Totholz und Munition im Wald In Brandenburg brannte ein Millionenprojekt, das ausgerechnet der Waldbrandforschung dienen sollte. Wie konnte das passieren?

Waldbrand Treuenbrietzen
In der Gemeine Treuenbrietzen, Brandenburg, zerstörte ein Brand rund 200 Hektar Wald – auch das Millionenprojekt "Pyrophob" ging zumindest teilweise in Flammen auf
© Annette Riedl/ / Picture Alliance
Mit dem Projekt "Pyrophob", was übersetzt "feuerabweisend" bedeutet, wollen Forschende untersuchen, wie sich künftige Waldbrände verhindern lassen. Nun gingen große Teile des Waldprojekts selbst in Flammen auf. Warum? Eine Spurensuche vor Ort. 
Von David Krenz

Montagmittag am Ortseingang von Frohnsdorf. Polizisten lassen Autos passieren. Auf den Rückbänken stapeln sich Reisekoffer, Taschen und Kinderfahrräder, als kehrten die Familien aus dem Urlaub heim. Tatsächlich waren sie vor einer drohenden Katastrophe geflohen. Frohnsdorf gehört zur Gemeinde Treuenbrietzen und liegt direkt am Wald, in dem seit Freitag ein Großbrand wütete. Rund 200 Hektar hat er zerstört. Dank Hunderter Einsatzkräfte und einsetzenden Regens ließen sich die Häuser der angrenzenden Dörfer retten. Dafür ging mitten im Wald ein Millionenprojekt, zumindest in Teilen, in Flammen auf.


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