Großbritannien In London gibt es einen neuen Premier. Wieder einmal. Ein persönlicher Blick auf den Niedergang eines Landes

Rishi Sunak, Liz Truss und Hugh O Leary
Noch Platz für einen mehr? Liz Truss und Rishi Sunak Anfang September vor Truss’ Sieg der Wahl zur Vorsitzenden der Konservativen Tory-Partei. Sunak löste Truss Anfang der Woche als Premierminister ab
© EMPICS/Stefan Rousseau / DDP
Drei Premierminister in einem Jahr. Wie konnte es zu diesem britischen Chaos kommen? Ein persönlicher Erklärungsversuch der stern-Korrespondentin Dagmar Seeland.

Die Briten haben einen neuen Premierminister, den dritten in diesem Jahr. Längst kursieren im Netz kurze Videoanimationen mit dem Eingang von Downing Street 10 als Drehtür. So weit ist das. So tief ist das Land gesunken.

Es tut weh, den Absturz dieser einst so vernünftigen Nation mitansehen zu müssen, die über sich selbst und ihre Schrullen lachen konnte. Und es schmerzt besonders mich: Ich habe mich vor mehr als zwei Jahrzehnten in die Sprache, die Kultur und den Humor der Briten verliebt; meine Tochter ist englisch, schottisch und deutsch.

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