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NRW, Bayern und Bremen: Heftige Gewitter überfluten Straßen und stürzen Bäume um

Erneut hat es in mehreren Regionen Deutschlands kräftig geschüttet. In Bremen, im Rheinland und in Bayern standen Straßen unter Wasser und liefen Keller voll. Der Deutsche Wetterdienst gab aber vorerst Entwarnung.

Autos fahren bei strömenden Regen und Gewitter über eine Straße

Auch in den kommenden Tagen ist in einigen Regionen Deutschlands mit Gewittern samt Starkregen zu rechnen (Symbolbild)

Erneut haben sich Unwetter mit teils kräftigen Gewittern über Teilen Deutschlands entladen. In Mechernich bei Bonn seien wegen des starken Regens mehrere Straßen "völlig überflutet gewesen", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Feuerwehren aus Mechernich und Nettersheim seien zu mehr als 50 Einsätzen ausgerückt. In Lindlar bei Köln fielen laut Meteorologen in kurzer Zeit bis zu 75 Liter Regen pro Quadratmeter.

Auch die Feuerwehr in Bremen musste Keller auspumpen, umgestürzte Bäume wegräumen und Sturmschäden beheben. Mehr als 60 Mal rückten die Einsatzkräfte dort aus. Gewitter und Hagel machten auch den Menschen in Nord- und Niederbayern zu schaffen. Vereinzelt wurden Keller geflutet, Bäume blockierten Straßen. Erst Mitte vergangener Woche waren bei Unwettern in Niederbayern sieben Menschen ums Leben gekommen. Es entstanden Schäden in Milliardenhöhe.

Unwetterwarnungen vorerst aufgehoben

Etwas Entspannung ist aber in Sicht: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hob am Montagabend alle Unwetterwarnungen vorerst auf. In einigen Regionen Süd- und Westdeutschlands seien zwar weiterhin Gewitter mit Starkregen möglich, diese seien aber unterhalb der Unwetterschwelle. Auch am Dienstag sei im Süden und Westen mit einzelnen Gewittern und heftigem Starkregen zu rechnen.


mod / DPA