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+++ Nachrichten im Überblick +++: Petra Hinz tritt aus der SPD aus

Petra Hinz tritt aus der SPD aus +++ Höhlentaucher stirbt in Südfrankreich +++ Mindestens elf Tote bei Überschwemmungen in Vietnam +++ Hunderte Flüge in Tokio gestrichen +++ Diese und weitere Nachrichten des Tages im Überblick.

Petra Hinz

Petra Hinz verlässt die SPD

Die News des Tages im Überblick.

+++ 20.08 Uhr: Petra Hinz tritt aus der SPD aus +++

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Hinz hat ihr Parlamentsmandat nach einem Bericht der "Westdeutschen Zeitung" zum 31. August niedergelegt. Sie habe diesen Schritt bei einem Notar unternommen, berichtet das Blatt unter Berufung auf Angaben von Hinz selbst. Die Erklärung sei auf dem Postweg unterwegs zu Bundestagspräsident Norbert Lammert. Hinz sagte der Zeitung: "Ich brauche dringend Ruhe, habe alle geforderten Konsequenzen gezogen. Es reicht."

Die langjährige Abgeordnete aus Essen hatte diesen Schritt nach einigem Zögern angekündigt, nachdem aufgeflogen war, dass die Angaben über Abitur und Jurastudium in ihrem offiziellen Lebenslauf gelogen waren. Laut "WZ" kündigte sie außerdem an, am 5. September aus der SPD auszutreten. Wegen ihres gefälschten Lebenslaufes war sie auch in ihrer Partei stark unter Druck gekommen. Derzeit lässt sie sich nach Informationen der Zeitung in einer Klinik behandeln.

+++ 20.01 Uhr: Türkische Regierung nimmt Angaben zu Attentäter von Gaziantep zurück +++

Die türkische Regierung hat Angaben zur möglichen Identität des Attentäters von Gaziantep zurückgenommen. "Wir haben keine Ahnung, wer hinter der Attacke steckt", sagte der türkische Regierungschef Binali Yildirim am Montagabend über den tödlichen Anschlag auf eine kurdische Hochzeitsfeier. Frühere Berichte, dass es sich bei dem Attentäter um ein Kind handelte und der IS dahinterstecke, seien "leider nicht richtig". Bei dem Anschlag waren am Samstagabend in Gaziantep im Südosten der Türkei 54 Menschen getötet worden. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Istanbul gesagt, ein "zwischen zwölf und 14 Jahre alter Selbstmordattentäter" habe sich inmitten der Hochzeitsgesellschaft in die Luft gesprengt. Verantwortlich sei vermutlich der IS.

+++ 19.14 Uhr: Frau greift in Brüssel drei Menschen mit Messer an +++

Eine Frau mit einem Messer hat am Montag in einem Brüsseler Bus Panik verbreitet und drei Menschen verletzt. Die Verdächtige selbst sei von Polizisten angeschossen worden, als sie ihre Waffe nicht habe fallen lassen wollen, meldete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Nach Informationen des Senders RTBF soll die Frau geistig verwirrt sein. Zwei der Opfer habe sie im Bus verletzt, eine weitere Person in einem Schnellrestaurant. Die Staatsanwaltschaft war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Der Zwischenfall ereignete sich den Berichten zufolge gegen 16.30 Uhr in der Brüsseler Gemeinde Uccle. Warum die Frau in dem Bus mit dem Messer auf Menschen losging, sei unklar, meldete Belga. Nach Angaben der örtlichen Polizei habe sie während des Angriffs keine Forderungen geäußert. Die Polizisten hätten sie mit einem Schuss in den Arm außer Gefecht gesetzt, ergänzte der Sender RTL. Die drei Opfer und die verletzte Verdächtige wurden ins Krankenhaus gebracht. In Lebensgefahr sei keiner von ihnen, hieß es.

+++ 17.05 Uhr:  Achtjähriger Junge stirbt durch Granatenangriff auf Wohnung in Schweden +++

Im schwedischen Göteborg ist ein achtjähriger Junge bei einem Granatenangriff auf eine Wohnung getötet worden. Das Kind schlief nach Polizeiangaben im Wohnzimmer einer Wohnung im Stadtteil Biskopsgarden, als ein Unbekannter in der Nacht zum Montag eine Handgranate durchs Fenster warf. Als Motiv vermutete die Polizei einen Racheakt im kriminellen Milieu. 

Die Polizei erklärte, die Zahl der Opfer hätte weitaus höher sein können, weil sehr viele Menschen in der Wohnung lebten. Unter den dort gemeldeten Bewohnern sei auch ein Mann, der wegen eines Racheaktes unter Somaliern verurteilt wurde. Dabei ging es um einen Mord in einer Kneipe im März 2015, bei dem ein polizeibekannter Mann und ein Unbeteiligter getötet wurden. In dem Fall wurden Anfang August acht Menschen zu Haftstrafen zwischen sieben Jahren und lebenslänglich verurteilt.

+++ 16.14 Uhr: Sarkozy bewirbt sich um Präsidentschaftskandidatur +++

Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy will wieder für das höchste Amt des Landes kandidieren. Das kündigte der 61-Jährige im Kurznachrichtendienst Twitter an. Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete unter Berufung auf Sarkozys Umfeld, dass er den Parteivorsitz der konservativen Republikaner am Montag niederlegen wolle. In Frankreich galt es seit langem als offenes Geheimnis, dass Sarkozy bei der Präsidentschaftswahl 2017 wieder antreten will. Voraussetzung für eine Bewerbung bei den Vorwahlen der bürgerlichen Rechten im November, für die es bereits etwa ein Dutzend weitere Kandidaten gibt, war ein Rücktritt vom Parteivorsitz bis diesen Donnerstag.

+++ 15.05 Uhr: Muslima darf nicht mit Gesichtsschleier ins Abendgymnasium +++

Eine muslimische Frau darf keinen Gesichtsschleier im Unterricht eines Abendgymnasiums in Osnabrück tragen. Das Verwaltungsgericht lehnte am Montag einen Antrag der Frau auf vorläufigen Rechtsschutz ab. Zuvor hatte sie angekündigt, sie werde angesichts des großen Medieninteresses an ihrem Fall nicht zu einem Erörterungstermin im Gericht erscheinen. Die Verhandlung wurde daraufhin abgesagt, das Gericht entschied in Abwesenheit der Frau. Die Schule hatte darauf bestanden, dass die Frau ohne einen sogenannten Nikab am Unterricht teilnimmt - dieser Schleier lässt nur einen schmalen Sehschlitz frei. Die Frau kann gegen die Entscheidung Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen. 

+++ 13.45 Uhr: Schwiegermutter niedergestochen: Junger Vater vor Gericht +++

Seine Schwiegermutter soll ein junger Vater mit mehreren Messerstichen niedergestochen und lebensgefährlich verletzt haben. Im Prozess vor dem Landgericht Memmingen in Bayern rückte der Staatsanwalt von dem Vorwurf des versuchten Mordes allerdings ab. In seinem Plädoyer forderte er für den 29 Jahre alten Angeklagten nun sieben Jahre und zwei Monate Haft wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der Angeklagte habe bei dem Angriff im Haus der Schwiegereltern im Oktober zwar heimtückisch und besonders brutal gehandelt. Sein Notruf unmittelbar nach der Tat habe aber dazu geführt, dass das Leben der damals 54-jährigen Frau gerettet werden konnte. 

Aus Hass und Rache soll der 29-Jährige auf seine Schwiegermutter eingestochen haben. "Er ist der Meinung, sie hat seine Ehe zerstört", sagte der Staatsanwalt. Der Mann hat den Messerangriff gestanden. Im Prozess schilderte er, wie seine Schwiegermutter ihm und seiner Frau über Jahre hinweg das Leben schwer gemacht habe. Als sie am Tattag über seine Kinder bestimmen wollte, sei die Lage eskaliert. In seinem Schlusswort entschuldigte er sich bei seiner Schwiegermutter. Das Urteil soll am Donnerstag (25. August) gesprochen werden.

+++ 13.09 Uhr: Mutmaßlicher IS-Terrorist in Frankfurt vor Gericht +++

Vor dem Frankfurter Oberlandesgericht hat der Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Der 30-jährige Deutsche soll sich zwischen September 2013 und Februar 2014 für eine Waffenausbildung in Syrien aufgehalten haben. Ihm wird deshalb die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland sowie die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zur Last gelegt. 

Zu Prozessbeginn stellten die Verteidiger des Mannes einen Aussetzungsantrag und kritisierte den Inhalt der Anklageschrift als "unkonkret" und "floskelhaft". Bis Mitte Oktober sind vorerst 14 Verhandlungstage terminiert. Der Prozess sollte ursprünglich im Juni beginnen, die Anklage wurde aber erweitert.

+++ 11.52 Uhr: Drei Verletzte bei Motorrad-Nummer im Zirkus +++

Bei einer Zirkusvorführung in Pforzheim sind während einer Motorrad-Nummer drei Menschen verletzt worden. Ein 31-jähriger Artist wollte am Sonntag mit dem Motorrad von einer Rampe aus eine Eisenkugel überspringen, was nach Polizeiangaben aber misslang.

Er prallte bei dem Sprung gegen die Kugel, klammerte sich zunächst daran fest und fiel dann mit seinem Motorrad auf eine Treppe, die durch die Zuschauerränge führt. Dabei wurden zwei Besucher im Alter von zwölf und 57 Jahren leicht verletzt. Auch der Artist kam mit leichten Verletzungen davon. Über die Unfallursache ist noch nichts bekannt.

+++ 11.11 Uhr: Höhlentaucher stirbt in Südfrankreich +++

Bei einem Tauchgang in einer Unterwasser-Höhle in Südfrankreich ist ein Mann ums Leben gekommen. Die Leiche des Franzosen wurde in einer Höhle in Cadrieu etwa 100 Kilometer Luftlinie nördlich von Toulouse gefunden, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Behörden meldete. Ein Begleiter des Opfers hatte am Sonntag Alarm geschlagen, weil der 43-Jährige nicht zurückgekehrt war. Der Bürgermeister des Ortes sagte der Zeitung "La Dépêche du Midi", es sei bereits der dritte Todesfall in diesem Gebiet in gut 20 Jahren. Die Umstände des Todes sind noch unklar, die Justiz leitete eine Untersuchung ein. 

+++ 10.58 Uhr: Schweizer Zöllner entdecken Heroin in Kinderbüchern +++

Schweizer Zöllner sind Drogenschmugglern auf die Spur gekommen, die Heroin in Kinderbüchern versteckt und per Paketpost verschickt haben. Die als "Bücher mit Bettgeschichten" deklarierte Sendung wurde im Transit am Flughafen Zürich beschlagnahmt, wie die eidgenössische Zollverwaltung mitteilte. Zwischen den Buchdeckeln sei insgesamt ein halbes Kilogramm des Rauschgifts gefunden worden. Aufgegeben wurde das Paket in Kenia für einen Empfänger in Kanada.

+++ 10.21 Uhr: Überfall auf Juwelier - 33-Jähriger vor Gericht +++

Nach einem Überfall auf einen Juwelier in Hannover muss sich ein 33-Jähriger wegen versuchten Mordes und Entführung am Landgericht verantworten. Der Mann soll mit drei noch flüchtigen Mittätern Ende Februar versucht haben, einen Juwelier zu überfallen. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die Tat in Niedersachsen auf das Konto der berüchtigten "Pink-Panther"-Diebesbande geht. Diese Juwelenräuber werden für weltweit Hunderte Überfälle auf Schmuckgeschäfte mit mehreren Hundert Millionen Euro an Beute verantwortlich gemacht. 

Weil beim Betreten des Ladens in Hannover ein Alarm auslöste, rückte die Polizei an und die Bande ergriff ohne Beute die Flucht. Mit einer im Laden liegenden Waffe soll der Angeklagte auf die Beamten geschossen haben - ohne zu wissen, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Nach kurzer Verfolgungsjagd wurde der 33-Jährige gefasst. Zum Prozessauftakt legte er über seinen Verteidiger ein weitreichendes Geständnis ab. Er bestritt aber, versucht zu haben, die Polizisten zu töten. Er habe gesehen, dass es sich um keine scharfe Waffe handelte. 

+++ 8.06 Uhr: Hunderte Flüge in Tokio wegen Taifun gestrichen +++

Wegen eines heftigen Taifuns sind in Japan mehr als 400 Flüge in der Hauptstadt Tokio und anderen Städten gestrichen worden. Der Taifun "Mindulle" traf gegen Mittag bei der Stadt Tateyama rund 80 Kilometer südöstlich von Tokio an Land, wie der Wetterdienst mitteilte. Der Sturm erreichte Windgeschwindigkeiten von 180 Stundenkilometern und brachte heftigen Regen, so dass die Behörden vor Überschwemmungen und Erdrutschen warnten.

Das Fernsehen zeigte strömende Kanäle und Flüsse im Großraum Tokio, die kurz vor dem Überfließen waren. Insgesamt 425 Flüge wurden landesweit abgesagt, die meisten von und nach Tokios Haneda-Flughafen. Japan Airlines annullierte 185 Inlandsflüge, wovon knapp 33.700 Passagiere betroffen waren. Bei All Nippon Airways mussten 26.500 Passagiere nach der Absage von 112 Inlandsflügen ihre Reisepläne verschieben. 

+++ 6.58 Uhr: Mindestens elf Tote bei Überschwemmungen in Vietnam +++

Mindestens elf Menschen sind am Wochenende bei durch einen Taifun im Norden Vietnams ums Leben gekommen. Weitere acht Menschen wurden durch Erdrutsche, umfallende Bäume und einstürzende Häuser verletzt, wie das staatliche Nothilfe-Komitee am Montag mitteilte. Nach Angaben des Komitees für Katastrophenschutz beschädigte Taifun "Dianmu" fast 2000 Häuser, von denen 89 einstürzten. Knapp 11 000 Hektar Reisfelder standen demnach unter Wasser.

In Japans Hauptstadt warnten die Behörden indes vor Fluten, hohen Wellen und Schlammlawinen durch "Mindulle", den neunten Taifun der Saison. Der tropische Wirbelsturm sollte Voraussagen zufolge am Montagnachmittag Tokio erreichen. Fast 400 Flüge und rund 100 Züge wurden wegen starker Regenfälle und heftiger Winde gestrichen, wie der Fernsehsender NHK berichtete.

+++ 5.41 Uhr: Nordkorea droht mit atomarem Erstschlag +++

Wegen des Beginns eines alljährlichen Manövers der US-Streitkräfte mit Südkorea hat Nordkorea seinen Ton wieder verschärft und mit einem atomaren Erstschlag gedroht. Nordkoreas Volksarmee unterstellte den USA und Südkorea, einen Atomkrieg auf der Halbinsel vorzubereiten. Sollte es die geringsten Anzeichen einer Aggression geben, werde das Land "die Hochburg der Provokation durch einen Erstschlag in koreanischem Stil in einen Haufen Asche verwandeln", wurde ein Armeesprecher von den Staatsmedien zitiert. Die USA und Südkorea bestreiten die üblichen Vorwürfe des wegen seines umstrittenen Atomprogramms international isolierten Landes, einen Angriff vorzubereiten. Nordkorea sei wie üblich über den Beginn des Manövers "Ulchi Freedom Guardian" (UFG) informiert worden, teilten die US-Streitkräfte Korea (USFK) mit.

+++ 5.20 Uhr: Donald Trump umgarnt schwarze Wähler +++

Angesichts seiner schlechten Umfragewerte hat der republikanische US-Präsidentschaftskandidat gezielt die afroamerikanischen Wähler angesprochen. "Ihr lebt in Armut, Eure Schulen sind schlecht, Ihr habt keine Arbeit, 58 Prozent Eurer Jugendlichen sind arbeitslos. Was habt Ihr zu verlieren, wenn Ihr etwas Neues wagt?", sagte Trump bei einem Wahlkampfauftritt in Michigan. Zuvor besuchte er die Überschwemmungsgebiete in Louisiana.

Vor einer überwiegend weißen Anhängerschaft sagte Trump, er werbe um "jeden einzelnen afroamerikanischen Bürger". "Keine Gruppe in Amerika" sei stärker geschädigt worden von der Politik der Ex-Außenministerin , seiner jetzigen Rivalin im Kampf um das Präsidentenamt. Clintons Wahlkampfteam konterte, Trump habe "jeden Kontakt mit der afroamerikanischen Gemeinschaft verloren". Der Republikaner habe sich mit Anhängern der Theorie von einer Überlegenheit der Weißen eingelassen und der "Diskriminierung" Vorschub geleistet, sagte Clintons Mitarbeiter Marlon Marshall.

+++ 4.18 Uhr: IG Metall: Beschäftigte wollen selbstbestimmter arbeiten +++

Die IG setzt sich für mehr Selbstbestimmung im Job ein. "Seit der Krise 2008/2009 wurde den Beschäftigten, was ihre Flexibilität angeht, viel abverlangt. Nun gibt es einen starken Wunsch nach mehr Selbstbestimmung am Arbeitsplatz nach dem Motto: "Jetzt sind wir dran"", sagte IG Metall-Chef Jörg Hofmann der Deutschen Presse-Agentur. Viele Beschäftigte wollten zeitweise kürzer arbeiten, zum Beispiel vier statt fünf Tage die Woche, um sich um pflegebedürftige Eltern oder die Kindererziehung zu kümmern. "Eine zeitweise Reduzierung der Arbeitszeit mit teilweisem Lohnausgleich müsste tarifvertraglich geregelt werden."

+++ 3.30 Uhr: Renzi legt sich auf Wahlen in 2018 fest +++

Italiens Regierungschef Matteo Renzi hat für 2018 Parlamentswahlen angekündigt. Egal wie das bevorstehende Referendum über die Verfassungsreform ausfalle, werde 2018 gewählt, sagte der Premier am Sonntagabend. Bisher hatte Renzi immer sein politisches Schicksal mit dem Ergebnis des Referendums verbunden. Falls gegen die Reform gestimmt werde, werde er zurücktreten, hieß es damals. "Ich habe auch einen Fehler gemacht, dass ich gesagt habe, es ist ein Referendum über Renzi", sagte er jetzt.

Die Abstimmung über die Reform, die die Rechte des Senats beschneidet, soll im Herbst stattfinden, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Die Umfragewerte für Renzi und sein sozialdemokratisches Partito Democratico (PD) waren in letzter Zeit gesunken. Renzi ist seit 2014 Regierungschef in Italien.

tim/kis / DPA / AFP