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News des Tages: Zweiter Bootsunfall in Venedig innerhalb eines Tages fordert drittes Todesopfer

Trucker prügeln sich auf Autobahn +++ Geldstrafe wegen Nikab +++ SPD-Bundesvize attackiert Wagenknechts Sammlungsbewegung +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Bei zwei Bootsunglücken sind in Venedig am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen

Bei zwei Bootsunglücken sind in Venedig am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Zweiter Bootsunfall in Venedig innerhalb eines Tages fordert drittes Todesopfer (19.18 Uhr)
  • Ärzte holen Niki Lauda aus künstlichem Koma (17.08 Uhr)
  • Stegner attackiert Wagenknechts "Aufstehen.de" (14.25 Uhr)
  • Erdogan ordnet Sanktionen gegen US-Minister an (11.53 Uhr)
  • Urlauber stirbt nach Hai-Angriff in Ägypten (11.15 Uhr)
  • Wagenknecht beklagt Vermögensspaltung (10.29 Uhr)
  • Demonstranten attackieren Religionsschule im Iran (10.19 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 19.18 Uhe: Zweiter Bootsunfall in Venedig innerhalb eines Tages fordert drittes Todesopfer +++

Bei einem weiteren Bootsunglück in Venedig ist ein Mensch ums Leben gekommen. Das Boot sei - womöglich wegen Wellengangs - umgekippt, vier Insassen seien verletzt worden, berichteten die italienischen Nachrichtenagenturen Ansa und ADN Kronos. Der Unfall trug sich demnach außerhalb der historischen Altstadt zu. Erst wenige Stunden zuvor waren bei einem Zusammenstoß eines Fischerboots mit einem Motorboot in der Lagune der Stadt zwei Menschen gestorben.

+++ 18.08 Uhr: Festnahme im Fall von angeschossenem deutschen Autofahrer in Kanada +++

Nachdem einem deutschen Autofahrer in Kanada in den Kopf geschossen wurde, hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Auf dem Grundstück des nicht näher identifizierten Mannes sei ein möglicherweise in den Vorfall verwickeltes Auto gefunden worden, teilten die Ermittler mit. Der 60-jährige Tourist war mit mehreren Angehörigen in der Umgebung der Stadt Calgary unterwegs, als ihn offenbar ein anderer Fahrer beschoss. Die Abläufe und Hintergründe des Vorfalls vom Donnerstag waren nach Angaben der kanadischen Polizei allerdings weiterhin noch unklar. Nachdem sie zunächst von einem Angriff gesprochen hatte, änderte sie ihre Darstellung am Freitag unter Verweis auf neue Ermittlungsergebnisse. Demnach ging sie derzeit nicht mehr von einem "Fall von Gewalt zwischen Autofahrern aus", wie es hieß.

+++ 17.08 Uhr: Niki Lauda aus Koma geholt +++

Niki Lauda ist offenbar wieder aus dem Koma aufgewacht. Er atme wieder selbst und sei bei vollem Bewusstsein, berichtet "Österreich" unter Berufung auf Angaben aus dem Krankenhaus. Demnach sei er um 12 Uhr erfolgreich aus dem künstlichen Koma geholt worden.

+++ 14.47 Uhr: Streiks bei Ryanair in Ferienzeit: Schlichter soll in Irland helfen +++

Europas größter Billigflieger Ryanair und die irischen Piloten wollen mit Hilfe eines Schlichters ihren Tarifkonflikt lösen. Ein entsprechendes Angebot der Airline ohne Vorbedingungen hätten die Vertreter der Piloten akzeptiert, berichtete der irische Sender RTÉ am Samstag. Die Gewerkschaft Fórsa und Ryanair waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Als Schlichter soll der unabhängige Arbeitsexperte Kieran Mulvey eingesetzt werden.  

+++ 14.25 Uhr: Stegner attackiert Wagenknechts Sammlungsbewegung +++

Der SPD-Vizevorsitzende Ralf Stegner hat die neue Sammlungsbewegung von Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht scharf attackiert. In einem Europa, das konsequent nach rechts drifte, brauche es dringend progressive Alternativen. "Aber das geht doch nicht über eine PR-Initiative mit notorischen Separatisten an der Spitze, die übrigens bei europäischen oder integrationspolitischen Themen keineswegs progressive oder gar linke Positionen vertreten", schrieb Stegner am Samstag auf Facebook. Der Chef der SPD in Nordrhein-Westfalen, Sebastian Hartmann, schrieb auf Twitter: "Die linke Sammlungsbewegung in Deutschland ist seit 1863 die #SPD. Wer mitmachen möchte, kann eintreten."

Wagenknechts neue Sammlungsbewegung trägt den Namen "Aufstehen". Die Website www.aufstehen.de ging am Samstag online und kündigte den "Start der Bewegung" für den 4. September an. Die Internetpräsenz enthielt zunächst aber keine politischen Erklärungen, sondern lediglich eine Sammlung von 18 Videos, in denen Bürger über Probleme in Deutschland sprechen und über ihre Hoffnungen. Daneben standen zwei Slogans: "Den Bürgern muss zugehört werden!" und "Flaschen sammeln darf keine Lösung sein!" 

+++ 14.20 Uhr: Mehrere Ferienhäuser in Dänemark in Flammen +++

In einer beliebten Ferienregion an der dänischen Nordküste nahe Blokhus sind am Samstag mehrere Sommerhäuser in Brand geraten. Eines davon sei komplett in Flammen aufgegangen, zwei bis drei weitere seien beschädigt, berichtete die Feuerwehr am Nachmittag. Erst nach mehreren Stunden hatten die Helfer das Feuer unter Kontrolle.

+++ 14.15 Uhr: 18 Menschen sterben bei Hubschrauber-Absturz in Sibirien +++

In Russland sind beim Absturz eines Hubschraubers 18 Menschen ums Leben gekommen. Drei Mitglieder der Crew und 15 Passagiere an Bord der Maschine starben am frühen Samstagmorgen bei dem Unglück im Norden Sibiriens, wie das russische Verkehrsministerium mitteilte. Der Hubschrauber sollte demnach Arbeiter zu einer Öl-Plattform bringen, als er mit Transportgut eines anderen Hubschraubers kollidierte und abstürzte.

+++ 14.07 Uhr: Saudische Öltanker nehmen wieder Route durch das Rote Meer auf +++

Saudi-Arabien lässt seine Öltanker nach einem Zwischenfall vor der Küste des Jemens wieder über eine der wichtigsten Handelsrouten durch das Rote Meer fahren. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition habe notwendige Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um die Schiffe in Zukunft zu schützen, sagte Saudi-Arabiens Energieminister Chalid al-Falih der staatlichen Nachrichtenagentur SPA am Samstag.

+++ 13.05 Uhr: Leichenfund bei Berlin: Identität und Todesursache weiter unklar +++

Zwei Tage nach dem Fund einer männlichen Leiche am nördlichen Berliner Stadtrand sind Identität und Todesursache weiter unklar. Der Polizei lagen bis Samstagmittag nach eigenen Angaben keine neuen Erkenntnisse zu dem Fall vor. Nach der Obduktion der Leiche hatte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) erklärt, dass es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gebe.

Nach Angaben aus Berliner Polizeikreisen gibt es allerdings Indizien, dass es sich bei der Leiche um einen vermissten 13-Jährigen aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf handeln könnte, der seit Dienstagabend vermisst wird.

+++ 12.47 Uhr: Fliege verhindert Weltrekord mit Dominosteinen +++

Eine Fliege hat einen Weltrekord mit Dominosteinen verhindert. Fans der Steinchen holten bei der Aktion zwar laut den Veranstalten andere Weltrekorde: So brachten sie am Freitagabend im hessischen Nidda 596.229 Dominosteine zu Fall. Geknackt wurden so der deutsche Rekord für die größte Domino-Kettenreaktion sowie drei von fünf angepeilten Weltrekorden, wie Organisator Patrick Sinner am Samstag berichtete. Dem Rekordversuch mit den meisten Mini-Dominosteinen habe allerdings eine Fliege ein abruptes Ende bereitet: "Diese Steine sind nur so groß wie der Nagel eines kleinen Fingers. Die Fliege hat die Kettenreaktion vorzeitig ausgelöst und dann war keine Zeit mehr, um alle Steinchen wieder aufzustellen."

+++ 12.32 Uhr: Tödlicher Schiffsunfall in Venedigs Lagune +++

Beim Zusammenstoß zweier Boote in Venedig sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere wurden verletzt, als ein Motorboot und ein Fischerboot in der Nacht zu Samstag in der Lagune der norditalienischen Stadt zusammenprallten, wie die Feuerwehr am Vormittag mitteilte.

Bei den Toten handele es sich um zwei Fischer aus Venedig, wie italienische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf die Sicherheitskräfte berichteten. Auf dem Motorboot seien vier Menschen gewesen, in dem Fischerboot zwei. Der Unfall ereignete sich kurz vor Mitternacht in der Gegend zwischen der kleinen Insel Sant'Andrea und dem Lido.

+++ 11.53 Uhr: Türkischer Präsident Erdogan ordnet Sanktionen gegen zwei US-Minister an +++

Nach den US-Sanktionen gegen türkische Minister ergreift die Türkei entsprechende Gegenmaßnahmen: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ordnete am Samstag das Einfrieren möglicher Vermögen der US-Minister für Justiz und Inneres in der Türkei an, wie er in einer Fernsehansprache in Ankara bekanntgab. Hintergrund des Streits zwischen den beiden Nato-Partnern ist die Inhaftierung eines US-Pastors in der Türkei, dessen Freilassung Washington verlangt.

+++ 11.15 Uhr: Tschechischer Urlauber stirbt nach Hai-Angriff in Ägypten +++

Ein tschechischer Tourist ist in Ägypten von einem Hai angegriffen und getötet worden. Wie das Internetportal "Echo.cz" am Samstag unter Berufung auf das Außenministerium in Prag berichtete, geschah das Unglück am Donnerstag im Ferienort Marsa Alam am Roten Meer. Der 41-Jährige hatte dort mit seiner Familie einen Tauchurlaub verbracht. Die ägyptische Polizei untersucht den Fall noch. Unter anderem habe sie am Freitag ein Handelsschiff unter dem Verdacht festgehalten, illegal Tierabfälle ins Meer zu entsorgen, was Haie anlocken könnte.

Auch am Strand von Cala Domingo auf Mallorca wurde am Donnerstag ein Hai angetrieben. Sehen Sie im Video, was aus ihm geworden ist.

 +++ 11.18 Uhr: Männer von Güterzug überrollt - Zwei Tote an Kölner Bahnhof +++

Am Kölner Bahnhof Ehrenfeld sind drei junge Männer von einem Güterzug überrollt worden. Zwei von ihnen im Alter von 20 und 21 Jahren starben bei dem Unfall am frühen Samstagmorgen, wie die Polizei mitteilte. Ein ebenfalls 21-Jähriger schwebte in Lebensgefahr. Ersten Ermittlungen zufolge hielten sich die drei Männer im Gleisbereich auf, als der Zug sie erfasste. Warum sie sich dort befanden, war noch unklar.

+++ 11.12 Uhr: Agrarministerium mahnt Länder zu verstärktem Kampf gegen Tierquälerei +++

Das Bundesagrarministerium hat die Länder einem Zeitungsbericht zufolge ermahnt, stärker gegen Tierquälerei in landwirtschaftlichen Betrieben vorzugehen. Landwirtschaftsstaatssekretär Hermann Onko Aeikens forderte in einem Brief an seine Kollegen in den Bundesländern, Defizite bei Kontrollen in Ställen müssten zügig behoben werden, wie die "Rheinische Post" von Samstag unter Berufung auf das Schreiben berichtet.

Aeikens verweist laut "Rheinischer Post" auf extreme Unterschiede bei den durchschnittlichen Kontrollintervallen: diese hätten in den Jahren 2009 bis 2017 je nach Betrieb zwischen 2,6 und 48,1 Jahren gelegen.

+++ 10.30 Uhr: Thailänder Höhlenjungen aus dem Kloster zurück +++

Elf der im Juli nach mehr als zwei Wochen aus einer Höhle in Thailand geretteten Jungen haben am Samstag ihren Aufenthalt in einem buddhistischen Kloster beendet. Dort hatte sie neun Tage als Novizen verbracht, um den Dank für ihre Rettung zum Ausdruck zu bringen. Am Samstag zeigten sie sich in den typischen orangen Gewändern und mit kahl rasierten Köpfen der Öffentlichkeit.

+++ 10.29 Uhr: Wagenknecht beklagt Vermögensspaltung in Deutschland +++

Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat eine Vermögensspaltung der Gesellschaft beklagt. Die regionale und tiefe Spaltung beim Wertpapiervermögen zeige "das eklatante Versagen der letzten Bundesregierungen bei der Schaffung gleicher Lebensverhältnisse und einer gerechten Verteilung des Reichtums", sagte Wagenknecht der "Berliner Zeitung" von Samstag. Wagenknechts neue linke Sammlungsbewegung "Aufstehen" wird ab dem Mittag mit einer Internetseite präsent sein, Anfang September soll es offiziell losgehen.

Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht

Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht

DPA

+++ 10.19 Uhr:  Bericht: 500 Demonstranten attackieren Religionsschule im Iran +++

Bei Protesten im Iran haben Demonstranten einem Bericht zufolge eine Religionsschule in der Nähe der Hauptstadt Teheran attackiert. Rund 500 Angreifer hätten am Freitagabend (Ortszeit) versucht, die Türen des Gebäudes einzutreten und Feuer zu legen, zitierte die Nachrichtenagentur Fars den Leiter der Schule in der Stadt Ischtehad. Dabei hätten die Angreifer Lieder "gegen das System" gesungen. Sondereinheiten der Polizei hätten die Demonstranten vertrieben und einige von ihnen festgenommen, sagte der Schulleiter laut der Nachrichtenagentur, die den iranischen Revolutionsgarden nahe steht.

+++ 9.33 Uhr: Palästinenser stirbt nach Zusammenstößen an Gaza-Grenze +++

Ein Palästinenser ist nach gewaltsamen Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten an der Gaza-Grenze an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Der 15-Jährige sei angeschossen worden, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza am Samstag mit. Am Freitag war demnach bereits ein Palästinenser erschossen worden, 220 weitere Menschen wurden verletzt, davon 90 durch scharfe Munition.

+++ 9.30 Uhr: Israelische Marine fängt Solidaritätsschiff vor Gaza ab +++

Die israelische Marine hat ein Schiff aus Europa vor dem Gazastreifen abgefangen. Es habe die Seeblockade vor dem Küstengebiet durchbrechen wollen, teilte die Armee am Samstagmorgen mit. Bereits vor einer Woche hatte die Marine ein Solidaritätsschiff auf dem Weg nach Gaza abgefangen.

Das Internationale Komitee zur Beendigung der Blockade von Gaza hatte zuvor erklärt, das Schiff "Freedom" (Freiheit) unter schwedischer Flagge befinde sich auf dem Weg nach Gaza. Es bestätigte den Stopp durch die israelische Marine. An Bord befinden sich nach Angaben der Organisatoren zwölf Personen und medizinische Güter.

+++ 9.24 Uhr: Lufthansa-Zwischenlandung in Athen nach Geruch in Maschine +++

Eine Maschine der Lufthansa ist am Samstagmorgen außerplanmäßig in Athen zwischengelandet. Der Lufthansa-Flug LH681 war eigentlich auf dem Weg von Tel Aviv nach München. Grund für die Landung in Griechenland sei "ein ungewöhnlicher, leicht elektrischer Geruch an Bord" gewesen, teilte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mit. In Athen werde das Flugzeug des Typs Airbus A321 technisch untersucht, hieß es. Die Lufthansa wollte nach eigenen Angaben möglichst rasche Weiterreise-Möglichkeiten für die betroffenen Passagiere prüfen.

 +++ 7.04 Uhr: "Call a Bike" verschärft Abstellregeln +++

Die Deutsche Bahn als größter Anbieter von Leihfahrrädern in Deutschland verschärft die Regeln für das Abstellen ihrer Fahrzeuge. Ab 1. September gelten für alle Kunden der Marke "Call a Bike" geänderte Nutzungsbedingungen. Darin hat die Bahn die Liste der Orte erweitert, an denen Leihfahrräder nicht geparkt und abgestellt werden dürfen. Sie reagierte damit auf die gewachsene Kritik an kreuz und quer abgestellten Mieträdern auf Bürgersteigen in einigen Städten.

Ausdrücklich untersagt ist bei Call a Bike künftig, die Räder in Grünanlagen, in Innen- und Hinterhöfen, an Briefkästen, Verteilerkästen und Bushaltestellen zu parken.  Auch das Abstellen an "Fahrradabstellanlagen" wie Anlehnbügeln, Vorderradhaltern und überdachten Fahrradständern ist nach den Nutzungsbedingungen von Call a Bike nicht mehr gestattet. Diese Anlagen seien für private Radbesitzer gedacht und nicht für die "voluminösen Mieträder", sagte ein Bahnsprecher zur Begründung. 

+++ 6.50 Uhr: Mitarbeiter in US-Lager für minderjährige Einwanderer unter Missbrauchsverdacht +++  

Ein Mitarbeiter eines US-Lagers für minderjährige Einwanderer ist wegen mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger angeklagt worden. Gerichtsunterlagen zufolge soll der Mann zwischen August 2016 und Juli 2017 in elf Fällen Jungen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren sexuell missbraucht haben. Demnach arbeitete der Mann als Jugendsozialarbeiter in einem Lager in Mesa im Bundesstaat Arizona. Bei den Opfern handele es sich um unbegleitete Minderjährige.

+++ 6.45 Uhr: Hitzewelle geht am Wochenende weiter: Bis zu 38 Grad erwartet +++

Deutschland startet heiß ins Wochenende: Für den Rhein-Neckar-Raum und für den Oberrhein sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Samstag bis zu 38 Grad voraus. Im Südosten des Landes werden kräftige Gewitter erwartet, ansonsten werde es "sonnig, trocken und heiß", heißt es auf der DWD-Homepage. Am Sonntag kühlt es vor allem in der Südhälfte mit Höchsttemperaturen bis 35 Grad nur unwesentlich ab.

+++ 6.04 Uhr: 18 Tote bei Hubschrauberabsturz in Sibirien +++

Beim Absturz eines Hubschraubers in der Nähe der sibirischen Stadt Krasnojarsk sind am Samstagmorgen alle 18 Insassen ums Leben gekommen. "Alle Menschen an Bord sind tot", zitierte die Agentur Tass einen nicht genannten Informanten. An Bord des Helikopters vom Typ Mi-8 seien drei Besatzungsmitglieder sowie 15 Passagiere gewesen. Die Maschine sei unmittelbar nach dem Abheben abgestürzt und nach dem Aufprall vollständig ausgebrannt. Über die Absturzursache lagen zunächst keine Informationen vor.

+++ 5.30 Uhr: Trucker liefern sich Schlägerei auf der Autobahn +++

Zwei aufgebrachte Lastwagenfahrer haben auf der Inntalautobahn bei Kufstein in Österreich die Fäuste sprechen lassen. Nach einer verkehrswidrigen Einlage des einen Fahrers stoppten die Beiden am Freitag ihre Sattelschlepper mitten auf der Autobahn und gingen aufeinander los, wie die Agentur APA berichtete. Die Folge: mindestens fünf Kilometer Stau, leichte Verletzungen und gleich mehrere Anzeigen der Polizei.

+ 4.30 Uhr: Zahl der Sozialwohnungen sinkt weiter +++

Die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. 2017 gab es nur noch 1,223 Millionen Wohnungen mit Mietpreisbindung für Geringverdiener und damit rund 46.000 weniger als im Vorjahr. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

+++ 3.49 Uhr: Geldstrafe in Dänemark wegen Nikab-Tragens +++

Zwei Tage nach Inkrafttreten eines Verbots von Ganzkörper-Verschleierungen in der Öffentlichkeit in Dänemark ist erstmals eine Geldstrafe gegen eine verschleierte Frau verhängt worden. Nach Polizeiangaben war die 28-Jährige am Freitag in einem Einkaufszentrum in Horsholm im Nordosten des Landes in ein Handgemenge mit einer anderen Frau verwickelt, die ihr den Nikab herunterreißen wollte.

Beim Eintreffen der Polizei trug sie ihren Nikab wieder. Sie sei daher informiert worden, dass ihr ein Bußgeldbescheid über 1000 Kronen (134 Euro) zugestellt werde, sagte ein Polizeisprecher der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. Zudem sei sie aufgefordert worden, entweder ihren Ganzkörperschleier abzulegen oder den öffentlichen Raum zu verlassen. "Sie entschied sich für Letzteres", sagte der Sprecher.

+++ 3.35 Uhr: Chile verbietet Geschäften die Ausgabe von Plastiktüten +++

Als erstes Land in Lateinamerika hat Chile die Ausgabe von Plastiktüten im Einzelhandel verboten. "Wir gehen einen großen Schritt in Richtung eines saubereren Chiles", sagte Präsident Sebastián Piñera. Nachdem das Gesetz am Freitag in Kraft getreten war, haben die großen Supermarktketten nun sechs Monate Zeit, um die neuen Vorschriften umzusetzen. Kleinere Geschäfte bekommen eine Frist von zwei Jahren. Wer danach noch Plastiktüten verteilt, kann mit Bußgeldern in Höhe von bis zu umgerechnet etwa 350 Dollar bestraft werden.

Instagram-Account "Pointless Packaging": Diese Dinge werden einzeln in Plastik verpackt - und machen fassungslos

Die Chilenen verbrauchen nach Angaben der Industrie und des Umweltministeriums jedes Jahr rund 3,4 Milliarden Plastikbeutel, von denen ein großer Teil im Meer landet.

+++ 3 Uhr: Mörder von Ex-Präsidentenarzt in den USA begeht Suizid +++

Zwei Wochen nach der Ermordung des früheren Arztes von Ex-US-Präsident George H.W. Bush hat der Täter Suizid begangen. Nach Polizeiangaben nahm der Mann sich das Leben, als er am Freitagmorgen in Houston von zwei Polizisten gestellt wurde.

Bushs früherer Arzt Mark Hausknecht, ein Herzchirurg, war vor zwei Wochen auf offener Straße erschossen worden. Ermittlungen zufolge handelte es sich bei dem Täter um einen Mann, dessen Mutter vor zwei Jahrzehnten gestorben war, während sie sich in Behandlung durch Hausknecht befand. Die Polizei geht davon aus, dass der Mörder aus lang gehegter Wut über den Todesfall handelte.

+++ 2.40 Uhr: Bundesaußenminister Maas verteidigt Äußerung zu Özil ++++

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat seine Äußerung über Fußballprofi Mesut Özil verteidigt, wonach der "Fall eines in England lebenden und arbeitenden Multimillionärs" nichts zur Integrationsfähigkeit in Deutschland aussage. "Die Debatte ist wichtig, aber ich finde eben nicht, dass ein Fußballprofi die richtige Bezugsperson dafür ist", sagte Maas der "Mitteldeutschen Zeitung. Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte Maas für seine Äußerung kritisiert und diese als "dumpfe Kommentare" und "schlicht und einfach unerträglich" bezeichnet. 

Kampagne auf Twitter: #MeTwo: Hunderte beschreiben eindringlich, wie sich Alltagsrassismus in Deutschland anfühlt

+++ 2.15 Uhr: Ruf nach Wehrpflicht oder allgemeiner Dienstpflicht wird in CDU laut +++

Aus der CDU kommt von vereinzelten Politikern die Forderung, die Wehrpflicht wieder einzuführen oder eine allgemeine Dienstpflicht zu schaffen. "Wir brauchen die Wehrpflicht, und sie soll für Männer und Frauen gelten", sagte der Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag). Es solle ein verpflichtendes Jahr eines Dienstes geben, "und wer nicht zur Bundeswehr geht, kann es anderswo ableisten", ergänzte Sensburg, der auch Oberstleutnant der Reserve ist. Angesichts einer unsicheren Weltlage sei die Wehrpflicht "für die ureigene Aufgabe einer Armee, die Verteidigung des eigenen Landes" unabdingbar.

Die Wehrpflicht war zum 1. Juli 2011 ausgesetzt worden. Seitdem ist die Bundeswehr eine Freiwilligenarmee.

+++ 0.05 Uhr: Stauffenberg-Enkel weist AfD-Polemik gegen Hitler-Attentäter zurück +++

Wegen der Verunglimpfung des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg hat dessen Enkel dem niedersächsischen AfD-Nachwuchspolitiker Lars Steinke "Geschichtsklitterung der besonderen Art" vorgeworfen. Der Landeschef der Jugendorganisation Junge Alternative (JA) solle vom Verfassungsschutz beobachtet werden, sagte Karl Schenk Graf von Stauffenberg der "Bild"-Zeitung.

Steinke hatte in einem nicht öffentlich einsehbaren Facebook-Eintrag Stauffenberg als Verräter und Feigling bezeichnet. "Jemanden Feigling zu nennen, der versucht hat, einen Despoten ums Eck zu bringen, wohl wissend, dass er damit als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen und seine Familie in Gefahr bringen würde, halte ich für fast lächerlich", sagte der Stauffenberg-Enkel dazu. Die AfD in Niedersachsen will Steinke aus der Partei ausschließen.

anb / DPA / AFP
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.