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Spring-Break-Eskapaden: US-Touristen in Cancun rufen "Baut die Mauer"

Ein frisch vermähltes Pärchen musste während seiner Flitterwochen in Cancun eine traurige Erfahrung machen. Ausgerechnet in Mexiko begegneten sie Amerikanern, die laut "Baut die Mauer" skandierten.

US-Touristen während des Spring Breaks in Cancun

US-Touristen während des Spring Breaks in Cancun

Die Flitterwochen in Cancun werden für Suly and Anaximandro Amable unvergesslich bleiben - allerdings anders als sie dachten. Denn das frisch verheiratete Pärchen aus Peru musste in der mexikanischen Partyhochburg eine unangenehme Erfahrung machen.

"Heute habe ich zusammen mit meiner Frau, die eine gebürtige Mexikanerin ist, an Bord eines Schiffes vor der Küste von Cancun eine Show angesehen", schrieb Anaximandro auf Facebook. "Am Ende der Show begann eine Gruppe von Amerikanern den berüchtigten 'Baut die Mauer'-Slogan zu singen". Die Rufe, die aus dem Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump bekannt sind, seien immer lauter geworden. Ob die jungen Leute unter dem Einfluss von Alkohol waren oder nicht, vermochte Anaximandro dabei nicht zu sagen. 

Kein Einzelfall in Cancun

Mehrere mexikanische Touristen an Bord des Schiffes sollen ihren Unmut über das Verhalten der US-Touristen laut zum Ausdruck gebracht haben, wie die Zeitung "The Yucatan Times" schreibt. Doch die Amerikaner hätten nicht aufgehört.

Wie das mexikanische Blatt weiter berichtet, soll dies kein Einzelfall gewesen sein. Währen des Spring Breaks hätten sich die Beschwerden über US-Touristen gehäuft, die sich gegenüber der mexikanischen Bevölkerung unfreundlich und hochmütig verhalten würden.  

Donald Trump und die Mauer

Im Wahlkampf hatte der neue US-Präsident Donald Trump versprochen, eine Mauer gegen illegale Einwanderer an der Grenze zu Mexiko bauen zu lassen. "Ich werde eine große Mauer bauen – und niemand baut Mauern besser als ich, glauben Sie mir! Und ich baue sie sehr kostengünstig. Ich werde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze bauen und ich werde Mexiko für diese Mauer bezahlen lassen", verkündete er noch im Juni 2015.

In dem vorläufigen Budgetentwurf für dieses und das kommende Jahr sind jeweils vier Milliarden Dollar für den Bau vorgesehen. Schätzungen gehen von Baukosten für das umstrittene Mammutprojekt von rund 15 Milliarden Dollar aus.

ivi
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.