rückrufaktion starten, von der gut 560 Fahrzeuge betroffen sein sollen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hatte Ende Juli mitgeteilt, dass Porsche in 22.000 Fahrzeuge des Modells Cayenne eine illegale Software zur Senkung der Abgaswerte eingebaut habe. Der Konzern muss die Wagen zurückrufen.

+++ 15.52 Uhr: Mann sticht in finnischer Stadt Turku auf Menschen ein - zwei Tote +++

Anschlag in Finnland: Ein Toter und mehrere Verletzte bei Messerattacke in Turku


Ein Mann hat in der finnischen Stadt Turku auf mehrere Menschen eingestochen. Zwei Menschen seien dabei getötet worden, sechs weitere Menschen seien verletzt worden, teilte ein Krankenhaus mit. Wie die finnische Polizei online mitteilte, sei ein mutmaßlicher Täter angeschossen worden, man habe ihn am Bein getroffen. Eine Person sei festgenommen worden. Die Polizei forderte die Menschen auf, das Zentrum von Turku zu verlassen. Sie fügte hinzu, dass nach möglichen weiteren Verdächtigen gesucht werde. 

 

Medienberichten zufolge ereignete sich der Vorfall in der Nähe des Platzes Puutori in Turku, einer Stadt im Südwesten Finnlands. Der Nachrichtensender CNN sprach mit einem Augenzeugen, dieser berichtete von einem Mann mit einem "riesigen weißen Messer". Die Regierung verfolge die Lage in Turku aufmerksam, twitterte Ministerpräsident Juha Sipilä. Das Kabinett sollte im Laufe des Tages zusammentreten. Bilder des staatlichen Fernsehsenders Yle zeigten eine abgesperrte Innenstadt mit geschlossenen Geschäften. Augenzeugen berichteten, sie hätten Menschen am Boden liegen sehen. Mehrere Medien berichteten von Schüssen, bestätigt sind diese Angaben allerdings nicht. 

+++ 15.22 Uhr: Oberstes Gericht Israels stoppt nachträgliche Legalisierung von Siedlungen +++

Der Oberste Gerichtshof Israels hat die nachträgliche Legalisierung jüdischer Siedlungen auf dem Land von Palästinensern gestoppt. Der Richter Neal Hendel setzte eine gesetzliche Neuregelung vom Februar aus, wie aus Dokumenten hervorgeht. 

Die Annahme des Gesetzes am 6. Februar hatte international einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Die Neuregelung ist eine drastische Verschärfung der bisherigen Siedlungspolitik, weil sie es ermöglicht, im israelischen Rechtsrahmen auch solche Siedlungen für legal zu erklären, die von der israelischen Regierung selbst bislang als illegal eingestuft wurden. Nach den Regelungen des Völkerrechts werden die jüdischen Siedlungen auf Palästinensergebiet ohnehin als illegal betrachtet.

+++ 14.38 Uhr: Mehr als 80 Zivilisten sterben bei Luftangriffen auf IS +++

Bei Luftangriffen der US-geführten internationalen Koalition auf die nordsyrische IS-Hochburg Al-Rakka sind Aktivisten zufolge seit Wochenanfang mehr als 80 Zivilisten getötet worden. Unter den Opfern seien fast 30 Kinder und 16 Frauen, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Wegen vieler Schwerverletzten könnte die Zahl der Toten weiter steigen.

Ein von Kurden angeführtes Bündnis kämpft in Al-Rakka mit Hilfe der Anti-IS-Koalition gegen die Extremisten. Die Angreifer haben mittlerweile rund die Hälfte des Stadtgebietes eingenommen. Al-Rakka gilt als Hauptstadt des IS in dem Bürgerkriegsland.

+++ 13.57 Uhr: Erdogan nennt CDU, SPD und Grüne "Feinde der Türkei"  +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die türkischstämmigen Wähler in Deutschland aufgerufen, bei der Bundestagswahl nicht für die CDU, die SPD oder die Grünen zu stimmen. Sie seien "alle Feinde der Türkei", sagte Erdogan in Istanbul. Die Deutsch-Türken sollten für Parteien stimmen, die die aktuelle anti-türkische Politik nicht mittragen.

+++ 13.43 Uhr: Zahl der Opfer nach Hochwasserkatastrophe in Sierra Leone steigt auf 400 +++

Nach der Hochwasser-Katastrophe im westafrikanischen Sierra Leone ist die Zahl der Toten auf über 400 angestiegen. Weitere 600 Menschen würden noch vermisst, sagte der Generalsekretär der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IRFC), Elhadj As Sy, am Freitag in Genf. As Sy rief die internationale Gemeinschaft eindringlich auf, ihre Hilfe für den westafrikanischen Staat aufzustocken. Das bitterarme Land sei nicht in der Lage, mit der Krise allein fertig zu werden.

Dreitägige schwere Regenfälle hatte am Montagmorgen in der Nähe der Hauptstadt einen gigantischen Erdrutsch ausgelöst; hinzu kamen schwere Überschwemmungen. Hunderte Menschen wurden unter den Schlammmassen begraben.

+++ 13.37 Uhr: Offenbar weitere Deutsch-Türkin aus politischen Gründen in Türkei inhaftiert +++

In der Türkei gibt es offenbar einen weiteren Fall einer aus politischen Gründen inhaftierten deutschen Staatsbürgerin. Das Auswärtige Amt teilt mit, dass eine Rechtsanwältin mit deutschem und türkischen Pass in den vergangenen Tagen in Polizeigewahrsam genommen worden sei. Die Deutsch-Türkin könnte "wegen Vorwürfen politischer Natur" festgesetzt worden sein, sagte Außenamtssprecher Martin Schäfer. Der Fall werde derzeit geprüft.

+++ 13.35 Uhr: Hirsche werden zu Fluchthelfern von Pony-Herde +++

Im Wald lebende Hirsche haben in Halblech in Bayern zehn Ponys zur Flucht aus einer umzäunten Weide verholfen. Wie die Polizei mitteilt, konnten die Ponys am Donnerstag aus ihrer Weide ausbüxen, weil ein 15 Meter langes Stück des Zaunes nach unten getrampelt war - von Hirschen, wie sich herausstellte. Zu diesem Ergebnis kam der Besitzer der Tiere nach einer Besichtigung des Geländes. Sein Hof befindet sich in der Nähe von Wäldern am Ammergebirge - dort sind viele Hirsche zuhause. Eine Suche nach den Pferden brachte zunächst keinen Erfolg. Doch die Weite der Bergwelt wurde den Tieren nach kurzer Zeit wohl doch zu viel: Nach einigen Stunden in Freiheit kehrten die Ponys von selbst zur heimischen Weide zurück.

+++ 13.18 Uhr: Mutter bringt Kind im Regionalexpress zur Welt +++

Im Fahrradabteil eines Regionalexpresses hat eine 32 Jahre alte Frau am Freitagmorgen zwischen Rathenow in Brandenburg und Berlin-Spandau ein Mädchen zur Welt gebracht. Ein Bundespolizist vernahm in dem Zug der Linie RE 4 laute Schreie, wie die Behörde mitteilte. Schnell war klar, dass die Frau kurz vor der Geburt stand. Der 45 Jahre alte Beamte, der auf dem Weg zum Dienst war, bat zwei weitere Fahrgäste um Hilfe. Zusammen mit einem älteren Geschwisterkind kamen die Mutter und ihr Neugeborenes ins Krankenhaus. Künftig kann die Familie am 18. August doppelt feiern: Die Mutter hat am gleichen Tag Geburtstag.

+++ 13.08 Uhr: Frauenkopf gehört zur Leiche einer getöteten 48-Jährigen +++

Der am Dienstag entdeckte Frauenkopf in Hamburg gehört zur Leiche einer getöteten 48 Jahre alten Frau. Das habe ein DNA-Test ergeben, sagte ein Polizeisprecher. Taucher hatten den Kopf aus einem Kanal geborgen. Insgesamt sind in der Hansestadt seit Anfang August zwölf Leichenteile gefunden worden. Das Opfer ist laut Polizei eine Frau aus Äquatorialguinea, die in Hamburg als Prostituierte gearbeitet haben soll.

+++ 12.32 Uhr: Terrorverdächtiger Soldat Franco A. bleibt in U-Haft +++

Der terrorverdächtige Soldat Franco A. bleibt in Untersuchungshaft. Der Staatsschutzsenat des Bundesgerichtshofs verwarf eine Beschwerde des Oberleutnants gegen seine Inhaftierung, wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mitteilte. Die Richter halten ihn für dringend verdächtig, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz verstoßen und einen Betrug begangen zu haben. Sie lassen dabei offen, ob Franco A. auch mit hoher Wahrscheinlichkeit, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat geplant hat. Der Offizier soll gemeinsam mit zwei Komplizen Anschläge auf hochrangige Politiker und andere Persönlichkeiten geplant haben. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge beschaffte sich das Trio dafür eine Schusswaffe und versteckte diese auf dem Flughafen Wien. Die Männer wollten die Tat demnach als Terrorakt eines Islamisten erscheinen lassen. Franco A. gab sich dafür als syrischer Flüchtling aus. Seine mutmaßlichen Komplizen wurden aus der Untersuchungshaft entlassen.

+++ 11.44 Uhr: Flüchtlingscamps in Paris mit rund 2500 Bewohnern geräumt +++ 

In Paris sind erneut Flüchtlingscamps auf offener Straße mit insgesamt fast 2500 Bewohnern geräumt worden. Die Flüchtlinge, die in der Umgebung eines Aufnahmezentrums im Norden der französischen Hauptstadt ausharrten, wurden am Morgen mit Bussen in Sporthallen in der Region gebracht, wie die Behörden mitteilten. Im Einsatz waren 350 Polizisten. Es war bereits die 35. solche Räumaktion in Paris binnen zwei Jahren.

Die Flüchtlinge - die meisten von ihnen aus Afghanistan, Somalia, Eritrea und dem Sudan - hatten sich im Norden von Paris am Straßenrand und unter einer Autobahnbrücke niedergelassen. In der Gegend war im November ein Aufnahmezentrum eröffnet worden, das aber nicht groß genug für alle in Paris ankommenden Flüchtlinge ist.

Frankreich ist von der Flüchtlingskrise in Europa weit weniger betroffen als beispielsweise Deutschland oder Italien. Bei der Unterbringung von Flüchtlingen gibt es in dem Land aber trotzdem große Schwierigkeiten.

+++ 11.29 Uhr: Hessen: Mann auf Straße erschossen +++

Ein Mann ist auf einer Straße im südhessischen Mörfelden-Walldorf erschossen worden. Der 43-Jährige erlag seinen Verletzungen, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Bei dem Opfer handelt es sich laut Polizei um einen Deutschen mit türkischen Wurzeln. Zur Tatzeit habe der Mann sich an seinem geparkten Auto aufgehalten. 

Der Schütze sei zu Fuß geflüchtet, erklärte die Polizei. Nach ihm werde auch mit einem Polizeihubschrauber gefahndet. Die Polizei veröffentlichte eine erste Personenbeschreibung von ihm und bat um Zeugenhinweise. Demnach soll es sich um einen 20 bis 30 Jahre alten und circa 1,70 Meter großen Mann gehandelt haben. Laut Polizei trug er ein schwarzen Kapuzenpulli, eine Basecap und eine helle Jeans.

Über ein Motiv lagen zunächst keine Erkenntnisse vor. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt.

+++ 11.02 Uhr: Mann aus Hamburg soll 16-Jährige zu Prostitution gezwungen haben +++

Weil er eine 16-Jährige zur Prostitution gezwungen haben soll, hat die Polizei in Hamburg einen 29-jährigen Mann festgenommen. Wie die Beamten mitteilten, meldete der Vater der Jugendlichen diese als vermisst und vermutete Zwangsprostitution als Hintergrund.

Nach Erkenntnissen des Landeskriminalamts soll der Verdächtige seinem Opfer Drogen gegeben und der Jugendlichen die Prostitutionserlöse abgenommen haben. Die Ermittler konnten den Aufenthaltsort der 16-Jährigen ausfindig machen und brachten sie zurück zu ihrem Vater. Gegen den 29-Jährigen wurde ein Haftbefehl erlassen, der bei einem Durchsuchungseinsatz vollstreckt wurde. Die Beamten beschlagnahmten zudem umfangreiches Beweismaterial und eine geringe Menge Drogen.

+++ 10.27 Uhr: 74-Jährige stürzt bei Wanderung in Baden-Württemberg von Felsen und stirbt +++

Beim Wandern ist eine 74-Jährige in der baden-württembergischen Gemeinde Bollschweil von einem Felsen gestürzt und ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Freiburg mitteilte, ereignete sich das Unglück am Vortag am sogenannten Priorfelsen. Die Frau war dort demnach mit einer Bekannten unterwegs. Hinweise auf Fremdverschulden lägen nicht vor, erklärte die Polizei.

+++ 08.55 Uhr: Linken-Chefin nennt Situation für Flüchtlinge an EU-Außengrenzen eine "Schande" +++

Linken-Chefin Katja Kipping hat die Situation für Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen scharf kritisiert. Was dort passiere, sei die "Schande Europas", sagte Kipping im ZDF-"Morgenmagazin". Mit Blick auf die Zusammenarbeit mit Libyen sagte sie, es gebe eine "ganz große Koalition gegen Menschenrechte und Flüchtlingsrechte" von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis zu den Milizen in Libyen. Wenn Bootsflüchtlinge im Mittelmeer zurück nach Libyen gebracht würden, kämen sie dort in Internierungslager mit "verheerenden Zuständen". Die Alternative dazu sei, wirklich an die Bekämpfung der Fluchtursachen heranzugehen.

+++ 07.22 Uhr: Bundesregierung warnt Libyen vor illegaler Einschränkung der Seenotrettung +++

In der Debatte um die Flüchtlingsrettung vor der libyschen Küste hat Deutschland die Regierung in Tripolis zur Einhaltung internationalen Rechts ermahnt. "In Gesprächen mit Libyen weist die Bundesregierung darauf hin, dass es durch die Einrichtung eines libyschen Such- und Rettungsbereichs nicht zu völkerrechtswidrigen Einschränkungen von Seenotrettungen durch Nichtregierungsorganisationen kommen darf", sagte eine Sprecherin der Bundesregierung der "Welt".

Grundsätzlich verstoße die Einrichtung eines Such- und Rettungsbereichs vor der eigenen Küste nicht gegen Seevölkerrecht. Ob im Fall Libyens die Voraussetzungen dafür erfüllt seien, prüfe derzeit die Internationale Seeschifffahrtsorganisation, fügte die Sprecherin hinzu. Libyen hatte vergangene Woche verkündet, eine Sperrzone vor der eigenen Küste einzurichten. Mehrere Hilfsorganisationen setzten daraufhin ihre Seenotrettung im Mittelmeer teilweise aus.

+++ 05.08 Uhr: Felix Neureuther erwägt Abkehr von Riesenslalom +++

Skirennfahrer Felix Neureuther denkt über eine Fortsetzung seiner Alpin-Karriere bis Olympia 2022 nach.
Dafür erwägt er nach den anstehenden Winterspielen 2018 in Pyeongchang einen Verzicht auf Starts im Riesenslalom. "Es kann sein, dass ich dann nur im Slalom weitermache und noch für zwei, drei, vier Jahre fahre", sagte Neureuther der Deutschen Presse-Agentur.

Beim Saisonhöhepunkt im kommenden Februar in Südkorea wird der erfolgreichste deutsche Weltcup-Starter fast 34 Jahre alt sein, vier Jahre später in Peking wäre er demnach fast 38 Jahre alt.

+++ 04.16 Uhr: Überhitzungsgefahr - Neuer Akku-Ärger bei Samsungs Galaxy-Smartphones +++

Kunden des Elektronikriesen Samsung haben schon wieder Probleme mit überhitzenden Smartphone-Akkus. In den USA wird deshalb ein Batterierückruf beim Modell Galaxy Note 4 veranlasst, wie der Konzern bestätigte. Mit dem Debakel um brennende Akkus beim Pannen-Smartphone Galaxy Note 7, wegen dem im vergangenen Jahr eine weltweite Rückruf-Aktion gestartet werden musste, ist der Fall allerdings nicht zu vergleichen.

Diesmal sind nur gut 10.000 Akkus von US-Kunden betroffen, die ihre Smartphones zwischen Dezember 2016 und April 2017 vom Mobilfunker AT&T erhalten hatten. Es handelt sich laut Samsung zum Teil um gefälschte Batterien, die nicht aus eigener Produktion stammen.

+++ 03.57 Uhr: Niedersachsen - Auto rollt während Toilettenpause in Fluss +++

Während einer Toilettenpause des Besitzers ist ein Auto in die Ems gerollt und im Fluss versunken. Der Fahrer habe den Wagen am Donnerstag an einer abschüssigen Straße nahe einem stillgelegten Fähranleger abgestellt, teilte die niedersächsische Polizei mit. Als er sein Auto plötzlich die Straße hinunter in die Ems rollen sah, war es schon zu spät zum Eingreifen. Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, hatte die Strömung das Auto bereits davongetragen. 

+++ 02.02 Uhr: Robin Thicke und seine Freundin erwarten Nachwuchs +++

Robin Thicke (40, "Blurred Lines") und seine Freundin, das Model April Love Geary (22), erwarten Nachwuchs.
Geary gab die Schwangerschaft am Donnerstag auf Instagram mit einem Ultraschallbild vom 14. August bekannt. "Robin und ich freuen uns sehr, allen mitzuteilen, dass wir ein Baby erwarten", schrieb das Model dazu. Als voraussichtlichen Geburtstermin nannte sie den 1.März. 

Happy in Hawaii with my lil peanut 🌴

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Thicke und die US-Schauspielerin Paula Patton ("Mission: Impossible - Phantom Protokoll") hatten im Februar 2014 nach acht Jahren Ehe ihre Trennung bekanntgegeben. Wenig später wurden Thicke und Geary ein Paar. Patton und der Sänger haben einen siebenjährigen Sohn. Beide waren lange Zeit in einen Sorgerechtsstreit verwickelt.

+++ 00.02 Uhr: Mattis droht Nordkorea im Angriffsfall mit "schweren militärischen Folgen" +++

US-Verteidigungsminister James Mattis hat Pjöngjang für den Fall eines Angriffs Nordkoreas "schwere militärische Folgen" angedroht. Diese werde es "in enger Zusammenarbeit" mit den Verbündeten der USA geben, wenn Nordkorea mit Kampfhandlungen beginne, sagte der Minister Reportern in Washington.

Stunden zuvor hatte der US-Generalstabschef Joe Dunford die Ansicht vertreten, dass für die USA eine militärische Option auf dem Tisch bleiben müsse. Trumps einflussreicher Berater Steve Bannon hatte dagegen "militärische Lösungen" des Konflikts mit Pjöngjang ausdrücklich ausgeschlossen. Der ultrarechte Bannon gilt als Chefstratege des Weißen Hauses.

pg / DPA / AFP