Der Zeitplan für den neuen Rettungsversuch steht. Der Wal wird weiterhin vor Störungen geschützt. Das kranke Tier vor Poel atmet noch. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Wichtige Updates
Kai Müller
Die Spezialisten vom „Team Robbenzentrum Föhr“ sind an der Rettungsaktion beteiligt. Später soll es weitere Details zum Vorgehen geben. Der Rettungsversuch wird sich sehr wahrscheinlich bis mindestens morgen hinziehen.
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Kai Müller
Die ersten Anwohner versammeln sich. Sie machen Selfies mit Backhaus.
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Kai Müller
Der Wal atmet gerade stabil alle zwei bis fünf Minuten. Wenn sich Menschen nähern, atmet er langsamer. Der Wal ist ein „schwerkranker Patient“, sagt Backhaus.
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Kai Müller
Umweltminister Backhaus (l.) und Henning Remus (M.), Amtsleiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg, informieren Journalistinnen und Journalisten über den Stand der Dinge.
Backhaus betont, dass Mecklenburg-Vorpommern die neue Rettung „duldet“. Er hält die Chance auf Rettung trotzdem für gegeben. Er habe „nur zwei Stunden geschlafen“ und „begleite den Wal, so lange er in Mecklenburg-Vorpommern“ weilt.
Backhaus betont, dass Mecklenburg-Vorpommern die neue Rettung „duldet“. Er hält die Chance auf Rettung trotzdem für gegeben. Er habe „nur zwei Stunden geschlafen“ und „begleite den Wal, so lange er in Mecklenburg-Vorpommern“ weilt.
Kai Müller/stern
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Kai Müller
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus trifft ein. Er hatte den neuen Rettungsversuch erst gestern genehmigt.
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Kai Müller
Die Rettungsaktion läuft an
Guten Morgen aus Poel, liebe Leserinnen und Leser!
Heute wird hier tatsächlich ein neuer Versuch gemacht, um den gestrandeten Wal frei zu bekommen. 16 Tage liegt er bereits hier. In Kürze sollen Luftkissen hier am Hafen eintreffen, die dann per Boot an den Wal herangebracht werden sollen. Per Plane und mit zwei Pontons soll es dann klappen, ihn wieder in Bewegung zu bringen.
Wir halten Sie heute wieder mit Updates von vor Ort auf dem Laufenden. Vielleicht nimmt das gefühlt endlose Waldrama ja heute doch noch ein gutes Ende.
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Kai Müller
Steinmeier ruft zu Mäßigung in Wal-Debatte auf
Angesichts der Anfeindungen in den sozialen Medien wegen des Umgangs mit dem gestrandeten Buckelwal ruft Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Mäßigung auf. Er habe keinen Rat zum Vorgehen bei dem vor der Insel Poel festsitzenden Tier zu geben, „nur die Bitte zu äußern, dass Anfeindungen, wie wir sie gegenwärtig in den sozialen Medien gerade auch gegenüber den Meeresexperten hören, dass wir die schleunigst unterlassen“, sagt Steinmeier in Stralsund.
Er sei nicht wegen des Wals für drei Tage nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen, wisse aber natürlich, „dass über das Schicksal des Buckelwals viel diskutiert und gestritten wird und auch nach meiner Auffassung manchmal in einer Weise, die ich kaum noch nachvollziehen kann“. Er habe aus der Ferne den Eindruck, die Landesregierung mache, was sie könne, lasse sich von Experten beraten.
Steinmeier führt seine Amtsgeschäfte diese Woche drei Tage lang von Stralsund aus – als 18. Station der Reihe „Ortszeit Deutschland“, mit der der Bundespräsident Eindrücke abseits der Metropolen sammeln will.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Jens Büttner / DPA
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Kai Müller
Deutsches Meeresmuseum nicht in Planung der neuerlichen Pläne einbezogen
Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund teilt laut NDR mit, dass es nicht in die Vorbereitungen der neuen geplanten Walrettung in Poel einbezogen ist. Das Konzept würde dem Deutschen Meeresmuseum laut NDR „nicht vorliegen“. Von der Aktion habe man erst aus der Pressekonferenz erfahren.
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Kai Müller
Geplant und finanziert wird das Rettungsvorhaben nach Angaben der Nachrichtenagentur DPA von den Unternehmern Karin Walter-Mommert und Walter Gunz.
Mediamarkt-Gründer Walter Gunz. Eventpress / Imago Images
Karin Walter-Mommert. Marius Schwarz / Imago Images
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Kai Müller
Aktion soll sofort starten – Taucher sollen Wal beruhigen
Der neue Rettungsversuch für den gestrandeten Buckelwal vor der Ostsee-Insel Poel soll sofort beginnen. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus sagt, die private Rettungsinitiative schicke zunächst Taucher ins Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnehmen und es beruhigen sollen. „Tierwohlstützende und leidlindernde Maßnahmen“ sind demnach vorgesehen. Der Tauchgang soll 17.30 Uhr beendet sein.
Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. Geplant ist laut Backhaus, am Donnerstag Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll Schlick unter ihm weggespült werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Gehe alles gut, könne der Transport aus der Region am Freitag beginnen, so Backhaus. Ein Schlepper soll die beiden Pontons dann bis in die Nordsee und den Atlantik ziehen, um den Wal dort freizulassen.
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Kai Müller
Sie sind die größten aller Meeressäugetiere und stecken voller Geheimnisse: Wale faszinieren den Menschen seit jeher und doch sind sie bedroht:
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Kai Müller
„Lösungen im Sinn des Tiers“
Die Verantwortung für das neue Projekt liege ausschließlich bei der privaten Initiative, betont Backhaus. Die Behörden würden es aber begleiten und auf die Einhaltung tierschutz- und umweltschutzrechtlicher Vorgaben achten. Das Tier sei nach wochenlangem Aufenthalt und vier Strandungen in der Ostsee weiter „in schwierigem Zustand“ und nach allen bekannten Informationen „sicher schwer krank“. Er habe aber immer gesagt, das nach allen gangbaren „Lösungen im Sinn des Tiers“ gesucht werden solle.
Mit den von der Initiative vorgelegten Plänen gebe es nun „eine neue Situation“, sagte Backhaus. Das vorgeschlagene System aus Luftkissen und Pontons stelle einen neuen Ansatz dar. Das Konzept sei von Experten auf Behördenseite umfassend auf technische, veterinärmedizinische und tierschutzrechtliche Aspekte geprüft und nach einigen Nachbesserungen akzeptiert worden. Es sei mit den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes vereinbar und stelle „eine Chance“ dar.
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Kai Müller
Vorgesehen für den neuen Versuch ist laut Backhaus eine Rettung mit Luftkissen, um den Wal in die Nordsee zu bringen. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden.
Die Maßnahmen sollten zügig starten.
Die Verantwortung liege bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagt Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus unter anderem um den Mediamarkt-Gründer Walter Gunz. Die Initiatoren würden in Kürze weitere Details mitteilen.
Die Verantwortung liege bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagt Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus unter anderem um den Mediamarkt-Gründer Walter Gunz. Die Initiatoren würden in Kürze weitere Details mitteilen.
„Wir dulden dieses Vorhaben“Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus
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Kai Müller
Minister erlaubt neuen Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister gibt grünes Licht für den Rettungsversuch einer privaten Initiative für den bei Wismar gestrandeten Buckelwal. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagt Till Backhaus (SPD) bei einer Pressekonferenz in Schwerin.
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus. Marcus Golejewski / DPA
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Kai Müller
Nach Schwimmerin in Wal-Nähe: Polizeibegleitung für Schiff
Nachdem die Wasserschutzpolizei am Wochenende eine Frau in der Nähe des bei Wismar gestrandeten Wals aus dem Wasser geholt hat, begleiten Beamte ein in dem Bereich fahrendes Ausflugsschiff inzwischen teilweise per Schlauchboot. Die 67-Jährige in einem Neoprenanzug sei von der „Adler nature“ ins Wasser gesprungen, bestätigte eine Polizeisprecherin.
Ein Fotoreporter der Nachrichtenagentur DPA bestätigt, dass am Mittwoch ein Schlauchboot dem Schiff entgegenkam und es bis in den Hafen auf Poel begleitete. Die „Adler Nature“ verkehrt laut Fahrplan täglich zwischen Wismar und der Insel Poel, vor der der Wal gestrandet ist. Es gebe weiterhin eine freie Fahrrinne in dem Bereich, erklärt die Sprecherin.
Die Wasserschutzpolizei sei deshalb auch auf dem Wasser, um zu gewährleisten, dass niemand die um den Wal eingerichtete Schutzzone verletzt.
Der gestrandete Wal vor der Insel Poel. Philip Dulian / DPA
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DPA