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News des Tages: Erdogan droht Gabriel: "Beachten Sie Ihre Grenzen"

Türkei: Erdogan verbittet sich deutsche Kritik +++ Tödliche Messerattacke in Wuppertal: Zwei Jugendliche festgenommen +++ Messerattacke in Finnland: Terrorverdacht +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bleibt auf Konfrontationskurs mit Deutschland

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bleibt auf Konfrontationskurs mit Deutschland

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker. Zum Terror in Spanien hat stern einen eigenen Ticker eingerichtet.

+++ 18.53 Uhr: Erdogan droht Gabriel: "Beachten Sie Ihre Grenzen." +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) in einer scharfen persönlichen Attacke vor weiterer Kritik an der Türkei gewarnt. "Er kennt keine Grenzen", kritisierte Erdogan am Samstag in einer im Fernsehen übertragenen Rede mit Blick auf Gabriel. An die Adresse des deutschen Ministers fügte Erdogan hinzu: "Wer sind Sie, dass Sie mit dem Präsidenten der Türkei reden? Beachten Sie Ihre Grenzen!"

Des weiteren kritisierte der türkische Präsident, dass Gabriel versuche, "uns eine Lektion zu erteilen". Wiederum an den Bundesaußenminister gerichtet fügte Erdogan hinzu: "Wie lange sind Sie eigentlich in der Politik? Wie alt sind Sie?" Mit seiner Kritik reagierte Erdogan offenbar darauf, dass sich Gabriel - wie andere deutsche Politiker auch - jede Einmischung des türkischen Präsidenten in den deutschen Wahlkampf verbeten hatte. Erdogan hatte türkischstämmige Wähler in Deutschland zuvor aufgefordert, bei der Bundestagswahl im September nicht CDU, SPD oder Grüne zu wählen.

+++ 17.52 Uhr: 50 Meter unter sechs Sekunden: Möpse liefern sich Wettrennen +++

Gesucht und gefunden: In Berlin wurden der schnellste und der langsamste Mops ermittelt. Dutzende der Hunde mit ihren gedrungenen Körpern und zerknautschten Gesichtern lieferten sich ein Wettrennen. Auf einer 50-Meter-Strecke traten die Tiere bei der achten Ausgabe des Berliner Mopstreffens einzeln gegeneinander an - inklusive Laufvideo und Zielfoto. Die schnellsten Tiere brauchen um die sechs Sekunden für die Distanz. Mops Emma von Besitzerin Angela Kaiser aus Berlin knackte in diesem Jahr als einzige die Zeitgrenze. Am langsamsten war dagegen Sihla unterwegs - sie brauchte etwas mehr als eine Minute für die Strecke.

+++ 17.20 Uhr: Tausend Menschen blockieren Rechtsextremen-Demo in Spandau +++

Etwa tausend Menschen haben sich in Berlin-Spandau nach Teilnehmerangaben einem Gedenkmarsch von etwa 800 Rechtsextremen für den einstigen Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß entgegengestellt. Die Gegendemonstranten blockierten die vorgesehene Route der Rechten. Die Polizei bemühte sich mit einem Großaufgebot weitgehend erfolgreich, die Gruppen voneinander getrennt zu halten. Zu größeren Zwischenfällen kam es laut Polizei bis zum Ende der Kundgebungen kurz vor 17 Uhr nicht, wohl allerdings zu einzelnen kleineren Zusammenstößen und Festnahmen. Auf Anweisung der Polizei war die Demonstrationsroute der Rechten geändert worden, offensichtlich da ein Durchkommen auf dem eigentlich geplanten Weg durch die Innenstadt nicht möglich war. Nach der Abschlusskundgebung zogen die Rechten laut Polizei in Richtung Bahnhof ab. Sprecher der Gegendemonstranten werteten die Blockaden als Erfolg.

+++ 15.56 Uhr: IS reklamiert Messerangriff in Russland für sich +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Messerangriff in der sibirischen Stadt Surgut für sich reklamiert. Der Angreifer habe zu den "Soldaten des Islamischen Staates" gehört, meldete das IS-Sprachrohr Amak unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitsquellen. Die Echtheit der Nachricht ließ sich zunächst nicht verifizieren. Sie wurde aber über die üblichen IS-Kanäle verbreitet. 

+++ 15.52 Uhr: Kölner Schriftsteller in Spanien festgenommen +++

Der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli ist nach Angaben des Bundestagsabgeordneten Volker Beck auf Betreiben Ankaras in Spanien festgenommen worden. "Ich habe das Auswärtige Amt gebeten, gegenüber den spanischen Behörden unverzüglich alles zu unternehmen, um eine Auslieferung an die Türkei zu verhindern", teilte der Grünen-Politiker Beck mit. Der "Kölner Stadtanzeiger" berichtete, das Auswärtige Amt prüfe den Vorfall. Akhanli ist deutscher Staatsbürger, die Festnahme halten Beck und Akhanlis Anwalt für politisch motiviert.

Nach Angaben des "Kölner Stadtanzeigers" haben bislang weder die deutsche Botschaft in Madrid, noch sein Anwalt Zugang zu Akhanli. Akhanlis Anwalt Uyar sagte dem "Spiegel", der Vorfall sei eine "gezielte Jagd der türkischen Regierung auf kritische Köpfe im Ausland". Akhanli war schon einmal im August 2010 bei der Einreise in Istanbul festgenommen worden.

+++ 14.01 Uhr: Sturm bläst Wanderhütte auf die Autobahn +++

Bei dem Unwetter in Bayern am Freitagabend hat der Sturm in Oberfranken eine Wanderhütte mitgerissen und auf die Autobahn 73 geschleudert. Dort blieb sie nach Polizeiangaben auf der rechten Fahrspur und dem Seitenstreifen liegen. Die Holzhütte stand in der Nähe von Meeder im Landkreis Coburg rund 30 Meter neben der Autobahn und hielt vermutlich einer Windhose nicht stand. Die Polizei sicherte die Fahrbahn ab. Die Straßenmeisterei Coburg beseitigte die zerstörte Hütte mit Kran und Motorsäge.

+++ 13.29 Uhr: Rumänien stellt Aufnahme von 2000 Flüchtlingen in Aussicht +++

Rumänien hat die Aufnahme von fast 2000 Flüchtlingen aus Griechenland und Italien in Aussicht gestellt. Der rumänische Außenminister Teodor Melescanu sagte dem Sender Realitatea TV: "Wir haben kürzlich ein Angebot für 1942 Flüchtlinge aus Griechenland und Italien unterbreitet, die wir in Rumänien aufnehmen können."

Rumänien, eines der ärmsten Länder der EU, hatte sich anfangs gegen Quoten zur verpflichtenden Aufnahme von Flüchtlingen aus anderen EU-Ländern gesträubt. Später akzeptierte das Land den umstrittenen Mechanismus. In der Europäischen Union sperren sich vor allem Polen und Ungarn gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. 

+++ 13.16 Uhr: Schäden und Verletzte - Festival in Bayern nach Unwetter abgesagt +++

Wegen des heftigen Unwetters in weiten Teilen Bayerns muss der letzte Tag des Chiemsee-Summer-Festivals komplett ausfallen.
Die Verwüstung auf dem Gelände in Übersee (Landkreis Traunstein) und die Schäden an den Bühnen seien zu groß, teilten die Veranstalter mit. Außerdem hatten am Freitagabend rund 50 Menschen medizinisch versorgt werden müssen.

Für viele Besucher stellte sich die Heimreise am Samstagmittag allerdings als Geduldsprobe heraus. Aufgrund der vielen Schäden des Unwetters, etwa umgestürzte Bäume, kommt es zu langen Wartezeiten.

Das Unwetter mit starken Sturmböen hinterließ eine Spur der Verwüstung: Sogar das für Starkwinde ausgelegte Hauptzelt auf dem Chiemsee Summer sei beschädigt worden.

Nach einem heftigen Unwetter haben die Veranstalter des Chiemsee-Summer-Festivals  den letzten Tag des Events abgesagt

Nach einem heftigen Unwetter haben die Veranstalter des Chiemsee-Summer-Festivals  den letzten Tag des Events abgesagt

+++ 12.28 Uhr: Zwei Jugendliche nach tödlicher Messerstecherei in Wuppertal festgenommen +++

Nach einer Messerstecherei am Freitag in Wuppertal sind noch am selben Abend zwei tatverdächtige Jugendliche festgenommen worden. Sie sollten dem Haftrichter vorgeführt werden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mitteilten. Bei der Tat waren am Freitagnachmittag ein 31-jähriger Iraker getötet und dessen 25-jähriger Bruder schwer verletzt worden.

Bei den festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich den Behördenangaben zufolge um zwei Syrer im Alter von 14 und 16 Jahren. Täter und Opfer hätten sich offensichtlich gekannt, hieß es weiter nach ersten Befragungen. Der Hintergrund der Messerstecherei war zunächst unklar. Einen terroristischen Hintergrund schlossen die Behörden aber aus.

Wuppertal: Jugendliche nach tödlicher Messerstecherei festgenommen

+++ 11.57 Uhr: Heftige Unwetter in mehreren Regionen Deutschlands +++

Schwere Unwetter haben am Freitagabend mehreren Regionen Deutschlands ein Verkehrschaos ausgelöst. In München wurde der S-Bahn-Betrieb zeitweise eingestellt, nachdem Bäume auf die Gleise gestürzt waren. In Sachsen und Brandenburg wurde der Bahnverkehr auf einigen Strecken unterbrochen. Vielerorts gab es erhebliche Sturmschäden.

Stark betroffen war auch Baden-Württemberg. In Freiburg stürzte ein Baum in der Innenstadt auf eine Straßenbahnoberleitung. Der Tramverkehr wurde daraufhin vorübergehend eingestellt. Auch im Straßenverkehr führten Gewitter und Starkregen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Unfällen.

+++ 11.51 Uhr: Soldaten verstärken Kampf gegen illegale Migration am Brenner +++ 

Österreich hat die Suche nach illegal eingereisten Migranten im Bundesland Tirol verstärkt. Unweit des Brenners wurden bei der Kontrolle von Güterzügen in der Nacht auch Soldaten eingesetzt. Es seien dadurch nicht mehr Migranten aufgegriffen worden, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Im August waren es nach Polizeiangaben bislang gut zwei Dutzend. Die Menschen kämen meist aus Somalia, Gambia und Nigeria. Sie versteckten sich in den Zügen zwischen Containern.

+++ 11.00 Uhr: Acht Verletzte bei Messerangriff in Russland - Täter getötet +++

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat in Surgut im äußersten Norden Russlands wahllos auf Passanten eingestochen und dabei acht Menschen verletzt. Wie das russische Ermittlungskomitee mitteilte, wurde der Angreifer von der Polizei erschossen.

Die Attacke ereignete sich demnach gegen 11.20 Uhr Ortszeit (08.20 Uhr MESZ) auf offener Straße im Zentrum der sibirischen Stadt. Zwei der Opfer seien schwerverletzt, erklärte die Regierung des Bezirks Chanti-Mansi, in dem die Stadt liegt. Die Identität des mutmaßlichen Täters war demnach zunächst unklar.

Die Regierung rief die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren. Die Medien sollten auf alle Spekulationen verzichten. Surgut liegt rund 2100 Kilometer nordöstlich von Moskau.

+++ 10.18 Uhr: Terrorverdacht bei Messerattacke in Finnland +++

Nach dem Messerangriff mit zwei Toten in der finnischen Stadt Turku ermittelt die Polizei nun wegen Terrorverdachts. Nach ersten Ermittlungen wegen Mordes habe sie in der Nacht zum Samstag weitere Informationen erhalten, die auf einen terroristischen Hintergrund hinwiesen, erklärte die Polizei. Demnach handelt es sich bei dem Angreifer um einen 18-jährigen Marokkaner.

+++ 10.05 Uhr: Niesattacke führt zu Unfall auf Autobahn +++

Weil er niesen musste, ist ein Autofahrer auf der Autobahn 73 in Oberfranken mit rund 120 Stundenkilometern gegen eine Leitplanke gedonnert. Beim Aufprall riss das rechte Vorderrad ab und der Wagen schlitterte noch mehr als 200 Meter an der Schutzplanke entlang, wie die Polizei mitteilte. Der 31 Jahre alte Fahrer und seine zwei Jahre jüngere Begleiterin blieben aber unverletzt. Das Auto sei nur noch Schrott.

+++ 08.35 Uhr: Festzelt in Österreich stürzt ein - zwei Tote +++

Durch einen schweren Sturm ist in Oberösterreich ein Festzelt eingestürzt, dabei kamen zwei Menschen ums Leben. Zehn Besucher wurden bei dem Unglück in der Nacht in St. Johann am Walde in der Region Innviertel schwer, 40 weitere leicht bis mittelschwer verletzt, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Rettungsbehörden berichtet.

Bei den Toten handele es sich um einen Mann und eine Frau, beide seien rund 20 Jahre alt, berichtet APA unter Berufung auf den Rundfunksender Ö3 weiter. Als der Sturm ausbrach, hätten sich nach Angaben unterschiedlicher Medien zwischen 700 und tausend Menschen in dem Festzelt aufgehalten.

+++ 7.35 Uhr: Hamburger Verein will Obdachlose an die Wahlurne bringen +++

Eine Hamburger Initiative will Obdach- und Wohnungslose motivieren, am 24. September zur Bundestagswahl zu gehen. Der Verein "Strassenblues" ruft Obdachlose mit einer Plakat- und Infoaktion zur Abgabe der Stimme auf. Damit Wohnungslose ihr Stimmrecht nicht verfallen lassen, unterstützt die Initiative "Strassenwahl" die Menschen beim Antrag auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis.

Obdachlose haben bei Wahlen ein grundlegendes Problem: Sie sind nicht gemeldet, stehen nicht im Wählerverzeichnis. Deshalb erhalten sie auch keine Wahlbenachrichtigungskarte, wie der Hamburger Landeswahlleiter Oliver Rudolf der Deutschen-Presse-Agentur sagte.

Die Initiative ist nicht auf Hamburg begrenzt: Auch in Berlin, Köln, Frankfurt, München und Stuttgart sollen Obdachlose laut Vereinsgründer Nikolas Migut unterstützt werden.

+++ 5.34 Uhr: Neunjährige Zwickauerin fährt zur Schach-WM nach Brasilien +++

Die neunjährige Saskia Pohle wird bei der Schach-Weltmeisterschaft in Brasilien gegen die besten Spieler aus aller Welt antreten. Die junge Zwickauerin ist in ihrer Altersklasse U10 die amtierende Deutsche Meisterin. Bei dem zweiwöchigen Turnier für Kinder bis zwölf Jahre in Poços de Caldas rund 300 Kilometer nördlich von São Paulo will das Schach-Talent aus Sachsen unter die Top 10 kommen. "Schach ist mein Leben, Schule mein Hobby", sagte das Mädchen der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld. Die Fünftklässlerin gilt bereits als Riesentalent, obwohl sie erst seit drei Jahren Schach spielt.

+++ 4.26 Uhr: Rebellische Staatsanwältin Ortega flieht vor Maduro aus Venezuela +++

Die nach einem wochenlangen Machtkampf mit Venezuelas Präsident Nicolás Maduro abgesetzte Generalstaatsanwältin Luisa Ortega ist trotz eines Ausreiseverbots nach Kolumbien geflohen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Abgeordneten Germán Ferrer, landete sie in der Hauptstadt Bogotá, wie die kolumbianische Einwanderungsbehörde mitteilte.
Ortega wirft Maduro vor, Venezuela zu einer Diktatur umzubauen. Auf Betreiben des Staatschefs war sie abgesetzt worden, Lange Zeit gehörte Ortega selbst zur Nomenklatur im sozialistischen Venezuela und trug die Regierungspolitik mit. Sie brach erst mit Maduro, als der Oberste Gerichtshof im März dem von der Opposition dominierten Parlament vorübergehend wichtige Kompetenzen entzog. Als der Präsident eine Verfassungsgebende Versammlung bilden und die Abgeordneten endgültig entmachten ließ, überwarf sie sich vollends mit der Regierung.

+++ 4.03 Uhr: Merkel und Schulz verbitten sich jede Einmischung Erdogans in Wahlen +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz haben sich jede Einmischung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in den Bundestagswahlkampf verbeten. "Wir werden uns von niemandem, auch nicht von Präsident Erdogan, da hineinreden lassen, dass unsere deutschen Staatsbürger, egal welcher Abstammung sie sind, (...) ein freies Wahlrecht haben", sagte Merkel in Herford. "Und wir verbitten uns jede Art von Einmischung in die Meinungsbildung."

Schulz sagte bei einer Wahlkampfveranstaltung in Düsseldorf: "Was nimmt dieser Mann sich eigentlich raus? Es ist nicht die Aufgabe eines türkischen Staatspräsidenten, Anweisungen für die Bundestagswahl zu geben."

Erdogan hatte die wahlberechtigten Deutsch-Türken gestern aufgerufen, am 24. September nicht für SPD, CDU oder Grüne zu stimmen. "Das sind alles Türkeifeinde", sagte er.


+++ 3.49 Uhr: Tödlicher Unfall auf A2 in Niedersachsen +++

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A2 in Niedersachsen: Ein Mann habe sich mit seinem Wagen in der Nacht mehrmals überschlagen und sei dabei ums Leben gekommen, teilte die Polizei mit. Nähere Auskünfte zu dem Unfall bei Auetal konnte sie wegen Dunkelheit und starken Regens zunächst nicht machen. Die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten sollten den Angaben zufolge mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

+++ 3.13 Uhr: Polizei sucht weiter nach Messerstecher von Wuppertal +++

Nach dem tödlichen Messerangriff in Wuppertal suchen die Ermittler weiter den oder die Täter. Es habe noch keine Festnahmen gegeben, teilte die Polizei in der Nacht mit.

Ein Unbekannter oder mehrere Täter hatten am Freitag in einem Geschäft in der Nähe des Wuppertaler Hauptbahnhofes einen 31-Jährigen mit einem Messer getötet und seinen 25 Jahre alten Bruder schwer verletzt. Der 25-Jährige wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind weiter unklar. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gab es nach Polizeiangaben vom Freitagabend zunächst nicht.

+++ 1.13 Uhr: US-Justiz stellt Vergewaltigungsverfahren gegen Roman Polanski nicht ein +++

Trotz der Bitte seines Opfers um eine Einstellung des Verfahrens verfolgt die US-Justiz die Jahrzehnte zurückreichenden Vergewaltigungsvorwürfe gegen Starregisseur Roman Polanski weiter. Er könne das Verfahren gegen den Filmemacher nicht einstellen, legte ein Richter in Los Angeles dar. Samantha Geimer, die 1977 im Alter von 13 Jahren von Polanski vergewaltigt worden war, hatte die US-Justiz vor gut zwei Monaten persönlich um die Einstellung des Verfahrens gebeten.

pg / DPA / AFP