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News des Tages: Michael-Jackson-Fans verklagen mutmaßliche Missbrauchsopfer

Michael-Jackson-Fans verklagen mutmaßliche Missbrauchsopfer +++ Ex-Keeper Wiese nach Parkplatzstreit wegen Beleidigung verurteilt +++ Weiterer Verdächtiger im Missbrauchsfall Lügde +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Ein Plakat von Michael Jackson. Auf seinem Mund steht "Innocent", unschuldig

Seitdem die Doku "Leaving Neverland" veröffentlicht wurde demonstrieren Fans von Michael Jackson weltweit gegen die Vorverurteilung ihres Helden

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Michael-Jackson-Fans verklagen mutmaßliche Missbrauchsopfer (14.30 Uhr)
  • Tim Wiese wegen Beleidigung verurteilt (14.02 Uhr)
  • Weiterer Verdächtiger im Missbrauchsfall Lügde (10.37 Uhr)
  • Bundesgerichtshof sieht keinen Rechtsmissbrauch bei Umwelthilfe (9.18 Uhr)
  • Noch keine Entwarnung bei Waldbrand in Südwestmecklenburg (5.06 Uhr)
  • Störung bei Facebook, Instagram und Whatsapp weitestgehend behoben (3.22 Uhr)
  • Feuer in Lagerhalle zerstört 45.000 Fässer "Jim Beam"-Whiskey (2.16 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 19.05 Uhr: Urteil gegen selbst ernannten "König von Deutschland" erwartet +++

Im Prozess gegen den selbst ernannten "König von Deutschland" vor dem Landgericht Hof wird am Freitag das Urteil erwartet. Der 53-jährige Peter Fitzek musste sich wegen Fahrens ohne Führerschein verantworten. Bei einem Verfahren infolge eines Tempoverstoßes hatte sich 2013 herausgestellt, dass er nur im Besitz eines selbst gebastelten Dokuments war. Fitzek wird vom Verfassungsschutz der sogenannten Reichsbürgerbewegung zugerechnet. Er bestreitet dies. Der aus Wittenberg in Sachsen-Anhalt stammende Fitzek beschäftigt seit Jahren die Justiz. In der Lutherstadt hatte er sein eigenes Königreich ausgerufen sowie eine Bank und Krankenkasse gegründet.

+++ 17.51 Uhr: Grausiger Fund im Gewächshaus - Mann versteckte Leiche seiner Frau +++

Monatelang war das Gewaltverbrechen offensichtlich niemandem aufgefallen: Ein 54-Jähriger hat bei der Polizei im niedersächsischem Stade gestanden, Anfang des Jahres seine Ehefrau getötet und auf dem Grundstück des gemeinsamen Hauses in Großenwörden verscharrt zu haben. Der Mann sei am Donnerstag auf der Wache erschienen, teilten die Beamten mit. Tatsächlich fanden Polizisten die Leiche der 65-Jährigen in einem Gewächshaus auf dem Grundstück des Paares. "Die Frau war nicht als vermisst gemeldet. Beide lebten recht zurückgezogen." Der Ehemann wurde festgenommen und sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Er räumte bei seiner Vernehmung ein, die 65-Jährige erdrosselt zu haben - Angaben zu seinem Motiv machte er zunächst nicht.

Video: Meterhohe Flammen in Berlin-Lichtenberg

+++ 17.13 Uhr: Sarkozy auf Foto deutlich größer als Carla Bruni +++

Hat Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy mit 64 Jahren noch einen plötzlichen Wachstumsschub? Das Titelbild der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Paris Match" legt dies nahe: Darauf erscheint Sarkozy einen halben Kopf größer als seine Frau Carla Bruni, die ihn sonst überragt. Das Magazin musste sich deshalb gegen Vorwürfe zur Wehr setzen, das Bild sei manipuliert. "Einige mögen erstaunt sein, dass Nicolas Sarkozy größer ist", räumte das Magazin ein. Des Rätsels Lösung lieferte "Paris Match" gleich mit: Das Foto für eine Home Story sei im Pariser Wohnsitz des Paares entstanden, und Sarkozy habe sich einfach "auf eine höhere Stufe gestellt als seine Frau".

+++ 17.06 Uhr: Umfrage: Große Mehrheit gegen Strafen für Seenotretter +++

Fast drei Viertel aller Deutschen sind laut einer Umfrage der Meinung, dass die Rettung von Flüchtlingen aus Seenot grundsätzlich nicht juristisch verfolgt werden sollte. Das ergab eine Erhebung des ARD-Deutschlandtrends im Auftrag der ARD-"Tagesthemen". Demnach finden es 72 Prozent gut, dass private Organisationen sich um die Seenotrettung im Mittelmeer kümmern. Zugleich halten es 70 Prozent der Befragten aber für eher richtig, dass Italien Rettungsschiffen, die Flüchtlinge aufgenommen haben, den Zugang zu seinen Häfen verweigert. Unter den AfD-Anhängern herrscht größere Skepsis gegenüber privaten Seenotrettern. Hier sind nur 46 Prozent der Meinung, dass diese grundsätzlich nicht juristisch verfolgt werden sollten. Eine Mehrheit (61 Prozent) der Parteianhänger findet es zudem richtig, dass die EU die Seenotrettung für Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ausgesetzt hat.

+++ 16.57 Uhr: Tod von 80 Migranten nach Bootsunglück vor Tunesien befürchtet +++  

Vor der Küste Tunesiens sind beim Untergang eines Flüchtlingsboots vermutlich dutzende Menschen ums Leben gekommen. Nur vier Migranten hätten aus dem Meer geborgen werden können, teilte die tunesische Küstenwache mit. Drei Malier und ein Ivorer seien am Mittwoch vor der südlichen Küstenstadt Zarzis im Meer aufgegriffen worden, teilten die Hilfsorganisation Roter Halbmond und die Marine mit. Fischer hatten die Küstenwache alarmiert. Das Schlauchboot war nach Angaben der Überlebenden mit 86 Menschen an Bord von Libyen aus Richtung Italien aufgebrochen.

+++ 15.53 Uhr: Brand an Asia-Einkaufszentrum in Berlin - Große Rauchwolke +++

Auf dem Gelände eines Asia-Einkaufszentrums im Berliner Ortsteil Lichtenberg ist ein großes Feuer ausgebrochen. Laut Berliner Feuerwehr handelt es sich um das Dong-Xuan-Einkaufscenter, das aus mehreren Markt- und Lagerhallen besteht. 150 Feuerwehrleute seien im Einsatz, es brenne auf einer 5000 Quadratmeter großen Fläche, schrieb die Polizei am Nachmittag auf Twitter. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen zu schließen.

+++ 15.48 Uhr: Norwegischer Ex-Minister des sexuellen Missbrauchs von Asylsuchenden schuldig +++

Ein norwegischer Ex-Minister ist wegen des sexuellen Missbrauchs von drei Asylsuchenden zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Wie die Behörden mitteilten, missbrauchte Svein Ludvigsen als Provinzgouverneur drei junge Männer sexuell. Eines der Opfer war geistig leicht behindert. Ludvigsens Anwalt kündigte an, in Berufung zu gehen.

Die Taten trugen sich zwischen den Jahren 2011 und 2017 in Ludvigsens Haus, seinem Landhaus, in Hotels sowie am Gouverneurssitz in Tromsö zu. Der 72-Jährige war Anfang 2018 festgenommen worden, nach fünf Wochen aber wieder auf freien Fuß gekommen. Er weist alle Vorwürfe zurück.

+++ 15.24 Uhr: Neun Prozent weniger Asylanträge im ersten Halbjahr +++

Seit Jahresbeginn sind in Deutschland mehr als 84.866 Asylanträge gestellt worden. Das waren rund neun Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, nahm das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zwischen Anfang Januar und Ende Juni 72.953 Erst- und 11.913 Folgeanträge entgegen.

+++ 14.48 Uhr: Deutschland stellt im neuen EU-Parlament drei der 14 Vize-Präsidenten +++

Deutschland stellt im neu gewählten Europaparlament drei Vize-Präsidenten. Wie die Pressestelle des Parlaments am Donnerstag mitteilte, wurden die frühere Justizministerin Katarina Barley (SPD), der CDU-Abgeordnete Rainer Wieland und die FDP-Politikerin Nicola Beer ins Präsidium der EU-Volksvertretung gewählt.

Unter den 14 Vize-Präsidenten ist auch ein Österreicher - der ÖVP-Abgeordnete Othmar Karas. Bereits am Mittwoch war der italienische Sozialdemokrat David Sassoli zum neuen Präsidenten des Europaparlaments gewählt worden. 

+++ 14.47 Uhr: Bundesgericht: Helmpflicht gilt auch für Sikh-Anhänger mit Turban +++

Motorradfahrer können aus religiösen Gründen nicht grundsätzlich von der Helmpflicht befreit werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden (Az.: BVerwG 3 C 24.17). Geklagt hatte ein Turban tragender Anhänger der Sikh-Religion, der Motorrad fährt. Begründung: Über seinen Turban passe kein Motorradhelm.

Die Stadt Konstanz hatte dem Mann 2013 eine Ausnahmeregelung verweigert. In den Vorinstanzen unterlag er. Die Glaubensfreiheit kollidiere mit dem Grundrecht Dritter auf psychische und physische Unversehrtheit, befand der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg. Fahrer mit Helm seien zudem eher in der Lage, nach einem Unfall Erste Hilfe zu leisten.

+++ 14.42 Uhr: Rassismus-Vorwürfe: Alitalia streicht Werbung mit Obama-Imitator +++

Die italienische Fluggesellschaft Alitalia hat nach heftiger Kritik in sozialen Medien eine Werbekampagne mit einem Imitator des früheren US-Präsidenten Barack Obama zurückgezogen. Dem Unternehmen war Rassismus vorgeworfen worden, weil es in dem Werbespot für eine neue Washington-Route im Stile des "Blackfacings" einen als Schwarzen geschminkten Darsteller eingesetzt habe.

Die Airline entschuldigte sich. Das Video sei inzwischen entfernt worden. "Respekt für jeden ist für unser Unternehmen Pflicht. Es war nie unsere Absicht, jemanden zu verletzen, und wir haben aus dem Geschehenen gelernt", schrieb Alitalia am Mittwoch auf Twitter. Von "Blackfacing" ist die Rede, wenn geschminkte Weiße schwarze Menschen darstellen.

+++ 14.30 Uhr: Michael-Jackson-Fans verklagen mutmaßliche Missbrauchsopfer +++

Gut zehn Jahre nach dem Tod von US-Popstar Michael Jackson haben Fans in Frankreich zwei mutmaßliche Missbrauchsopfer verklagt. Drei Fanclubs warfen dem 41-jährigen James Safechuck und dem 36 Jahre alten Wade Robson vor, ihr Idol in dem Dokumentarfilm "Leaving Neverland" zu diffamieren.

Ihr Anwalt erklärte, Safechuck und Robson hätten "dem Bild des Verstorbenen Schaden zugefügt - und auch der Fangemeinde von Michael Jackson". Sie fordern einen symbolischen Schadenersatz von jeweils einem Euro. Die beiden angeklagten US-Bürger entsandten keine Rechtsvertreter nach Frankreich. Das Urteil soll am 9. Oktober fallen.

+++ 14.28 Uhr: "Flach, gehässig und bösartig" - Seehofer twittert nicht mehr +++

Mit Twitter ist Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nicht richtig warm geworden. Kein Jahr nach seinem ersten Tweet hat er dem sozialen Netzwerk schon wieder den Rücken zugekehrt. In seinem Ministerium gebe es ein Social-Media-Referat, die machten das sehr seriös, sagte Seehofer am Donnerstag dem "Donaukurier". "Gelegentlich schaue ich mir dann an, wie das kommentiert wird, und was ich da lese, ist oft dermaßen platt und flach, gehässig und bösartig - nein, von so einer Community möchte ich nicht Teil sein."

+++ 14.03 Uhr: Akropolis von Athen wegen Hitze für vier Stunden geschlossen +++

Wegen hoher Hitzschlagsgefahr ist das Wahrzeichen von Athen, die Akropolis, am Donnerstagnachmittag für vier Stunden geschlossen worden. Auf dem Hügel herrschten um die Mittagszeit über 37 Grad Celsius. In der Sonne übertrafen die Temperaturen die 40 Grad und stellten damit eine Gefahr für die Gesundheit der Besucher dar. Aus diesem Grund beschloss die zuständige Behörde der antiken Stätten Athens, die Akropolis von 13.00 bis 17.00 Uhr zu schließen, berichtete das Staatsfernsehen (ERT). In Griechenland herrschten am Donnerstag vielerorts Temperaturen zwischen 37 Grad und 40 Grad Celsius. Mit einem Temperaturrückgang wurde für das Wochenende gerechnet.  

+++ 14.02 Uhr: Ex-Keeper Wiese nach Parkplatzstreit wegen Beleidigung verurteilt +++

Das Bremer Amtsgericht hat den früheren Fußball-Nationaltorwart Tim Wiese wegen Beleidigung eines gehbehinderten Rentners zu insgesamt 25.000 Euro Strafe verurteilt. Wie die Sprecherin des Gerichts auf Anfrage weiter mitteilte, lautet das Urteil auf 25 Tagessätze zu je 1000 Euro. Wiese, der bei der Verhandlung anwesend war, habe die Vorwürfe bestritten. Auch der Geschädigte sagte als Zeuge aus. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.  

+++ 13.55 Uhr: AfD will Infos über Linksextremisten auf Online-Portal sammeln +++

Die AfD will tatsächliche oder vermeintliche Straftaten von Linksextremisten in einem Internetportal zusammentragen und veröffentlichen. Auf der am Donnerstag freigeschalteten Seite "blicknachlinks.org" wolle die Partei auch über Ideologie, Netzwerke und Geldgeber linksextremistischer Organisationen informieren, kündigten die AfD-Vize-Fraktionschefin im Bundestag, Beatrix von Storch, und Berlins AfD-Fraktions- und Landesvorsitzender Georg Pazderski an. "Wir starten jetzt den Kampf gegen Links", sagte von Storch. Gegen Linksextremisten werde in Deutschland zu wenig getan.

+++ 13.18 Uhr: Gericht: "Kinderwunsch-Tee" unzulässig +++

Ein "Kinderwunsch-Tee" darf nicht als solcher bezeichnet werden, wenn kein wissenschaftlicher Nachweis für eine empfängnisfördernde Wirkung vorliegt. Das hat das Oberlandesgericht Köln nach einer Mitteilung bestätigt. Ein Wettbewerbsverband hatte beantragt, einem Lebensmittelunternehmen zu verbieten, den "Kinderwunsch-Tee" als solchen zu bezeichnen und zu bewerben. Das Landgericht Köln hatte der Klage stattgegeben, das Oberlandesgericht Köln bestätigte die Entscheidung am 21. Juni in zweiter Instanz. Revision wurde nicht zugelassen.

+++ 12.32 Uhr: Neuer Verdächtiger im Missbrauchsfall Lügde auf freiem Fuß +++

Der neue Verdächtige im Missbrauchsfall von Lügde ist auf freiem Fuß. Dies teilte die Polizei Bielefeld auf Anfrage mit. "Er wurde weder vorläufig festgenommen, noch wurde ein Haftbefehl gegen ihn beantragt", hieß es. Die Ermittler hatten am Vormittag mitgeteilt, dass der 57-Jährige aus Steinheim bei Höxter als weiterer Beschuldigter in dem Verfahren geführt wird. Die Ermittler hatten am Mittwoch die Parzelle des Mannes auf dem Campingplatz in Lügde an der Grenze von Nordrhein-Westfalen zu Niedersachsen durchsucht. Die Durchsuchung wurde am Morgen fortgesetzt. Dabei werde nach Beweismitteln gesucht.

+++ 12.24 Uhr: Wolfsmaske von mutmaßlichem Vergewaltiger einer Elfjährigen gefunden +++

Nach der Vergewaltigung einer Elfjährigen in München haben die Ermittler die Wolfsmaske gefunden, die der Verdächtige bei der Tat getragen haben soll. Der 42-Jährige habe über seinen Anwalt erklärt, die Maske in einen Abfallcontainer in der Nähe seines Wohnortes gelegt zu haben, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I, Anne Leiding,. Am Dienstag leerten Polizisten den Container aus und fanden die Maske zwischen dem Müll. Die Maske sehe aber etwas anders aus als das von der Polizei zunächst veröffentlichte Bild, sagte Leiding. Zu den Vorwürfen habe sich der mutmaßliche Täter aber noch nicht geäußert.

+++ 12.12 Uhr: Oberster Staatsanwalt für Drogenbekämpfung in Guanajuato erschossen +++

Der oberste Drogenermittler im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato bei einem Attentat getötet worden. Staatsanwalt Francisco Javier Fuentes sei beim Verlassen eines Geschäfts in der Stadt Celaya von mehreren Bewaffneten erschossen worden, teilte sein Büro mit. Diese hätten ihn offenbar in einem parkenden Wagen abgepasst, ihn dann mit mehreren Kugeln niedergestreckt und seien anschließend geflüchtet.

+++ 12.10 Uhr: Gibraltar stoppt Supertanker - illegale Öllieferungen an Syrien? +++

Wegen des Verdachts illegaler Öllieferungen für  Syrien ist in Gibraltar ein Supertanker gestoppt worden. "Wir haben das Schiff und seine Fracht aufgehalten", teilte Gibraltars Regierungschef Fabian Picardo mit. Es gebe Grund zu der Annahme, dass das Rohöl an Bord der "Grace 1" für die Banjas-Raffinerie in Syrien bestimmt gewesen sei, sagte Picardo in seiner Videobotschaft weiter. Dies wäre aber ein Verstoß gegen die EU-Sanktionen, die für das Bürgerkriegsland gelten.

Nach Angaben des Branchendienstes "Lloyd's List" stammt das Rohöl an Bord der "Grace 1" aus dem Iran. Der Supertanker fährt laut der Datenbank BalticShipping.com unter der Flagge Panamas.

+++ 12.04 Uhr: Knapp die Hälfte der Tarifbeschäftigten bekommt Urlaubsgeld +++

Nur knapp jeder zweite Tarifbeschäftigte in Deutschland (47 Prozent) erhält Urlaubsgeld. Im Durchschnitt gibt es in diesem Jahr 1281 Euro brutto für die Urlaubskasse, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das sind 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Branchen sowie zwischen Ost und West.

+++ 11.38 Uhr: Lebenslange Haft für Hollands berüchtigtsten Verbrecher +++

Der berüchtigtste Verbrecher der Niederlande, der Heineken-Entführer Willem Holleeder, ist zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das Strafgericht in Amsterdam sah seine Schuld für fünf Auftragsmorde und einen Fall von Totschlag von 2002 bis 2006 als erwiesen an. Der 61-jährige Holleeder hatte dem Urteil zufolge aus Machtgier und finanziellem Interesse gehandelt. Seine Opfer waren ebenfalls führende Kriminelle gewesen. 

Holleeder ist seit mehr als 35 Jahren eine herrschende Figur des organisierten Verbrechens. Er hatte 1983 den Biermagnaten Freddy Heineken entführt und war dadurch auch international bekannt geworden. In dem spektakulären Prozess hatte er zwar stets seine Unschuld beteuert. Doch dem folgten die Richter nicht.  

Als Kronzeugen waren unter anderem die beiden Schwestern des Amsterdamers aufgetreten. Sie hatten jahrelang Gespräche mit ihm heimlich abgehört und die Bänder der Staatsanwaltschaft übergeben. Astrid Holleeder hatte darüber einen internationalen Bestseller geschrieben, der auch verfilmt wurde.

+++ 10:37 Uhr: Weiterer Verdächtiger im Missbrauchsfall Lügde +++

Im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde gibt es einen neuen Beschuldigten. Ermittler begannen am Mittwoch auf dem Campingplatz Eichwald mit der Durchsuchung der Parzelle eines 57-jährigen Mannes, wie die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld mitteilten. Ziel der am Donnerstag fortgesetzten Durchsuchungen sei "das Auffinden von Beweismitteln".

+++ 11.37 Uhr: Deutsche Post stellt rund 500 Packstationen vor Lidl-Filialen auf +++

Die Deutsche Post DHL will noch in diesem Jahr rund 500 Packstationen vor Filialen der Discounterkette Lidl aufstellen. Kunden von Lidl könnten so das Einkaufen mit dem Empfangen und Versenden von DHL-Paketen verbinden, teilten beide Unternehmen mit. Im Rhein-Neckar-Gebiet wollen sie zudem die Möglichkeit für Lidl-Kunden testen, Sendungen aus dem Online-Shop in der Filiale abzuholen. An dem Test beteiligen sich demnach 80 Filialen.

+++ 9.57 Uhr: Waldbrand etwas näher an letztes evakuiertes Dorf herangerückt +++

Der Kampf gegen den Waldbrand in Südwestmecklenburg geht weiter. Eine kritische Stelle sei der letzte noch evakuierte Ort, Alt Jabel, wo die Flammen von 350 auf 300 Meter herangerückt seien, sagte ein Sprecher des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Die 200 Bewohner müssen damit weiter in Notunterkünften oder bei Verwandten ausharren. 

Rund 450 Bewohner konnten am Mittwoch in drei der vier evakuierten Dörfer zurückkehren. Das waren Trebs, Jessenitz-Werk sowie Volzrade. 

+++ 9.47 Uhr: Polizei kontrolliert 456 Menschen bei Hochzeitsfeier im Ruhrgebiet +++     

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei im Ruhrgebiet hunderte Gäste einer Hochzeitsfeier kontrolliert. Grund für den Einsatz in der Nacht waren Hinweise auf mögliche Störungen oder Straftaten durch Angehörige verschiedener Familienclans, wie die Polizei in Recklinghausen mitteilte. Demnach wurden 456 Menschen und 186 Fahrzeuge kontrolliert. Zwei per Haftbefehl gesuchte Menschen wurden festgenommen.    

Zudem beschlagnahmten die Beamten zwei Baseballschläger, vier Messer und einen Elektroschocker. Auch die Anreise von Angehörigen der Clanfamilien zu der Feier in Bottrop wurde überwacht – Grund waren eine Vielzahl von Vorfällen in den vergangenen Wochen, bei denen Feiernde Fahrzeugkonvois gebildet und Schüsse in die Luft abgegeben hatten. Solche Zwischenfälle gab es bei der Hochzeitsfeier in Bottrop jedoch nicht.

+++ 9.29 Uhr: Dreijährige bei Drogenrazzia auf den Philippinen getötet +++

Polizisten haben bei einer Drogenrazzia auf den Philippinen ein dreijähriges Mädchen getötet. Das Kind war nach Angaben der Polizei am Sonntag in eine Schießerei zwischen mutmaßlichen Drogendealern und Polizeibeamten geraten. Bei der Razzia in der Stadt Rodriguez östlich der Hauptstadt Manila starben außerdem zwei mutmaßliche Drogendealer und ein Zivilpolizist.

Die Polizei teilte mit, der Vater der Dreijährigen habe das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffnet und dabei seine Tochter als Schild vor sich gehalten. Die Mutter des Kindes dementierte dies. Der Senator Ronald Dela Rosa bezeichnete den Tod des Kindes als "Kollateralschaden". "Shit happens", sagte er am Donnerstag zu Journalisten - also etwa "sowas passiert" oder "dumm gelaufen". Im Zuge der Untersuchung der Vorfälle wurden 20 Polizeibeamte von ihrem Dienst suspendiert.

+++ 9.18 Uhr: Bundesgerichtshof sieht keinen Rechtsmissbrauch bei Umwelthilfe +++

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kann weiter als Verbraucherschutzverband abmahnen und klagen. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in Karlsruhe, dass der Verband eine Klagebefugnis habe und kein Rechtsmissbrauch vorliege. In dem Verfahren ging es nicht um die Klagen der Umwelthilfe auf Diesel-Fahrverbote in Städten, sondern um Klagen wegen Verstößen gegen den Verbraucherschutz. 

Auslöser für das Verfahren vor dem Bundesgerichtshof war ein Rechtsstreit der DUH mit einem Autohändler aus dem Raum Stuttgart, der nach Ansicht der Umwelthilfe Verbraucher in einer Werbung unzureichend über Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxidemissionen eines Neuwagens informiert hatte. Der Autohändler hielt die Klage für unbegründet und für rechtsmissbräuchlich. Der Bundesgerichtshof wies nun die Revision des Händlers gegen die Urteile des Landgerichts und des Oberlandesgerichts Stuttgart zurück, die der Umwelthilfe jeweils recht gegeben hatten.

+++ 8.40 Uhr: Dreyer sieht keinen Grund für Koalitionsbruch wegen von der Leyen +++

Die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer sieht in der Nominierung von Ursula von der Leyen (CDU) zur EU-Kommissionspräsidentin keinen Grund für ein Aufkündigen der großen Koalition. "Ich gehe nicht so weit", sagte Dreyer im ZDF-"Morgenmagazin" zu einer entsprechenden Drohung des früheren SPD-Chefs Sigmar Gabriel. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich im Sinne des Koalitionsvertrages korrekt verhalten, indem sie sich für Deutschland bei der EU-Abstimmung enthalten hat.    

Dreyer sagte, mit dem Bruch des Spitzenkandidatenprinzips durch die Nominierung von der Leyens an Stelle eines der Spitzenkandidaten zur Europawahl sei aber etwas Grundsätzliches verletzt worden. "Insofern geht es nicht um eine Lapalie." Es handle sich um einen Rückschritt für das europäische Parlament. Die SPD sei für das Spitzenkandidatenprinzip, "weil wir mehr Demokratie wollen".

+++ 7.22 Uhr: In Nordkorea vermisster Student aus Australien in Sicherheit +++

Ein in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang verschwundener australischer Student ist aus der Haft in dem kommunistischen Staat entlassen worden. Der 29-Jährige befinde sich in Sicherheit und es gehe ihm gut, sagte Australiens Premierminister Scott Morrison. 

Der Student aus Perth galt seit Anfang vergangener Woche als vermisst. Er hatte zuletzt am 24. Juni Kontakt zu seiner Familie und Freunden. Verschiedenen Medienberichten zufolge war der Australier verhaftet worden. Der Student ist angeblich der einzige Australier, der ständig in Nordkorea lebt. An der Universität Pjöngjang studiert er koreanische Literatur. Zudem betreibt er dort eine Reiseagentur namens Tongil Tours, die Bildungsreisen in dem ostasiatischen Land anbietet.

+++ 5.07 Uhr: Ein Toter bei Ausbruch am Vulkan Stromboli +++

Ein heftiger Ausbruch des Vulkans Stromboli in Italien hat Touristen und Einwohnern Angst und Schrecken eingejagt und einen Menschen das Leben gekostet. Ein Ausflügler sei gestorben, als er an dem Vulkan auf der gleichnamigen Insel unterwegs war, teilte der Bürgermeister der Gemeinde Lipari mit. Ein zweiter soll verletzt worden sein. Am Hang des Vulkans seien Feuer ausgebrochen und Lavabrocken seien herabgefallen.

+++ 5.06 Uhr: Noch keine Entwarnung bei Waldbrand in Südwestmecklenburg +++ 

Tausende Feuerwehrleute, Polizisten, Soldaten und andere Helfer haben nach tagelangem Dauereinsatz den Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern zwar unter Kontrolle bekommen, doch gibt es noch keine Entwarnung. "Wir haben das Feuer das erste Mal im Griff", konstatierte der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim und Chef des Einsatzstabes, Stefan Sternberg. Von einer generellen Entspannung könne aber noch keine Rede sein, da jederzeit auffrischende Winde das Feuer neu entfachen könnten. Bei Kontrollflügen sei festgestellt worden, dass es am Mittwoch noch auf etwa 670 Hektar des ehemaligen Übungsplatzes brannte. Immer wieder könne es zu Detonationen in dem munitionsbelasteten Waldstück kommen. 

Rund 450 Bewohner konnten am Mittwoch in drei der vier evakuierten Dörfer zurückkehren, wie der Landkreis mitteilte. Nach Trebs, Nachbardorf Jessenitz-Werk sowie Volzrade warten nun die Bewohner des Ortes Alt Jabel in Südwestmecklenburg auf ihre Rückkehr. Dafür müsste das Feuer jedoch mindestens 1000 Meter von der Ortsgrenze entfernt sein, hieß es weiter.

Hubschrauber hilft bei Löscharbeiten und schüttet Wasser über einem Waldgebiet aus.

+++ 5.04 Uhr: Deutlich weniger CO2-Ausstoß bei Stromerzeugung +++

Der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase ist bei der Stromerzeugung im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen. Von Januar bis Ende Juni wurde rund 15 Prozent weniger CO2 emittiert als im Vorjahreszeitraum, wie der Energieverband BDEW mitteilte. Demnach sanken nach ersten Berechnungen die CO2-Emissionen von 136 Millionen Tonnen auf voraussichtlich 116 Millionen Tonnen. 

Der Verband führte diese Entwicklung auf verschiedene Faktoren zurück: Auf die milde Witterung, den gestiegenen CO2-Preis im Emissionshandel sowie einen Rekord bei den erneuerbaren Energien. Der Ökostrom-Anteil in Deutschland war im ersten Halbjahr 2019 auf ein Rekordhoch geklettert. Vor allem das windige Wetter führte dazu, dass die erneuerbaren Energien 44 Prozent des Stromverbrauchs deckten. Im Vorjahreszeitraum waren es 39 Prozent.

+++ 3.36 Uhr: Einigung bei Tarifverhandlungen bei den Banken +++

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 200.000 Bankbeschäftigten in Deutschland ist in der fünften Runde eine Einigung gelungen. Die Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bankgewerbe sollen in zwei Schritten vier Prozent mehr Gehalt bekommen, wie die Arbeitgeberseite mitteilte. Die Gehälter sollen demnach zum kommenden September und dann zum November 2020 um jeweils zwei Prozent steigen. Auszubildende erhalten ab September eine überproportionale Gehaltserhöhung um 60 Euro pro Monat. Der neue Gehaltstarifvertrag hat eine Laufzeit von 29 Monaten und gilt rückwirkend ab dem vergangenen Februar.

+++ 3.22 Uhr: Störung bei Facebook, Instagram und Whatsapp weitestgehend behoben +++

Technische Störungen bei Facebook, Instagram und Whatsapp sind in der Nachtweitestgehend behoben worden. Die Probleme waren nach Darstellung der Website "allestörungen.de" in den frühen Morgenstunden gelöst. Alle drei Dienste gehören zum Facebook-Konzern. Auch Twitter, das von Störungen betroffen war, meldete sich wieder zurück. "Wir sind fast wieder bei 100 Prozent", teilte Twitter auf seiner eigenen Seite mit.

Laut "allestörungen.de" waren besonders Nutzer in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den Benelux-Staaten betroffen. Außerdem wurden Störungen an der Ostküste der USA sowie in Teilen Südeuropas und Südamerikas gemeldet.

+++ 3.05 Uhr: Elvis wird in Bad Nauheim zum Ampelmännchen +++

Elvis Presley als Ampelmännchen: Die Silhouette des "King of Rock 'n' Roll" ziert künftig eine Fußgängerampel im hessischen Bad Nauheim. Das sei eine Anregung von Fans gewesen, die die Stadt aufgegriffen habe, hieß es von der Bad Nauheimer Stadtmarketing- und Tourismus-Gesellschaft. Die Ampel wird am frühen Nachmittag in Betrieb genommen.

Die nördlich von Frankfurt gelegene Stadt hält gerne die Erinnerung an Elvis Presley ("In the Ghetto") wach. Der Sänger war von Oktober 1958 bis März 1960 als Soldat im benachbarten Friedberg stationiert und wohnte während dieser Zeit in Bad Nauheim.

Elvis-Ampel in Friedberg

Das hessische Friedberg hat bereits Ampeln im Elvis-Look. Nun folgt die Nachbarstadt

DPA

+++ 2.58 Uhr: Bericht: Neue Durchsuchung auf Campingplatz in Lügde +++

Im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs im nordrhein-westfälischen Lügde hat die Polizei einem Medienbericht zufolge erneut den Campingplatz durchsucht. Das "Westfalen-Blatt" schreibt, Polizisten hätten damit begonnen, eine Parzelle zu durchsuchen, die bisher nicht im Fokus der Polizei gestanden habe. Die Parzelle liege am nördlichen Rand des Campingplatzes, auf ihr stehe ein älterer Wohnwagen mit einem festen Anbau. Das Polizeipräsidium Bielefeld wollte sich nach Angaben der Zeitung zunächst nicht zu den Hintergründen äußern.

Fall Lügde: Prozess um die Missbrauchsfälle auf Campingplatz: Verteidiger rät zu Geständnis

+++ 2.16 Uhr: Feuer in Lagerhalle zerstört 45.000 Fässer "Jim Beam"-Whiskey +++

Ein Feuer in einer Lagerhalle im US-Bundesstaat Kentucky hat 45.000 Fässer mit Whiskey der Marke "Jim Beam" zerstört. Der Brand sei womöglich durch einen Blitz ausgelöst worden, teilte der Spirituosenhersteller Beam Suntory am Mittwoch mit. Verletzt wurde demnach niemand. Whiskey-Trinker müssen sich derweil keine Sorgen machen, dass der Nachschub ausgehen könnte: In den Lagerhallen von "Jim Beam" in Kentucky werden rund 3,3 Millionen Fässer aufbewahrt. Außerdem war der in den Fässern gelagerte Whiskey noch relativ jung. Bei einem Standard-Fass-Füllungsvermögen von rund 200 Litern pro Fass dürften somit rund neun Millionen Liter Whiskey vernichtet worden sein.

Brand in Whiskey-Lagerhalle

Die Whiskey-Versorgung soll durch das Feuer in der "Jim Beam"-Lagerhalle nicht beeinträchtigt sein, teilte das Unternehmen mit

DPA

+++ 0.56 Uhr: Berichte: Mehrere Tote bei Schiffsunglück vor Honduras +++

Bei einem Schiffsunglück in der Karibik sind nach Medienangaben aus Honduras mehrere Menschen ums Leben gekommen. Der Nachrichtensender TN5 meldete 27 Tote und berief sich dabei auf den Chef des Verbandes industrieller Fischer von Honduras, Richard Bonilla. Weitere Einzelheiten gab es zunächst nicht

+++ 0.28 Uhr: 34 Arbeiter seit Dienstag in kanadischem Bergwerk blockiert +++

In Kanada sitzen 34 Arbeiter seit rund einem Tag in einem Kalibergwerk fest. Sie befinden sich nach der Panne eines Betriebsschachts seit Dienstagnachmittag in der Cory-Grube südwestlich von Saskatoon in der Provinz Saskatchewan, wie ein Sprecher des Betreibers Nutrien am Mittwoch sagte. Die Arbeiter seien in Sicherheit, betonte der Sprecher. Der Zwischenfall ereignete sich demnach, während die Arbeiter die im Sommer üblichen Instandhaltungsmaßnahmen in der Grube ausführten. Mitarbeiter des Unternehmens seien vor Ort, um den Ausfall des Betriebsschachts zu beheben. 

+++ 0.04 Uhr: Trump: Migranten sollen bei Kritik an Lagern den USA fernbleiben +++ 

US-Präsident Donald Trump hat Kritik an den verheerenden Zuständen in Internierungslagern für Migranten in den USA zurückgewiesen. "Viele dieser illegalen Ausländer leben jetzt viel besser als dort, wo sie herkamen, und unter viel sichereren Bedingungen", schrieb Trump auf Twitter. Sollten die internierten Migranten unglücklich über die Zustände in den Lagern an der Grenze zu Mexiko sein, dann "sagt ihnen einfach, dass sie nicht kommen sollen. Alle Probleme gelöst!"

Die interne Aufsichtsbehörde des US-Heimatschutzministeriums hatte zuvor ein verheerendes Bild von Lagern gezeichnet, in denen Migranten nach dem illegalen Grenzübertritt aus Mexiko in die USA festgehalten werden. Nach der Inspektion von fünf solchen Einrichtungen der Grenzpolizei CBP im Rio Grande Valley warnte das Büro des Generalinspekteurs (OIG), die Lager seien gefährlich überfüllt. Erwachsene und Kinder würden häufig zu lange festgehalten. Der Bericht schilderte auch alarmierende hygienische Umstände. 

+++ 0 Uhr: Bewaffnete entführen 27 Menschen aus mexikanischem Call-Center +++

Im mexikanischen Urlaubsort Cancún sind 27 Mitarbeiter eines Call-Centers entführt und einen Tag später von der Polizei befreit worden. Hintergrund war nach Angaben der Staatsanwaltschaft vermutlich ein Streit zwischen den zwei Betreibern des Call-Centers, in dem Urlaubsreisen verkauft wurden. Einer der beiden Partner war unter den Entführten.

wue / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg