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News des Tages: Krokodil tötet Mutter und Baby in Uganda

Acht Menschen sterben bei Explosion in Südafrika +++ Ägypten-Urlauber warten 50 Stunden auf Rückflug +++ Kaufland verbannt hunderte Unilever-Produkte aus seinen Regalen +++ Verwandte prügeln sich auf Entbindungsstation um Baby  +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Das Krokodil zog Mutter und Kind unter Wasser – Die Dorfbewohner kamen zu spät

Das Krokodil zog Mutter und Kind unter Wasser – Die Dorfbewohner kamen zu spät

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Acht Menschen sterben bei Explosion in Südafrika (23.02 Uhr)  

  • Unesco bietet Hilfe nach Museums-Brand in Rio an (22.30)
  • Ägypten-Urlauber warten 50 Stunden auf Rückflug (18.07 Uhr)
  • Kaufland verbannt hunderte Unilever-Produkte aus seinen Regalen (17.34 Uhr)
  • Verwandte prügeln sich auf Entbindungsstation um Baby (17.29 Uhr)

Die News des Tages im -Ticker:      

+++ 00.02 Uhr: SPD rutscht in Meinungsumfrage hinter die AfD +++

Die SPD ist einer aktuellen Meinungsumfrage zufolge in der Wählergunst hinter die AfD gerutscht. Im Insa-Trend der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) verschlechterten sich die Sozialdemokraten um einen halben Prozentpunkt auf 16 Prozent und wäre somit nur noch die drittstärkste Kraft im Bund. Denn gleichzeitig verbesserte die AfD sich um einen halben Punkt auf 17 Prozent. Die CDU/CSU kam demnach auf 28,5 Prozent, ebenfalls einen halben Punkt besser als in der Vorwoche.

Laut Insa-Umfrage hätte die schwarz-rote Koalition weiterhin mit zusammen 44,5 Prozent keine parlamentarische Mehrheit. Insa-Chef Hermann Binkert sagte, die "Stellung der SPD als zweitstärkste politische Kraft im Bund ist in Gefahr". Auch die Grünen lägen derzeit nur zweieinhalb Punkte hinter den Sozialdemokraten. Ein Bündnis aus CDU/CSU, FDP und Grünen käme derzeit auf 51,5 Prozent.

Für den Insa-Meinungstrend wurden laut "Bild" vom 31. August bis zum 3. September insgesamt 2069 Bürger befragt.

+++ 23.02 Uhr: Acht Menschen sterben bei Explosion in Südafrika +++

Bei einer Explosion in einer Munitionsfabrik nahe Kapstadt in Südafrika sind mindestens acht Menschen getötet worden. Die Explosion ereignete sich am Montagnachmittag in einer Fabrik von Rheinmetall-Denel, einer Tochterfirma des deutschen Waffenherstellers Rheinmetall, in Somerset West, wie ein Beamter der Stadt Kapstadt sagte. "Wir haben die Bestätigung, dass es acht Tote gibt." Die Explosion habe einen Brand ausgelöst, dieser sei inzwischen unter Kontrolle.

Rheinmetall-Denel erklärte, die Explosion habe sich in einem Fabrikgebäude ereignet. Die Firma konnte nach eigenen Angaben zunächst keine Angaben zu Opfern machen. Die Ursache der Explosion werde untersucht.

+++ 22.30 Uhr: Unesco bietet Hilfe nach Museums-Brand in Rio an +++

Nach dem verheerenden Brand im Nationalmuseum von Brasilien hat die Unesco Hilfe angeboten. Die UN-Kulturorganisation könne den Behörden ihre Expertise anbieten, insbesondere beim Schutz und bei der Bewahrung des kulturellen Erbes. Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay beklagte den Verlust eines "unschätzbaren Kulturerbes für die gesamte Menschheit".

Ein Großbrand hatte weite Teile des Nationalmuseums in Rio zerstört, 200 Jahre Geschichte wurden ein Raub der Flammen. Das Museum galt mit seiner geologischen, botanischen, paläontologischen und archäologischen Sammlung als eines der wichtigsten Ausstellungshäuser Südamerikas.

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+++ 18.07 Uhr: Ägypten-Urlauber warten 50 Stunden auf Rückflug +++

Rund 200 deutsche Ägypten-Urlauber haben mit mehr als zwei Tage Verspätung ihren Rückflug nach Hamburg angetreten. Grund war ein technischer Defekt der Maschine, die die Fluggäste am Samstag von Hurghada am Roten Meer in die Heimat bringen sollte. Ein Ersatzflugzeug habe nicht schneller beschafft werden können, sagte ein Sprecher der Gesellschaft Small Planet Airlines in Berlin. So seien mehr als 50 Stunden Verspätung entstanden. "Natürlich bitten wir unsere Passagiere um Entschuldigung", fügte er hinzu. Zuvor hatten mehrere Medien über die in Ägypten festsitzenden Urlauber berichtet.

+++ 17.34 Uhr: Kaufland verbannt hunderte Unilever-Produkte aus seinen Regalen +++

Wegen eines Streits um die Einkaufspreise nimmt die Supermarktkette Kaufland rund 480 Produkte des Unilever-Konzerns aus den Regalen. Betroffen sind unter anderem Marken wie Knorr, Langnese, Lipton oder Axe, wie Kaufland am Montag auf Anfrage mitteilte. Zuvor hatte die "Lebensmittel Zeitung" darüber berichtet.

Unilever habe die Lieferpreise kurzfristig drastisch erhöht, hieß es in der Mitteilung zur Begründung. Kaufland werde das nicht akzeptieren und die Produkte deshalb vorerst nicht mehr verkaufen. Auch in Tschechien, der Slowakei, Polen, Rumänien und Bulgarien gebe es einen Bestellstopp für einige Unilever-Produkte. Nach Angaben der Fachzeitung wollte sich Unilever nicht zu dem Fall äußern.

+++ 17.29 Uhr: Verwandte prügeln sich auf Entbindungsstation um Baby +++

Eine Familie hat sich auf einer Entbindungsstation in Bremen um das Recht geprügelt, wer das neugeborene Baby als erstes auf den Arm nehmen darf. Der Streit sei Samstagnachmittag derart eskaliert, dass einer der Familienangehörigen leicht verletzt wurde, teilte die Polizei am Montag mit. Zudem seien gegen drei Beteiligte Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

An der Prügelei beteiligten sich der Polizei zufolge bis zu zehn Verwandte des Neugeborenen. Den Einsatzkräften sei es zwar gelungen, die Angehörigen in kurzer Zeit voneinander zu trennen. Dabei hätten aber einige Beteiligte Widerstand geleistet und die Polizisten angegriffen.

+++ 16.39 Uhr: CDU-Politiker Caffier will Beobachtung der AfD durch Verfassungsschutz prüfen +++

Auch in der CDU wird zunehmend eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz erwogen. "Nach den jüngsten Ereignissen halte ich eine Prüfung, ob die AfD oder Teile von ihr vom Verfassungsschutz des Bundes und der Länder zu beobachten ist, für dringlich und erforderlich", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier dem Portal "Focus Online". Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sieht dagegen dafür keinen Anlass.

+++ 16.08 Uhr: Ausstellung von Rekordgemälde "Salvator Mundi" verschoben +++

Die Ausstellung des für einen Rekordbetrag versteigerten Gemäldes "Salvator Mundi" von Leonardo da Vinci verzögert sich. Die für den 18. September im Louvre Abu Dhabi geplante Enthüllung werde verschoben, teilte das Kulturministerium des arabischen Golfemirats am Montag auf Twitter mit. Zunächst gab es keine Angaben über die Gründe der Verzögerung oder ein neues Datum.

+++ 15.20 Uhr: Polizei auf Kreta hindert Migranten mit gefälschten Pässen an Reise +++

Auf der griechischen Mittelmeerinsel Kreta haben Sicherheitskräfte innerhalb einer Woche 71 Migranten festgenommen, die mit gefälschten Pässen und Ausweisen in andere europäische Staaten reisen wollten. Die aus verschiedenen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas stammenden Menschen wollten hauptsächlich nach Deutschland, Frankreich, Österreich sowie in Staaten Skandinaviens kommen, teilte die griechische Polizei am Montag mit. Während der Tourismussaison werden immer wieder Migranten mit gefälschten Dokumenten erwischt. Schleuser machten damit nach der weitgehenden Schließung der Balkanroute gute Geschäfte, hieß es aus Polizeikreisen.

+++ 15.17 Uhr: Stegner gibt SPD-Vorsitz in Schleswig-Holstein ab +++

Der SPD-Politiker gibt sein Amt als SPD-Chef in Schleswig-Holstein ab. Er werde zur Neuwahl im März kommenden Jahres nicht erneut antreten, wolle aber Fraktionschef der Sozialdemokraten im Kieler Landtag bleiben, sagte der 58-Jährige am Montag vor Journalisten in der Landeshauptstadt. Als Nachfolgerin an der Parteispitze wünscht sich Stegner die Vizefraktionschefin Serpil Midyatli.

Es sei "die Zeit gekommen, dass andere zeigen, was sie können", sagte Stegner. Midyatli sei "eine, die ganz viel kann". Die 43-Jährige werde es verstehen, "wie eine Löwin mit Herz und Verstand" für die Inhalte und das Profil der SPD zu kämpfen.

+++ 14.52 Uhr: Griechische Seeleute streiken - kein Fährverkehr +++

Kein Ende des Ausstandes der griechischen Seeleute in der Ägäis: Ihre Gewerkschaft hat angekündigt, dass ein zunächst auf 24 Stunden angelegter Streik bis Mittwochmorgen 6.00 Uhr verlängert wird. Der Fährverkehr war seit Montagmorgen weitgehend lahmgelegt. Wie die Hafenpolizei mitteilte, lief keine der größeren Fähren aus. Lediglich einige kleinere Schiffe pendelten zwischen den Inseln. Die Seeleute fordern Lohnerhöhungen von mindestens fünf Prozent, wie ihre Gewerkschaft mitteilte. Die Reedereien seien bereit, ein Prozent mehr Lohn ab sofort und ein weiteres Prozent vom 1. Januar 2019 an zu zahlen, teilte der Verband der Reeder der Fähren mit. Anfang September machen noch viele Touristen Urlaub in Griechenland. Zudem kehren Zehntausende mehrheitlich einheimische Touristen aus ihrem Urlaub auf den Inseln zurück in die Ballungszentren.

+++ 14.50 Uhr: Fußballerinnen der Mongolei feiern siegreiches Länderspiel-Debüt +++

Die Welt des Frauenfußballs ist um eine Nationalmannschaft reicher. Bei ihrem Debüt haben die Frauen der Mongolei in Ulan Bator gleich einen Achtungserfolg erzielt. Im Rahmen der Vorqualifikation zur ostasiatischen Meisterschaft, die 2019 in Südkorea ausgetragen wird, schlugen sie im Nationalstadion die Auswahl der Nördlichen Marianen mit 3:2 (0:2).

+++ 14.23 Uhr: Känguru in Österreich gesichtet +++

In Österreich sorgt ein frei umher hüpfendes Känguru für Aufsehen: Das Tier wurde bei Hellmonsödt in Oberösterreich bereits von zahlreichen Menschen gesichtet, wie die Polizei mitteilte. Es gelang bislang aber nicht, das Tier einzufangen. Der Besitzer sei noch nicht ausfindig gemacht, hieß es weiter. Alle Zoos und Känguru-Züchter seien abtelefoniert worden, aber niemand vermisse ein Tier, sagte der Polizeisprecher. Hoffentlich melde sich der Besitzer noch. Das scheue Tier stelle keine Bedrohung für Menschen dar. Die Überlebenschancen seien auch in der mitteleuropäischen Natur bestens für Kängurus, sagte der Sprecher. Österreicher benötigen eine Genehmigung für die Haltung von Kängurus.

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+++ Auch Niedersachsens Verfassungsschutz nimmt AfD-Nachwuchs ins Visier +++

Nach Bremen hat auch Niedersachsen bekanntgegeben, dass sein Verfassungsschutz den AfD-Nachwuchs überwacht. Er habe in der vergangenen Woche entschieden, die Junge Alternative (JA) zu beobachten, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD). "Den entsprechenden Antrag habe ich heute früh unterschrieben." Es handele es sich um eine verfassungsfeindliche Organisation. Die Entscheidung habe nichts mit den Ereignissen in Chemnitz zu tun, sagte Pistorius. Bremen hatte kurz zuvor mitgeteilt, dass die JA in dem Bundesland seit vergangener Woche überwacht werde.

+++ 14.04 Uhr: Schüsse am "Ballermann": Messerstecher von Polizei niedergestreckt +++

Die Polizei auf Mallorca hat einen Messerstecher nach einem Angriff auf deutsche Touristen niedergeschossen. Der Zwischenfall geschah in der Nacht gegen 1.30 Uhr an der Playa de Palma, bei der Strandbar "Ballermann". Auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA bestätigten die Behörden der spanischen Urlaubsinsel entsprechende Medienberichte. Der Mann hatte die beiden Urlauber im Alter von 27 und 46 Jahren den Angaben zufolge mit einem Messer angegriffen und leicht verletzt. Anschließend bedrohte er auch die anrückenden Beamten. Der 31 Jahre alte Angreifer sei deshalb mit einem Schuss in den Knöchel überwältigt und ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Als er von den Beamten zum Loslassen des Messers aufgefordert worden sei, habe der mutmaßlich aus Libyen stammende Mann auf Arabisch geschrien, berichtete die Zeitung "Diario de Mallorca". Ein Terrorakt werde aber zunächst ausgeschlossen. Die beiden Urlauber sind wohlauf.

+++ 13.35 Uhr: Krokodil tötet Mutter und Baby in Uganda +++

Ein Krokodil hat in Uganda eine Frau und ihr fünf Monate altes Kind getötet und wahrscheinlich gefressen. Nach Angaben der Behörden des ostafrikanischen Landes vom Montag hatte die Frau aus dem Albertsee Wasser geholt, als das Tier sie angriff. Dorfbewohner versuchten einem Bericht der Lokalzeitung "The Daily Monitor" zufolge, das Tier zu vertreiben, doch das Krokodil habe die Opfer unter Wasser gezogen. Der Vorfall passierte am Freitag. Ein Sprecher der ugandischen Wildtier-Behörde UWA warnte vor Angriffen. "Wir raten den Menschen, Gegenden mit diesen menschenfressenden Krokodilen zu meiden", sagte Bashir Hangi der Deutschen Presse-Agentur. Krokodile hielten sich in fischreichen Gewässern auf. "Doch wenn der Fisch knapp wird, kommen sie an die Oberfläche, greifen Menschen an und fressen sie."

+++ 13.31 Uhr: Meuthen weist Kritik an Chemnitzer Demonstranten +++

AfD-Chef Jörg Meuthen hat die Kritik an den rechtsgerichteten Demonstranten in Chemnitz durch Medien und Politik zurückgewiesen. "Ein ganzes Bundesland und seine Menschen werden hier pauschal verunglimpft, weil sich dort ein vernehmlicher und nur zu nachvollziehbarer Unmut über die hereinbrechenden Umstände regt", sagte er am Montag bei seinem Auftritt auf dem Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg. Dass die Menschen auf die Straße gingen und laut vernehmlich, aber friedlich ihren Unmut kundtäten, könne er bestens nachvollziehen. 

+++ 12.55 Uhr: Bremer Senat beobachtet AfD-Jugendorganisation +++

Die Jugendorganisation der AfD in Bremen wird vom dortigen Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Der Landesverband der Jungen Alternative in der Hansestadt sei seit der vergangenen Woche "Beobachtungsobjekt" des Geheimdiensts, erklärte die Bremer Innenbehörde. Zu den Gründen wurden zunächst keine Angaben gemacht.

+++ 12.53 Uhr: Polnische Ermittler untersuchen Flugzeugwrack nach Smolensk-Absturz +++

Unter russischer Aufsicht begutachten polnische Ermittler seit Montag noch einmal das Wrack des 2010 abgestürzten Flugzeuges von Präsident Lech Kaczynski. Das teilte das russische Staatliche Ermittlungskomitee in Moskau mit. Das Wrack der Maschine vom Typ Tupolew Tu-154 wird in einer Halle nahe der Unfallstelle bei Smolensk in Westrussland aufbewahrt. Die Arbeiten sollen bis Freitag dauern.

Die polnischen Experten versuchen dabei, Spuren einer Explosion zu finden. Die rechtsgerichtete PiS-Regierung in Polen und PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski vertreten die These, dass der Absturz am 10. April 2010 mit 96 Toten ein Anschlag war. Lech und Jaroslaw Kaczynski waren Zwillinge.

+++ 12.44 Uhr: Deutschland gibt 100 Millionen Euro zusätzlich für Tschadsee-Region +++

Die Bundesregierung hat 100 Millionen Euro zusätzlich für die notleidende Bevölkerung der Länder um den Tschadsee in Nordafrika zugesagt. Neben diesem Geld für humanitäre Hilfe bis ins Jahr 2020 stelle Deutschland 40 Millionen Euro für die politische Stabilisierung in den Jahren 2018 und 2019 sowie 220 Millionen Euro für laufende Entwicklungsprogramme bereit, sagte Außenminister Heiko Maas in Berlin. 

+++ 12.37 Uhr: Mutmaßlicher Amsterdamer Attentäter ist Asylbewerber aus Deutschland +++ 

Der Mann, der mutmaßlich am Amsterdamer Hauptbahnhof zwei amerikanische Touristen niedergestochen hat, ist ein Asylbewerber aus Deutschland. Sein Antrag auf Schutz sei zunächst abgelehnt worden, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin. Dagegen habe der Mann geklagt, eine Gerichtsentscheidung stehe noch aus, sagte der Sprecher. Beim Bundeskriminalamt gäbe es keine Erkenntnisse darüber, dass er möglicherweise als Gefährder einzustufen sei.

+++ 12.29 Uhr: Aufrufe zur Beobachtung durch Verfassungsschutz findet die AfD-Spitze absurd +++

Die AfD-Spitze findet es unverständlich, dass Politiker anderer Bundestagsparteien die Beobachtung ihrer Partei durch den Verfassungsschutz fordern. "Das ist absurd, denn wir sind eine demokratische Partei, die für einen starken Rechtsstaat eintritt", heißt es in einer veröffentlichten Erklärung von fünf AfD-Spitzenpolitikern, darunter die beiden Parteivorsitzenden Alexander Gauland und Jörg Meuthen. Sie hatten nicht an dem Marsch der AfD am Samstag in Chemnitz teilgenommen, bei dem an die Tötung eines 35-Jährigen durch zwei junge Araber erinnert worden war.

+++ 12.11 Uhr: Hohe Rücklagen der Fraktionen im Bundestag +++

Die Bundestagsfraktionen haben nach einem Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe zusammen Rücklagen von mehr als 45 Millionen Euro gebildet. Das geht aus den Abrechnungen von Union, SPD, Grünen, Linke, und FDP für das Jahr 2017 hervor. Das größte Finanzpolster hat demnach mit 22,9 Millionen die CDU/CSU-Fraktion, gefolgt von der SPD mit 8,6 Millionen. Grüne und Linke haben je 5,1 Millionen Euro angelegt, die AfD rund 2,6 und die FDP 1,7 Millionen Euro. Erst im Juli hatte der Bundestag die jährlichen Zuschüsse an die Fraktionen von 88 auf insgesamt über 115 Millionen Euro erhöht, was auf deutliche Kritik gestoßen war. "Ich halte die Bundestagsfraktionen für überfinanziert", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Funke-Zeitungen.

+++ 12.11 Uhr: Erstochener Deutscher in Chemnitz: Tatverdächtige sagen aus +++

Im Fall des vor gut einer Woche in erstochenen 35-jährigen Deutschen haben die beiden Tatverdächtigen in den Vernehmungen Aussagen zu den Vorwürfen gemacht. "Sie haben sich eingelassen", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Ingrid Burghart, Nachrichtenagentur DPA. Zu Einzelheiten machte sie keine Angaben. Verdächtig sind ein Syrer und ein Iraker. Beide sitzen in Untersuchungshaft, ihnen wird gemeinschaftlicher Totschlag vorgeworfen. Es gibt nach Burgharts Worten noch keine Erkenntnisse zum Anlass des Streits, der den Messerstichen vorangegangen ist. "Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand kann man lediglich ausschließen, dass eine Belästigung oder ausländerfeindliche Motive Auslöser der Tat waren", sagte die Oberstaatsanwältin.

+++ 12.10 Uhr: Michael Douglas: Merkel hat etwas Beruhigendes +++

Hollywood-Star Michael Douglas empfindet Bundeskanzlerin als beruhigend. "Ich habe ihre komplizierten Koalitionsverhandlungen verfolgt, ihre Probleme mit der Flüchtlingssituation in Deutschland und in der gesamten EU", sagte der 73 Jahre alte Schauspieler dem "Zeit Magazin Mann". "Ich beobachte ihre Schwierigkeiten, aber wissen Sie, was? Ich vertraue ihr, auch wegen ihrer Erfahrung - in diesen verrückten Zeiten hat sie etwas Beruhigendes." Douglas scheint eine Art von Fan von Merkel zu sein: Vor vier Jahren sagte er, er hoffe, dass sie noch eine lange Karriere habe. Merkel scheine eine "Zauberhand" zu haben, wenn es um wirtschaftliche Krisen gehe, sie sei außerdem als Diplomatin unverzichtbar geworden für die Welt.

+++ 11.55 Uhr: Merkel trifft Macron in Marseille +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft den französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Freitag in . Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Ziel sei eine ausführliche Begegnung mit Macron und seinem Team. Eine feste Themenliste gib es laut Seibert nicht. Allerdings dürften die Europa- und die Flüchtlingspolitik eine wichtige Rolle spielen. Macron hatte bereits vor Monaten Vorschläge für eine EU-Reform vorgelegt, auf die Merkel allerdings zunächst zurückhaltend reagiert hatte. Nur in einigen Punkten signalisierte sie Unterstützung. Die Entscheidung für die südfranzösische Hafenstadt Marseille als Tagungsort geht nach den Worten Seiberts auf "einen Vorschlag der französischen Seite" zurück, auf den Merkel aber "gern eingegangen" sei. Es sei "gar nicht schlecht, wenn man sich nicht immer nur in Hauptstädten trifft", sagte der Regierungssprecher.

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+++ 11.53 Uhr: Inflation in der Türkei steigt auf höchsten Wert seit 2003 +++

Die Inflation in der Türkei ist im August auf den höchsten Wert seit 2003 gestiegen. Die Preissteigerung erreichte im August 17,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die türkische Statistikbehörde Tüik mitteilte. Das war ein Plus von 2,3 Prozentpunkten gegenüber Juli. Die höchste Teuerung gab es im Transportsektor mit 27,1 Prozent, bei den Lebensmitteln mit 19,7 Prozent und im Wohnungsbereich mit 16,3 Prozent. Die türkische Lira verlor nach der Bekanntgabe der Inflationszahlen zwei Prozent ihres Werts und wurde gegen Mittag bei 6,61 zum Dollar gehandelt. Die Währung hat seit Jahresbeginn bereits mehr als 40 Prozent ihres Werts verloren

+++ 11.48 Uhr: Zweite Bombendrohung an Korbacher Schule innerhalb von zwei Wochen +++

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen ist ein Schulzentrum im hessischen Korbach wegen einer Bombendrohung geräumt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Alte Landesschule noch vor Unterrichtsbeginn geräumt. 950 Schüler durften demnach die Gebäude nicht betreten. Für die Durchsuchung der Räume sperrte die Polizei das Gelände weiträumig ab. Nach einer Durchsuchung wurde Entwarnung gegeben, und der Unterricht konnte beginnen. Die Polizei prüft derzeit, ob es einen Zusammenhang mit einer Bombendrohung vom 22. August gibt. An diesem Tag waren das Schulzentrum in Korbach und eine Schule in Kassel von anonymen Bedrohungen per E-Mail und Telefon betroffen. Auf welchem Weg die Drohung die Schulleitung im aktuellen Fall erreichte und womit konkret gedroht wurde, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen.

+++ 11.39 Uhr: Mann beißt 23-Jährigem auf Volksfest halbes Ohr ab +++

Bei einem Volksfest im bayerischen Bad Griesbach bei Passau hat ein 25-Jähriger einem 23-Jährigen das halbe rechte Ohr abgebissen. Das Opfer habe einen Streit schlichten wollen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Gegen Samstagmitternacht war der 25-Jährige auf dem Karpfhamer Fest in einen Streit mit einem anderen Mann geraten. Der 23-Jährige war an diesem Zwist unbeteiligt und wollte ihn nach Polizeiangaben schlichten. Daraufhin biss ihm der 25-Jährige das halbe rechte Ohr ab. Das Opfer wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Körperverletzung ein. Worum es bei dem Streit ging und ob der 25-Jährige zur Tatzeit alkoholisiert war, ist unklar.

+++ 11.34 Uhr: Schüsse in Darmstadt - Polizei entdeckt zwei Leichen +++

Eine Frau ist in Darmstadt tot auf einer Straße gefunden worden, einige hundert Meter entfernt entdeckten Polizisten eine zweite Leiche. Die Frau sei von Schüssen getötet worden, teilte die Polizei mit. Die zweite tote Person sei in einem Auto gefunden worden, hieß es weiter. Es werde geprüft, ob ein Zusammenhang besteht. Anwohner hatten laut Polizei am Montag gegen 8.25 Uhr Schüsse gehört. Zur Identität der zweiten Leiche machte die Polizei keine Angaben.

+++ 11.34 Uhr: Unbekannte schießen in Berlin aus Auto heraus auf Bar +++

Unbekannte haben in Berlin-Neukölln aus einem Auto heraus mehrfach auf eine Bar geschossen und zwei Männer verletzt. Die 32 und 42 Jahre alten Opfer kamen in ein Krankenhaus, wie die Berliner Polizei mitteilte. Es bestand keine Lebensgefahr. Die mutmaßlichen Täter flüchteten nach der Tat mit ihrem Wagen, wurden aber zunächst von einem Zeugen verfolgt. Als die Unbekannten mehrfach auch auf dessen Auto feuerten, brach dieser die Verfolgung ab. Der Mann blieb unverletzt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen versuchten Mordes ein. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

+++ 11.17 Uhr: Brexit verstärkt Unabhängigkeitsstreben der Schotten +++

Der Brexit befördert Umfragen zufolge Bestrebungen nach einer Unabhängigkeit Schottlands und einer Vereinigung Irlands. 47 Prozent der Schotten würden die Loslösung ihres Landesteils von Großbritannien in einem Referendum unterstützen, 43 Prozent wären dagegen und 10 Prozent unentschlossen, wie eine Umfrage der proeuropäischen Gruppe "Best for Britain" mit 1022 Teilnehmern ergab. Ohne den Brexit fänden die Unabhängigkeitsbestrebungen den Angaben zufolge keine Mehrheit. 55 Prozent der schottischen Wähler hatten sich 2014 in einem Referendum gegen eine Loslösung von Großbritannien entschieden. Nach einer weiteren Umfrage von Deltapoll im Auftrag von "Best for Britain" würden sich die meisten Nordiren (52 Prozent) in einem Referendum nach dem Brexit für ein vereinigtes Irland aussprechen. Sollte Großbritannien in der EU bleiben, wären es nur 35 Prozent.

+++ 11.06 Uhr: Mindestens 27 Tote bei Unwettern in Indien +++

Bei heftigen Regenfällen im Norden Indiens sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. "Eingestürzte Häuser und Wände sowie Stromschläge waren die primären Todesursachen", sagte ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes. Die Zahl der Opfer könne noch steigen. Meteorologen haben für den betroffenen Bundesstaat Uttar Pradesh schwere Regenfälle bis Dienstag vorausgesagt. Vielerorts war es zu Überschwemmungen gekommen. Hubschrauber der indischen Luftwaffe retteten nach offiziellen Angaben 14 Gestrandete. Bisher seien mehr als 540 Häuser beschädigt worden. Während der Monsunzeit zwischen Juni und Oktober richten heftige Regenfällen oft weitreichende Schäden in Indien an.

+++ 10.41 Uhr: Explosion in Raffinerie beschädigt mehr als 100 Gebäude +++

Bei der Explosion in der Raffinerie im bayerischen Vohburg an der Donau sind nach ersten Erkenntnissen mehr als 100 Gebäude in der Umgebung des Unternehmens beschädigt worden. Dies sagte eine Sprecherin von Bayernoil. Viele der Geschädigten hätten sich bereits per E-Mail gemeldet. Das Unternehmen hat die Anwohner aufgefordert, die Schäden zu dokumentieren und die Reparaturrechnungen bei Bayernoil einzureichen. Infolge der Druckwelle waren unter anderem Fenster und Türen eingedrückt worden. Bei der Explosion und dem anschließenden Großbrand auf dem Betriebsgelände in Vohburg an der Donau waren am Samstagmorgen  zehn Menschen verletzt worden. Die genaue Schadenshöhe ist bislang ebenso unklar wie die Ursache des Unglücks.

Rio de Janeiro: Nationalmuseum brennt nieder: 20 Millionen Exponate zerstört

+++ 10.38 Uhr: Berlins Regierender Bürgermeister glaubt an Außerirdische +++

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller glaubt an Außerirdische. "Dass es irgendwo anderes Leben gibt, wie auch immer das aussieht, und dass wir nicht die einzigen Lebewesen im Universum sind, davon bin ich überzeugt", sagte der SPD-Politiker in einem von Kindern geführten Interview der "B.Z.". Allerdings glaube er nicht an "irgendwelche kriegerischen Außerirdischen", die die Erde angreifen wollten. "Das halte ich für Quatsch." Müller wäre nach eigenem Bekunden gern als Astronaut ins All gereist. "Als Jugendlicher war das ein Traum", sagte er. Er sei mit seinem Vater öfter in die Sternwarte gegangen oder habe mit einem großen Fernrohr den Sternenhimmel angeguckt.

+++ 9.46 Uhr: AfD legt in der Wählergunst zu +++

Nach den Protesten in Chemnitz gegen die Asylpolitik der Bundesregierung gewinnt die AfD in der Wählergunst. Im neuen RTL/n-tv-Trendbarometer legt die rechtspopulistische Partei um zwei Prozentpunkte auf 16 Prozent hinzu. Auch in Umfragen anderer Institute liegt die AfD, schon jetzt größte Oppositionspartei im Bundestag, zurzeit bei 16 bis 17 Prozent. Zulegen im Trendbarometer können auch die Grünen: um einen Punkt auf ebenfalls 16 Prozent. Die Union erreicht demnach 30 Prozent, die SPD 17 Prozent. FDP und Linke liegen gleichauf bei 8 Prozent. 5 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden.

+++ 9.25 Uhr: 8,5 Jahre Haft für Messerattacke auf 15-Jährige in Kandel +++

Rund acht Monate nach dem tödlichen Messerangriff auf die 15-jährige Mia in Kandel hat das Landgericht Landau ihren Ex-Freund zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Die Richter verurteilten den mutmaßlich aus Afghanistan stammenden Abdul D. wegen Mordes und Körperverletzung nach Jugendstrafrecht, wie das Gericht mitteilte. Die Staatsanwaltschaft und die Nebenkläger hatten zuvor eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren gefordert, die Verteidigung sieben Jahre und sechs Monate wegen Totschlags. Die Tat kurz nach Weihnachten 2017 mitten in einem Supermarkt der kleinen Stadt in der Pfalz hatte bundesweit für großes Entsetzen gesorgt.

+++ 8.53 Uhr: Griechische Küstenwache entdeckt Dutzende Migranten in der Ägäis +++

Westlich der Touristeninsel Rhodos hat die griechische Küstenwache eine Jacht mit rund 80 Migranten an Bord entdeckt und die Menschen in Sicherheit gebracht. Einer der Migranten hatte telefonisch Hilfe erbeten, weil die Jacht einen Motorschaden hatte. Das Boot war in Richtung Kreta unterwegs, offenbar planten die Migranten weiter nach Italien zu fahren, wie ein Offizier der Küstenwache der Nachrichtenagentur DPA sagte. Die Flüchtlinge, die aus Staaten des Nahen Ostens stammen sollen, wurden nach Angaben des Staatsrundfunks zum Hafen von Kámiros Skala auf Rhodos gebracht.

Kritik an Putins Agenda: Russen demonstrieren gegen Rentenreform

+++ 8.44 Uhr: Feuerwehr rettet Pferd aus Swimmingpool +++

Mit schwerem Gerät hat die Feuerwehr in Meerbusch ein Pferd aus einem Swimmingpool gerettet. Das Tier sei aus einer nahe gelegenen Koppel ausgebrochen und über den mit Lamellen abgedeckten Pool spaziert, teilte die Feuerwehr mit. Die Abdeckung habe dem Gewicht nicht stand gehalten, das Pferd sei ins Wasser gestürzt. "Zum Glück war das Pferd nicht verletzt und auch nicht in Panik", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Trotzdem war die Rettung den Angaben zufolge schwierig, da die Wagen der Feuerwehr nicht in den Garten passten. Ein benachbarter Landwirt kam mit einem kleinen Bagger zur Hilfe.

+++ 8.28 Uhr: US-Autozölle könnten deutsche Wirtschaft mit sieben Milliarden Euro belasten +++

Eine drastische Erhöhung der US-Zölle auf Autos könnte die deutsche Automobilwirtschaft nach Einschätzung der Bundesregierung jährlich bis zu sieben Milliarden Euro kosten. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Antwort der Regierung auf eine FDP-Anfrage berichtete, ergaben unterschiedliche Berechnungen, "dass der negative Effekt in Deutschland bei einer Größenordnung von fünf bis sieben Milliarden, also etwa 0,2 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts, liegen könnte". Ausgegangen wurde dabei von einer Anhebung der Zölle von derzeit 2,5 Prozent auf 25 Prozent. Deutschland dürfte dabei unter den vier abgefragten Ländern - Kanada, Japan, Mexiko - in absoluten Zahlen "am stärksten betroffen sein", heißt es in der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage von FDP-Fraktionsvize Michael Theurer.

+++ 8.00 Uhr: Schüsse bei Teenagerparty in Alabama - mehrere Verletzte +++

Bei einer Teenager-Party im US-Bundesstaat Alabama sind Medienberichten zufolge mehrere Menschen angeschossen worden. In ersten Berichten war von bis zu sieben Verletzten in der Stadt Birmingham die Rede, ein Teenager sei lebensbedrohlich verletzt, berichtete das Portal "Al.com". Die Polizei habe mehrere Häuserblöcke abgesperrt, hieß es bei Fox News. Den Schüssen sei eine Auseinandersetzung außerhalb des Gebäudes vorangegangen. Auf Twitter sprachen Nutzer von einer großen Polizeipräsenz. Eine Nutzerin berichtete, mindestens zehn Schüsse gehört und Menschen wegrennen gesehen zu haben.

+++ 7.23 Uhr: Bono setzt U2-Tour nach Stimm-Aussetzer fort +++

U2-Frontmann Bono hat seine Stimme zurück und will seine Tour fortsetzen. Am Samstag hatte er das Konzert seiner Band in der Berliner Mercedes Benz-Arena abbrechen müssen, weil seine Stimme nach wenigen Songs versagte. "Ich bin sehr glücklich und erleichtert, dass Schlimmeres ausgeschlossen werden kann", teilte Bono mit. Für das abgebrochene Konzert wird ein Nachholtermin angesetzt: "Wir können kaum erwarten, am 13. November wieder in Berlin zu sein. Die Atmosphäre in der Arena war unglaublich". Die Tickets sollen gültig bleiben. Die nächsten U2-Konzerte sind für den 4. und 5. September in Köln angesetzt.

+++ 6.14 Uhr: Reuters-Journalisten in Myanmar zu sieben Jahren Haft verurteilt +++

Wegen Verrats von Staatsgeheimnissen sind in Myanmar zwei Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in der ehemaligen Hauptstadt Rangun verhängte gegen die beiden Männer jeweils sieben Jahre Gefängnis. Die beiden Reporter Kyaw Soe Oo und Wa Lone hatten sich nach Auffassung des Gerichts bei Recherchen über das Schicksal von Angehörigen der muslimischen Minderheit der Rohingya illegal geheime staatliche Dokumente beschafft. International gibt es an dem Verfahren viel Kritik.

Neuer Weltrekord: Komplett ohne Antrieb: Airbus-Segelflugzeug fliegt auf 19 Kilometer Höhe

+++ 6.11 Uhr: Duterte entschuldigt sich bei Obama für "Hurensohn"-Beleidigung +++

Der philippinische Staatschef Rodrigo Duterte hat sich beim ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama für eine üble Beleidigung entschuldigt - mit zwei Jahren Abstand. Duterte hatte Obama im September 2016, also noch zu dessen Amtszeiten, einen "Hurensohn" genannt. Bei einem Auftritt vor der philippinischen Gemeinde in Jerusalem während eines Israel-Besuchs erklärte er nun: "Es tut mir leid, dass ich diese Worte ausgesprochen habe." Im Gegenzug verkündete der 73-Jährige auch noch, dass er selbst Obama ebenfalls verziehen habe. Duterte war damals erbost, weil sich der US-Präsident kritisch über sein brutales Vorgehen gegen Drogenkriminelle geäußert hatte.

+++ 5.47 Uhr: Kämpfe in Tripolis: Rund 400 Häftlinge fliehen aus Gefängnis +++

Durch das Chaos in der libyschen Hauptstadt Tripolis ist rund 400 Häftlingen die Flucht aus einem Gefängnis gelungen. Wegen neuer Kämpfe sei unter den Häftlingen eine Meuterei ausgebrochen, teilte die libysche Polizei mit. Um das eigene Leben nicht zu gefährden, habe das Wachpersonal sie ziehen lassen müssen. In Tripolis kommt es seit einer Woche immer wieder zu Kämpfen zwischen rivalisierenden Milizen. Seit dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al Gaddafi im Jahr 2011 herrscht in Libyen Bürgerkriegschaos. Zahlreiche bewaffnete Gruppen bekämpfen sich gegenseitig. 

+++ 5.06 Uhr: Riexinger ruft gesellschaftliche Linke zu Geschlossenheit auf +++

Einen Tag vor der Vorstellung der Sammlungsbewegung "Aufstehen" hat der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, die gesellschaftliche Linke zu Einigkeit aufgerufen. "Gerade in Zeiten, in denen der braune Mob wieder ungehindert auf Menschenjagd gehen kann, muss die gesellschaftliche Linke ihre Geschlossenheit und ihre klare Haltung gegen Rechts demonstrieren", sagte Riexinger dem "Handelsblatt". "Sie muss jeden Anschein von Spaltung und des Zurückweichens vermeiden und entschlossen in die politische Auseinandersetzung darüber gehen, in welcher Gesellschaft wir leben wollen." Alles andere würde ein fatales Signal der Schwäche und Ohnmacht aussenden.

+++ 4.42 Uhr: Großbrand verwüstet Nationalmuseum in Rio de Janeiro +++

Ein Großbrand hat das Nationalmuseum in Rio de Janeiro verwüstet. Auf Luftaufnahmen war das in Flammen stehende Gebäude zu sehen - die Feuerwehr kämpfte gegen die Flammen, der Brand war zunächst aber nicht unter Kontrolle. Berichte über mögliche Opfer liegen nocht nicht vor. Örtliche Medien berichteten, der Brand sei gegen 19.30 Uhr (Ortszeit, 00.30 Uhr MESZ) ausgebrochen, die Ursache sei noch unklar. Zu diesem Zeitpunkt war das Museum für Besucher bereits geschlossen. 
    "Heute ist ein tragischer Tag für Brasilien", erklärte Staatschef Michel Temer. "200 Jahre Arbeit und Forschung und Wissen sind verloren." 
    Paolo Knauss, Direktor eines anderen brasilianischen Museums, zeigte sich im Fernsehen entsetzt. Der Brand sei "eine Tragödie für die Kultur", sagte der Direktor des Museums für Nationalgeschichte im Sender TV Globo.
    Das Nationalmuseum in Rio de Janeiro ist eines der ältesten Museen in Brasilien. Es wurde 1818 eröffnet und gilt als eines der wichtigsten des Landes.

+++ 3.27 Uhr: Oppermann fordert Beobachtung möglicher Kooperation zwischen AfD und Neonazis +++

Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (SPD) will eine mögliche Kooperation zwischen der AfD und Rechtsradikalen vom Verfassungsschutz beobachten lassen. "Die Flüchtlingsfrage spaltet die Gesellschaft, und die AfD reitet immer radikaler auf dieser Welle", sagte Oppermann der "Welt". Deshalb muss der Verfassungsschutz das arbeitsteilige Zusammenwirken von AfD und Neonazis sehr genau beobachten", forderte er. "Die Hetzjagd von Chemnitz markiert einen Wendepunkt", sagte Oppermann. "Der Konflikt um die Migrationsfrage soll auf den Straßen ausgetragen werden." Das sei "eine neue Qualität". Offene, politisch und rassistisch motivierte Gewalt gegen Menschen dürfe der Staat nicht dulden und müsse darauf mit aller Härte antworten.

+++ 2.49 Uhr: Einbrecher klauen Badewannenstöpsel +++

Kurioser Beutezug: Einbrecher haben aus einer Wohnung in Nordrhein-Westfalen den Stöpsel der Badewanne gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, drangen die Täter in die leerstehende Wohnung in Kempen ein und durchkämmten die Räume. Neben dem Badewannenstöpsel nahmen die Einbrecher zwei Türscharniere mit und die Abdeckungen der Lichtschalter. Die Täter verschwanden spurlos.

+++ 2.40 Uhr: Bootskollision in Kalifornien - neun Verletzte und vier Vermisste +++

Bei der Frontalkollision zweier Boote auf dem Colorado River im Südosten von Kalifornien sind neun Personen verletzt worden. Vier Menschen wurden vermisst, berichteten die Medien. Die Boote, auf denen sich insgesamt 16 Menschen befanden, sanken unmittelbar nach dem Zusammenprall. Keiner der Bootsinsassen habe eine Rettungsweste getragen, hieß es aus dem Büro des zuständigen Sheriffs. Die Suche nach den Vermissten verlief vorerst erfolglos. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

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+++ 2.33 Uhr: Großbrand in Art-Déco-Gebäude in Liverpool +++

Im englischen Liverpool ist ein Großbrand in einem berühmten Art-Déco-Gebäude ausgebrochen. Wie die Feuerwehr mitteilte, stand gegen 20 Uhr am Abend zunächst das Dach des Littlewoods Building in Flammen, anderthalb Stunden später waren bereits rund 40 Prozent des Gebäudes betroffen. Berichte über mögliche Verletzte lagen zunächst nicht vor.Er hoffe, dass das Gebäude gerettet werden könne, schrieb Liverpools Bürgermeister Joe Anderson auf Twitter. Das Littlewoods Building stammt aus dem Jahr 1938. Es stand seit 2003 leer. Eine Reihe von Projekten für eine neue Nutzung des Gebäudes waren in der Vergangenheit fehlgeschlagen. Das Gebäude war zuletzt verkauft worden und sollte für Film- und Fernsehstudios genutzt werden.

+++ 2.05 Uhr: Hornissenschwarm greift Besucher von Gemeindefest an – 18 Verletzte

Bei einem Gemeindefest in Baden-Württemberg sind 18 Menschen von einem Hornissenschwarm attackiert und verletzt worden. 13 von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei mitteilte. Der Hornissenschwarm hatte sich laut Polizei in der Nähe eines Bewirtungsstandes des Wein-Wander-Tags im Ort Weingarten niedergelassen und die Besucher "ohne erkennbaren Anlass" angegriffen. Bei den Verletzten handelt es sich demnach um Erwachsene, Kinder wurden nicht verletzt. Durch die Stiche sei niemand lebensbedrohlich verletzt worden, hieß es.

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+++ 0.38 Uhr: Verstorbener US-Senator McCain beigesetzt +++

Nach mehrtägigen Trauerfeierlichkeiten zum Gedenken an John McCain ist der verstorbene US-Senator beigesetzt worden. Die Beisetzung fand in einer privaten Zeremonie auf dem Friedhof der Marineakademie in Annapolis im Bundesstaat Maryland statt. McCain war am 25. August im Alter von 81 Jahren an einem Gehirntumor gestorben. Der Republikaner gehörte zu den prominentesten Mitgliedern des US-Senats.

+++ 0.29 Uhr: Kipping für AfD-Beobachtung durch Verfassungsschutz +++

Linken-Chefin Katja Kipping hat sich indirekt für eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz ausgesprochen und zugleich Koalitionen ihrer Partei mit der Union strikt abgelehnt. Eine Beobachtung alleine werde das Problem aber nicht lösen, sagte Kipping im "Sommerinterview" der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Natürlich wissen wir, dass die AfD Feinde der Verfassung sind. Das ist ja nichts Neues." Auch innerhalb der Linkspartei wird eine Gruppierung als extremistisch eingestuft und deshalb vom Verfassungsschutz beobachtet: die Kommunistische Plattform.

nik/AFP/DPA