HOME

"Discovery": Schlechtes Wetter verzögert Start

Die Raumfähre Discovery konnte in der Nacht zum Freitag nicht starten: Der Countdown wurde wegen schlechten Wetters abgesagt. Nun soll der das Shuttle am Samstag abheben - Thomas Reiter auf der ISS muss noch ein wenig auf sein All-Taxi warten.

Der erste nächtliche Start einer US-Raumfähre seit der "Columbia"-Tragödie 2003 ist am frühen Freitagmorgen in letzter Minute wegen schlechten Wetters abgesagt worden. Ein neuer Versuch soll nun am Sonntagmorgen mitteleuropäischer Zeit gewagt werden, sagte ein Sprecher der US-Weltraumbehörde Nasa. Allerdings seien die Wetterprognosen auch für den neuen Starttermin auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida nicht ideal. Die Verzögerung bedeutet auch, dass der Deutsche Thomas Reiter zumindest ein klein wenig länger als geplant im All bleiben wird.

Wetter stellt zu großes Risiko dar

Der Spaceshuttle "Discovery" sollte ursprünglich um 21.36 Uhr Ortszeit (Freitag, 03.36 Uhr MEZ) zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. Dort will die Besatzung wichtige Ausbauarbeiten vornehmen. Aber eine hartnäckig dichte Wolkendecke zwang die Nasa zu der Start-Verschiebung. Es sei bis zuletzt fraglich gewesen, ob die Wolkendecke noch aufreißen werde, sagte der Nasa-Verantwortliche Mike Leinbach. Das Risiko sei zu groß gewesen. Die Nasa hat noch bis zum 17. Dezember Zeit, die "Discovery" auf den Weg zu bringen - dann schließt sich das Startfenster vorläufig. Neuer Starttermin ist Samstagabend 20.47 Uhr Ortszeit (Sonntagfrüh 02.47 Uhr MEZ).

Zur siebenköpfigen Besatzung der "Discovery" gehört auch die Amerikanerin Sunita Williams, die den Deutschen Reiter als Langzeitbewohnerin des Außenpostens im All ablösen soll. Der Astronaut der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa hält sich seit fünfeinhalb Monaten in der Station auf und soll mit der "Discovery" wieder zur Erde zurückkehren.

"Columbia"-Unglück sorgt für größte Vorsicht

Vorher wird auf die Shuttle-Besatzung aber noch der bisher komplizierteste Einsatz beim Ausbau der ISS zukommen. So soll bei drei Ausstiegen eine containergroße Halterung an der Außenwand der Station angebracht werden. Daran sollen später Sonnensegel montiert werden. Außerdem muss die Crew das Stromkabelsystem verbessern und das Hauptkühlsystem der Station aktivieren.

Seit dem "Columbia"-Unglück am 1. Februar 2003 hatte die Nasa ihre Raumfähren nur bei Tageslicht auf den Weg geschickt, um sicher zu gehen, dass etwaiger vom Außentank abfallender Schaumstoff auch von den mehr als 100 beim Start eingesetzten Kameras erfasst wird. Das Absprengen von Schaumstoffstücken hatte seinerzeit zum Auseinanderbrechen der "Columbia" beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre und zum Tod aller sieben Astronauten an Bord geführt. Die Nasa will aber nach eigenen Angaben von nun an Shuttles auch wieder im Dunkeln starten lassen, weil Tests ergeben haben, dass die Feststoffraketen bei Zündung genügend Licht für die Kamera-Bilder erzeugen.

DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(