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News des Tages: Bergretter holen Mann nach eineinhalb Stunden aus Lawine

Schweiz: Mann nach eineinhalb Stunden aus Schnee gerettet +++Württembergische-Vorstand stirbt nach Verkehrsunfall +++ Mehr als tausend Schweine bei Stallbrand in Nordrhein-Westfalen verendet +++  Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

In der Schweiz konnte ein Mann eineinhalb Stunden nach einem Lawinenabgang gerettet werden (Symbolbild)

In der Schweiz konnte ein Mann eineinhalb Stunden nach einem Lawinenabgang gerettet werden (Symbolbild)

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Schweiz: Mann nach eineinhalb Stunden aus Lawine gerettet (20.23 Uhr)
  • Württembergische-Vorstand stirbt nach Verkehrsunfall (15.36 Uhr)
  • Vertrauliches Gespräch zwischen Merkel und May (15.20 Uhr)
  • Mehr als 1000 Schweine bei Stallbrand verendet (8.40 Uhr)
  • Lufthansa-Maschine kehrt um (6.04 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 20.23 Uhr: Retter bergen Mann nach eineinhalb Stunden aus Lawine +++

Schweizer Rettungskräfte haben nahe der Göscheneralp südlich von Luzern einen verschütteten Mann nach eineinhalb Stunden lebend aus einer Lawine befreit. Der Mann sei auf einer Straße von dem Nassschnee erfasst worden, teilte die Rettungsflugwacht (Rega) mit. Er wurde komplett von den Schneemassen verschüttet. "Dank eines Hohlraumes verfügte der Mann offenbar über genügend Luft, bis ihn die Rettungskräfte finden und ausgraben konnten", so die Rega. Ein Suchhund spürte ihn auf. Eine Notärztin versorgte den unterkühlten und mittelschwer verletzten Mann an Ort und Stelle, bevor er im Helikopter ins Krankenhaus geflogen wurde.

+++ 19.52 Uhr: Polizei schließt Grabungen im Fall Monika Frischholz ab +++

Die Grabungen in der Oberpfalz im Fall der seit fast 43 Jahren vermissten Monika Frischholz sind vorerst abgeschlossen. Als Nächstes müssten die Ermittler die Ergebnisse sichten, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten hatten seit Montag in der Gemeinde Flossenbürg an der Grenze zu Tschechien mit Baggern nach der Leiche der verschollenen Schülerin gesucht. Die damals Zwölfjährige war am 25. Mai 1976 verschwunden, nachdem sie ihr Elternhaus in Flossenbürg verlassen hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie ermordet wurde. Bei der Suche in dieser Woche fanden die Ermittler nach eigenen Angaben unter anderem kleine Knochenteile, bei denen es sich nach ersten Untersuchungen aber vermutlich um Tierknochen handeln dürfte. Tiefergehende Analysen dazu könnten mehrere Tage oder auch Wochen dauern, hieß es. Zudem sei ein Autokennzeichen bei dem Fahrzeugwrack gefunden worden, sagte der Sprecher. Dieses stamme aus Nordbayern. Details nannte der Sprecher zunächst nicht.

+++ 19.33 Uhr: Sieben Tote bei Selbstmordanschlag in Ägypten +++

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeipatrouille auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind nach offiziellen Angaben sieben Menschen und der Täter getötet worden. Unter den Opfern seien vier Polizisten und drei Zivilisten, teilte das ägyptische Innenministerium mit. Weitere 26 Menschen seien verletzt worden. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat im Internet für sich. 

+++ 19.14 Uhr: Neuer Umweltminister komplettiert Männerregierung in Litauen +++ 

Kabinett ohne Frauen: Mit der Amtsführung des neuen Umweltministers Kestutis Mazeika hat Litauen offiziell eine rein männliche Regierung. Der 36-jährige Abgeordnete des regierenden Bundes der Bauern und Grünen legte am Dienstag im Parlament in Vilnius den Amtseid ab und übernahm damit den zuletzt vakanten Posten. Im Zuge einer Kabinettsumbildung hatte Regierungschef Saulius Skvernelis Ende 2018 den bisherigen Ressortchef zusammen mit den beiden Ministerinnen für Kultur und für Bildung entlassen; ihre Ämter wurden wenig später mit Nachfolgern besetzt. Seitdem ist die Regierung des baltischen EU- und Nato-Landes eine Männerriege.

+++ 18.44 Uhr: Indischer Bischof wegen Vergewaltigung einer Nonne angeklagt +++

Ein katholischer Bischof in Indien ist wegen der Vergewaltigung einer Nonne angeklagt worden. Dem Bischof Franco Mulakkal werden auch Freiheitsbeschränkung, Nötigung und unnatürlicher Geschlechtsverkehr zur Last gelegt, wie der Polizeichef des Bezirks Kottayam im südindischen Bundesstaat Kerala, Hari Sankar, mitteilte. Mulakkal droht eine lebenslange Haftstrafe. Er bestreitet die Taten. Eine Nonne aus Kerala, die derselben Diözese angehört wie Mulakkal, wirft ihm vor, sie ab 2014 zwei Jahre lang immer wieder missbraucht zu haben. Als sie ihn angezeigt hatte und zunächst monatelang nichts geschah, protestierte eine Gruppe von Nonnen. Sie warfen unter anderem der Kirche vor, sie unter Druck zu setzen, damit sie nicht gegen Mulakkal aussagen.

+++ 18.35 Uhr: AfD schickt Abgeordneten Otten in die Wahl zum Bundestagsvizepräsidenten +++

Nach mehreren vergeblichen Anläufen geht die AfD am Donnerstag mit einem neuen Kandidaten in die Wahl des Bundestagsvizepräsidenten. Die Fraktion bestimmte am Dienstag den Bundestagsabgeordneten Gerold Otten zu ihrem Bewerber für das Amt, wie ein Sprecher mitteilte. Der 63-jährige frühere Berufssoldat soll für die AfD den vakanten Posten im Parlamentspräsidium füllen.     Mit ihren bisherigen beiden Kandidaten für den Vizeposten war die AfD im Plenum durchgefallen. Die Partei hatte zunächst den Abgeordneten Albrecht Glaser ins Rennen geschickt und dann die Parlamentarierin Mariana Harder-Kühnel - diese war bei dem Wahlgang am vergangenen Donnerstag zum dritten Mal gescheitert. Die Parlamentsgeschäftsführer der Fraktionen hatten sich dann am Dienstag darauf geeinigt, für Donnerstag einen neuen Wahlgang anzusetzen - vorausgesetzt, dass die AfD einen Kandidaten nominiert.

+++ 18.31 Uhr: Weltraum-Streitkraft der USA soll 15.000 bis 20.000 Leute umfassen +++

Kurz vor dem 70. Geburtstag des Grundgesetzes ist die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland laut einer Umfrage mit der deutschen Verfassung zufrieden. Rund neun von zehn Befragten (88 Prozent) sind der Ansicht, dass sich das Grundgesetz "sehr gut" oder "gut" in den vergangenen Jahren bewährt hat. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap unter Wahlberechtigten hervor, die veröffentlicht werden soll. Deutschland feiert am 23. Mai 70 Jahre Grundgesetz. 

+++ 18.10 Uhr: US-Justizminister will geschwärzten Mueller-Bericht vorlegen +++

US-Justizminister William Barr will kommende Woche eine in Teilen geschwärzte Version des Berichts von Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Untersuchung vorlegen. Sein ursprünglicher Zeitplan bis Mitte April gelte weiterhin, sagte Barr bei einer Anhörung im Haushaltsausschuss des US-Abgeordnetenhauses. "Innerhalb einer Woche werde ich in der Lage sein, den Bericht der Öffentlichkeit zugänglich zu machen." Mueller untersuchte, ob Trumps Wahlkampflager geheime Absprachen mit Vertretern Russlands traf und ob Trump die Justiz behinderte.

Barr hat bislang nur eine eigene vierseitige Zusammenfassung des Berichts veröffentlicht. Trump sieht sich durch diese Zusammenfassung seines Ministers vom 24. März in allen Punkten entlastet. In den vergangenen Tagen hatte es Medienberichte gegeben, wonach einige Ermittler aus Muellers Team der Meinung seien, dass Barr die Ergebnisse der Untersuchung nicht adäquat wiedergegeben habe und dass diese für Trump problematischer seien, als Barr es nahegelegt habe.

+++ 18.04 Uhr: Fußballfan erstochen - Verdächtiger nach zwei Monaten gefasst +++

Vor zwei Monaten wurde ein junger Fußballfan im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg erstochen - nun hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Sie nahm den 29-Jährigen in Finsterwalde fest. Die Staatsanwaltschaft hatte einen Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter ausgestellt, der Mann sitzt in Berliner Untersuchungshaft. Der Verdächtige habe sich bislang nicht geäußert, der Hintergrund des "Aggressionsausbruchs" sei noch unklar. Angaben zum möglichen Motiv der Tat könne sie nicht machen, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Nach einem Bericht der Zeitung "B.Z." soll der 29-Jährige der Polizei als gewalttätig bekannt sein.

+++ 17.47 Uhr: Boeing-Auslieferungen brechen nach 737-Max-Flugverboten ein +++

Der US-Luftfahrtriese Boeing hat im Zuge weltweiter Startverbote für seine nach zwei Abstürzen in die Kritik geratene Baureihe 737 Max einen Einbruch der Auslieferungszahlen erlitten. Im ersten Quartal gingen 89 Maschinen der 737-Serie an die Kundschaft, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 132 gewesen. Bei den Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen insgesamt gab es einen Rückgang von 184 auf 149 Maschinen.

+++ 17.23 Uhr: Vier Monate Haft für 85-Jährige wegen wiederholten Ladendiebstahls +++

Weil eine Rentnerin wiederholt Kosmetik und Lebensmittel gestohlen hatte, muss sie für vier Monate ins Gefängnis. Damit bestätigte das Landgericht Memmingen (Bayern) ein Urteil aus erster Instanz. "Immer wieder probiert die Angeklagte, sich die Sache schön zu reden, dass sie aus Hunger Nahrung geklaut hat. Aber es wurden nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kosmetik geklaut", sagte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer.

+++ 15.47 Uhr: Fall Chemnitz: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Dolmetscher +++

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat im Zusammenhang mit dem Prozess zur Chemnitzer Messerattacke nun auch Anklage gegen einen Dolmetscher erhoben. Das bestätigte eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde auf Anfrage. Die Anklage laute auf versuchte Anstiftung zur Falschaussage. Zuvor hatte "Focus online" darüber berichtet. Zu Einzelheiten wollte sich die Sprecherin der Staatsanwaltschaft mit Verweis auf das laufende Strafverfahren gegen Alaa S. nicht äußern.

+++ 15.36 Uhr: Württembergische-Vorstand von betrunkenem Autofahrer überfahren +++

Der frühere Chef der Württembergischen Versicherungen und amtierende Vorstand, Norbert Heinen, ist bei einer Radtour von einem betrunkenen Autofahrer angefahren und tödlich verletzt worden. Er starb am Montag in einem Krankenhaus, wie die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) am Dienstag mitteilte.

Heinen (64) hatte am Sonntag zusammen mit seiner Frau in Troisdorf bei Bonn an einer Ampel gehalten, als laut Polizei ein 38-Jähriger die Kontrolle über seinen Wagen verlor und die beiden anfuhr. Der Mann flüchtete zunächst, konnte aber später gefasst werden. Bei ihm wurden mehr als 2,2 Promille gemessen. Heinens 62 Jahre alte Ehefrau wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

+++ 15.20 Uhr: Vertrauliches Gespräch zwischen Merkel und May +++

Kurz vor dem EU-Sondergipfel wollte sich Premierministerin Theresa May noch Rückendeckung bei Bundeskanzlerin Angela Merkel holen. Sie kam - einige Minuten zu früh - mittags mit ihr zu einem Gespräch in Berlin zusammen. Details über das eineinhalbstündige Treffen wurden nicht bekannt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, es sei ein vertrauliches Gespräch gewesen. Beide Regierungschefinnen wollen einen chaotischen Austritt Großbritanniens aus der EU am 12. April - das ist der nächste Freitag - verhindern. 

+++ 14.25 Uhr: Deutsche Behörden ermitteln im Fall von in Thailand ermordeter Hildesheimerin +++

Nach der Ermordung einer deutschen Touristin in Thailand schalten sich die deutschen Behörden in den Fall ein. Wie die Staatsanwaltschaft Hildesheim mitteilte, leitete sie wie in solchen Fällen üblich ein Ermittlungsverfahren ein. Kurz nach der Entdeckung der Leiche der 27-jährigen Deutschen wurde ein 23-jähriger thailändischer Müllmann wegen Mordes und Vergewaltigung festgenommen, wie die Ermittlungsbehörden am Dienstag erklärten.

+++ 13.58 Uhr: Trump droht EU wegen Airbus-Subventionen +++

US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union im Streit um Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus gedroht. Die EU habe die USA im Handel viele Jahre lang ausgenutzt, twitterte Trump. "Das wird bald aufhören!" Nachdem die Welthandelsorganisation (WTO) festgestellt habe, dass die Subventionen für Airbus den USA schaden, würden diese nun zusätzliche Zölle auf EU-Produkte im Wert von 11 Milliarden Dollar (9,8 Mrd Euro) verhängen, kündigte Trump an. Auf diesen Wert beziffern die USA ihren angeblichen jährlichen Schaden durch EU-Beihilfen für Airbus.

+++ 13.15 Uhr: Brexit: EU-Staaten wollen Großbritannien Fristverlängerung anbieten +++

Unter den EU-Staaten besteht nach Angaben von Diplomaten grundsätzlich Einigkeit, Großbritannien einen weiteren Brexit-Aufschub zu gewähren. Kurz vor dem Sondergipfel an diesem Mittwoch werde nur noch über die Bedingungen für eine Fristverlängerung und die zeitliche Dauer diskutiert, hieß es nach einem Ministertreffen in Luxemburg zur Vorbereitung des Treffens. 

Ein Teil der Mitgliedstaaten ist demnach dafür, die Austrittsfrist – wie von der Regierung in London gewünscht – bis zum 30. Juni zu verlängern. Ein anderer Teil präferiert einen längeren Aufschub, um das Risiko erneuter Diskussionen im Sommer auszuschließen. Der Trend gehe in Richtung einer längeren Frist, hieß es. 

Eine Bedingung für eine erneute Verschiebung des Brexit-Datums soll sein, dass die Briten im Mai an der Europawahl teilnehmen. Dies soll sicherstellen, dass es keine rechtlichen Schwierigkeiten gibt, wenn Großbritannien im Sommer noch EU-Mitglied sein sollte, aber keine Abgeordneten gewählt hat. 

+++ 12.38 Uhr: Missbrauchsfall Staufen – Urteil gegen 37-Jährigen rechtskräftig +++

Im Fall des jahrelangen Missbrauchs eines Kindes in Staufen bei Freiburg ist das Urteil des Landgerichts Freiburg gegen einen Mann aus der Schweiz rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf die Revision des Angeklagten gegen den Richterspruch, wie der BGH mitteilte. Das Gericht in Freiburg hatte den damals 37 Jahre alten Mann aus dem Schweizer Kanton St. Gallen im Juli vergangenen Jahres zu neun Jahren Gefängnis sowie zur Zahlung von 14.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Zudem ordnete es Sicherungsverwahrung an. Gegen die Sicherungsverwahrung wehrte sich der Mann vor dem BGH, jedoch ohne Erfolg. Der Mann bleibe somit nach Absitzen der Freiheitsstrafe hinter Gittern.

+++ 12.22 Uhr: Merkel und May sprechen vor EU-Gipfel über Brexit-Verschiebung +++

Kurz vor dem EU-Sondergipfel zum Brexit in Brüssel ist Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin mit der britischen Premierministerin Theresa May zu einem vorbereitenden Gespräch zusammengekommen. Beide wollen einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ohne Abkommen am 12. April verhindern. 

May will einen weiteren Aufschub bis zum 30. Juni. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat dagegen eine Verlängerung bis zu zwölf Monate vorgeschlagen. Die Entscheidung soll am Mittwochabend oder in der Nacht zu Donnerstag bei einem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel fallen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing die britische Premierministerin am Kanzleramt

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing die britische Premierministerin am Kanzleramt

Getty Images

Am Abend (18 Uhr) spricht May auch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Er sieht eine weitere Verschiebung des Austritts mit großer Skepsis. Die Europäische Union könne nicht dauerhaft "Geisel" einer politischen Krisenlösung in London sein, erklärte er kürzlich.

+++ 11.57 Uhr: Staatsanwaltschaft: Mindestens zwei Absender rechtsextremer Drohmails +++

Im Fall der bundesweit verschickten Drohmails mit rechtsextremistischem Inhalt geht die Polizei von mindestens zwei Tätern aus. Das sagte ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur DPA. Am Vortag war ein Drohschreiben gegen die Berliner Generalstaatsanwältin Margarete Koppers bekannt geworden. "Diese Mail ist uns bekannt, wir nehmen sie sehr ernst und gehen dem mit Hochdruck nach", sagte der Sprecher. 

In dem mit "Staatsstreichorchester" unterzeichneten Drohschreiben werden 100 Millionen Euro in der Kryptowährung "Monero" gefordert. Neben der persönlichen Drohung gegen die Staatsanwältin wird unter anderem mit "Pogromen" gedroht. Kein Jude, Moslem, Journalist oder linker Politiker solle sich mehr sicher fühlen, zitierte der RBB aus dem Schreiben, das am Sonntagabend verschickt worden sein soll. 

Im Zusammenhang mit seit April 2018 verschickten Drohschreiben rechtsextremen Inhalts an Behörden in mehreren Bundesländern sitzt ein Tatverdächtiger seit Samstag in Schleswig-Holstein in Untersuchungshaft. Ob es bei dem neuen Drohschreiben eine Verbindung zu dem Mann gebe, sei Gegenstand von Ermittlungen.

+++ 11.14 Uhr: DFB terminiert Pokal-Halbfinalpartien in Hamburg und Bremen +++

Der Deutsche Fußball-Bund hat die genauen Termine der beiden Halbfinalpartien im DFB-Pokal bekanntgegeben. Danach tritt Zweitligist Hamburger SV am 23. April (Dienstag) gegen den Bundesligisten RB Leipzig an, teilte der DFB mit. Nur einen Tag später kommt es zum Bundesligaduell Werder Bremen gegen Rekordpokalsieger Bayern München. Anpfiff der Begegnungen ist jeweils um 20.45 Uhr. 

+++ 10.14 Uhr: Suche nach Leiche von vermisster Schülerin in Bayern geht weiter +++

Am Fundort eines vergrabenen Autos im bayerischen Flossenbürg geht die Suche nach der Leiche einer seit Jahrzehnten vermissten Schülerin weiter. Am Morgen setzte die Polizei ihre Grabungen fort, wie ein Sprecher sagte. Fast 43 Jahre nach dem Verschwinden der zwölfjährigen Monika Frischholz hoffen die Ermittler, den Fall aufklären zu können. Nach neuen Zeugenhinweisen vermuten sie, den Ablageort gefunden zu haben. Am Montag gruben sie einen alten VW Käfer aus, der aber nicht unbedingt in Zusammenhang mit dem Verschwinden des Mädchens stehen muss, wie der Polizeisprecher betonte.

+++ 10.12 Uhr: AfD will neue Wahl des Bundestagsvizepräsidenten beantragen +++

Die AfD will im Bundestag erneut die Wahl eines Bundestagsvizepräsidenten aus ihren Reihen auf die Tagesordnung setzen. "Ich gehe davon aus, dass wir die Wahl abhalten können diese Woche", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Bernd Baumann, in Berlin. Am Nachmittag wollte die Fraktion beschließen, wer nun für den Posten kandidieren soll. Am vergangenen Donnerstag war die hessische AfD-Abgeordnete Mariana Harder-Kühnel im dritten Wahlgang gescheitert. Die Juristin war nach dem ehemaligen CDU-Mitglied Albrecht Glaser bereits die zweite Kandidatin der Partei, die nicht die notwendige Mehrheit erhielt. Laut Baumann will die Fraktion nun in jeder Sitzungswoche einen Kandidaten aufstellen. Er sagte, anstatt der AfD den ihr zustehenden Posten zu gönnen, verwende der Bundestag "wertvolle Zeit auf solche Geschichten."

+++ 10.05 Uhr: Auch demokratischer Abgeordneter Swalwell will US-Präsident werden +++

Das Bewerberfeld der US-Demokraten für die Präsidentschaftswahl 2020 wächst immer weiter. Nun gab der Abgeordnete Eric Swalwell bekannt, sich um das Präsidentenamt bewerben zu wollen. "Ich habe schon viel getan, aber ich kann noch mehr tun", sagte der 38-Jährige in der "Late Night Show" von Stephen Colbert im Sender CBS. Swalwell, der im Geheimdienst- und im Justizausschuss des Repräsentantenhauses sitzt, kündigte an, sich unter anderem für eine Verschärfung des Waffenrechts einsetzen zu wollen.

+++ 9.57 Uhr: Scheuer will Radverkehr attraktiver machen –  Änderungen geplant +++

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will den Radverkehr in Deutschland mit gesetzlichen Änderungen attraktiver und nutzerfreundlicher machen. Er werde bis Pfingsten Vorschläge für eine Novelle der Straßenverkehrsordnung vorlegen, kündigte der CSU-Politiker dazu an. Denkbar sei zum Beispiel, Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr zu öffnen. 

"Mit der Überarbeitung der Vorschriften wollen wir noch mehr Menschen dazu bringen, häufiger auf das Rad zu steigen", sagte Scheuer. Ein attraktiver und sicherer Fahrradverkehr könne besonders in urbanen Räumen und Metropolregionen dabei helfen, Staus zu vermeiden, den Verkehr flüssiger zu machen und Schadstoffemissionen zu reduzieren. 

Hintergrund der Äußerungen ist eine neue Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC): Laut dem "Fahrradklima-Test" fühlen sich Radfahrer in Deutschland im Straßenverkehr immer unsicherer. (siehe Meldung von 5.34 Uhr)

+++ 9.20 Uhr: Hilfsorganisation Sea-Eye: Lage an Bord von Rettungsschiff spitzt sich zu +++

Die Lage an Bord des deutschen Rettungsschiffs "Alan Kurdi" spitzt sich nach Angaben der Flüchtlingshilfsorganisation Sea-Eye zu. Sechs Tage nach der Rettung von 64 Flüchtlingen vor der libyschen Küste würden Trinkwasser und Lebensmittelvorräte an Bord knapp, teilte die Organisation mit. Die Einsatzleitung an Bord habe die maltesischen Behörden informiert, dass "spätestens am Mittwoch" Nachschub benötigt werde.    

Das Schiff der in Regensburg ansässigen Organisation Sea-Eye hatte die 64 Flüchtlinge am vergangenen Mittwoch vor der libyschen Küste aus einem Schlauchboot gerettet. Unter den Geretteten sind den Angaben zufolge zwölf Frauen, ein Kind und ein Baby. Die "Alan Kurdi" sucht derzeit einen Hafen in der EU, in den sie sicher einlaufen kann. Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte eine Aufnahme der Menschen abgelehnt und Deutschland aufgefordert, sich um das "Problem" zu kümmern. Er sieht die Zuständigkeit bei Deutschland, weil es sich um ein deutsches Schiff handelt.

+++ 8.41 Uhr: Autoindustrie verzeichnet deutlichen Produktionsrückgang im zweiten Halbjahr +++

Die deutschen Autobauer und Zulieferer haben im Laufe des vergangenen Jahres deutliche Produktionsrückgänge verzeichnet. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag die Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen im zweiten Halbjahr 2018 kalender- und saisonbereinigt um 7,1 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr. Zum Vergleich: Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ging die Produktion im selben Zeitraum um 2,0 Prozent zurück.

+++ 8.40 Uhr: Mehr als tausend Schweine bei Stallbrand in Nordrhein-Westfalen verendet +++ 

Beim Brand eines Schweinestalls sind in Nordrhein-Westfalen mehr als tausend Sauen und Ferkel verendet. Das Feuer brach am Abend aus zunächst ungeklärter Ursache in dem Stall in Warendorf aus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die rund 130 eingesetzten Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen des Brands auf die Wohngebäude verhindern. Der Schweinestall brannte vollständig aus. Dabei verendeten rund hundert Muttersauen und tausend Ferkel. Ein Havariekommando war zum Schlachten der verletzten Tiere im Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen beläuft sich der Schaden auf mehr als eine halbe Million Euro.

Schweinestall in Warendorf abgebrannt

Die Ursache für das Feuer in dem Schweinestall im nordrhein-westfälischen Arendorf ist noch unklar

DPA

+++ 8.33 Uhr: Verdächtiger in Thailand nach Mord an deutscher Touristin festgenommen +++

Nach dem Mord an einer deutschen Touristin in Thailand ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich um einen 23-jährigen Müllmann. Ihm werden Mord, Vergewaltigung und das Verstecken der Leiche zur Last gelegt. Die Leiche der 27-jährigen Deutschen war am Sonntag auf der Insel Koh Sichang im Golf von Thailand gefunden worden. Sie war blutverschmiert und unter Blättern und Steinen versteckt. Nach Polizeiangaben wies die Leiche Verletzungen im Gesicht und am Schädel auf. Die Deutsche sei vergewaltigt worden, teilte die Polizei weiter mit. "Der Verdächtige fürchtete, dass sie die Polizei informieren würde, deshalb schlug er ihr mit einem Stein auf den Kopf", sagte ein Polizeisprecher.  Der Mann sei wenige Stunden nach der Tat in seiner Wohnung festgenommen worden, er habe blutverschmierte Kleidung getragen. "Er hat alle Vorwürfe gestanden und zugegeben, dass er vor der Tat Drogen genommen hatte", sagte Polizeiinspektor Atthakoon Salakoon der Nachrichtenagentur AFP.

+++ 6.00 Uhr: Auf dem Weg nach São Paulo: Lufthansa-Maschine kehrt um +++

Technische Probleme haben eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Frankfurt in die brasilianische Millionenmetropole São Paulo zur Umkehr gezwungen. Die Crew von Flug LH506 habe sich aufgrund von technischen Unregelmäßigkeiten zur Rückkehr entschieden und vorsorglich eine sogenannte Luftnotlage erklärt, sagte eine Lufthansa-Sprecherin der Nachrichtenagentur DPA. Die Maschine sei am Morgen um 0.15 Uhr wieder in Frankfurt gelandet. 

Sie werde nun technisch untersucht. Die 284 Passagiere sollten in Hotels untergebracht werden. Den Angaben auf der Internetseite der Lufthansa zufolge handelt es sich bei dem Flieger um eine Boeing 747-8i. Weitere Details zum Grund der Rückkehr lagen zunächst nicht vor. Wenn eine "Luftnotlage" erklärt wird, dürfen Flugzeuge bevorzugt landen.

Boeing 747 der Lufthansa

Boeing 747 der Lufthansa im Landeanflug auf Frankfurt (Archivbild)

DPA

+++ 5.34 Uhr: Fahrradklima-Test: Sicherheitsgefühl von Radfahrern schlechter +++

Radfahrer in Deutschland fühlen sich im Straßenverkehr immer unsicherer. Das ist ein Ergebnis der großen Umfrage für den  Fahrradklima-Test, den der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) am Mittag in Berlin vorstellen will. Im Ergebnis bewerteten Radfahrer ihr Sicherheitsgefühl nur noch mit der Schulnote 4,2. Bei der vergangenen Befragung im Jahr 2016 lag dieser Wert noch bei 3,9. Vor allem in großen Städten haben Eltern Sorge, ihre Kinder allein auf dem Rad fahren zu lassen. 

Der ADFC wertet dieses Umfrageergebnis als besorgniserregend. Viele Radfahrer fühlten sich als Verkehrsteilnehmer nicht ernst genommen, von Falschparkern auf Radwegen behindert und durch schlechte Rad-Infrastruktur ausgebremst. Das sei der Hauptgrund dafür, dass der Anteil von Rädern im Straßenverkehr nicht weiter wachse. Aktuell liege er bei elf Prozent. Sinnvoll wären nach Ansicht des ADFC 30 Prozent wie in den Niederlanden.  

Für den Test beantworteten rund 170 000 Radfahrer aus deutschen Städten und Gemeinden jeweils rund 30 Fragen rund ums Radfahren. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, gilt aber als Stimmungsbarometer.

+++ 5.05 Uhr: Bericht: Nach Verhaftung neue rechtsextremistische Drohmail +++

Nach der Verhaftung eines Verdächtigen im Fall der bundesweit verschickten Mails mit rechtsextremistischem Inhalt soll eine weitere Drohmail aufgetaucht sein. Sie sei gegen die Berliner Generalstaatsanwältin Margarete Koppers gerichtet, berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Der Berliner Staatsanwaltschaft ist laut Nachrichtenagentur DPA von so einer Mail nichts bekannt. Der RBB zitiert aus der Mail: "Sie möchten sicher nicht, dass eines Tages Frau Generalstaatsanwältin Margarete Koppers etwas zustößt, oder?". Die Gruppe "Staatsstreichorchester" fordere 100 Millionen Euro. Anderenfalls werde eine neue Terrorgruppe entstehen.

+++ 4.08 Uhr: Französische Nationalversammlung stimmt für Digitalsteuer +++

Die französische Nationalversammlung hat in erster Lesung für die geplante Digitalsteuer für Internetkonzerne gestimmt. Die Abgeordneten votierten in Paris für das Vorhaben, das von der US-Regierung scharf kritisiert wird. Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Le Maire zeigte sich zuversichtlich, dass "viele Länder" dem Beispiel Frankreichs folgen würden. Die Steuer zielt auf international tätige Internetriesen ab, die in Europa häufig nur sehr geringe Steuern zahlen. Die sogenannte Gafa-Steuer (das Akronym steht für Google, Amazon, Facebook und Apple) soll rückwirkend zum 1. Januar greifen. Die in Frankreich erzielten Umsätze großer Internetkonzerne sollen mit drei Prozent besteuert werden.

+++ 4.04 Uhr: Werteunion fordert Rückzug von Merkel nach Europawahl +++

Die konservative Werteunion dringt auf einen Rückzug von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) nach der Europawahl Ende Mai. Der Werteunion-Vorsitzende Mitsch sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (u.a. "Berliner Morgenpost"), die Union liege in Umfragen noch schlechter als "das schon miserable Ergebnis der Bundestagswahl". "Auch deshalb brauchen wir jetzt möglichst bald die Politikwende." Er halte es für das Beste, wenn der "Prozess der Übergabe der Regierungsverantwortung" an die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer und den früheren Unions-Fraktionsvorsitzenden nach der Europawahl "bedacht eingeleitet wird", sagte Mitsch. Erst dann könne die Union wieder Vertrauen bei den Bürgern zurückgewinnen.

+++ 2.46 Uhr: USA drohen Europa in Streit um Airbus-Subventionen Strafzölle an +++

Im Streit über illegale Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus wollen die USA Vergeltungszölle auf diverse Exporte der EU verhängen. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer veröffentlichte in Washington eine vorläufige Liste mit Gütern im Wert von rund 11 Milliarden Dollar (9,8 Mrd Euro), auf der sich neben Produkten und Komponenten für die Luftfahrtindustrie auch zahlreiche andere Waren wie etwa etliche Käsesorten, Olivenöl, Orangen oder Meeresfrüchte befinden. 

+++ 0.26 Uhr: Parlament sichert sich Kontrolle über Vorschlag für neue Brexit-Frist +++

Das britische Parlament hat sich per Gesetz die Kontrolle über den Antrag Londons auf eine erneute Fristverlängerung für den Brexit gesichert. Das umstrittene Gesetz passierte mit kleinen Änderungen das Oberhaus, das Unterhaus akzeptierte die Änderungen und die Queen stimmte zu. Damit muss die Regierung an diesem Dienstag im Parlament einen Vorschlag präsentieren, bei den anderen 27 EU-Staaten einen Aufschub des EU-Austritts zu beantragen. Die Abgeordneten haben dann die Möglichkeit, das neue Zieldatum für den Brexit zu ändern. Zweck des Gesetzes ist, ein Ausscheiden der Briten aus der EU ohne Brexit-Abkommen an diesem Freitag zu verhindern. Ob das überhaupt etwas ändert, ist unklar – denn Premierministerin Theresa May plant sowieso, beim EU-Sondergipfel an diesem Mittwoch um eine Fristverlängerung bis zum 30. Juni zu bitten. 

+++ 0.24 Uhr: Ministerium: AfD-Mitgliedschaft führt nicht automatisch zu Konsequenzen für Beamte +++

Die Mitgliedschaft in einer umstrittenen Partei wie der AfD führt für Beamte laut einer Prüfung des Bundesinnenministeriums nicht automatisch zu Konsequenzen. Ein Ministeriumssprecher sagte der "Welt", eine "vertiefte Prüfung" des Hauses habe die bisherige Einschätzung zu solchen Fällen bestätigt. Nicht die Zugehörigkeit zu einer Partei sei entscheidend, sondern das "konkrete Verhalten" des Beamten. Zu einer Mitgliedschaft müssten Aktivitäten hinzukommen, die den Verdacht rechtfertigten, dass der jeweilige Beamte ein Dienstvergehen begangen habe. Bereits einzelne Verhaltensweisen, die mit der gesetzlichen Treuepflicht unvereinbar seien, könnten dabei disziplinarische Maßnahmen nach sich ziehen.    

Laut der Prüfung des Innenministeriums funktionieren bereits die bisherigen "beamten- und disziplinarrechtlichen Vorkehrungen" gegen eine "extremistische Aushöhlung des öffentlichen Dienstes" durch Beamte, die sich nicht verfassungstreu verhielten. In den Beamtengesetzen für Bund, Länder und Kommunen ist ein sogenanntes Mäßigungsgebot für politische Aktivitäten festgeschrieben. 

+++ 0.00 Uhr: Madonna tritt bei ESC-Finale in Tel Aviv auf +++

US-Superstar Madonna tritt außer Konkurrenz beim Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv auf. Die Sängerin werde am 18. Mai zwei Titel darbieten, darunter einen noch unveröffentlichten ihres nächsten Albums, teilte der Produzent Live Nation Israel auf seiner Facebook-Seite mit. Eine Bestätigung der Europäischen Rundfunkunion lag zunächst nicht vor.


wue/tkr / AFP / DPA