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Weltraumbahnhof Baikonur: Unter dem roten Stern zu den Sternen

Seit 50 Jahren starten aus der zentralasiatischen Einöde Kasachstans die Kosmonauten der ehemaligen Sowjetunion und Russlands ins All. Für viele Russen ist der Weltraumbahnhof Baikonur die größte Errungenschaft der Sowjetunion.

Die triste Steppe Kasachstans zählt zu den Gegenden, wo der Abschied von dieser Welt leicht fällt: Der Weltraumbahnhof Baikonur feiert am 2. Juni 50. Geburtstag. Das Kosmodrom vereint die wichtigsten Errungenschaften der internationalen Raumfahrt. Von Baikonur aus starteten die erste Interkontinental-Rakete, der erste Satellit und der erste Mensch ins Weltall.

Startbahn ins All

Alles war strengstens geheim, als der Oberste Sowjet Anfang 1955 den Bau des Forschungs- und Testgeländes Nr. 5 in der Nähe der Bahnstation Tjura-Tam in Kasachstan beschloss. Am 2. Juni des Jahres legten die sowjetischen Streitkräfte den Generalplan für den zukünftigen Weltraumbahnhof fest. Seitdem gilt dieser Tag offiziell als Geburtstag der Startbahn ins All.

Den ersten großen Erfolg auf dem ursprünglich für militärische Zwecke gebauten Testgelände feierten die weltraum-begeisterten Sowjets im Sommer 1957. Im August startete die erste Interkontinentalrakete von Baikonur aus. Zwei Monate später wurde der erste Satellit ins All geschossen.

Das Augenmerk der ganzen Welt richtete sich knapp vier Jahre später auf die kasachische Steppengegend. Am 12. April 1961 startete der russische Kampfpilot Juri Gagarin von Baikonur aus als erster Mensch in die Erdumlaufbahn. Dieses Datum muss bis heute in Russland jedes Schulkind parat haben.

Katastrophen werden verschwiegen

Auf jenen Tag geht auch eine Marotte zurück, die Generationen von Kosmonauten bis heute pflegen: Weil den aufgeregten Gagarin auf der Fahrt zur Startrampe die Blase drückte, pinkeln bis heute alle Raumfahrer-Crews kurz vor dem Ziel an den Busreifen. Das soll eine sichere Rückkehr garantieren. Bis heute halten sich aber Gerüchte, dass die Sowjetunion bereits vor Gagarin Männer in die Erdumlaufbahn schoss. Da die Versuche tödlich endeten, blieb angeblich alles geheim.

Dem Weltraumbahnhof Baikonur war in seinen fünf Jahrzehnten nicht immer das Glück hold. Während der 12. April bis heute der Feiertag der Raumfahrt ist, gilt der 24. Oktober als schwarzer Tag der Branche. An jenem Tag kamen im Jahr 1960 bei einer Raketenexplosion nach widersprüchlichen Angaben in Baikonur zwischen 92 und 165 Menschen ums Leben. Genau drei Jahre später starben acht Menschen bei einer ähnlichen Katastrophe.

Wenn der russische Präsident Wladimir Putin und sein kasachischer Kollege Nursultan Nasarbajew am 2. Juni gemeinsam in Baikonur feiern, werden die Katastrophen ebenso wenig Erwähnung finden wie die jüngsten Streitereien. Seit dem Zerfall der Sowjetunion müssen sich die Russen damit abfinden, dass sich ihr einziger Weltraumbahnhof mit Startberechtigung für bemannte Raumschiffe im Ausland befindet. Noch vor einigen Jahren wollten die Kasachen russische Raketenstarts verhindern. Auslöser waren Pannen mit Triebwerken, bei denen Tonnen giftigen Raketentreibstoffs austraten.

Größte Errungenschaft der Sowjetunion

Die besten Tage hat das riesige Raumfahrtgelände längst hinter sich. Die meisten der 15 Startrampen sind außer Betrieb und rosten vor sich hin. Die Siedlungen, in denen einst tausende Soldaten lebten, gleichen Ruinen. Im Mai 2002 starben acht Arbeiter, als ein 70 Meter hohes Hallendach einstürzte.

Für viele Russen bleibt Baikonur bis heute eine der größten Errungenschaften der Sowjetunion. "Das Kosmodrom ist zurecht eines der wichtigsten Symbole unserer ruhmreichen Raumfahrt", betont der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow vor dem Feiertag.

Stefan Voß/DPA

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(