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News des Tages: Papst Franziskus fordert Friseure auf, weniger zu tratschen

Kramp-Karrenbauer lädt für Anfang Juni zu CDU-Klausur nach Europawahl  +++ Nähe zur "Reichsbürger"-Szene: Bayern wirft Polizisten raus +++ Klage gegen Cathy Hummels abgewiesen +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Papst Franziskus

Unverblühmt hat Papst Franziskus Kritik an Friseuren geäußert.

DPA

Die Meldungen vom Sonntag im Kurz-Überblick:

  • Kramp-Karrenbauer lädt für Anfang Juni zu CDU-Klausur nach Europawahl (13.19 Uhr)
  • Bayern schließt zwei Polizisten aus - Nähe zur "Reichsbürger"-Szene (12.29 Uhr)
  • Klage gegen Cathy Hummels abgewiesen (11.01 Uhr)
  • Sri Lankas Regierung verbietet vorerst Verhüllung des Gesichts (6.25 Uhr)
  • Sozialisten gewinnen Wahl in Spanien - Erfolg für Rechtspopulisten (4.23 Uhr)
  • Kommandeur des US-Gefangenenlagers Guantánamo abgesetzt (2.17 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 20.09 Uhr: Tausende Tschechen fordern unabhängige Justiz +++

Tausende Menschen haben in Tschechien gegen Ministerpräsident Andrej Babis und für eine unabhängige Justiz demonstriert. Sie zogen durch die Prager Innenstadt und forderten unabhängige Ermittlungen gegen den Politiker der populistischen Partei ANO. Dabei riefen sie Sprüche wie "Wir sind nicht blind". Kundgebungen waren auch in mehr als Hundert weiteren Städten und Gemeinden angemeldet.

+++ 18.38 Uhr: IS-Chef Bagdadi erscheint erstmals nach fünf Jahren in Propaganda-Video +++

Erstmals seit fünf Jahren ist der IS-Anführer Abu Bakr Al-Bagdadi wieder in einem Propaganda-Video erschienen. In dem von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) veröffentlichten Video bezieht sich Al-Bagdadi auf das Ende der Gefechte um die IS-Bastion Baghus im Osten Syriens im März. Der einzige bekannte öffentliche Auftritt Al-Bagdadis war Anfang Juli 2014 im nordirakischen Mossul, bei dem er alle Muslime zum Gehorsam gegenüber dem IS-Kalifat aufgerufen hatte.

+++ 18.30 Uhr: Fall Chemnitz: Anwälte wollen Staatsanwalt ablösen - Polizei-Panne +++

Im Prozess um den tödlichen Messerangriff auf einen Deutschen im August 2018 in Chemnitz hat die Polizei vor Gericht eine Panne bei den Ermittlungen offenbart. Bei der vorläufigen Festnahme des Angeklagten sind die blutverschmierten Hände des damals Tatverdächtigen weder fotografiert noch später im Sachstandsbericht erwähnt worden. Das sagten beim Prozess des Landgerichts Chemnitz in Dresden zwei Polizisten als Zeugen aus.  

Zuvor hatte die Verteidigung zum Auftakt des 6. Verhandlungstages die Ablösung von Staatsanwalt Stephan Butzkies gefordert. Ihren Antrag begründete Rechtsanwältin Ricarda Lang mit einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden. Die Verteidigung sehe die Gefahr der mangelnden Objektivität, und dass der Staatsanwalt eine Verurteilung um jeden Preis anstrebe. Ein ehemals Tatverdächtiger hat Strafanzeige gegen Butzkies wegen Rechtsbeugung und Freiheitsberaubung gestellt. Die Vorsitzende Richterin teilte mit, der Antrag der Verteidigung werde an den Leitenden Oberstaatsanwalt in Chemnitz zur Entscheidung weitergeleitet.

Chemnitz 

+++ 17.54 Uhr: Angriff auf Libyens wichtigstes Ölfeld +++

Auf Libyens wichtigstem Ölfeld ist es in der Nacht zu Montag zu Kämpfen gekommen. Die staatliche Ölfirma NOC verurteilte "mit Nachdruck" die Kämpfe sowie einen Angriff mit Panzerabwehrraketen auf eine Station des Ölfeldes al Scharara. NOC-Mitarbeiter seien nicht verletzt worden, die Ölförderung sei nicht beeinträchtigt gewesen, hieß es. Wer die Angreifer waren, blieb offen.  Auf dem Ölfeld al Scharara werden täglich 315.000 Barrel Rohöl produziert, knapp ein Drittel der gesamten libyschen Tagesproduktion. Al Scharara wird immer wieder das Ziel von Attacken oder Blockaden, die zu Produktionsausfällen führen.

+++ 17.29 Uhr: Boeing-Chef stellt sich Aktionären: "Fortschritte" bei 737 Max +++

Boeing-Chef Dennis Muilenburg hat sich erstmals seit der Krise im Zuge zweier Flugzeugabstürze öffentlich den Aktionären gestellt. Bei den Bemühungen um eine Wiederzulassung der mit Flugverboten belegten Unglücksmaschinen der Baureihe 737 Max gebe es "stetige Fortschritte", sagte Muilenburg bei der Hauptversammlung des US-Luftfahrtkonzerns in Chicago. Insgesamt seien 146 Testflüge mit etwa 246 Flugstunden durchgeführt worden. Der nach den Abstürzen zweier baugleicher 737-Max-Maschinen in Indonesien und Äthiopien stark in die Kritik geratene Top-Manager versicherte erneut, dass "Sicherheit die oberste Priorität" für sein Unternehmen sei. Berichte, wonach Boeing Sicherheitsfragen

vernachlässigt habe, um die neuen Flugzeuge möglichst schnell auf den Markt bringen zu können, wies Muilenburg als "schlichtweg nicht wahr" zurück. Bei den Unglücken waren insgesamt 346 Menschen gestorben.

+++ 17.03 Uhr: Parteiausschluss von Sayn-Wittgenstein aus AfD vorerst gescheitert +++

Der vom AfD-Bundesvorstand angestrengte Parteiausschluss der früheren schleswig-holsteinischen AfD-Landeschefin Doris von Sayn-Wittgenstein ist in erster Instanz gescheitert. Das Landesschiedsgericht in Kiel verwarf nach eigenen Angaben einen entsprechenden Antrag des Bundesvorstands. Allerdings könne der AfD-Bundesvorstand sich noch an das AfD-Bundesschiedsgericht wenden, hieß es in einer Mitteilung. Bis zu dessen Entscheidung sei Sayn-Wittgenstein "weiterhin als Mitglied der Partei mit allen Rechten und Pflichten zu behandeln". Der Bundesvorstand hatte den Ausschlussantrag damit begründet, Sayn-Wittgenstein habe einen rechtsextremistischen Verein unterstützt, der inzwischen auf der Unvereinbarkeitsliste der AfD stehe. Das Gericht habe "nicht feststellen können, dass sie dort Mitglied gewesen ist, beziehungsweise den Verein als Fördermitglied unterstützt hat", hieß es in der Mitteilung.

User texten Schlager feministisch um

+++ 17.03 Uhr: Kataloniens Ex-Regionalpräsident Puigdemont von Europawahl ausgeschlossen +++

Die Wahlbehörde in Spanien hat Kataloniens ehemaligen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont von der Europawahl ausgeschlossen. Das gab seine Partei

"Gemeinsam für Katalonien" bekannt. Sie warf der Wahlkommission vor, ihren Vorsitzenden "zum Schweigen" bringen zu wollen. Die Behörde wollte sich auf Anfrage nicht zu der Entscheidung äußern.  Der ins Exil geflohene Puigdemont wollte bei der Wahl Ende Mai als Spitzenkandidat seines Bündnisses antreten. Neben dem Ex-Präsidenten wurden auch zwei weitere Anführer der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung nicht zugelassen. Toni Comin und Clara Ponsati hatten sich ähnlich wie Puigdemont im Herbst 2017 ins Ausland abgesetzt. Auslöser war das umstrittene Referendum, in dessen Folge Puigdemont die Unabhängigkeit der nordostspanischen Region Katalonien erklärt hatte. Er wurde daraufhin von der Zentralregierung in Madrid als Regionalpräsident abgesetzt. Um einer Verhaftung wegen Rebellion zu entgehen, floh er ins Exil nach Belgien. In Spanien ist der Haftbefehl gegen ihn weiterhin in Kraft.

+++ 16.46 Uhr: Extreme Preisspanne für Tarife an Ladesäulen für E-Autos +++

Beim Laden von Elektroautos werden die Autofahrer mitunter kräftig zur Kasse gebeten. Der Bonner Marktforscher EuPD nahm die aktuell mehr als 8100 öffentlichen Ladesäulen unter die Lupe. Im Durchschnitt sei das mobile Stromtanken mit 23 bis 32 Cent je Kilowattstunde eher günstig, teilte das Institut. Die häufige Abrechnung nach Ladezeit oder Ladevorgang könne aber zur Kostenfalle werden. "Im teuersten Ladetarif mit Kosten von bis zu 1,39 Euro pro Kilowattstunde bedeutet dies Stromkosten, die beim Fünffachen des durchschnittlichen Haushaltsstrompreises von 29 Cent je Kilowattstunde liegen."

+++ 16.41 Uhr: Letzte Überlebende der "Weißen Rose" ausgezeichnet +++

Die letzte Überlebende der "Weißen Rose", Traute Lafrenz Page, ist mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik ausgezeichnet worden. Als Mitglied der studentischen Widerstandsgruppe, die von Sommer 1942 an in Flugblättern zum Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur aufrief, habe sich Lafrenz Page in herausragender Weise um Deutschland verdient gemacht, teilte das Bundespräsidialamt mit. Sie habe zu den Wenigen gehört, "die angesichts der Verbrechen der Nationalsozialisten den Mut hatten, auf die Stimme ihres Gewissens zu hören und sich gegen die Diktatur und den Völkermord an den Juden aufzulehnen", begründete das Bundespräsidialamt die Entscheidung. "Sie ist eine Heldin der Freiheit und der Menschlichkeit." Lafrenz Page wird am 3. Mai 100 Jahre alt und hatte sich ab November 1942 an den Aktionen der "Weißen Rose" um die Geschwister Hans und Sophie Scholl beteiligt. Im März 1943 wurde sie festgenommen, im April 1945 von US-Truppen befreit. Später emigrierte sie in die USA.

+++ 16.34 Uhr: Mumifizierte Leiche bei Feuerwehreinsatz in Rendsburger Keller entdeckt +++

Bei einem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus im schleswig-holsteinischen Rendsburg haben Feuerwehrleute die Leiche eines seit rund eineinhalb Jahren vermissten Obdachlosen entdeckt. Der mumifizierte Körper habe in einem Kellerverschlag gelegen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Nach bisherigem Ermittlungsstand deute nichts auf ein Verbrechen an dem seit dem 21. Oktober 2017 verschwundenen Mann hin. Laut Ermittlern gehörte der Gesuchte zum Obdachlosenmilieu und war zum Zeitpunkt seines Verschwindens 61 Jahre alt. Die Feuerwehrleute entdeckten ihn am Freitagabend, nachdem sie brennenden Unrat in dem Keller gelöscht hatten und danach Verschläge kontrollierten.

+++ 16.02 Uhr: Zahl der Toten durch Zyklon "Kenneth" in Mosambik steigt auf 38 +++

Die Zahl der Toten durch den Zyklon "Kenneth" in Mosambik ist auf 38 gestiegen. Mehr als drei Dutzend weitere Menschen wurden verletzt und fast 35.000 Häuser zerstört oder beschädigt, wie die Behörden des Landes mitteilten. Zuvor war von mindestens fünf Toten die Rede gewesen. Heftige Regenfälle führten vielerorts zu Überflutungen. Die EU stellte 1,5 Millionen Euro Soforthilfe bereit. Der Wirbelsturm wütete seit Donnerstagabend in dem südostafrikanischen Land. Inzwischen hat sich "Kenneth" nach Angaben des Katastrophenschutzes abgeschwächt und gilt nur noch als "tropisches Tiefdruckgebiet". "Kenneth" ist bereits der zweite Zyklon innerhalb kurzer Zeit, der über Mosambik hinwegzieht. Mitte März hatte sein Vorgänger "Idai" in Mosambik und den Nachbarländern Simbabwe und Malawi schwere Zerstörungen angerichtet, insgesamt etwa tausend Menschen starben.

+++ 15.44 Uhr: Polizei in Rüsselsheim weitet nach Schüssen in Innenstadt Präsenz aus +++

Nach den Schüssen in der Rüsselsheimer Innenstadt bei einem Konflikt zweier Familienclans hat die Polizei ihre Präsenz erhöht. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, von Spezialkräften und der Stadtpolizei sollten die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen weiter intensiviert werden, teilte die Polizei mit. Die Kontrollmaßnahmen gegen die Straßenkriminalität sollten verstärkt werden. Außerdem werde der Einsatz von Videoüberwachung in der Innenstadt neu erörtert.

Die Tat vom Samstag sei durch eine Fehde der beiden Familien ausgelöst worden, eine Gefahr für Unbeteiligte bestehe nicht. Durch die Schüsse war ein Mensch leicht verletzt worden.

+++ 15.43 Uhr: Buskatastrophe von Madeira: Vier Todesopfer aus Brandenburg +++

Unter den Todesopfern der Buskatastrophe von Madeira sind nach Angaben des Potsdamer Innenministeriums vier Brandenburgerinnen. Es handle sich um eine 48-Jährige und eine 75-Jährige aus Brandenburg an der Havel sowie um eine 55-Jährige und eine 79-Jährige aus Linum (Ostprignitz-Ruppin), teilte das Ministerium mit. Das hätten Untersuchungen der portugiesischen Staatsanwaltschaft abschließend bestätigt. Der Bus war am Mittwoch vor Ostern nahe der Inselhauptstadt Funchal einen Abhang hinuntergestürzt und auf ein Haus gekracht. Bei dem Unfall starben 29 Touristen, die nach bisherigen Erkenntnissen alle aus Deutschland stammten.

+++ 15.39 Uhr: Islamisten in Burkina Faso töten in Kirche Pastor und vier Gläubige +++

Radikale Islamisten haben in Burkina Faso einem Bericht zufolge eine Kirche angegriffen und dabei einen Pastor und vier Gläubige getötet. Der Angriff auf die evangelische Kirche in dem westafrikanischen Land ereignete sich im Ort Silgadji in der nördlichen Provinz Soum, wie der staatliche Rundfunk am Montag

berichtete. Es blieb zunächst unklar, wer hinter der Attacke vom Sonntag steckte und was die Motive der Angreifer waren. In der Region kam es zuletzt immer häufiger zu Angriffen radikaler Islamisten. Am Mittwoch und Donnerstag wird Bundeskanzlerin Angela Merkel Burkina Faso besuchen.

+++ 15.30 Uhr: Papst ermahnt Friseure zu weniger Klatsch und Tratsch +++

Der Papst hat ungewöhnlichen Besuch im Vatikan empfangen: Er hieß Friseure, Haarstylisten und Kosmetikerinnen im Vatikan willkommen und ermahnte sie, sich nicht dem Klatsch und Tratsch bei der Arbeit hinzugeben. "Üben Sie Ihren Beruf in christlicher Manier aus", forderte er von seinen Gästen aus der Schönheitsbranche.  Der Pontifex erinnerte bei der Audienz daran, Kunden immer freundlich und höflich zu behandeln und nicht geschwätzig zu sein. Seine Gäste sollten sich leiten lassen von ihrem Heiligen, dem Peruaner Martin von Porres. Der Babier erregte im 16. Jahrhundert als Friseur und Chirurg Aufsehen, weil er sich sich sowohl um Haarschnitte als auch um Amputationen und Aderlässe kümmerte.

Mit Blumen und Deko wird das Zuhause noch wohnlicher.

+++ 15.29 Uhr: Wal von Zaumzeug befreit - russischer Spion? +++

Norwegische Fischer haben am Wochenende einem Wal möglicherweise das Leben gerettet. Vor der Küste von Finnmark im Norden des Landes hatte das weiße Tier mehrere Tage lang die Nähe ihres Bootes gesucht. Bei näherem Hinsehen sahen die Männer, dass der Wal Riemen umgebunden hatte. Nach mehreren Versuchen gelang es ihnen, den Wal davon zu befreien. Walforscher vermuten, dass sich das Säugetier aus russischer Gefangenschaft befreit hat. Audun Rikardsen von der Arktischen Universität in Tromsø sagte der norwegischen Zeitung "Verdens Gang", seine russischen Kollegen glaubten, der Wal sei von der russischen Marine gefangen gehalten worden. An der Innenseite der Riemen befand sich der Aufdruck: Equipment of St. Petersburg (Ausrüstung aus St.Petersburg).

+++ 15.20 Uhr: Britische Urlauber meiden Eurozone +++

Britische Urlauber meiden wegen der andauernde Brexit-Unsicherheit zunehmend die Eurozone als Reiseziel. Das geht aus einem Bericht des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook hervor. Profitiert hat davon vor allem die Türkei, die Griechenland in diesem Jahr als zweitliebstes Reiseziel der Briten ablöst. Auch Tunesien ist in der Gunst der Briten wieder gestiegen. An erster Stelle steht aber immer noch Spanien. Während im vergangenen Jahr nur 38 Prozent der britischen Thomas-Cook-Kunden ihren Urlaub außerhalb der Eurozone buchten, sind es für dieses Jahr mit 47 Prozent knapp die Hälfte. Gründe sind Thomas Cook zufolge wohl vor allem der starke Wertverfall des Britischen Pfunds im Vergleich zum Euro und die anhaltende Unsicherheit um den EU-Ausstieg.

+++ 15.08 Uhr: Bischof sieht eigene Schuld an Vertuschung von Missbrauchsfällen +++

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hält sich eigenen Worten zufolge für mitschuldig an der Vertuschung von Missbrauchstaten in der katholischen Kirche. Der Umgang mit den Missbrauchsfällen sei sicher ein Beleg dafür, "dass die Institution Kirche an der eigenen Selbstfixierung leidet", schrieb Hanke in einem Gastkommentar für die "Herder Korrespondenz". Es habe ein Bewusstsein gefehlt, wie verheerend ein falscher Umgang mit den Tätern sein könne. "Ich spreche hier kein Schuldurteil über andere, ich schließe mich selber ein", so Hanke. "Die Vertuschung hat ihre Ursache in diesem geschlossenen Kreis, in dem die Selbstkritik keinen Platz hat."

+++ 15.05 Uhr: Angeblicher Spion tot in türkischer Gefängniszelle gefunden +++

Ein jüngst in der Türkei festgenommener angeblicher Spion der Vereinigten Arabischen Emirate ist tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, es handele sich um Selbstmord. In einer Stellungnahme der Staatsanwaltschaft hieß es, der Mann sei  während einer Inspektion seiner Einzelzelle im Silivri-Gefängnis um 8.16 Uhr Ortszeit noch am Leben gewesen. Als um 10.22 Uhr Essen ausgeteilt worden sei, habe man ihn von der Badezimmertür hängend gefunden. Der Mann war vor zehn Tagen zusammen mit einem weiteren Mann festgenommen worden. Der regierungsnahe Sender TRT berichtete, die Männer hätten gestanden, für die Vereinigten Arabischen Emirate in der Türkei Araber ausspioniert zu haben.

+++ 14.36 Uhr: Städte rechnen mit weiterem Anstieg der Immobilienpreise +++

Die Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter. In einer neuen Umfrage des Deutschen Städtetages teilten mehr als vier Fünftel der 71 befragen Städte mit, dass die Preise für Wohneigentum auch 2018 weiter zugelegt hätten. Zwölf Prozent der Städte ermittelten konstante Preise für Grundstücke, Wohnungen und Häuser. Nur sieben Prozent der Kommunen berichteten von sinkenden Preise. Die Preise für Wohnungen stiegen sogar in neun von zehn Städten. "Das Ergebnis der Umfrage zeigt: Das Angebot an Wohnimmobilien am Markt bleibt nach wie vor hinter der hohen Nachfrage zurück", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy.

+++ 14.25 Uhr: CDU entscheidet wohl erst nach der Europawahl über CO2-Steuer +++

Die CDU will erst in einigen Wochen ein eigenes Konzept für mehr Klimaschutz vorlegen. Das sagte Generalsekretär Paul Ziemiak nach einer Sitzung der Parteigremien in Berlin. Ob auch eine CO2-Steuer Teil dieses Konzepts sein werde, sei noch nicht klar. Es werde aber in jedem Fall "so ausgestalten werden, dass es Sinn macht, und am Ende nicht nur die Verbraucher die Zeche zahlen". CO2-Steuern um der reinen Steuererhöhung willen werde es mit der CDU nicht geben. Deutschland wollte die Treibhausgas-Emissionen eigentlich bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 senken. Dieses Ziel wird aber aller Voraussicht nach verfehlt werden.

+++ 13.46 Uhr: 22 Tonnen verwesende Tierhäute sorgen auf Rastplatz in Hessen für schlechte Luft  +++

Verwesende Tierhäute in einem Lastwagen haben an der Autobahn 5 bei Bad Nauheim in Hessen für einen Polizeieinsatz gesorgt. Mehreren Nutzern des Rastplatzes Wetterau-Ost fiel am Donnerstag ein Laster auf, aus dem eine stinkende Flüssigkeit tropfte, wie die Polizei mitteilte. Im Auflieger fanden Beamte rund 22 Tonnen Tierhäute.    

Die Ladung war nicht gesichert und drückte bereits gegen die Außenplanen. Der Lastwagen war zudem gar nicht geeignet für die instabile Fracht. So rutschten die Pakete im Laderaum hin und her. Weil die Packungen dadurch schon undicht geworden waren, floss eine übel riechende Mischung aus Blut und Verwesungsflüssigkeit auf den Parkplatz. Dem Fahrer des Lasters wurde die Weiterfahrt untersagt. Der Fahrzeughalter muss nun 3500 Euro zahlen und für die Reinigung des Parkplatzes aufkommen.

+++ 13.19 Uhr: Kramp-Karrenbauer lädt für Anfang Juni zu CDU-Klausur nach Europawahl  +++

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Parteiführung zu einer Klausurtagung nach der Europawahl eingeladen. Dies kündigte Kramp-Karrenbauer während einer Vorstandssitzung in Berlin an, wie aus CDU-Kreisen bestätigt wurde. 

Dem Vernehmen nach soll es auf der Klausur darum gehen, wie mit den Ergebnissen der dann aktuellen Steuerschätzung und daraus folgenden Prioritätensetzungen umzugehen sei. Zudem solle die Fortschreibung des Arbeitsprogramms des Bundesvorstands, das auf der Jahresauftaktklausur beschlossen worden ist, Thema sein.

Zugleich dürfte die Klausur aber auch Anlass sein, über Konsequenzen aus der Europawahl für die CDU und die Bundesregierung zu beraten. Führende CDU-Politiker schließen hinter vorgehaltener Hand nicht aus, dass es je nach Ausgang der Europawahl und der zeitgleich stattfindenden Bürgerschaftswahl in Bremen zu einer neuen Krise der schwarz-roten Bundesregierung kommen könnte - bis hin zu einer vorgezogenen Bundestagswahl noch in diesem Jahr. Dies dürfte auch bedeuten, dass Kramp-Karrenbauer rascher als vermutet versuchen dürfte, Angela Merkel (CDU) als Bundeskanzlerin zu beerben.

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+++ 12.29 Uhr: Bayern schließt zwei Polizisten aus - Nähe zur "Reichsbürger"-Szene +++

Wegen ihrer Nähe zur "Reichsbürger"-Szene ist zwei bayerischen Polizisten der Beamtenstatus entzogen worden. Das teilte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in München mit. "Wer vom Gedankengut der 'Reichsbürger' überzeugt ist, der gehört nicht zur bayerischen Polizei und hat dort nichts zu suchen", sagte Herrmann.

Bei den Polizisten handele es sich um einen Ersten Polizeihauptkommissar der Bereitschaftspolizei und einen Polizeihauptmeister des Präsidiums Schwaben Nord. In beiden Fällen sei der Antrag zur Entfernung aus dem Beamtenverhältnis von der Disziplinarbehörde gestellt worden.

"Reichsbürger" erkennen die Bundesrepublik nicht als Staat an. Sie sprechen Grundgesetz, Behörden und Gerichten die Legitimität ab und akzeptieren keine amtlichen Bescheide. Die Bewegung wird vom Verfassungsschutz beobachtet.

+++ 12.00 Uhr: Mutmaßliches Autorennen: Ermittlungen wegen Mordverdachts +++

Bei einem mutmaßlichen Autorennen in Moers am Ostermontag wurde eine unbeteiligte Frau (43) getötet - jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordverdachts gegen zwei Tatverdächtige. Einer der beiden sei bereits vernommen worden, sagte Staatsanwalt Sebastian Noé. Er ließ offen, ob sich der Mann äußert. Nach dem zweiten werde gesucht: "Wir versuchen, seinen Aufenthaltsort zu ermitteln", sagte Noé. Ob er sich einfach nur an einem unbekannten Ort aufhalte oder auf der Flucht sei, "das wissen wir nicht". Noé korrigierte vorherige Angaben der Behörde, wonach beide Tatverdächtigen flüchtig seien. 

Zwei Raser sollen sich in PS-starken Autos auf einer zweispurigen Straße in Moers ein illegales Autorennen geliefert haben. Einer der beiden soll dabei nach Zeugenaussagen versucht haben, seinen Kontrahenten zu überholen und auf die Gegenspur gefahren sein. In einer Kreuzung kollidierte er mit dem Kleinwagen der 43-jährigen Frau, die starb. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten vom Unfallort.

+++ 11.39 Uhr: Vor Merkel-Besuch: Angriff mit fünf Toten auf Kirche in Burkina Faso +++

Beim Angriff auf eine protestantische Kirche in Burkina Faso sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Auch der Pfarrer sei unter den Todesopfern, hieß es am Montag aus Sicherheitskreisen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist diese Woche in das westafrikanische Land.

+++ 11.35 Uhr: Mordserie erschüttert Zypern - weitere Leiche entdeckt +++

Auf der Touristeninsel Zypern hat die Polizei eine weitere Frauenleiche entdeckt. Wie das Staatsradio (RIK) berichtete, wurde die Leiche am Sonntag in einem Koffer gefunden, den die Ermittler in einem Baggersee entdeckten. Die Leiche sei zur gerichtsmedizinischen Untersuchung in die Hauptstadt Nikosia gebracht worden. 

Zypern wird derzeit von einer Mordserie erschüttert. Ein 35 Jahre alter Mann hat Berichten des Staatsrundfunks zufolge gestanden, fünf Frauen und zwei Mädchen getötet zu haben. Zuletzt hatte die Polizei den Angaben zufolge die Leichen von vier Frauen entdeckt.  

+++ 11.20 Uhr: Hochzeitskorso blockiert A2 - Ermittlungen wegen Nötigung +++

Wieder hat eine türkische Hochzeitsgesellschaft eine Autobahn in Nordrhein-Westfalen blockiert. Die Beteiligten wurden diesmal nach ihrer Aktion auf der A2 bei Kamen erwischt, wie die Polizei mitteilte. Gegen die Beteiligten wird unter anderem wegen Nötigung ermittelt.

Wie die Dortmunder Polizei mitteilte, beobachteten Zeugen am Sonntag gegen 15.00 Uhr auf der A2 Richtung Hannover, wie "knapp ein Dutzend hochwertige Fahrzeuge" im Bereich Kamen den Verkehr auf allen drei Fahrstreifen ausgebremst und damit die komplette Autobahn blockiert hätten: "Die Fahrer überholten zum Teil rechts unbeteiligte Fahrzeuge und bremsten diese aus. Diese geistig umnachtete Aktion dauerte laut Zeugenaussagen mehrere Minuten, bevor der Konvoi dann an der Anschlussstelle Hamm die Autobahn verließ", schreibt die Polizei.

+++ 11.06 Uhr: Prozess um verdurstete Fünfjährige: Mutmaßliche IS-Frau schweigt +++

Im Münchner Kriegsverbrecher-Prozess um ein verdurstetes jesidisches Mädchen im Irak will die angeklagte mutmaßliche IS-Anhängerin sich nicht zu den schweren Vorwürfen äußern. "Die Angeklagte wird sich schweigend verteidigen", sagte ihr Anwalt vor dem Oberlandesgericht (OLG) München. Zuvor hatte das Gericht die Vorwürfe gegen die Deutsche aus Niedersachsen in einem Hinweis noch einmal verschärft. Die Jesiden sind eine vom Islamischen Staat (IS) systematisch verfolgte Religionsgemeinschaft.

Die 27-Jährige ist unter anderem wegen Mordes, Kriegsverbrechen und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Sie könnte, wenn sich die Vorwürfe gegen sie bewahrheiten, zusätzlich noch wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Form der Versklavung und Folterung sowie Menschenhandel verurteilt werden.

+++ 11.01 Uhr: Klage gegen Cathy Hummels abgewiesen +++

Instagram-Berühmtheit Cathy Hummels hat einen Schleichwerbungsprozess vor dem Landgericht München siegreich überstanden. Die zuständige Kammer wies die Zivilklage des für Abmahnungen bekannten Verbands Sozialer Wettbewerb ab. Informierte Leser wüssten, dass Hummels mit ihrem Instagram-Profil kommerzielle Interessen verfolge, sagte die Vorsitzende Richterin Monika Rhein. Insofern handele es sich auch nicht um unlautere Werbung.

Hummels hat auf Instagram mittlerweile 485 000 Follower. Allein aus dieser hohen Zahl geht nach Einschätzung der Kammer hervor, dass die Ehefrau von Fußballprofi Mats Hummels auf ihrer Seite keine rein privaten Interessen verfolgt. Eine solche Zahl von Freunden "schafft kein Mensch", sagte Rhein.

Das Urteil bedeutet keine Klärung der Rechtslage, ob sogenannte Influencer überhaupt noch Dinge anpreisen dürfen, ohne das als Reklame zu kennzeichnen. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig, außerdem hat der in Berlin ansässige Verein mehrere Influencerinnen abgemahnt. Eine parallele Klage gegen die Fitness-Bloggerin Pamela Reif vor dem Landgericht Karlsruhe hat der Verband gewonnen. Eine obergerichtliche Entscheidung gibt es noch nicht.

Cathy Hummels vor Gericht

Cathy Hummels vor Gericht

DPA

+++ 10.50 Uhr: Sri Lankas Polizeichef wehrt sich gegen Entlassung +++

Sri Lankas Polizeichef wehrt sich nach der Anschlagsserie vom Ostersonntag gegen seine Entlassung. Pujith Jayasundara habe sich dem Rauswurf durch Präsident Maithripala Sirisena "widersetzt" und sei einfach "dageblieben", sagte ein Regierungsvertreter in Colombo. Präsident Sirisena hatte am Freitag Jayasundaras Rücktritt bekanntgegeben und später dessen Stellvertreter Chandana Wickramaratne zum geschäftsführenden Polizeichef ernannt.

Bisher ist nach Angaben des Regierungsvertreters aber noch kein offizielles Rücktrittschreiben von Jayasundara eingegangen. Er hält sich demnach auch weiterhin in seiner Dienstwohnung auf. Der Polizeichef muss nun vom Parlament seines Amtes enthoben werden und gilt bis dahin offiziell als suspendiert. Jayasundara war am Montag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

+++ 10.26 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern: Finanzminister Brodkorb überraschend zurückgetreten +++ 

Mecklenburg-Vorpommerns Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) ist überraschend zurückgetreten. Am Morgen sei in der Staatskanzlei ein Schreiben des Ministers eingegangen, in dem er Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) über diesen Schritt informiert habe, sagte Regierungssprecher Andreas Timm der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin. Brodkorb war seit 2017 Finanzminister. Zuletzt waren Spannungen zwischen ihm und Schwesig offen zu Tage getreten.

+++ 8.17 Uhr: Mehr als 300 Tote bei Auszählung von Wahl in Indonesien +++

Bei der Auszählung der Wahlergebnisse in Indonesien sind nach amtlichen Angaben seit Mitte April mehr als 300 Menschen gestorben. Die staatliche Wahlkommission berichtete von mindestens 287 Todesfällen unter Wahlhelfern. Zudem gab es 18 Todesfälle bei der Polizei. Todesursache war demnach in den meisten Fällen völlige Erschöpfung. 

Indonesien - viertgrößtes Land der Welt mit mehr als 260 Millionen Einwohnern - besteht aus mehr als 17 000 Inseln. Wahlen sind stets auch eine organisatorische Herausforderung.

+++ 6.25 Uhr: Sri Lankas Regierung verbietet vorerst Verhüllung des Gesichts +++

In Sri Lanka dürfen Menschen nach der Anschlagsserie vom Ostersonntag ihre Gesichter bis auf Weiteres in der Öffentlichkeit nicht mehr verhüllen. Staatschef Maithripala Sirisena begründete die ab Montag geltende Maßnahme mit der "nationalen Sicherheit". Niemand solle sein Gesicht verhüllen und damit eine Identifizierung erschweren. Das Verbot fußt auf dem nach den Attacken ausgerufenen Ausnahmezustand. 

+++ 6.17 Uhr: Erschlichene Einbürgerung: 300 Neubürger sind den Pass wieder los +++

Seit der Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts vor zehn Jahren haben mehr als 300 Eingebürgerte ihre deutsche Staatsangehörigkeit wegen Täuschung, Bestechung oder falschen Angaben wieder verloren. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem Bundesinnenministerium.

+++ 5.06 Uhr: Bundeswehr bildet saudische Soldaten zu Offizieren aus +++

Trotz der Spannungen mit Saudi-Arabien wegen des Jemen-Krieges bildet die Bundeswehr ab Mitte des Jahres sieben saudische Soldaten zu Offizieren aus. Fünf von ihnen sollen im Juli einen Lehrgang beim Heer beginnen, zwei werden von der Luftwaffe geschult, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Verteidigungsministerium erfuhr. Sieben weitere saudische Soldaten werden von Juli an Sprachkurse in Deutschland belegen, um dann 2020 ihre Offiziersausbildung beginnen zu können. 

+++ 4.23 Uhr: Sozialisten gewinnen Wahl in Spanien - Erfolg für Rechtspopulisten +++

Mit ihrem besten Stimmenergebnis seit elf Jahren haben die Sozialisten unter Ministerpräsident Pedro Sánchez die Parlamentswahl in Spanien klar gewonnen. Dennoch verfehlte die Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) die absolute Mehrheit nach Auszählung praktisch aller Stimmen mit knapp 28,7 Prozent deutlich. Während die Konservativen ein Debakel erlebten, zieht erstmals seit Jahrzehnten eine rechtspopulistische Partei ins Parlament ein: Die erst 2013 gegründete Formation Vox bestätigt damit einen Trend, der sich schon bei Wahlen in anderen EU-Ländern beobachten ließ.

+++ 2.17 Uhr: Kommandeur des US-Gefangenenlagers Guantánamo abgesetzt +++

Der für das umstrittene US-Gefangenenlager Guantánamo zuständige Kommandeur, Konteradmiral John Ring, ist seines Amtes enthoben worden. Grund sei "der Verlust des Vertrauens in seine Fähigkeit zu kommandieren", teilte das US Southern Command in Doral im Bundesstaat Florida mit. Rings bisheriger Stellvertreter, Brigadegeneral John Hussey, werde die Führung der "Joint Task Force Guantanamo" kommissarisch übernehmen. Der Wechsel werde keine Auswirkungen auf die Gefangenen in dem US-Lager auf Kuba haben. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

+++ 1.36 Uhr: Wieder Unfall auf A71 - zwei Tote +++

Nach der Massenkarambolage auf der A71 hat es am Sonntagabend auf der Autobahn erneut einen schweren Unfall gegeben - mit zwei Toten. Es seien sechs Fahrzeuge verwickelt gewesen, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei weiter. Beide Richtungsfahrbahnen seien noch gesperrt. Ein Fahrzeug sei ausgebrannt. Die Unfallstelle befinde sich zwischen Sömmerda-Süd und Erfurt-Nord. Ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz. Es gebe auch vier Leichtverletzte. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt. Der MDR Thüringen hatte zunächst berichtet.

Am Sonntagnachmittag waren 25 Menschen bei einer Massenkarambolage auf der A71 in Südthüringen verletzt worden, vier davon schwer. Wegen plötzlicher Glätte und Hagels fuhren demnach zwischen Suhl und Meiningen auf der Fahrbahn in Richtung Schweinfurt 50 Autos ineinander. Auf der Gegenfahrbahn sei es wegen Glätte auf derselben Höhe zu weiteren Unfällen mit fünf beteiligten Autos gekommen. Die A71 war zwischen den Anschlussstellen Meiningen-Nord und dem Dreieck Suhl für mehrere Stunden in beide Richtungen voll gesperrt.

+++ 0.13 Uhr: Früherer US-Senator und Bundesverdienstkreuzträger Lugar gestorben +++

Der langjährige US-Senator und Träger des Bundesverdienstkreuzes, Richard Lugar, ist tot. Lugar starb am Sonntag im Alter von 87 Jahren in einem Krankenhaus in Falls Church im US-Bundesstaat Virginia an den Folgen einer seltenen Nervenkrankheit, wie das von ihm gegründete Lugar-Zentrum in Washington mitteilte. Der versierte Außenpolitiker aus Indiana saß von 1977 bis 2013 für die Republikaner im US-Senat. Kurz nach seinem Ausscheiden wurde ihm im Mai 2013 das Bundesverdienstkreuz verliehen.

vit / wue / DPA / AFP
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.