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Erst Chlorgas-, dann Luftangriff Dieser Junge geht durch die Hölle

Junge mit Sauerstoffmaske weint, weil er Angst hat zu sterben
Nach einem C-Waffen-Angriff wird ein Junge im letzten Kinderkrankenhaus Aleppos behandelt. Er hustet wegen des Chlorgases, das er eingeatmet hat. Dann wird auch das Krankenhaus angegriffen.
© Screenshot AJ+/Facebook
Ein syrischer Junge glaubt, er müsse sterben, weil er gelbes Gas eingeatmet hat. Er hustet und hat panische Angst, sterben zu müssen. Dann gibt es einen Luftangriff auf das Krankenhaus.

Er war in Ard al-Hamra, einer Region im Osten Aleppos, und hat Flugzeuge beobachtet – als eines plötzlich ein Fass abwarf. Die Luft verfärbte sich gelb und der Junge konnte nicht mehr atmen, er musste husten. Als er in Syriens einzig verbliebenem Kinderkrankenhaus behandelt wird, kann er nicht sagen, wo seine Geschwister gerade sind. Er hat Todesangst. Und dann wird auch das Hospital von Geschossen getroffen. 

Mit einem eindrücklichen Video hat der Online-Nachrichten-Kanal AJ+, der vom Al-Jazeera-Mediennetzwerk betrieben wird, eingefangen, was für die Menschen in Aleppo Alltag ist. Und nicht erst seit kurzer Zeit. Ständig angegriffen, permanent mit dem Tod konfrontiert. Durch welche Hölle hier schon die Kinder gehen. Wie sollen sie jemals darüber hinwegkommen, wenn das Land nicht mehr Unterstützung bekommt?


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