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Anschlag in Ägypten IS bekennt sich zu Attentat auf Konsulat in Kairo

Die Umgebung der Detonation hat schwere Schäden genommen
Das Konsulat und die direkte Umgebung haben durch die Detonation schwere Schäden genommen
© Alaa Qamhawy/DPA
Nach der Bombenexplosion vor dem italienischen Konsulat in Kairo, bei dem ein Mensch getötet wurde, hat sich die Terrorgruppe Islamischer Staat zu dem Angriff bekannt. In Ägypten wächst die Sorge vor weiteren islamistischen Anschlägen.

Bei einem Sprengstoffanschlag vor dem italienischen Konsulat in der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist am Samstag ein Mensch getötet worden. Nach Angaben der ägyptischen Regierung wurden zudem zehn weitere Personen verletzt, darunter zwei Polizisten. Stunden nach dem Attentat erklärte die Islamisten-Miliz IS, sie habe die Tat verübt. In Ägypten war zuletzt die Furcht gewachsen, dass islamistische Extremisten verstärkt auch Ausländer ins Visier nehmen. Vor einem Monat wurden bei einem Selbstmordanschlag auf ein beliebtes Touristen-Ziel vier Menschen verletzt.  Zuvor gab es zahlreiche Attentate auf Mitglieder der Sicherheitskräfte und Regierungsvertreter.

Ägyptischen Sicherheitskreisen zufolge wurde die Explosion am Samstag von einer Autobombe ausgelöst. Der Nachrichtenagentur Mena zufolge war der Sprengsatz unter einem Fahrzeug befestigt und wurde per Fernzündung aktiviert. Bei dem Getöteten handelt es sich nach Angaben der Regierung in Kairo um einen ägyptischen Zivilisten. Das italienische Konsulatsgebäude wurde stark beschädigt.

Die Detonation ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Wegen des islamischen Fastenmonats Ramadan befinden sich zu dieser Zeit üblicherweise nicht viele Menschen auf den Straßen.

amt Reuters

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