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+++ Ticker +++

News des Tages: New Yorker Polizisten sollen Frau in Dienstwagen vergewaltigt haben

Amazons Alexa löst Polizeieinsatz aus +++ Polizei hebt Canabisplantagen in Berlin aus +++ Bundestags-Neuwahl würde praktisch nichts ändern +++ Bundesregierung begrüßt Steuerenthüllungen +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

New York Polizeiwagen

Ein New Yorker Polizeiwagen (Symbolfoto)

Die News des Tages im Ticker:

+++ 22.26 Uhr: 1. FC Nürnberg büßt dritten Platz ein - 1:2 gegen FC Ingolstadt +++

Der 1. FC Nürnberg hat im Nachbarschaftsduell mit dem FC Ingolstadt den nächsten Rückschlag kassiert und den dritten Tabellenrang in der 2. Fußball-Bundesliga eingebüßt. In einer spielerisch dürftigen Partie erlitten die Franken am Montagabend beim 1:2 (1:1) die zweite Niederlage nacheinander. Die Ingolstädter konnten ihren deutlichen Aufwärtstrend mit dem dreizehnten Punkt aus den vergangenen fünf Partien fortsetzen und sind bis auf zwei Zähler an Nürnberg dran. Der frühere FCN-Stürmer Stefan Kutschke  (14. Minute) brachte die Gäste  vor 24 191 Zuschauern in Führung. Kevin Möhwald (36.) glich für die Franken aus, ehe der eingewechselte Dario Lezcano (81./Foulelfmeter) das Siegtor erzielte.

+++ 22.17 Uhr: Von Berlusconi unterstützter Kandidat gewinnt Wahl auf Sizilien +++

Bei der Regionalwahl auf Sizilien hat der von Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi unterstützte Kandidat gewonnen. "Sizilien hat sich für den Weg des echten, ernsten und konstruktiven Wandels entschieden", schrieb der 81-jährige Berlusconi am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Nach Auszählung von 90 Prozent aller Stimmen kam der von Berlusconi unterstützte Nello Musumeci auf fast 40 Prozent. Die Mitte-Links-Partei PD von Regierungschef Paolo Gentiloni kam auf etwa 20 Prozent weniger Stimmen und verlor die Kontrolle über die Regionalversammlung. Weniger als die Hälfte der 4,5 Millionen Wahlberechtigten hatte am Sonntag gewählt.

+++ 19.28 Uhr: New Yorker Polizisten sollen Frau in Dienstwagen vergewaltigt haben +++

Zwei Beamte der New Yorker Polizei sollen eine 18-jährige Frau gekidnappt, in einem Dienstwagen vergewaltigt und sie zu weiteren sexuellen Handlungen in einem Park gezwungen haben. Die 32 und 37 Jahre alten Drogenermittler traten vom Dienst zurück, wie die Polizei (NYPD) mitteilte.

Die Beamten hatten demnach im September in Zivilkleidung ein Auto angehalten und die Frau festgenommen, weil sie Marihuana und verschreibungspflichtige Medikamente bei sich hatte. Laut Staatsanwaltschaft legten sie ihr Handschellen an und zwangen sie dann in dem nicht markierten Dienstwagen abwechselnd zu sexuellen Handlungen, ehe einer der Polizisten sie vergewaltigte.

"Es ist unbegreiflich, dass zwei langjährige NYPD-Ermittler eine so ungeheuerliche Tat begehen würden", teilte die Staatsanwaltschaft im Bezirk Brooklyn mit. "Sie haben einen Eid abgelegt, zu schützen und zu dienen, diesen Eid aber mutmaßlich gebrochen, indem sie eine Frau in ihrem Gewahrsam vergewaltigten." 

+++ 19.07 Uhr: AfD-Kandidat für das Bundestagsvizepräsidentenamt darf sich nicht bei Grünen und Union vorstellen +++

Der bei der Wahl zum Bundestags-Vizepräsidenten im ersten Anlauf gescheiterte AfD-Kandidat Albrecht Glaser erhält keine Gelegenheit, sich der Unionsfraktion und der Fraktion der Grünen vorzustellen. Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) teilte in der Sitzung der Abgeordneten von CDU und CSU in Berlin nach Teilnehmerangaben mit, er habe das entsprechende Ansinnen der AfD schriftlich abgelehnt. Zuvor habe er sich mit CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt verständigt. Die Entscheidung sei mit großen Beifall quittiert worden.

+++ 17.44 Uhr: Korruptionsverdächtige in Saudi-Arabien droht rasche Anklage +++

Saudi-Arabiens Justiz will die unter Korruptionsverdacht festgenommenen Prinzen, Minister und Ex-Minister "rasch" vor Gericht stellen. Es sei bereits viel Belastungsmaterial gesammelt worden, zudem fänden "ausführliche Befragungen" statt, erklärte Generalstaatsanwalt Scheich Saud al-Modscheb. "Die Verfahren werden zügig und transparent erfolgen", kündigte er an.
Elf Prinzen, vier Minister und dutzende Ex-Minister waren am Samstag laut dem Fernsehsender Al-Arabija festgenommen worden, unter ihnen der mächtige Geschäftsmann und Milliardär Prinz Al-Walid bin Talal. Ermittler entdeckten nach eigenen Angaben Beweise für "weit verbreitete Korruption". Drei Jahre lang hätten saudi-arabische Anti-Korruptions-Behörden dahingehend ermittelt.

+++ 17.37 Uhr: Obdachlose misshandelt und getötet +++

Eine 51-jährige Obdachlose ist in Delmenhorst nahe Bremen schwer misshandelt und getötet worden. Die Frau starb bereits in der Nacht zum Samstag auf dem Gelände eines ehemaligen Rangierbahnhofes. "Sie weist schwere Misshandlungen auf, und daran ist sie auch verstorben", sagte eine Polizeisprecherin. Weitere Details wollte sie nicht nennen. "Die Ermittlungen laufen".

+++ 17.27 Uhr: Erleichterung in Amsterdam - Bierbikes endlich verboten +++

Erleichterung bei den Einwohnern Amsterdams: Nach jahrelangen Protesten sind Bier-Bikes im Zentrum der Stadt verboten. "Endlich wieder relaxed durch die Stadt ohne Geschrei vom #bierfiets", schreibt ein Einwohner auf Twitter. Doch außerhalb des Grachtengürtels sind die Bürger aufgeschreckt. In anderen Stadtteilen wurden die rollenden Kneipen bereits gesichtet, berichtete der Amsterdamer TV-Sender AT5 am Montag. Das Verbot, das am 1. November in Kraft trat, gilt dort nämlich nicht.


+++ 17.15 Uhr: Mann stürzt auf Flucht vor der Polizei in Winnenden in den Tod +++

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein 20-Jähriger im baden-württembergischen Winnenden aus dem siebten Stock eines Hochhauses in den Tod gestürzt. Nach ersten Erkenntnissen wollte der junge Mann am Montagmorgen vom Balkon einer Wohnung auf den Nachbarbalkon klettern, um sich seiner Verhaftung zu entziehen, wie die Beamten in Aalen mitteilten. Dabei stürzte er ab.

+++ 17.03 Uhr Ewald Lienen macht Schwulen im Fußball Mut zum Coming-out +++

Der ehemalige Bundesliga-Profi und -Trainer Ewald Lienen hat homosexuellen Fußballern Mut zum Coming-out gemacht. "Es ist leicht zu sagen, wenn man nicht selbst in dieser Situation ist. Aber ohne Mut wird in unserer Gesellschaft nichts passieren", sagte Lienen am Rande eines international besetzten Hallenturniers für schwule Fußballer. Das teilte der schwul-lesbische Sportverein Startschuss Hamburg e.V. (SLSV) als Veranstalter des Turniers mit.

+++ 16.44 Uhr: Eltern vergessen zwölfjährige Tochter an Tankstelle +++

An einer Tankstelle auf einem Autobahnrastplatz in Rheinland-Pfalz ist für ein zwölfjähriges Mädchen die Rückreise mit der Familie aus dem Urlaub vorläufig zu Ende gegangen. Wie die Polizei in Koblenz mitteilte, waren die Eltern mit vier Kindern am Vortag bei Montabaur zum Tanken abgebogen. Während des Stopps verließ die Zwölfjährige demnach ihren Platz hinten im Auto und ging zur Toilette.

"Nachdem das Auto betankt war, fuhr der Rest der Familie weiter, ohne zu merken, dass ein Kind fehlte", erklärten die Beamten. Nach etwa einer Stunde sei einer Angestellten der Tankstelle das wartende Mädchen aufgefallen. Die verständigte Polizei konnte den Angaben zufolge nur die Oma des Kinds erreichen, die sich von Würzburg aus auf den Weg machte und die Enkeltochter nach fast vier Stunden abholte.

+++ 16.20 Uhr: Nutella wird heller - mehr Zucker, weniger Kakao +++

Die beliebte Nuss-Nougat-Creme Nutella hat nach Erkenntnissen der Hamburger Verbraucherzentrale ihre Rezeptur verändert und dadurch eine leicht hellere Farbe angenommen. Der Anteil an Magermilchpulver liege laut Zutatenliste jetzt bei 8,7 Prozent; vorher waren es 7,5 Prozent, schreibt die Verbraucherzentrale auf ihrer Facebook-Seite. "Da die Farbe des neuen Nutellas heller ist, gehen wir davon aus, dass mehr Milchpulver auf Kosten von Kakao zugesetzt wurde", heißt es weiter. Kakao sei in der Zutatenliste nach hinten gerutscht. Die genaue Menge an Kakao oder vielen weiteren Zutaten müsse der Hersteller Ferrero nicht angeben.

Ferrero erklärte, es handele sich lediglich um eine Feinjustierung, wie sie auch bei anderen Marken regelmäßig vorkomme und auch bei Nutella in der Vergangenheit. 

+++ 16.15 Uhr: Amazons Alexa löst Polizeieinsatz aus  +++

Amazons Sprachassistentin Alexa hat in Pinneberg bei Hamburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Anwohnerin hatte sich in der Nacht zu Sonntag über laute Musik in einer Wohnung beschwert und die Polizei gerufen. Die stellte fest, dass die Musik aus einer Wohnung im sechsten Stock kam - nur war dort niemand zuhause, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten ließen die Tür vom Schlüsseldienst öffnen, stellten fest, dass Alexa allein zu Hause war und schalteten den Lautsprecher aus. Wie und auf welchem Wege Alexa den Befehl bekommen hatte, Musik abzuspielen, blieb zunächst offen. Die Kosten für den Schlüsseldienst soll nun der Besitzer zahlen.

+++ 16.14 Uhr: USA nehmen Visa-Dienste in der Türkei teilweise wieder auf +++

Die USA nehmen ihre Visa-Dienste in der Türkei nach mehrwöchiger Unterbrechung "teilweise" wieder auf. Dies verlautete am Montag aus diplomatischen Kreisen in der Türkei. Die USA hatten am 8. Oktober die Visa-Dienste in der Türkei ausgesetzt, nachdem ein türkischer Mitarbeiter des Istanbuler US-Konsulats festgenommen worden war. Die Türkei reagierte auf den beispiellosen Schritt der US-Regierung ihrerseits mit der Aussetzung ihrer Visa-Dienste in den USA.

+++ 15.43 Uhr: Zoll und Polizei heben Canabisplantagen in Berlin aus +++

Bei einem Schlag gegen eine deutsch-türkische Drogenbande haben Zollfahnder in Berlin drei Cannabisplantagen mit mehr als 2600 Pflanzen ausgehoben. Vier mutmaßliche Haupttäter wurden festgenommen und sitzen in Untersuchungshaft, wie das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg mitteilte. Die Ernte hätte den Ermittlern zufolge einen Marktwert von 700.000 bis 800.000 Euro gehabt.

+++ 15.36 Uhr: DFB setzt nach Vorwürfen Video-Chef Krug ab +++

Hellmut Krug (61) ist nicht mehr Projektleiter für den neu eingeführten Videobeweis und kommt auch nicht mehr als Supervisor im DFL-Kontrollzentrum in Köln zum Einsatz. Das meldet die "Sportbild". Der DFB reagierte damit auf die Vorwürfe, Krug habe als Supervisor Einfluss auf Entscheidungen der Video-Assistenten genommen.

Konkret geht es um zwei Entscheidungen am 10. Spieltag während der Partie von Schalke 04 gegen den VfL Wolfsburg (1:1). Da habe Krug als Supervisor des Spiels den Video-Assistenten Marco Fritz zweimal bei Strafstoß-Entscheidungen zu Gunsten von Schalke überstimmt.

Seinen Platz in der DFB-Schiedsrichterkommission Elite hatte er schon vorige Woche aufgeben müssen. Der "Sportbild" zufolge sei die Entscheidung am Montag während einer DFB-Sitzung in Frankfurt am Main mit Präsident Reinhard Grindel, Vizepräsident Ronny Zimmermann und Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich gefallen.


+++ 15.36 Uhr: Häftling soll Ehefrau in Besucherraum vergewaltigt haben +++

Ein Häftling des Gefängnisses Diez in Rheinland-Pfalz soll seine Ehefrau in einem Besucherraum vergewaltigt haben. Der verurteilte Mörder habe sie am Donnerstag außerdem mit einem selbst gebauten Stichwerkzeug verletzt, teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz am Montag mit. Lebensgefahr bestehe nicht. Wie es in dem Raum zu dem Vorfall kommen konnte, sei "ein Rätsel, das wir lösen müssen", sagte ein Sprecher. Zur gleichen Zeit hätten dort vier weitere Besuche stattgefunden. Bei dem Stichwerkzeug handelt es sich einem Sprecher des Justizministeriums zufolge um eine Scherbe. Der Südwestrundfunk (SWR) hatte zuvor über den Fall berichtet.

+++ 15.13 Uhr: Südkoreaner wird von Frau erschlagen, die vom Hochhaus springt +++

 In Südkorea sind bei einem mutmaßlichen Suizid zwei Menschen getötet worden. Nach Berichten der Nachrichtenagentur Yonhap wurde ein 68-Jähriger auf dem Weg zur Arbeit von einer Frau erschlagen, die aus dem 13. Stock eines Wohnkomplexes gesprungen war. Beide wurden nach dem Aufprall ins Krankenhaus gebracht und verstarben später, wie die Polizei mitteilte. Die 56-jährige Südkoreanerin hatte dem Polizeibericht zufolge an Depressionen gelitten und sich mit dem Sprung von dem Hochhaus vermutlich selbst töten wollen.

+++ 15.05 Uhr: Jordanien kündigt Bau neuer Stadt zur Entlastung Ammans an +++

Um Amman zu entlasten, will Jordanien 30 Kilometer östlich der Hauptstadt eine neue, "ökologische" Stadt errichten. Die Regierung erklärte am Sonntagabend, der Bau solle Mitte 2018 beginnen und im Jahr 2050 abgeschlossen sein. Die "intelligente" Stadt mit "nachhaltiger Entwicklung" und "geschäftsfreundlicher Umgebung" soll an einer Hauptstraße nahe der israelischen Grenze gebaut werden, die Jordanien mit dem Irak und Saudi-Arabien verbindet. In ihrer Mitteilung kündigte die Regierung an, man werde bezahlbaren Wohnraum sowie Freizeitmöglichkeiten und öffentliche Parks schaffen. Außerdem werde in erneuerbare Energien investiert. Ziel des Projekts ist es, die Hauptstadt mit ihren vier Millionen Einwohnern und die nördlich von Amman gelegene 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt Sarka zu entlasten.

+++ 14.43 Uhr: Rapper Moses Pelham mit der Goetheplakette ausgezeichnet +++

Für seine Verdienste um Frankfurt am Main hat der Rapper und Musikproduzent Moses Pelham ("Rödelheim Hartreim Projekt") die Goetheplakette der Stadt erhalten. Der 46-jährige gebürtige Frankfurter habe den kulturellen Bekanntheitsgrad der Stadt deutlich gesteigert, hieß es zur Begründung. Sein jüngstes Album mit dem Titel "Herz" gelte als Hommage an seine Heimatstadt sowie an den Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe. Zu den Trägern des seit 1947 jährlich vergebenen Plakette gehören unter anderen der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, der Philosoph und Komponist Theodor W. Adorno und der DJ Sven Väth.

+++ 14.11 Uhr: Laut Polizei erschoss sich Attentäter von Texas selbst +++

Der als Devin Patrick Kelley (†26) identifizierte Attentäter von Texas, der in einer Kirche in dem kleinen Ort Sutherland Springs 26 Menschen erschoss, hat sich einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge selbst getötet. Das habe die Polizei dem TV-Sender CBS bestätigt.
Laut der Polizei hatte es einen Schusswechsel zwischen dem Killer und zwei bewaffneten Bürgern gegeben. Nachdem Kelleys Auto fahruntüchtig war, habe er sich selbst erschossen. 

+++ 13.59 Uhr: Mehrheit stuft journalistische Qualität als wichtig für Demokratie ein +++

Neun von zehn Deutschen messen qualitativ hochwertigem Journalismus einen hohen Stellenwert für Demokratie und Gesellschaft bei. Für 88 Prozent der Menschen ab 16 Jahre sind qualitativ hochwertige Medien für das Funktionieren der Demokratie sehr wichtig oder wichtig, wie eine in Berlin veröffentlichte Allensbach-Studie im Auftrag des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) ergab. 

+++ 13.05 Uhr: Skandal um Mafia-Verbindungen von Fußball-Fans erreicht SSC Neapel +++

Nach Juventus Turin erreicht ein Skandal um mögliche Verstrickungen zwischen Fangruppen und der Mafia den italienischen Erstligisten SSC Neapel. Der Chefankläger des italienischen Fußball-Verbands FIGC, Giuseppe Pecoraro, wolle in der Angelegenheit am Dienstag Napoli-Präsident Aurelio De Laurentiis anhören, berichtete die "Gazzetta dello Sport" am Montag. Ermittelt werde bereits seit Sommer, weil der Club Eintrittskarten an Fan-Gruppen mit Verbindungen zur neapolitanischen Mafia Camorra verschenkt worden sein sollen. Verwickelt sein sollen auch Spieler.

+++ 12.53 Uhr: Erdogan lässt Atatürk-Kulturzentrum abreissen und neu errichten +++

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan lässt mit dem Atatürk-Kulturzentrum in Istanbul ein Symbol der Gezi-Proteste abreißen und durch einen ähnlichen Neubau ersetzen. Der neue Gebäudekomplex am Taksim-Platz solle bereits im Frühjahr 2019 seine Türen für das Publikum öffnen und unter anderem ein Opernhaus von Weltklasse-Niveau beherbergen, sagte Erdogan in Istanbul. Der Staatschef kritisierte, der Widerstand gegen den Abriss und Wiederaufbau gehe nicht auf kulturelle Gründe zurück, sondern auf "ideologische Besessenheit". Auch das neue Kulturzentrum soll den Namen von Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk tragen. 


+++ 12.49 Uhr: Bundesregierung begrüßt Steuerenthüllungen +++

Die Bundesregierung hat die Enthüllungen zu Steueroasen durch die "Paradise Papers" begrüßt. Dadurch würden "Strukturen, Akteure und Nutznießer steuerlicher Parallelwelten" bekannt gemacht, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Die Veröffentlichungen erhöhten international den Druck auf Länder, die sich in diesem Bereich bislang der Transparenz verweigerten. "Transparenz ist der Untergang jeder Steueroase", fügte Seibert hinzu. Es sei wichtig, die Menschen zu kennen, die hinter Briefkastenfirmen steckten.

+++ 12.43 Uhr: Weltmeteorologiebehörde weist auf dramatischen Temperaturanstieg hin +++

Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Bonn hat die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) auf eine dramatische Erderwärmung hingewiesen. 2013 bis 2017 sei voraussichtlich der wärmste Fünfjahreszeitraum seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, erklärte die WMO. 2016 werde sich auch wegen des dieses Mal besonders starken Klimaphänomens El Niño als das wärmste Jahr überhaupt erweisen. 2017 und 2015 dürften demnach Platz zwei und drei unter sich aufteilen.

+++ 12.26 Uhr: Laut Studie verbrauchen Autos viel mehr als angegeben +++

Neuwagen in Europa verbrauchen einer Studie zufolge immer noch viel mehr Sprit als von den Herstellern angegeben.
Demnach liegt der reale Kraftstoffverbrauch neuer Pkw im Durchschnitt um 42 Prozent höher als im Testbetrieb. Das ist das Ergebnis einer vorgestellten Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT). Bereits vor einem Jahr waren die Forscher in einer Untersuchung zu demselben Ergebnis gekommen - es hat also demnach keine Fortschritte gegeben. Umweltverbände reagierten mit scharfer Kritik an den Autoherstellern.

+++ 12.25 Uhr: Kleinkind von Auto erfasst und fünf Meter mitgeschleift +++

Eine Seniorin in Schleswig-Holstein hat mit ihrem Auto ein vier Jahre altes Kind erfasst und einige Meter mitgeschleift. Der Junge erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Die Rentnerin hatte demnach mit ihrem Wagen am Sonntagnachmittag in Heide eine Kreuzung überquert und war dabei gegen den Jungen gefahren, der zu Fuß mit seinen Eltern unterwegs war. Sie habe den Zusammenstoß offenbar nicht bemerkt und das Kind etwa fünf Meter mit sich geschleift. Erst als der Vater verzweifelt auf das Auto eingeschlagen habe, habe sie angehalten. Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Vierjährigen in ein Krankenhaus. Er erlitt nach ersten Erkenntnissen ein Schädelhirntrauma und einen Schock.

+++ 12.22 Uhr: Nach Bordellbesuch enttäuschter 14-Jähriger ruft Polizei +++

Ein nach dem Besuch einer Prostituierten enttäuschter 14-Jähriger hat in Braunschweig kurzerhand die Polizei gerufen. Der Jugendliche hatte sich als 20-Jähriger ausgegeben und sich über die erbrachten Leistungen der Prostituierten verärgert gezeigt, teilte die Polizei mit. Im Verlauf des Streits am frühen Sonntagmorgen warf die 53 Jahre alte Frau den jungen Freier aus ihrem Zimmer. Die von dem 14-Jährigen zu dem Bordell gerufene Polizei stellte dessen Alter fest und brachte ihn mit Verweis auf das Jugendschutzgesetz für die Heimfahrt zur nächsten Bushaltestelle. Was der junge Mann sich für die von ihm gezahlten 20 Euro erhofft hatte, präzisierte die Polizei nicht.

+++ 12.16 Uhr: Auswärtiges Amt bestätigt Tod von weiteren Studenten +++

Nach einem schweren Busunglück in Peru hat das Auswärtige Amt in Berlin den Tod eines dritten Deutschen bestätigt. Eine vierte Person deutscher Staatsangehörigkeit werde noch vermisst, teilte die Behörde mit. Weitere Einzelheiten zu Geschlecht und Alter der Betroffenen wurden nicht bekanntgegeben. Bei allen vier handelt es sich nach Informationen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) um Informatikstudenten der Hochschule.

+++ 12.00 Uhr: ARD will sich nicht für Eilmeldung während des Tatorts entschuldigen +++

Die Eilmeldung über die Schüsse in einer Kirche in Texas während des "Tatorts" im Ersten hat viele Zuschauer irritiert. Auf der "Tatort"-Facebookseite gab es am Sonntagabend so viele wütende Kommentare, dass sich die Social-Media-Redaktion für die Einblendungen mehrfach entschuldigte. Die zuständige Kollegin sei den aufgebrachten Zuschauern dabei allerdings "zu sehr entgegengekommen", sagte Sabine Knott von der ARD-Programmdirektion in München: "So weit gehen wir eigentlich nicht, dass wir uns entschuldigen."

+++ 10.27 Uhr: Bundestags-Neuwahl würde praktisch nichts ändern +++

Sollte es aufgrund eines Scheiterns der Jamaika-Sondierungen Neuwahlen geben, würde sich das Ergebnis einer Umfrage nach kaum vom Ergebnis der Bundestagswahl im September unterscheiden. CDU/CSU kommen einer aktuell veröffentlichten Forsa-Befragung im Auftrag der Mediengruppe RTL zufolge auf 32 Prozent (Bundestagswahl 32,9). Die SPD erhielte 21 Prozent (20,5), die FDP 11 Prozent (10,7), die Linke 9 Prozent (9,2) und die AfD 12 Prozent (12,6). Lediglich die Grünen, die der Umfrage nach auf 10 Prozent kommen (8,9), würden mehr als einen Prozentpunkt hinzugewinnen. "Nachdem die Wahlberechtigten ihre Entscheidung im September gefällt haben, sehen sie keinen Grund, ihre Entscheidung neu zu überdenken - zumal sich das Erscheinungsbild der einzelnen Parteien seit dem 24. September nicht geändert hat", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL.

+++ 10.26 Uhr: UN-Klimakonferenz in Bonn hat begonnen +++

In Bonn sind die Vertreter von fast 200 Staaten zur 23. UN-Klimakonferenz zusammengekommen. Bei den bis zum 17. November angesetzten Beratungen verhandeln die Delegationen über die konkrete Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Gastgeberland sind die Fidschi-Inseln. Da die Pazifikinseln die bis zu 25.000 Konferenzteilnehmer aber nicht beherbergen können, findet das Treffen in Bonn statt, dem Sitz des UN-Klimasekretariats. Laut Bundesumweltministerium handelt es sich um die bisher größte in Deutschland veranstaltete zwischenstaatliche Konferenz.

+++ 9.55 Uhr: Jugendamtsmitarbeiterin in Pfaffenhofen als Geisel genommen +++

Im Jugendamt der oberbayerischen Stadt Pfaffenhofen ist eine Mitarbeiterin von einem zunächst nicht identifizierten Täter mit einer Waffe bedroht und als Geisel genommen worden. "Wir gehen dabei von einem Messer aus", sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Die Lage sei aber noch unübersichtlich, Spezialeinsatzkräften seien im Einsatz. Medienberichten zufolge soll ein Vater, dem das Sorgerecht für sein Kind entzogen wurde, eine Sachbearbeiterin bedrohen. Die Polizeisprecherin konnte aber zunächst den Sorgerechtsstreit nicht bestätigen.

+++ 9.54 Uhr: Griechische Polizei stoppt Schleuserbande - 20 Festnahmen +++

Der griechischen Polizei ist ein Schlag gegen internationale Schleuser gelungen. Sie nahm in verschiedenen Regionen des Landes insgesamt 20 Männer fest. Bei den Verdächtigen handele es sich um Mitglieder einer größeren Schleuserbande, die seit Jahren systematisch Pässe und andere Dokumente gefälscht und sie an Migranten verkauft habe, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des griechischen Bürgerschutzministeriums. Die Migranten versuchten dann als Touristen nach Westeuropa über die Flughäfen griechischer Inseln zu reisen. Andere versuchten an Bord von Fähren aus Westgriechenland nach Italien zu kommen. Die Mitglieder der Bande stammen aus Syrien, Albanien und Griechenland. Während der Tourismus-Hochsaison waren an Flughäfen zahlreicher Ägäisinseln in diesem Sommer wiederholt Migranten mit gefälschten Reisendokumenten gestoppt worden, kurz bevor sie an Bord gingen. 

+++ 9.47 Uhr: Deutschland gibt weitere 50 Millionen Euro für bedrohte Inselstaaten +++

Deutschland verstärkt seine finanzielle Hilfe für die vom Klimawandel besonders bedrohten Inselstaaten. Das kündigte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zu Beginn der Weltklimakonferenz in Bonn an. Deutschland werde weitere 50 Millionen Euro in den sogenannten Anpassungsfonds der Vereinten Nationen einzahlen. Bisher hatte Deutschland schon 190 Millionen Euro in den Fonds eingebracht, so dass sich die Gesamtsumme dann auf 240 Millionen Euro beläuft. "Wir senden damit ein klares Signal", sagte Hendricks. "Deutschland steht den Menschen, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, solidarisch bei."

+++ 9.43 Uhr: Fast täglich ein Angriff auf ein Asylbewerberheim +++

Trotz einer rückläufigen Tendenz gibt es in Deutschland im Schnitt fast immer noch jeden Tag einen Anschlag auf ein Asylbewerberheim. In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden 211 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte verübt, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf eine Statistik des Bundeskriminalamts. Seit Januar blieben die Zahlen demnach weitgehend konstant und lagen pro Quartal bei rund 70. Die meisten Straftaten haben einen rechtsradikalen Hintergrund. Insgesamt wurden in diesem Jahr bereits mehr Attacken gezählt als vor der Flüchtlingskrise 2014, als es im Gesamtjahr nur 199 waren.

+++ 8.42 Uhr: Trump kann nach Massaker in Texas kein Waffenproblem erkennen +++

US-Präsident Donald Trump sieht nach dem Schusswaffenangriff auf eine texanische Kirche mit 26 Toten kein Waffenproblem. "Wir haben viele Probleme mit geistiger Gesundheit in unserem Land", aber im vorliegenden Fall gebe es kein Problem mit Schusswaffen, sagte Trump während eines Besuchs in Japan. Zuvor hatte Trump den Angriff als "entsetzliches" Verbrechen und eine "Tat des Bösen" verurteilt. Am Sonntag hatte ein junger Mann in einer Kirche im Dorf Sutherland Springs in Texas mindestens 26 Besucher eines Gottesdienstes erschossen und 20 weitere verletzt. Der Angreifer starb nach Polizeiangaben kurz nach der Tat in seinem Auto.

+++ 7.23 Uhr: Japans Regierungschef will derzeit keinen Dialog mit Nordkorea +++

Japan und die USA wollen im Konflikt um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm den Druck auf das Land erhöhen. Das sagte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump. Dies sei nicht die Zeit für Dialog mit Nordkorea. Dialog um des Dialoges willen mache keinen Sinn, sagte Abe. "Wir wollen durch alle möglichen Mittel den Druck auf Nordkorea bis zum Maximalen erhöhen", sagte Japans Regierungschef. Japan steht unter dem atomaren Schutzschild der USA. Zugleich ist Japan wichtiger Verbündeter der USA in der Region.

Chronologie: Donald Trump gegen Kim Jong Un: So eskalierte der Atomstreit

+++ 6.29 Uhr: Lkw verliert bei Unfall 26 Tonnen Salat und Gemüse +++

Bei einem Unfall auf der A1 bei Köln hat ein Lkw 26 Tonnen Salat und Gemüse verloren. Der Fahrer sei am Sonntagnachmittag von der rechten Fahrbahn abgekommen und habe die Schutzplanke durchbrochen, teilte die Polizei am Morgen mit. Daraufhin kippte der Lastwagen zur Seite und verlor seine Ladung auf ein angrenzendes Feld. Der Fahrer konnte sich aus dem Führerhaus befreien und kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach eigenen Aussagen war ihm vor dem Unfall kurz schwarz vor Augen geworden. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Der Verkehr war davon allerdings nicht beeinträchtigt.

Schneetreiben in Bayern: Ein Auto auf der Passstraße bei Grasgehren

Schneetreiben in Bayern: Ein Auto auf der Passstraße bei Grasgehren


+++ 6.27 Uhr: In Bayern fällt der erste Schnee +++

Der Winter hat in der Nacht Einzug in Deutschland gehalten, allerdings nur in Bayern. Bei Temperaturen um den Nullpunkt fielen in den Dörfern am Alpenrand geringe Mengen Schnee, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. Oberhalb von 700 Metern habe es bis zu einen Zentimeter geschneit, so etwa in Irschenberg (Landkreis Miesbach) und Oberstdorf (Landkreis Oberallgäu). Nach Angaben des Wetterdienstes wird der Schnee im Laufe des Tages wieder schmelzen. Mit neuem Schneefall ist für den Rest der Woche nicht zu rechnen. Der bayerischen Polizei sind bislang keine wetterbedingten Unfälle bekannt.

+++ 5.45 Uhr: Zahl der Toten durch Tropensturm "Damrey" in Vietnam steigt auf 49 +++

In Vietnam sind bei dem Tropensturm "Damrey" mindestens 49 Menschen ums Leben gekommen. Wie die lokalen Behörden mitteilten, sind rund 23.000 Häuser zerstört und weitere 40.000 beschädigt worden. Zehntausende Menschen hätten ihre Häuser verlassen und sich in Sicherheit bringen müssen. Zudem wurden Felder und Hunderte Fischerboote zerstört sowie Strommasten umgerissen.

Der Sturm traf am Samstag mit Windgeschwindigkeiten bis zu 135 Stundenkilometern auf Land. Vor allem der Süden und das Zentrum Vietnams waren von den verheerenden Regenfällen und Überschwemmungen betroffen. Einige Regionen standen bis zu 1,50 Meter unter Wasser und waren völlig isoliert. Für die kommenden Tage werden weitere starke Regenfälle und Überschwemmungen erwartet, während "Damrey" nach Angaben der Meteorologen abgeschwächt nach Kambodscha weiterzieht.

+++ 5.00 Uhr: Weltklimakonferenz in Bonn soll beginnen +++

In Bonn beginnt heute um 10 Uhr die Weltklimakonferenz. Mit rund 25.000 erwarteten Teilnehmern ist das Treffen die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es je in Deutschland gegeben hat. Ziel ist es, bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens ein gutes Stück voranzukommen. Überschattet werden die Gespräche vom angekündigten Ausscheiden der USA aus dem Klimavertrag.

+++ 04.09 Uhr: Seehofer will sich nach Jamaika-Sondierung schnell erklären +++

CSU-Chef Horst Seehofer will sich nach Abschluss der Jamaika-Sondierungen sehr schnell zu seiner politischen Zukunft und der künftigen personellen Aufstellung der CSU äußern. "Sobald die Sondierungsphase vorbei ist, werde ich ein bis zwei Tage nachdenken und dann klar sagen, welche Formation ich mir vorstelle", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Bei der Gelegenheit werde er auch auf das "Kesseltreiben" eingehen, das seit der Bundestagswahl gegen ihn betrieben werde.

Seehofer steht seit dem CSU-Wahlfiasko intern massiv in der Kritik. Am Wochenende forderte die bayerische Junge Union (JU) als erste große Parteiorganisation offen den Rückzug des 68-Jährigen spätestens im kommenden Jahr. Zuvor hatten schon mehrere CSU-Bezirksvorstände in internen Sitzungen einen "geordneten" personellen Übergang gefordert.

+++ 3.39 Uhr: Sechs Tote bei Brand in Baracke in Moskau +++

Beim Brand in einer Baracke im Nordosten der russischen Hauptstadt Moskau sind in der Nacht sechs Menschen ums Leben gekommen. Möglicherweise habe ein Kurzschluss in einem elektrischen Heizkörper den Brand ausgelöst, mutmaßten die Behörden nach Angaben der Agentur Tass. Bei den Opfern handele es sich um Bauarbeiter.

+++ 2.30 Uhr: Trump wirft Japan unfaire Handelspraktiken vor +++

US-Präsident Donald Trump hat Japan unfaire Handelspraktiken vorgeworfen. "Wir wollen fairen und offenen Handel, aber im Augenblick ist unser Handel mit Japan nicht fair und offen", sagte Trump vor Wirtschaftsvertretern in Tokio. Die USA litten sei "vielen, vielen Jahren" unter "massiven Handelsdefiziten" mit Japan. "Also werden wir verhandeln müssen, und das werden wir auf freundliche Weise tun."

Trump war am Samstag in Japan eingetroffen. Nach einem Besuch bei US-Soldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt Yokota reiste er weiter in die Hauptstadt Tokio, um dort mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe eine Runde Golf zu spielen und gemeinsam zu Abend zu essen. Heute sollten die offiziellen Beratungen mit Abe beginnen. Japan ist die erste Station einer fast zweiwöchigen Asienreise, die Trump auch nach Südkorea, China, Vietnam und auf die Philippinen führt.

+++ 2.02 Uhr: Til Schweiger nennt Vorwürfe von Schauspielerinnen gegen Weinstein mutig +++

Schauspieler und Filmemacher Til Schweiger findet es mutig, dass Schauspielerinnen sexuelle Nötigung oder Missbrauch auch Jahre später noch öffentlich machen. Es gebe Menschen, die kritisierten, dass sich Frauen nicht schon vor 20 Jahren gemeldet hätten, sagte der 53-Jährige in München. "Das finde ich empathielos. Weinstein hat den jungen Schauspielerinnen gedroht, dass er ihre Karriere kaputt machen würde", so Schweiger. Es gehöre auch jetzt noch Mut dazu, sich zu stellen. Er wünsche sich eine Atmosphäre, in der jemand wie Harvey Weinstein sich nicht mehr traue, Frauen zu missbrauchen.

Die Vorwürfe der sexuellen Belästigung und der Vergewaltigung von Schauspielerinnen gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein hatten weltweit große Aufmerksamkeit erregt. Viele Frauen hatten daraufhin im Internet unter dem Twitter-Hashtag "#MeToo" eigene Erfahrungen geteilt.

+++ 1.04 Uhr: Neuwagen verbrauchen laut Studie 42 Prozent mehr als angegeben +++

Der Kraftstoffverbrauch von Neuwagen in Europa liegt im Durchschnitt offenbar 42 Prozent höher als von den Herstellern angegeben. Dies sei das Ergebnis einer Studie des International Council on Clean Transportation, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der höhere Verbrauch bedeute nicht nur Mehrkosten für die Autofahrer, sondern auch eine stärkere Belastung der Umwelt etwa durch CO2-Ausstoß. Die EU hat bereits strenge CO2-Grenzwerte ab 2021 festgesetzt, die nach einer Analyse der Beratungsgesellschaft MSCI kaum ein Autohersteller wird einhalten können. Die Kluft zwischen offiziellem und tatsächlichen Verbrauch sei so groß wie noch nie. Noch vor zehn Jahren habe sie nur etwa 15 Prozent betragen, so die ICCT. Die unabhängige Forschungsorganisation hatte vor zwei Jahren den VW-Diesel-Skandal in den USA mitaufgedeckt.

Ein Grund für die hohe Diskrepanz liege darin, dass der Kraftstoffverbrauch von Pkw für die Herstellerangaben in Testlaboren und nicht im realen Fahrbetrieb ermittelt werden, heißt es weiter. Seit September würden aber für neue Fahrzeugtypen strengere Richtlinien bei den Testverfahren gelten, ab Herbst dann für alle Autos. Die ICCT-Forscher erwarten, dass dies die Diskrepanz zwischen offiziellen und realen Verbrauchswerten etwa halbieren könnten.

+++ 0.55 Uhr: Gouverneur vn Texas meldet 26 Tote nach Massaker in Kirche +++

Bei dem Blutbad in einer Kirche im texanischen Sutherland Springs sind gestern mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Gouverneur des Staates, Greg Abbott, auf einer Pressekonferenz mit.

+++ 0.28 Uhr: Puigdemont unter Auflagen auf freiem Fuß +++

Der von Spanien abgesetzte und mit europäischem Haftbefehl gesuchte katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont ist von der belgischen Justiz unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Der Ermittlungsrichter habe einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben, teilte die Staatsanwaltschaft in Brüssel in der Nacht mit. Puigdemont und seine Ex-Minister hatten sich gestern der belgischen Polizei gestellt und waren vorläufig festgenommen worden.

mad / AFP / DPA