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Hindenburgdamm: Französische Familie blockiert Bahnstrecke nach Sylt mit dem Rad

Einfach mal mit dem Fahrrad nach Sylt fahren? Bitte nicht! Der Hindenburgdamm, der die Insel mit dem Festland verbindet, darf nur von der Deutschen Bahn genutzt werden. Das wusste eine Familie aus Frankreich nicht - und blockierte die Zugstrecke.

Eigentlich ist der Hindenburgdamm von Hamburg nach Westerland auf Sylt für die Bahn vorgesehen

Eigentlich ist der Hindenburgdamm von Hamburg nach Westerland auf Sylt für die Bahn vorgesehen

Umweltfreundlich, aber unerlaubt ist eine Familie aus Frankreich nach Sylt geradelt. Sie fuhr am Montag vom Festland aus, wo sie ihr Wohnmobil abgestellt hat, über den Bahndamm auf die Insel. Bei der Ankunft in Westerland nahm die Polizei das Ehepaar mit ihren Kindern im Alter von 18 und 20 Jahren in Empfang, wie die Bundespolizei berichtete. Den Hindenburgdamm, der im Besitz der Deutschen Bahn ist, dürfen nur dazu Berechtigte betreten.

Bei der Befragung gab die französische Familie an, ihr Navigationsgerät habe einen Radweg über den Hindenburgdamm angezeigt. Sie habe sich deswegen auch nichts dabei gedacht, ihre Mountainbikes über das geschlossene Zufahrtstor zu hieven. Eine Bahnreisende hatte die Franzosen mit den Fahrrädern auf dem Hindenburgdamm gesichtet und dies der Bundespolizei mitgeteilt. Die Familie versprach, den Rückweg mit dem Zug auf das Festland anzutreten.

Jetzt droht doch noch Ärger

Ärger könnte dennoch drohen, denn wegen der verbotenen Radtour ließ die Bahn die Züge aus Sicherheitsgründen langsamer fahren. Sieben Züge verspäteten sich dadurch. Ob die Deutsche Bahn dafür Regressansprüche geltend macht, blieb laut Bundespolizei zunächst offen. 

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jen / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.