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Motiv noch unklar Mann fährt mehrere Menschen in Fußgängerzone tot – Trier unter Schock

Sehen Sie im Video: Mann fährt mit Auto in Trier mehrere Menschen tot.




Schwerbewaffnete Polizisten am Dienstagnachmittag in der Innenstadt von Trier. Hier war zuvor ein Auto in die Fußgängerzone gerast und hatte dabei mehrere Menschen erfasst. Die Polizei sprach zunächst von zwei Toten, später von mehreren Getöteten. Darunter soll auch ein Kind sein. Der Fahrer sei festgenommen worden. Karl-Peter Jochem, Sprecher des Polizeipräsidiums Trier: "Das ist ein 51-jähriger Mann. Ein Deutscher aus dem Landkreis Trier-Saarburg. Sofort waren viele Einsatzkräfte der Polizei, der Rettungsdienste vor Ort. Wir können zur Motivation des Mannes noch nichts sagen. Er ist festgenommen, er wird zurzeit vernommen. Im Moment besteht keine Gefahr mehr." Der Mann sei mit einem SUV durch die Fußgängerzone gefahren und habe offenbar "wahllos" Menschen angefahren, hieß es. Bei seiner Festnahme habe er sich gewehrt. Der Oberbürgermeister von Trier, Wolfram Leibe, zeigte sich geschockt. "Wir alle sehen diese Bilder immer wieder im Fernsehen. Aus anderen Ländern. Und wir denken immer, in Trier kann das nicht passieren. Und jetzt ist es in Trier passiert. Und ich steh hier als Bürgermeister und bin sprachlos." Ähnlich äußerte sich auch die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer: "Natürlich sind unsere Gedanken, unsere Trauer erst einmal bei den Angehörigen, die jetzt Tote zu beklagen haben. Deren Leben von einer Sekunde zur anderen ausgelöscht worden ist durch so eine brutale Tat. Und darunter auch ein Baby, was wirklich so schlimm ist die Vorstellung, dass Eltern den Tod ihres Kindes betrauern müssen. Es ist einfach nur furchtbar. Und wir können heute nur sagen, dass wir mit unseren Gedanken bei ihnen sind." Das genaue Ausmaß der Schäden und die Zahl der Opfer sind noch unklar. Es gebe eine ganze Reihe Schwer- und Schwerstverletzter, sagte ein Polizeisprecher.
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In Trier ist ein Mann mit einem Auto durch die Fußgängerzone gerast. Wie viele Menschen dabei getötet oder verletzt wurden, ist noch unklar. Der Oberbürgermeister sowie Ministerpräsidentin Dreyer zeigten sich geschockt.

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