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Brief an Kim Jong Un Dennis Rodman will nordkoreanische US-Gefangene befreit haben


Warum sind die beiden in Nordkorea inhaftierten US-Bürger freigekommen? Geht es nach Ex-Basketballprofi Dennis Rodman, dann ist es sein Brief gewesen, der seinen Freund Kim Jong Un erweichen ließ.

Überraschenderweise sind am Wochenende zwei in Nordkorea inhaftierte US-Staatsbürger wieder auf freien Fuß gekommen. Grund dafür ist ein Brief von Dennis Rodman an Nordkoreas Diktator Kim Jong-un. Das behauptet zumindest der Ex-Basketballprofi selbst, wie "TMZ.com" berichtet.

Rodman, der Kim bereits mehrfach besuchte, bat im Januar dieses Jahres seinen "lieben Freund" darum, den inhaftierten Missionar Kenneth Bae freizulassen. Bae war im November 2012 festgenommen und im April 2013 zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Er wurde für schuldig befunden, als evangelikaler Christ den Umsturz der nordkoreanischen Regierung geplant zu haben. Seine Freilassung wäre "ein großer Schritt, den Graben zwischen unseren beiden Nationen zu überbrücken", schreibt Rodman in dem Brief.

Der zweite Gefangene, Matthew Todd Miller, wurde Mitte September wegen des Vorwurfs "feindseliger Akte" zu sechs Jahren Arbeitslager verurteilt, nachdem der 24-Jährige bei der Einreise sein Visum zerrissen und Asyl in der Demokratischen Volksrepublik Korea gefordert haben soll.

Basketballspiel zu Kims Geburtstag

Rodman war im Januar dieses Jahres zu einem Freundschaftsspiel anlässlich des Geburtstages von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach Pjöngjang gereist. Wenig später verfasste er den Brief, in dem er auch warme Worte für das "schöne Land" übrig hat.

Ob das Schreiben tatsächlich etwas mit der Freilassung der beiden US-Bürger zu tun hat, bleibt unklar. US-Präsident Barack Obama bezeichnete indes die Freilassung seiner Landsleute als "wundervoll". Ein Vertreter des US-Außenministeriums betonte zudem, dass es keinerlei Gegenleistungen für die Gefangenen gegeben hat.

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