Brown gesteht Falschaussage Falsche Angaben zur Ausstattung der Truppe


Der britische Premierminister Gordon Brown hat eine Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss zum Irak-Krieg zugegeben.

Der britische Premierminister Gordon Brown hat eine Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss zum Irak-Krieg zugegeben. Bei seiner wöchentlichen Fragestunde im britischen Unterhaus räumte Brown am Mittwoch ein, falsche Angaben zur finanziellen Ausstattung der britischen Truppen während des Irak-Kriegs gemacht zu haben.

Beim Verteidigungsbudget habe es, anders als im Ausschuss angegeben, in "ein oder zwei Jahren" keinen realen Zuwachs gegeben, sagte er. Brown kündigte an, den Ausschussvorsitzenden John Chilcot schriftlich über die Korrektur zu informieren.

Brown hatte Anfang März vom der Ausschuss ausgesagt und die britische Beteiligung am US-Einmarsch in den Irak 2003 als "richtige Entscheidung" verteidigt. Zugleich wies er Vorwürfe zurück, als damaliger Finanzminister nicht genug Geld für die Truppen gegeben zu haben. Er habe niemals eine Finanzanfrage der Militärs zurückgewiesen, sagte Brown. Daraufhin hatte ihm der damalige Generalstabschef Michael Boyce "Unehrlichkeit" vorgeworfen.

AFP AFP

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