HOME

Südasien: Fischer reist ins Flutgebiet

Außenminister Joschka Fischer reist ins Katastrophengebiet, um sich nach Investitionsmöglichkeiten deutscher Hilfsgelder zu erkundigen. Inzwischen konzentrieren sich viele Hilfsorganisationen auf den Schutz der Kinder.

Noch immer warten Tausende von Menschen in den Katastrophengebieten Asiens auf Hilfe. Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wo und wie die deutschen Hilfsgelder für die Flutopfer investiert werden können, reist Bundesaußenminister Joschka Fischer am Freitag in die Region. US-Außenminister Colin Powell wird derweil auf Sri Lanka erwartet, wo er sich ein Bild von der Lage machen will.

Die Vereinten Nationen (UN) drängen alle Geberländer, der Welt-Organisation Klarheit über die Details der zugesagten Flutspenden für Asien zu verschaffen. Niemand wisse bisher, welche Spenden als Bargeld, in Materialien, für sofortige Bergungsarbeiten oder den langfristigen Wiederaufbau gedacht seien, sagte der UN-Nothilfekoordinator Jan Egeland am Donnerstag in New York. Man wisse auch nicht, welche Gelder als echte Spende, Kredit oder Teil schon zugesagter Entwicklungshilfe geplant seien, erläuterte Egeland. Den Hilfs-Zusagen von Australien, Deutschland, Japan, Großbritannien und anderen großzügigen Spendern müssten jetzt die Taten folgen.

"Beispielhaftes Engagement"

Die Bundesregierung hatte ihre Finanzhilfe für den Wiederaufbau der betroffenen Regionen auf 500 Millionen Euro aufgestockt. Die Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), begründete dies mit der Verantwortung Deutschlands. "Es ist beispielhaft, wie sich unsere Bürgerinnen und Bürger engagieren. Da muss auch der Staat seinen Beitrag leisten", sagte sie dem Nachrichtenmagazin "Focus". Die zuvor zugesagten 20 Millionen Euro seien nur für Soforthilfe vorgesehen gewesen. "Das zusätzliche Geld ist für den Wiederaufbau, der nachhaltig angelegt sein muss."

Bei ihrem Hilfseinsatz rücken viele Organisationen den Schutz und die Hilfe für Kinder in den Mittelpunkt. Aus mehreren Notunterkünften in Sri Lanka sollen nach Angaben der Kindernothilfe in Duisburg Kinder verschwunden sein. UNICEF will alle Kinder in der indonesischen Provinz Aceh zu ihrem Schutz registrieren lassen. In Japan traf am Freitag ein 12-jähriger Junge ein, der als einziger seiner Familie die Katastrophe in Thailand überlebt hatte. Er hatte selber die Leichen seines Vaters und seines jüngeren Bruders identifiziert. Die Mutter des Jungen gilt weiterhin als vermisst.

Sri Lanka verbietet Adoptionen

Sri Lanka hat bis auf weiteres Adoptionen von verwaisten Kindern verboten. Wie der indische Fernsehsender NDTV am Freitag berichtete, reagiert die Regierung damit auf Befürchtungen der Vereinten Nationen. Mindestens ein Drittel der schätzungsweise 150.000 Todesopfer sind Kinder. Die Vereinten Nationen befürchten, die Flut könnte 200.000 Opfer gefordert haben.

In Brüssel will sich der EU-Ministerrat heute (Freitag) mit der Hilfe für die Opfer der Flutwellenkatastrophe befassen. Zu dem Sondertreffen kommen die Außen-, Entwicklungs- und Gesundheitsminister. Die EU-Regierungen wollen unter anderem das Angebot der Union für eine Geberkonferenz am kommenden Dienstag in Genf - mindestens 1,5 Milliarden Euro - beschließen. Als erste große Konsequenz aus der Flutkatastrophe sollen die Staaten am Indischen Ozean ein Tsunami-Frühwarnsystem erhalten. Das beschloss ein internationaler Krisengipfel am Donnerstag in Jakarta.

In der Abschlusserklärung der Konferenz wird die Staatengemeinschaft aufgerufen, die Finanzierung des Frühwarnsystems gegen die Riesenwellen sicherzustellen. UN-Generalsekretär Kofi Annan sagte, es müsse alles unternommen werden, um künftig ähnliche Folgen einer Flutwelle zu verhindern. Für den Pazifik gibt es seit 40 Jahren ein Tsunami-Warnsystem. Ziel der Konferenz, an der Vertreter von mehr als 20 Ländern und internationalen Organisationen teilgenommen hatten, war die Abstimmung der Hilfe.

Annan auf Sumatra

Auch UN-Generalsekretär Kofi Annan ist am Freitag nach Asien gereist, in die von der Flutkatastrophe am schwersten heimgesuchte indonesische Provinz Aceh. Nach einem Zwischenstopp in der Provinzhauptstadt Banda Aceh flog Annan in die weitgehend zerstörte Stadt Meulaboh, in der Zehntausende Menschen ums Leben kamen. Annan hatte am Donnerstag die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, möglichst rasch für die Soforthilfe rund eine Milliarde Dollar zur Verfügung zu stellen. Bislang gibt es Zusagen in Höhe von knapp fünf Milliarden Dollar.

AP/DPA/Reuters / AP / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(