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News von heute: Berliner Knabenchor muss neunjähriges Mädchen nicht aufnehmen

Zusammenstöße hunderter Demonstranten mit Polizei in Kaschmir +++ Pfarrer bricht Gottesdienst wegen protestierender Frauen ab +++ Olaf Scholz will für SPD-Vorsitz kandidieren +++ News des Tages im stern-Ticker.

Ein Knabenchor (Symbolbild)

Ein Knabenchor (Symbolbild)

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Berliner Knabenchor muss neunjähriges Mädchen nicht aufnehmen (17.40 Uhr)

  • Zusammenstöße hunderter Demonstranten mit Polizei in Kaschmir (15.56 Uhr)

  • Katholischer Pfarrer bricht Gottesdienst wegen protestierender Frauen ab (12.18 Uhr)

  • Olaf Scholz will für SPD-Vorsitz kandidieren (11.41 Uhr)

  • Australischer Tourist in Neuseeland in seinem Wohnmobil erschossen (8.42 Uhr)

  • Samen statt Shampoo: Haft für australische Schweinezüchter (6.38 Uhr)


Die News des Tages im stern-Ticker: 

+++ 23.13 Uhr: US-Medien zufolge bestätigt Autopsie Epsteins Suizid +++

Die Autopsie des Leichnams des US-Multimillionärs Jeffrey Epstein hat nach US-Medienberichten bestätigt, dass der 66-Jährige Suizid begangen hat. Der wegen mutmaßlicher Sexualverbrechen angeklagte Epstein habe sich laut dem offiziellen Obduktionsbericht erhängt, berichteten mehrere US-Medie. Der frühere Investmentbanker war am vergangenen Samstag tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden worden. Epstein soll jahrelang minderjährige Mädchen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Bei einer Verurteilung hätten Epstein, der enge Kontakte zu hochrangigen Politikern und Prominenten unterhalten hatte, bis zu 45 Jahre Haft gedroht. Zu Epsteins Freunden zählten einst auch Ex-Präsident Bill Clinton und der heutige Präsident Donald Trump. Um seinen Tod rankten sich den Tagen zahlreiche Theorien. Sie wurden auch von Trump mit angeheizt.

+++ 19.51 Uhr: Piraten überfallen Schiff von deutscher Reederei vor Kamerun +++

Piraten haben vor der Küste Kameruns ein Frachtschiff einer deutschen Reederei überfallen und mehrere Seeleute entführt. Wie das Hamburger Unternehmen MC-Schiffahrt auf seiner Homepage schreibt, kamen die Piraten an Bord der "MarMalaita", die in der Millionenstadt Duala vor Anker lag. Sie hätten acht der zwölf Besatzungsmitglieder mitgenommen. Man kooperiere in dem Fall mit allen relevanten Behörden, hieß es weiter.

Drei der Entführten sind Russen, wie das Außenministerium in Moskau mitteilte. Ob Deutsche unter den Opfern sind, war zunächst unklar. Piratenüberfälle und Entführungen gibt es öfter vor der Küste Westafrikas, meist mit Lösegeldforderungen.

+++ 19.29 Uhr: "Spiegel": Bundesregierung untersagt Gabriel Aufsichtsratsposten +++

Die Bundesregierung hat einem "Spiegel"-Bericht zufolge jüngst Karrierepläne von Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) vereitelt. Das Magazin berichtete unter Berufung auf eine Regierungsantwort nach einer parlamentarischen Anfrage des Linken-Bundestagsabgeordneten Lorenz Gösta Beutin, Gabriel dürfe ein Aufsichtsratsmandat bei der Kulczyk Holding vorerst nicht antreten. Wegen drohender Beeinträchtigung öffentlicher Interessen müsse Gabriel eine Karenzzeit von zwölf Monaten einhalten, heißt es dem Bericht zufolge in einem entsprechenden Schreiben weiter.

Dieser Beschluss sei bereits Ende 2018 gefallen. Die Firma des 2015 verstorbenen polnischen Multimilliardärs Jan Kulczyk habe ihren Sitz im Steuerparadies Luxemburg, schreibt der "Spiegel". Gabriel selbst sagte laut dem Magazin, er habe der Kulczyk Holding bereits abgesagt, während die Bundesregierung die mögliche Nebentätigkeit noch geprüft habe.

+++ 18.39 Uhr: Reiskocher lösen Alarm in New Yorker U-Bahn aus +++

Zwei in einer New Yorker U-Bahnstation abgelegte Reiskocher haben Alarm mitten im morgendlichen Berufsverkehr ausgelöst. Die beiden Behälter waren nach Angaben der Polizei gegen 07.00 Uhr Ortszeit in der extrem betriebsamen Haltestelle Fulton Street im Süden des Stadtbezirks Manhattan gefunden worden. Die Kochgeräte wurden zunächst für mögliche Sprengsätze gehalten. Sie stellten sich später aber als leer und ungefährlich heraus. Wenig später wurde in einem anderen Teil derselben Station das zweite Kochgerät gefunden. Der von der Polizei ausgerufene Alarm dauerte mehr als zwei Stunden an. Die Station Fulton Street wurde rasch evakuiert und gesperrt. Der Verkehr zweier U-Bahnlinien wurde zeitweise gestoppt, andere weiterhin fahrende Linien durften nicht mehr an der Fulton Street halten.

Die beiden Reiskocher waren den Polizeiangaben zufolge von dem demselben Mann abgelegt worden, wie Bilder von Überwachungskameras zeigten. Er holte die Geräte aus einem Einkaufswagen. Nach dem Mann wurde am Freitag weiter gesucht. Noch während die Polizei Entwarnung gab, wurde im weiter nördlich gelegenen Viertel Chelsea ein drittes verdächtiges Objekt gefunden. Es handelte sich ebenfalls um einen leeren und harmlosen Reiskocher, wie der für Terrorismusbekämpfung zuständige Polizeikommissar John Miller mitteilte.     

+++ 18.30 Uhr: Toter und Verletzte bei Bootsunglück in Rotterdam +++

Bei einem Bootsunglück in Rotterdam ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Nach dem Zusammenstoß eines Schnellboots und einer Schaluppe auf der Neuen Maas seien zehn Menschen aus dem Fluss gerettet worden, teilte die örtliche Sicherheitsbehörde mit. Wassertaxis und andere Boote hätten sie aufgenommen. Rettungskräfte suchten am Abend noch nach möglichen weiteren Unfallopfern. Der Schiffsverkehr auf dem betroffenen Abschnitt der Neuen Maas wurde vorübergehend stillgelegt.

+++ 17.40 Uhr: Berliner Knabenchor muss neunjähriges Mädchen nicht aufnehmen +++

Ein reiner Knabenchor in Berlin muss ein neunjähriges Mädchen nicht aufnehmen. Die Ablehnung der Aufnahme in den bislang nur aus Jungen bestehenden Staats- und Domchor sei rechtlich nicht zu beanstanden, entschied das Verwaltungsgericht Berlin. Das Gericht wies die Klage der Neunjährigen ab, weil die Entscheidung des Chors durch die Kunstfreiheit gedeckt sei. Die Mutter des Mädchens hatte Ende vergangenes Jahres um die Aufnahme ihrer Tochter in den Chor gebeten. Nach einem Vorsingen lehnte dessen Leiter diese allerdings ab. Das Mädchen klagte gegen daraufhin gegen diese Entscheidung und machte geltend, dass es sich bei der Ablehnung um eine geschlechtsspezifische Diskriminierung handele.     

Es sei von der Kunstfreiheit gedeckt, einen "Knabenchorklang" anzustreben. Dies führe dazu, dass "aufgrund bestehender anatomischer Unterschiede dieser Klang ungleich häufiger von Jungen als von Mädchen" erzeugt werden könne. Nach Überzeugung der zuständigen Kammer sei das Mädchen nicht aufgrund ihres Geschlechts abgelehnt worden, sondern weil sie "nach Bewertung des Chorleiters dem gewünschten Klangbild" nicht entsprochen habe. 

+++ 17.37 Uhr: Über 120 Kinder deutscher Islamisten in syrischen Flüchtlingslagern +++

In syrischen Flüchtlingslagern halten sich nach Erkenntnissen der Bundesregierung aktuell deutlich mehr Angehörige von deutschen Islamisten auf als bislang bekannt. Derzeit lebten 68 Frauen mit mehr als 120 Kindern dort, teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums auf Anfrage mit. Bislang hat Deutschland keine Angehörigen ehemaliger Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus Syrien nach Deutschland zurückgeholt. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, die Bundesregierung prüfe in Abstimmung mit ihren Partnern mögliche Optionen, "um deutschen Staatsangehörigen, insbesondere Kindern", in humanitären Fällen Unterstützung für eine Rückkehr nach Deutschland zu leisten. 

Video: Hohe Haftstrafen und Sicherungsverwahrung für Lügde-Täter gefordert

+++ 17.29 Uhr: Harte Landung: Touristen-Flugzeug kollidiert mit Gnus +++

Bei der Landung in einem kenianischen Wildreservat ist ein Touristen-Flugzeug mit zwei Gnus kollidiert. Wie die Airline Safarilink mitteilte, kamen Passagiere und Besatzungsmitglieder mit dem Schrecken davon. Das Flugzeug - eine Maschine vom Typ Dash 8 - wurde bis zur Begutachtung des Ausmaßes der Beschädigungen zunächst stillgelegt. Es war mit einer ungenannten Anzahl Touristen von Kenias Hauptstadt Nairobi aus unterwegs zum Kichwa-Tembo-Flugplatz im Massai Mara-Reservat, wie die Airline mitteilte. Dort ziehen die jährlichen Gnu-Wanderungen als Naturspektakel Besucher aus dem In- und Ausland an. Zwischen Juli und Oktober ist Hochsaison. 

Nach Angaben der Fluggesellschaft hatten die Tiere während des Landevorgangs plötzlich die Bahn gekreuzt. Die Gnus überlebten den Zwischenfall nach einem Bericht der kenianischen Zeitung "The Standard" nicht. Das Blatt zeigt die toten Tiere neben einem abgerissenen Fahrwerk. 

+++ 16.21 Uhr: AfD darf zur Landtagswahl nur mit 30 Listenkandidaten antreten +++

Die AfD darf zur Landtagswahl in Sachsen am 1. September nur mit 30 Listenkandidaten antreten. Das hat der Verfassungsgerichtshof in Leipzig entschieden. Ursprünglich hatte die AfD 61 Kandidaten nominiert, wegen formaler Mängel wurden aber nicht alle zugelassen.

+++ 16.13 Uhr: Junge Frau auf dem Heimweg im Taxi vergewaltigt +++

Eine junge Frau ist in einem Großraumtaxi in Garmisch-Partenkirchen nach Angaben der Polizei vergewaltigt worden. Die 24-Jährige stieg in der Nacht auf Dienstag im Zentrum der Stadt in ein Taxi, um nach Hause zu fahren. Plötzlich habe der Fahrer angehalten und die junge Frau in dem Wagen vergewaltigt, teilte die Polizei am Freitag mit. Die 24-Jährige konnte sich schließlich befreien und lief auf der Suche nach Hilfe zu einem Wohnhaus in der Nähe. Von dem Taxifahrer fehlte auch am Freitag noch jede Spur. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

+++ 15.56 Uhr: Zusammenstöße hunderter Demonstranten mit Polizei in Kaschmir +++

Im indischen Teil der umstrittenen Region Kaschmir hat es zu Zusammenstöße hunderter Demonstranten mit der Polizei gegeben. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, setzten die Beamten Tränengas ein, nachdem sich mehrere tausend Demonstranten in der Stadt Srinagar versammelt hatten. Neu Delhi hatte unlängst den in der indischen Verfassung festgelegten Sonderstatus mit Autonomierechten für den indischen Teil Kaschmirs, gestrichen und eine Ausgangssperre in der Region verhängt.

+++ 15.54 Uhr: ARD-Chefredakteur Becker löst mit Israel-Tweet Diskussion aus +++

Mit einem israelkritischen Tweet hat ARD-Chefredakteur Rainald Becker eine lebhafte Diskussion ausgelöst. "Israel wird immer mehr zum Büttel der USA!", twitterte Becker. In der Wortmeldung verlinkt war ein Artikel der "Süddeutschen Zeitung", in dem es um die Entscheidung Israels ging, zwei Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus zunächst die Einreise zu verweigern. Einige Twitter-Nutzer warfen Becker daraufhin Antisemitismus vor. 

+++ 15.16 Uhr: Lindner fordert, den Soli schnellstmöglich und für alle abzuschaffen +++

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat die Bundesregierung vor einem halbherzigen Vorgehen bei der Abschaffung des Solidaritätszuschlags gewarnt. "Der Soli muss schnellstmöglich und für alle abgeschafft werden", forderte er in Berlin. Lindner erklärte, Deutschland stehe kurz vor einer Wirtschaftskrise. Die Abschaffung des Solidaritätszuschlags zum schnellstmöglichen Zeitpunkt, auch für den Mittelstand und die Wirtschaft, wäre ein wichtiger Beitrag, um diese Krise zu verhindern.

+++ 14.25 Uhr: Neue Proteste in Hongkong +++

In Hongkong ist es zu neuen Protesten gegen die prochinesische Regierung der Sonderverwaltungszone und gegen die Führung in Peking gekommen. An einer Demonstration in der Innenstadt nahmen nach ersten Schätzungen mehr als 10 000 Menschen teil. Zunächst blieb es ruhig. Im Verlauf des Wochenendes soll es weitere Protestmärsche gegeben. Befürchtet wird, dass es dann auch wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei kommt.

+++ 13.51 Uhr: Keine Hinweise auf sexuellen Missbrauch der Tramperin Sophia +++

Im Mordprozess um die erschlagene Tramperin Sophia Lösche gibt es nach Aussage eines Rechtsmediziners keine Hinweise, dass die Studentin sexuell missbraucht wurde. Die Untersuchung der Leiche ergab keine Spermaspuren, obwohl diese auch an einem verwesten Körper nachweisbar wären, wie der Gutachter vor dem Landgericht Bayreuth sagte. Ein Obduktionsbericht aus Spanien war zu demselben Ergebnis gekommen. 

Sophia Lösche hatte vor gut einem Jahr von Leipzig in Richtung Nürnberg trampen wollen. Von dort wollte sie nach Aussage ihres Bruders per S-Bahn zu ihrer Familie nach Amberg in der Oberpfalz fahren. Dort kam Sophia aber nie an.

Der Anklage zufolge hat ein 42-jähriger marokkanischer Fernfahrer die Tramperin ermordet, um eine sexuelle Straftat zu verdecken. Ihre Leiche wurde in einem Straßengraben in Spanien entdeckt.

+++ 13.46 Uhr: "Stimmen" gehört: Niederländer gesteht drei Morde +++

Vier Monate nach der Ermordung von drei Spaziergängern in den Niederlanden hat ein 27-jähriger Angeklagter die Taten gestanden. "Ich gestehe, dass ich diese Morde begangen habe", sagte er vor einem Gericht in Maastricht. Der Beschuldigte habe zudem angegeben, zur Tatzeit im Mai eine Psychose gehabt zu haben, sagte der Richter bei der ersten öffentlichen Anhörung des Falls. Angeblich befahlen ihm demnach "Stimmen", die Menschen zu erstechen. Das habe der Mann Anfang August zu Protokoll gegeben. Bis dahin hatte er die Taten bestritten.

Die Staatsanwaltschaft bezweifelt, dass der Angeklagte unter einer psychischen Krankheit litt, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Auf dem Computer des Angeklagten habe sie Suchanfragen dazu gefunden, wie man sich als Psychopath ausgebe und medizinisches Personal täuschen könne.

+++ 13.35 Uhr: Lange Haft und Sicherungsverwahrungen im Lügde-Prozess gefordert +++

Im Prozess um den hundertfachen Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde hat die Staatsanwaltschaft für die beiden Angeklagten lange Haftstrafen und danach Sicherungsverwahrungen gefordert. Bei Andreas V. (56) plädierte die Staatsanwaltschaft für eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren, bei Mario S. (34) für zwölf Jahre und sechs Monate. Die Plädoyers wurden vor dem Landgericht Detmold aus Opferschutz-Gründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit verlesen. 

+++ 13.31 Uhr: Ebola im Kongo: Erste Fälle in einer weiteren Provinz bestätigt +++

In Ost-Kongo breitet sich der gefährliche Ebola-Virus weiter aus. Zum ersten Mal seien Fälle der Krankheit in einer dritten Provinz, Sud-Kivu, festgestellt worden, teilte der Ebola-Beauftragte der Regierung, Jean-Jacques Muyembe, mit. Dabei handelt es sich demnach um eine Frau und ihr sieben Monate altes Kind. Die Frau sei in Mwenga in Sud-Kivu gestorben, ihr Sohn werde derzeit medizinisch behandelt. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) war am Donnerstag im Kongo und traf sich unter anderem mit Muyembe, um sich über den Kampf gegen Ebola zu informieren.

+++ 13.22 Uhr: Enkel von Axel Springer verkaufen Teil ihrer Anteile an KKR +++

Die Enkel von Axel Springer verkaufen einen Teil ihrer Anteile am Verlag an den US-Investor KKR. Ariane Melanie Springer und Axel Sven Springer würden das Übernahmeangebot von KKR für Aktien annehmen, die insgesamt etwa 3,7 Prozent des Grundkapitals des Unternehmens entsprechen, teilte der Axel-Springer-Verlag mit. Axel Sven Springer erklärte, er und seine Schwester "unterstützen das Übernahmeangebot". Mit dem verbleibenden Teil ihrer Beteiligung wollen sie demnach "den Wandel und das Wachstum des Unternehmens weiter begleiten".

+++ 13.21 Uhr: Weitere Nichtraucher-Strände auf Mallorca - Menorca macht auch mit +++

Mallorca hat den Kippen im Sand den Kampf angesagt und erhält drei weitere rauchfreie Strände. Nachdem bereits im Juli die Bucht Cala Estància in Palma, die Cala Anguila in Manacor und der Strand Sant Joan in Alcúdia zu zigarettenfreien Zonen erklärt worden waren, folgten nun Cala Deià, Colònia de Sant Pere und Cala Millor (Gemeinde Sant Llorenç). Auf der Nachbarinsel Menorca schloss sich der Strand Binissafúller der Initiative "Platges sense fum, platges saludables" (katalanisch für: Strände ohne Rauch sind gesunde Strände) an, wie die Balearenregierung mitteilte.

Insgesamt seien Raucher damit nun an sieben Stränden der Balearen aufgefordert, das Qualmen zu unterlassen, berichtete die "Mallorca Zeitung". Das Projekt ist vom balearischen Gesundheitsministerium ins Leben gerufen worden.

+++ 12.47 Uhr: Proteste in Hongkong: Fluglinie Cathay Pacific verliert Chef +++

Vor dem Hintergrund anhaltender Proteste in Hongkong ist der Chef der Fluglinie Cathay Pacific abgetreten. Wie die in Hongkong ansässige Airline am Freitag mitteilte, habe der Verwaltungsrat den Rückzug von Rupert Hogg akzeptiert. Die Hongkonger Airline war in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit den anhaltenden Protesten in der Finanzmetropole ins Visier der chinesischen Luftfahrtbehörde geraten. 

Die Behörde hatte Cathay Pacific dazu aufgefordert, keine Piloten und Flugbegleiter mehr auf Flüge auf das chinesische Festland zu lassen, die sich an "illegalen Protesten" beteiligt hätten. Vor jedem Flug müsste zudem eine Liste mit Besatzungsmitgliedern vorgelegt und genehmigt werden. In der Folge feuerte die Fluggesellschaft zwei Piloten und zwei Flughafenangestellte wegen ihrer Beteiligung an Protestaktionen und anderer Zwischenfälle, wie die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" berichtete. Neben Hogg wurde am Freitag der Mitteilung zufolge mit Ronald Lam auch ein zweiter hochrangiger Manager ausgewechselt. Neuer Chef der Fluglinie wird Augustus Tang.

+++ 12.40 Uhr: Jugendämter werden wegen mehr Fällen von Kindesmisshandlung aktiv +++

Mehr Verdachtsfälle von Kindesmisshandlung haben die Jugendämter im vergangenen Jahr beschäftigt. Die Zahl der sogenannten Inobhutnahmen aus diesem Grund stieg um ein Viertel auf mehr als 6150, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Erstmals seit Einführung der Statistik im Jahr 1995 seien Anzeichen für körperliche oder psychische Misshandlung mit 8,3 Prozent die dritthäufigste Ursache für das Einschreiten der Behörden gewesen. Dabei werden Minderjährige vorübergehend ins Heim oder in eine Pflegefamilie gebracht, um sie zu schützen.

+++ 12.35 Uhr: Streit landet vor Gericht: Darf ein Mädchen im Knabenchor singen? +++

Hat ein Mädchen einen Anspruch darauf, in einem Knabenchor mitzusingen? Darüber berät das Berliner Verwaltungsgericht seit Freitagmorgen. Geklagt hat die Mutter einer Neunjährigen: Sie hatte einen Platz für ihre Tochter in dem ausschließlich von Jungen besetzten Staats- und Domchor Berlin beansprucht, der Chor hatte eine Aufnahme abgelehnt. Dem Kind fehlten die Grundlagen für die Gesangsausbildung. Es wäre aufgenommen worden, wenn seine Stimme dem Klangbild eines Knabenchores entsprochen hätte, hatte das Verwaltungsgericht mitgeteilt. Eine Entscheidung war zunächst nicht abzusehen. 

Aus Sicht der Kläger verletzt der Chor mit der Ablehnung den Anspruch auf gleiche Teilhabe an staatlichen Leistungen. Die Zugangsbeschränkung auf Jungen diskriminiere das Mädchen unzulässig. Die Neunjährige hatte zuvor im Kinderchor der Komischen Oper Berlin und in der Domsingschule in Frankfurt am Main gesungen.

+++ 12.29 Uhr: Nach Einreiseverbot: Israel erlaubt US-Abgeordneter Familienbesuch +++

Nach einem Einreiseverbot für die muslimischen US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar lässt Israel Tlaib für einen Besuch ihrer Familie in das besetzte Westjordanland. Innenminister Arie Deri habe Tlaib die Einreise nach Israel für einen "humanitären Besuch ihrer 90-jährigen Großmutter genehmigt", hieß es in einer Stellungnahme des Ministeriums vom Freitag.

Rashida Tlaib gehört zu den ersten muslimischen Frauen im Repräsentantenhaus

Rashida Tlaib gehört zu den ersten muslimischen Frauen im Repräsentantenhaus

DPA

Tlaib wurde als Tochter palästinensischer Einwanderer in Detroit geboren. Ihre Großmutter lebt nach Tlaibs Angaben in Beit Ur al-Fauka, einem Dorf westlich von Ramallah. Seit dem 3. Januar sitzt Tlaib für die Demokratische Partei im US-Repräsentantenhaus. 

Israel hatte am Donnerstag mitgeteilt, Tlaib und Omar die Einreise zu verweigern. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begründete dies damit, dass sich beide im US-Kongress für Gesetze zum Boykott Israels einsetzten. Mit ihrem Besuch wollten sie "Israel Schaden zufügen", sagte er. Nach Medienberichten war ihre Ankunft auf dem Flughafen Ben Gurion in der Nähe von Tel Aviv bis Sonntag erwartet worden. 

+++ 12.18 Uhr: Katholischer Pfarrer bricht Gottesdienst wegen Reformerinnen ab +++

Am Rande des katholischen Feiertages Mariä Himmelfahrt ist es in einer Kirche in Unterfranken zu einem Eklat zwischen Kirchenreformerinnen und Traditionalisten gekommen. Pfarrer Andreas Heck habe den Gottesdienst in Forst bei Schweinfurt abgebrochen, nachdem rund 20 Frauen der Bewegung Maria 2.0 meist in weiß gekleidet in den ersten Reihen Platz genommen und auf ihre Belange aufmerksam gemacht hätten, berichteten übereinstimmend der Bayerische Rundfunk und die "Main-Post". 

Aktivistinnen der kirchlichen Reformbewegung "Maria 2.0" in Ulm

Aktivistinnen der kirchlichen Reformbewegung "Maria 2.0" in Ulm. Ihr Erkennungszeichen, die Farbe Weiß, trugen auch die Frauen in Forst bei Schweinfurt

DPA

Maria 2.0 ist von katholischen Frauen ins Leben gerufen worden, die die katholische Kirche von innen reformieren wollen. Unter anderem treten sie bundesweit für Frauen in Priesterämtern, die Abschaffung des Zölibats sowie die rückhaltlose Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe in der Kirche ein. Ihr Aufbegehren hatte in der Vergangenheit zu innerkirchlichen Diskussionen und Debatten geführt.

Vor der Messe am Mittwochabend hatte die Ortsvorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes, Gabi Gressel, versucht, die Gemüter zu beruhigen, wie sie der "Main-Post" sagte. Daraufhin sei Pfarrer Heck im Messgewand auf die Frauen zugestürmt und habe sie aufgefordert, die Kirche zu verlassen. Anschließend habe er den Gottesdienst abgebrochen. Der Pfarrer war am Freitag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

+++ 12.13 Uhr: Slowakischer Keramikkünstler Bizmayer gestorben +++

Der slowakische Keramikkünstler Ignac Bizmayer ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 97 Jahren in Modra (Modern), wie die Zeitung "Pravda" unter Berufung auf die Tochter des Künstlers berichtete. Bizmayer stellte in seinen Plastiken die slowakische Landbevölkerung, ihre Trachten, Volkssagen und Legenden dar. 1982 erhielt er den Ehrentitel eines Nationalkünstlers der

damaligen Tschechoslowakei. Das Volkskundemuseum in Wien widmete seinem künstlerisch-handwerklichen Werk 2011 eine Sonderausstellung.

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+++ 11.56 Uhr: Kaschmirkrise: Indische Regierung will Ausgangssperre aufheben +++

Die indische Regierung will eine im Konflikt um die Autonomie der indischen Region Kaschmir verhängte Ausgangssperre in den kommenden Tagen aufheben. Das sagte ein Staatsanwalt, der die Interessen der Regierung vertritt, dem Obersten indischen Gericht, wie der Fernsehsender NDTV berichtete. Zudem sollten Schulen und Behörden ab Anfang kommender Woche wieder geöffnet sein, schrieben indische Medien ohne Angabe von Quellen. Indiens Regierung hatte der von ihr kontrollierten Region Jammu und Kaschmir Anfang voriger Woche überraschend den Teilautonomiestatus entzogen und damit die jüngste Eskalation in der Dauerfehde mit dem Erzfeind Pakistan ausgelöst.

+++ 11.46 Uhr: Länder zahlten in rund 20 Jahren 1,1 Millionen Euro für Wolfsrisse +++

Seit der Rückkehr des Wolfs nach Deutschland vor rund 20 Jahren haben die Bundesländer einem Bericht zufolge knapp 1,1 Millionen Euro an Entschädigung für Nutztierrisse durch das Raubtier gezahlt. Das berichtete das Portal t-online.de unter Verweis auf eigene Anfragen bei den zuständigen Ministerien der Ländern. Seit der letzten identischen Abfrage vor einem Jahr erhöhte sich die Summe demnach von insgesamt 755.000 Euro um weitere 340.000 Euro. Die Summen schwanken je nach Vorkommen und Aktivitäten von Wölfen. So zahlte Niedersachsen im vergangenen Jahr laut dem Portal 168.000 Euro, in Nordrhein-Westfalen waren es 11.000 Euro. Im Saarland und in Berlin gab es demnach noch gar keine Wolfsrisse. In Deutschland waren 2000 erstmals wieder Wolfswelpen in freier Wildbahn geboren worden. Das Tier war hierzulande zuvor 150 Jahre lang ausgestorben. In den vergangenen Jahren nahm der Bestand stark zu, was zu wachsenden Konflikten mit Tierhaltern führt.

+++ 11.36 Uhr: Entflohener Häftling soll Stellung als Sportwart ausgenutzt haben +++

Der aus einem Bochumer Gefängnis entkommene Häftling hat für seine Flucht wahrscheinlich seine Stellung als Sportwart ausgenutzt. Er habe nach bisherigen Erkenntnissen "Teile aus dem Sportbereich" so zusammenmontiert, dass er sie als "Steighilfe" benutzen konnte, um die fünf Meter hohe Gefängnismauer zu überwinden, sagte eine Sprecherin der Justizvollzugsanstalt der

Nachrichtenagentur DPA. Der 42-Jährige sei für die Wartung der Geräte in der Turnhalle zuständig gewesen und dabei nicht permanent überwacht worden. Wahrscheinlich sei er über ein Oberlicht im zweiten Stock auf ein Vordach gesprungen, von dort in den Innenhof gelangt und dann über die Mauer geklettert. Von dem Mann fehlt seit seiner Flucht weiter jede Spur.

Zwei Männer in Anzügen schieben einen dritten Mann im Anzug aus der Tür

+++ 11.33 Uhr: US-Klimabehörde: Juli heißester Monat seit Messbeginn +++

Hitze in Mitteleuropa und weiten Teilen Asiens haben den Juli nach Daten der US-Klimabehörde NOAA zum weltweit heißesten Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880 gemacht. Auch in Alaska sowie in Teilen Afrikas und Australiens gab es demnach auffällig hohe Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe global um 0,95 Grad Celsius über dem Juli-Mittelwert des 20. Jahrhunderts von 15,8 Grad Celsius gelegen, teilte die Behörde in Washington mit. Damit übertreffe der Monat den Juli 2016, der bisher Rekordhalter war, um 0,03 Grad Celsius. Die Zahlen zeigen zudem, dass der Juli 2019 kein Ausreißer ist, sondern einen Trend bestätigt: Neun der zehn wärmsten Juli-Monate seit Beginn der Aufzeichnungen 1880 entfallen auf die Zeit seit 2005.

+++ 11.32 Uhr: Gutachterin im Lügde-Prozess: Angeklagter Andreas V. voll schuldfähig +++

Im Prozess um den hundertfachen Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde hat eine Gutachterin auch den Angeklagten Andreas V. als voll schuldfähig eingestuft. Der 56-Jährige habe eine "gut durchschnittliche Intelligenz" mit einem IQ von 110,  keine Psychosen, depressive Erkrankungen oder krankhaft seelische Störungen, sagte Psychiaterin Marianne Miller vor dem Landgericht Detmold. Es sei sehr wahrscheinlich, dass er auch nach Verbüßung einer Haftstrafe erneut sexuellen Missbrauch an Kindern begehen werde. V. sei "narzisstisch, antisozial" und zeige eine "manipulative Tendenz". Er habe eine pädophile Neigung mit einer Präferenz für Mädchen im Grundschulalter bis in die Pubertät. Zuvor hatte die Gutachterin schon den zweiten Angeklagten Mario S. als voll schuldfähig eingestuft und sich ebenfalls für eine Sicherungsverwahrung ausgesprochen. 

+++ 11.40 Uhr: "Spiegel": Olaf Scholz will für SPD-Vorsitz kandidieren +++

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ist nach einem "Spiegel"-Bericht zu einer Kandidatur um den SPD-Vorsitz bereit. "Ich bin bereit anzutreten, wenn ihr das wollt", sagte Scholz nach Informationen des Nachrichtenmagazins am Montag in dieser Woche in einer Telefonschalte mit den Interimsvorsitzenden Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel. Seitdem sondiere Scholz im Hintergrund das Feld und suche eine Tandempartnerin, mit der  er als Doppelspitze antreten kann. Scholz hatte bisher erklärt, aus zeitlichen Gründen nicht für den Parteivorsitz zur Verfügung zu stehen.

+++ 11.01 Uhr: Schwester von Ex-Königin Beatrix gestorben +++

Die niederländische Prinzessin Christina ist nach langer Krankheit gestorben. Die Tante von König Willem-Alexander und jüngste Schwester von Ex-Königin Beatrix, 81, erlag im Alter von 72 Jahren einem Knochenkrebsleiden, wie das Königshaus in Den Haag mitteilte. Christina, die auch den Titel Prinzessin von Lippe-Biesterfeld trug, war die jüngste der vier Töchter von Königin Juliana der Niederlande und deren deutschem Ehemann Bernhard zur Lippe-Biesterfeld.  "Wir sind traurig über den Tod unserer lieben Schwester und Tante", heißt es in einer Twitter-Mitteilung von Prinzessin Beatrix, König Willem-Alexander und dessen Frau, Königin Máxima. Die Prinzessin, deren Taufpate der damalige britische Premierminister Winston Churchill war, lebte vor allem in New York und Italien.

US-Wahlkampf: Trump attackiert Demonstranten persönlich: "ernsthaftes Gewichtsproblem"

+++ 10.52 Uhr: Urlauber stürzt 200 Meter in den Tod +++

Ein 51-jähriger Mann ist bei einem Wanderausflug in Oberbayern 200 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie die Polizei mitteilte, rutschte der Urlauber aus Nordrhein-Westfalen auf dem Rückweg vom Gipfel des rund 1100 Meter hohen Falkensteins nahe Inzell ab. Etwa 15 Helfer der Bergwacht Inzell und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz, konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Bergung der Leiche gestaltete sich aufgrund des unwegsamen Geländes schwierig.

+++ 10.52 Uhr: Juso-Chef Kühnert ist FC Bayern-Fan +++

Juso-Chef Kevin Kühnert ist seit seiner Kindheit auch Fan des FC Bayern München. Der deutsche Fußball-Rekordmeister mache es einem jedoch zunehmend schwer, "mit Überzeugung zu ihm zu stehen", findet Kühnert. "Das Kapitel Uli Hoeneß beispielsweise hat sich für mich nach dem Umgang mit seiner Steuerhinterziehung erledigt", sagte er der "Augsburger Allgemeinen".

Sympathien hat Kühnert auch für Arminia Bielefeld und Tennis Borussia Berlin. "Die Sympathie für einen Fußballverein entzieht sich glücklicherweise logischen Kategorien, ist etwas Irrationales – und ich finde, das ist auch gut so", sagte der Berliner.

+++ 10.01 Uhr: Vorläufiger Stop für E-Tretroller in Mailand +++

In der norditalienischen Metropole Mailand sollen E-Tretroller in Kürze aus dem öffentlichen Raum verschwunden sein - bis auf weiteres. Die Kommunalverwaltung habe die Verleiher aufgefordert, die Fahrzeuge innerhalb von drei Tagen aus dem öffentlichen Raum abzuziehen, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera". Bei der Kommune war am Freitag zunächst keine Bestätigung dafür zu erhalten. 

+++ 9.43 Uhr: Pistorius und Köpping kandidieren für SPD-Vorsitz +++

In der SPD gibt es ein weiteres Bewerberpaar für den Parteivorsitz. Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping haben intern ihre Kandidatur angekündigt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen erfuhr. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" darüber berichtet.

Der 59-jährige Pistorius ist seit 2013 Ressortchef in Hannover und gilt als einer der profiliertesten Innenpolitiker der SPD. Zuvor war er Oberbürgermeister in Osnabrück. Die 61 Jahre alte Köpping ist in Dresden seit 2014 Staatsministerin für Gleichstellung und Integration. Vor allem Pistorius hebt sich von den bisherigen Bewerbern ab, die überwiegend auf dem linken Flügel der SPD verortet sind.

+++ 9.18 Uhr: Altmaier sieht keinen Gegensatz zwischen seinem Soli-Konzept und Scholz-Plan +++

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sein Konzept für eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags bis 2026 verteidigt. Zugleich hob er im ZDF-"Morgenmagazin" hervor, sein Vorschlag stehe nicht im Gegensatz zu den Plänen von Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Sein Konzept respektiere "die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Finanzen" und führe dazu, "dass wir Schritt für Schritt das Problem angehen". Es sei "kein Gegensatz, sondern eine wichtige und kluge Ergänzung" zu dem, was in der Koalition bereits vereinbart sei, sagte Altmaier.     

Nach den Plänen von Scholz werde "die Hälfte des Soli" immer noch gezahlt, "und zwar auf unbegrenzte Zeit und ohne klare Perspektive, wann er abgeschafft wird", sagte der Wirtschaftsminister im ZDF. Das sei ein erhebliches Verfassungsrisiko. Daher habe er seinen Vorschlag unterbreitet, bei dem der Soli schrittweise ganz gestrichen werden soll. Laut "Handelsblatt" sieht Altmaiers Konzept vor, den Soli in drei Stufen abzuschaffen: zu "90 Prozent im Jahr 2021, 97 Prozent im Jahr 2024 und 100 Prozent im Jahr 2026".

+++ 8.42 Uhr: Australischer Tourist in Neuseeland in seinem Wohnmobil erschossen +++

An einem der beliebtesten Surfstrände Neuseelands hat ein Bewaffneter ein Touristenpaar in dessen Wohnmobil im Schlaf überrascht und den Mann erschossen - dann fuhr er mit seinem Opfer weg. Der Unbekannte schlug in der Nacht zum Freitag die Scheiben des in Raglan auf Neuseelands Nordinsel geparkten Fahrzeugs ein und schoss, wie die Polizei mitteilte. Der Australier wurde getroffen, während seine Begleiterin aus dem Fahrzeug fliehen konnte. Der Angreifer flüchtete anschließend mit dem Touristen im Innern des Wagens. 

Das abgestellte Auto mit der Leiche des Australiers entdeckte die Polizei am Morgen etwa 70 Kilometer entfernt. Vom mutmaßlichen Täter fehlte zunächst jede Spur. "Das ist ein absolut tragischer Vorfall", sagte Kommissar Graham Pitkethley. "Nach unseren bisherigen Ermittlungen kannte der Angreifer die Opfer nicht. Das Ganze scheint ein zufälliger Angriff gewesen zu sein." Bei der Partnerin des getöteten Australiers soll es sich Medienberichten zufolge um eine Kanadierin handeln.

+++ 8.28 Uhr: Doppelmörder in den USA auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet +++

Ein Doppelmörder ist im US-Bundesstaat Tennessee auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet worden. Der wegen der Ermordung einer Frau und deren Tochter verurteilte Stephen West habe sich wenige Stunden vor seiner Exekution für diese Methode entschieden, erklärte die Gefängnisverwaltung. Am Mittwoch hatte der Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, ein Gnadengesuch des seit mehr als 30 Jahren im Gefängnis sitzenden Mörders abgelehnt.    

West wurde am Donnerstagabend im Hochsicherheitsgefängnis von Nashville exekutiert. In Tennessee haben vor 1999 zum Tode verurteilte Häftlinge das Recht, zwischen dem elektrischen Stuhl und einer Giftspritze zu wählen. Allgemein wird der elektrische Stuhl in den USA nur noch selten als Hinrichtungsmethode genutzt.     Lokalmedien mutmaßten, West habe sich von seiner Wahl möglicherweise einen Aufschub erhofft. Im vergangenen Jahr hatte ein Häftling eine zehntägige Verzögerung seiner Exekution erreicht, indem er kurzfristig den elektrischen Stuhl als Methode verlangt hatte.

+++ 8.10 Uhr: Polizei in Neuseeland lobt Waffenrückgabe - bisher 12.000 abgegeben +++

Nach dem Terroranschlag auf zwei Moscheen mit 51 Toten vor fünf Monaten haben Neuseeländer gut 12.000 mittlerweile verbotene Waffen zurückgegeben. Waffenbesitzer hätten das Rückkaufprogramm der Regierung ausgezeichnet aufgenommen, teilte Neuseelands Polizei mit. Nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf die beiden Moscheen in Christchurch hatte die Regierung im April die meisten halbautomatischen Waffen verboten. Wer sie legal erworben hatte, bekommt bis zu 95 Prozent des Kaufpreises zurück. Wer illegal in deren Besitz gekommen war und sie bis 20. Dezember zurückgibt, kommt um eine Strafe herum. 

Viele Waffengegner loben die Aktion als Beispiel für andere Länder wie zum Beispiel die USA. Der neuseeländische Waffenbesitzerverband COLFO rief allerdings rechtmäßige Eigentümer zu Wochenbeginn auf, die Rückgabe ihrer Waffen aufzuschieben, bis die Regierung eine höhere Entschädigung anbiete. 

+++ 7.23 Uhr: Französischer "Spiderman" erklimmt Wolkenkratzer in Hongkong +++

Inmitten der Hongkong-Krise hat der berühmte Extremkletterer Alain Robert mit einem "Friedensbanner" einen Wolkenkratzer der chinesischen Sonderverwaltungszone erklommen. Der als französischer "Spiderman" bekannte 57-Jährige kletterte die Fassade des 283 Meter hohen Cheung Kong Centers im Geschäftszentrum der Millionenmetropole hoch. Dabei entrollte er ein Banner, das die Flaggen Chinas und Hongkongs sowie zwei sich schüttelnde Hände zeigt. Robert sprach von einem "dringenden Appell für Frieden und Konsultationen zwischen den Bewohnern von Hongkong und ihrer Regierung". Er wolle mit seiner Aktion dazu beitragen, die "Temperatur" zu senken, und die Menschen vielleicht zu einem Lächeln bringen, erklärte der Extremsportler, der mit seinen waghalsigen Kletteraktionen weltweit immer wieder für Aufsehen sorgt.    

Die Aktion stieß aber auch auf Kritik: "Willst du wirklich Schlächtern und Diktatoren die Hand geben?", fragte der chinesische Dissident und Künstler Badiucao im Kurzbotschaftendienst Twitter. Andere Internetnutzer warfen Robert vor, den tiefgehenden Konflikt zwischen Hongkong und Peking nicht zu verstehen.

+++ 6.38 Uhr: Samen statt Shampoo: Haft für australische Schweinezüchter +++

Mit ungewöhnlichem Schmuggelgut sind zwei Schweinezüchter in Australien vom Zoll erwischt worden: Die beiden Männer hatten Samen von dänischen Hausschweinen - in Shampooflaschen abgefüllt - im Gepäck. Wegen Verstoßes gegen die strengen australischen Einfuhrbestimmungen zur Abwehr von Seuchen und Krankheiten wurden sie nun in der westaustralischen Großstadt Perth zu zwei und drei Jahren Gefängnis verurteilt, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte.

Nach Feststellung des Gerichts schmuggelten die Männer über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg immer wieder Tier-Samen aus Europa nach Australien ein, der dann auch in der Zucht verwendet wurde. Ihr Unternehmen wurde mit einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 350 000 Euro belegt. Es ist bereits insolvent. Australiens Einfuhrbestimmungen sind so streng, weil verhindern werden soll, dass Krankheiten auf den Kontinent eingeschleppt worden. In Australien gibt es mehr als 2500 Schweinezuchtbetriebe.

+++ 6.14 Uhr: Chinesische Staatszeitung droht Hongkongern mit gewaltsamer Lösung +++

Eine staatlich kontrollierte Zeitung in China hat eine scharfe Warnung an die Protestbewegung in Hongkong ausgesprochen. "Peking hat nicht beschlossen, gewaltsam gegen die Unruhen in Hongkong vorzugehen, aber diese Option steht Peking eindeutig zur Verfügung", schrieb die "Global Times" in einem Kommentar.

Die Übungen der paramilitärischen Polizei in der an Hongkong angrenzenden Stadt Shenzhen, sei "eine deutliche Warnung" an die Randalierer gewesen. Wenn Hongkong die Rechtsstaatlichkeit nicht von sich aus wiederherstellen könne, um die Unruhen zu beenden, müsse die Zentralregierung "unbedingt direkte Maßnahmen" auf Grundlage des Gesetzes ergreifen. 

Video: China sendet Drohsignale an Demonstranten in Hongkong

+++ 5.28 Uhr: Waran-Attacke bringt australisches Paar ins Krankenhaus +++

Bei einer Waran-Attacke in Australien ist ein älteres Paar verletzt worden. Die Riesenechse griff im Bundesstaat Queensland zunächst den Hund des Paares an, wie eine Sprecherin der Rettungskräfte sagte. Als der Mann und die Frau ihr Haustier retten wollten, wurden sie von dem Waran gekratzt und gebissen. Der über 70 Jahre alte Mann erlitt "schwere Verletzungen" an Armen und Beinen, wie die Sprecherin sagte. Er musste in eine Klinik geflogen werden. Die Frau kam mit einer Fußverletzung ins Krankenhaus. "Die Patienten hatten Glück, dass sie nicht noch schwerer verletzt wurden", sagte die Sprecherin. "Warane können ziemlich wild sein." Weniger Glück hatte der Hund des Paares: Er überlebte den Angriff laut dem Sender ABC nicht.

+++ 5.04 Uhr: Bonds legendärer Aston Martin für über 6 Millionen Dollar versteigert +++

Ein silbergrauer Aston-Martin-Sportwagen, der durch die James-Bond-Filme "Goldfinger" und "Feuerball" weltberühmt wurde, ist für 6,385 Millionen Dollar (etwa 5,75 Millionen Euro) versteigert worden. Bei der Auktion im kalifornischen Monterey kletterte der Preis in wenigen Minuten schnell in die Höhe. Das Auktionshaus RM Sotheby's hatte den Wert des seltenen Sportwagens zuvor auf 4 bis 6 Millionen Dollar geschätzt. Über den Käufer wurde zunächst nichts bekannt.

+++ 4.25 Uhr: SPD lehnt Pläne Scheuers zur Freigabe der Busspur ab +++

Die SPD-Verkehrspolitikerin Kirsten Lühmann lehnt Pläne von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) über eine Freigabe von Busspuren für Fahrgemeinschaften ab. "Wir sehen es kritisch, dass Autos mit Fahrgemeinschaften künftig auf Busspuren fahren sollen", sagte die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Um das zu kontrollieren, wären viele Kameras nötig. Wir wollen aber kein dichtes Netz von Kameras. Das ist eine publikumswirksame Forderung, die nichts bringt."

+++ 3.13 Uhr: US-Gericht: Migrantenkinder in Auffanglagern haben Anspruch auf Seife +++

Migrantenkinder in US-Auffanglagern haben Anspruch auf Seife und saubere Bettwäsche - das hat ein Berufungsgericht jetzt klargestellt. Ein Bundesgericht im kalifornischen San Francisco urteilte, es sei von grundlegender Bedeutung für die Sicherheit von Kindern, dass diese genug zu Essen und sauberes Wasser zum Trinken hätten, in sauberen Einrichtungen mit Badezimmern untergebracht seien, "Seife und Zahnpasta" hätte und ausreichend schlafen könnten. Die drei Richter wiesen damit einen Einspruch des Heimatschutzministeriums gegen ein Urteil erster Instanz zurück. Das Ministerium hatte argumentiert, ein Gesetz aus dem Jahr 1997 über eine "sichere und hygienische" Unterbringung schreibe nicht genau vor, mit welchen Artikeln Migrantenkinder versorgt werden müssten. Die Richter widersprachen dieser Auslegung nun "mit Nachdruck".

+++ 2.24 Uhr: Nordkorea feuert nach südkoreanischen Angaben erneut Fluggeschosse ab +++

Nordkorea hat offenbar erneut Raketen getestet. Der südkoreanische Generalstab erklärte, von der nordkoreanischen Ostküste aus seien zwei "nicht identifizierte Projektile" abgefeuert worden. Die Fluggeschosse stürzten demnach ins Ostmeer, das auch als Japanisches Meer bekannt ist. Nordkorea hatte in den vergangenen Wochen bereits fünf Mal Raketen abgefeuert. Die Führung in Pjöngjang bezeichnete die Waffentests teilweise als Reaktion auf ein Militärmanöver zwischen Südkorea und den USA. Die jährlichen Übungen der beiden Verbündeten sorgen in Nordkorea regelmäßig für wütende Reaktionen. UN-Resolutionen verbieten Nordkorea jeglichen Test ballistischer Raketen. US-Präsident Donald Trump hat aber mehrfach erklärt, dass er die nordkoreanischen Raketentests nicht als Hindernis für neue Atomverhandlungen mit Pjöngjang betrachte.

Machtdemonstration: Nordkorea: Jüngster Raketentest war Warnung an USA

+++ 1.47 Uhr: Mehrere Flüchtlinge von Rettungsschiff "Open Arms" evakuiert +++

Von Bord des Rettungsschiffs "Open Arms" sind mehrere Flüchtlinge aus medizinischen Gründen auf die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa gebracht worden. Die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms teilte mit, fünf Menschen, die psychologischer Hilfe bedürfen, seien an Land gebracht worden. Auch ihre Begleiter durften demnach das Schiff verlassen. Nach italienischen Medienberichten handelt es sich dabei um vier Flüchtlinge. "Es ist die fünfte Not-Evakuierung binnen 14 Tagen", schrieb Proactiva Open Arms in den sozialen Netzwerken. "Worauf warten sie, um allen Menschen zu erlauben, das Schiff zu verlassen - dass die medizinische Notlage unerträglich wird? Was für eine Grausamkeit."

+++ 1.13 Uhr: Häftling türmt aus Justizvollzugsanstalt Bochum +++

In Bochum ist ein Häftling aus dem Gefängnis getürmt. Dem 42-Jährigen gelang es nach ersten Erkenntnissen, die fünf Meter hohe Mauer der Justizvollzugsanstalt Bochum zu überwinden, wie die Polizei mitteilte. Er flüchtete dann zu Fuß. Die Polizei suchte mit einem Hubschrauber, Spürhunden und Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei nach dem Flüchtigen. Außerdem veröffentlichte sie ein Foto des Mannes.     Der serbische Staatsbürger saß den Angaben zufolge wegen Diebstahls, gefährlicher Körperverletzung und schweren Raubes im Gefängnis. Seine Haftstrafe läuft bis 2021.

+++ 0.39 Uhr: Flugzeug mit US-Rennfahrer Earnhardt abgestürzt - Insassen überleben +++

Ein Flugzeug mit dem US-Rennfahrer Dale Earnhardt Junior an Bord ist im US-Bundesstaat Tennessee abgestürzt. Der 44-Jährige, seine Frau, die gemeinsame Tochter und die beiden Piloten seien in Sicherheit, schrieb die Schwester des Motorsportlers, Kelley Earnhardt, auf Twitter. Alle seien ins Krankenhaus gebracht worden. 

Der lokale Sender WCYB zitierte einen Vertreter der Feuerwehr mit den Worten, alle Menschen an Bord hätten den Absturz überlebt und niemand sei ernsthaft verletzt worden. Der Sender ESPN meldete, Earnhardt habe einer Reporterin per Textnachricht mitgeteilt, dass es ihm und seiner Familie gut gehe. Der Absturz ereignete sich auf dem Elizabethton Municipal Airport. Auf Bildern war ein Kleinflugzeug zu sehen, aus dem Flammen und dichter Rauch schlugen. 

vit / nik / mik / rw / DPA / AFP
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.