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Amazonasgebiet: Vier Millimeter Stachel, zehn Millimeter Körper: Neue Riesenstachel-Wespe entdeckt

Forscher der finnischen Turku-Universität haben eine neue Wespenart entdeckt. Die Schlupfwespe der Gattung Clistopyga besitzt als Hauptfeature einen Stachel, der fast halb so lang ist wie das gesamte Tier.

Die neue Wespenart besitzt einen besonders langen Stachel von etwa vier Millimetern Länge

Die nun entdeckte Wespenart ist in der Lage, mit körpereigenem Gift ihre Gegner zu lähmen

Einem Fachartikel der Zeitschrift "Zootaxa" zufolge, wurde die Art in einem Gebiet, welches sich von den Anden, bis zu den Regenwäldern des Amazonas Flachlandgebietes hinzieht, entdeckt. Politisch also auf Staatsgrund von Chile, Bolivien und hauptsächlich Brasilien.

Diese sogenannten Parasitoidwespen nutzen sowohl andere Tiere, als auch deren Nester, um sich fortzupflanzen. Mit dem langen Stachel werden zunächst die Eier verteilt. Sobald sich daraus Larven bilden, fressen diese anschließend ihren Wirt auf.

Vielseitig einsetzbarer Wespenstachel

Die zweite Funktion des Riesenstachels dient der Verteidigung. Die nun entdeckte Clistopyga ist in der Lage, mit körpereigenem Gift ihre Gegner zu lähmen und sich im Überlebenskampf einen Vorteil zu verschaffen. Auch hierfür nutzt sie ihren etwa vier Millimeter langen Stachel.

Ilari Sääksjärvi, einer der finnischen Forscher, erklärt in dem Fachartikel, dass die Neuentdeckung auch der Erhaltung der gefährdeten Regenwälder selbst helfen wird: "Schöne, aufregende Arten mit besonderen Eigenschaften bekommen besondere Aufmerksamkeit und betonen die Wichtigkeit der Erhaltung gefährdeter Ökosysteme."

Neue Art: Diese Wespe hat eine Säge am Rücken, der Grund dafür ist albtraumhaft
km
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?