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Amazonasgebiet Vier Millimeter Stachel, zehn Millimeter Körper: Neue Riesenstachel-Wespe entdeckt

Die neue Wespenart besitzt einen besonders langen Stachel von etwa vier Millimetern Länge
Die nun entdeckte Wespenart ist in der Lage, mit körpereigenem Gift ihre Gegner zu lähmen
© Kari Kaunisto
Forscher der finnischen Turku-Universität haben eine neue Wespenart entdeckt. Die Schlupfwespe der Gattung Clistopyga besitzt als Hauptfeature einen Stachel, der fast halb so lang ist wie das gesamte Tier.

Einem Fachartikel der Zeitschrift "Zootaxa" zufolge, wurde die Art in einem Gebiet, welches sich von den Anden, bis zu den Regenwäldern des Amazonas Flachlandgebietes hinzieht, entdeckt. Politisch also auf Staatsgrund von Chile, Bolivien und hauptsächlich Brasilien.

Diese sogenannten Parasitoidwespen nutzen sowohl andere Tiere, als auch deren Nester, um sich fortzupflanzen. Mit dem langen Stachel werden zunächst die Eier verteilt. Sobald sich daraus Larven bilden, fressen diese anschließend ihren Wirt auf.

Vielseitig einsetzbarer Wespenstachel

Die zweite Funktion des Riesenstachels dient der Verteidigung. Die nun entdeckte Clistopyga ist in der Lage, mit körpereigenem Gift ihre Gegner zu lähmen und sich im Überlebenskampf einen Vorteil zu verschaffen. Auch hierfür nutzt sie ihren etwa vier Millimeter langen Stachel.

Ilari Sääksjärvi, einer der finnischen Forscher, erklärt in dem Fachartikel, dass die Neuentdeckung auch der Erhaltung der gefährdeten Regenwälder selbst helfen wird: "Schöne, aufregende Arten mit besonderen Eigenschaften bekommen besondere Aufmerksamkeit und betonen die Wichtigkeit der Erhaltung gefährdeter Ökosysteme."

Amazonasgebiet: Vier Millimeter Stachel, zehn Millimeter Körper: Neue Riesenstachel-Wespe entdeckt
km

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