Er war in Ard al-Hamra, einer Region im Osten Aleppos, und hat Flugzeuge beobachtet – als eines plötzlich ein Fass abwarf. Die Luft verfärbte sich gelb und der Junge konnte nicht mehr atmen, er musste husten. Als er in Syriens einzig verbliebenem Kinderkrankenhaus behandelt wird, kann er nicht sagen, wo seine Geschwister gerade sind. Er hat Todesangst. Und dann wird auch das Hospital von Geschossen getroffen.
Mit einem eindrücklichen Video hat der Online-Nachrichten-Kanal AJ+, der vom Al-Jazeera-Mediennetzwerk betrieben wird, eingefangen, was für die Menschen in Aleppo Alltag ist. Und nicht erst seit kurzer Zeit. Ständig angegriffen, permanent mit dem Tod konfrontiert. Durch welche Hölle hier schon die Kinder gehen. Wie sollen sie jemals darüber hinwegkommen, wenn das Land nicht mehr Unterstützung bekommt?