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"The Trump of the Week" Wollte Trump wirklich $150.000 bezahlen, um seine Affäre mit einem Playmate zu verbergen?

Donald Trump macht die sogenannte "Hexenjagd" auf ihn wirklich zu schaffen. Kein Wunder, dass der Präsident ein Ventil für seine Aggressionen braucht. Sein jüngstes Opfer: Iran.


"Bedrohen Sie niemals wieder die USA, oder Sie werden Konsequenzen von der Art zu spüren bekommen, wie sie wenige zuvor in der Geschichte erleiden mussten. Wir sind nicht länger ein Land, das Ihre wahnsinnigen Worte von Gewalt und Tod hinnehmen wird. Seien Sie vorsichtig!"


Das sind heftige Worte. Aber wie kommt Trump zu diesem Wutausbruch?


Seitdem die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen sind, ist die Stimmung zwischen den beiden Ländern noch angespannter, als sowieso schon. Denn damit sind auch wieder wirtschaftliche Sanktionen gegen iranische Firmen in Kraft getreten.


Trump reagiert mit seiner Drohung auf eine Rede von Irans Präsident Hassan Ruhani, der davon sprach, dass die USA mit dem Feuer spielen würden und es für immer bereuen könnten.


Kurz gesagt: Der iranische Präsident droht den USA – und Trump schlägt dreimal so doll zurück. Es ist eine altbekannte Verhaltensweise des US-Präsidenten und zeigt einmal mehr, wie leicht sich Trump provozieren lässt. Insbesondere wenn man darüber nachdenkt, dass er die Macht über Amerikas Atomwaffen hat.


Wahrscheinlich war Trump auch deshalb so gereizt, weil ihm neben der Russland-Affäre auch die nicht aufhören wollenden Sex-Affären zu schaffen machen. Das Playmate Karen McDougal hat im Interview mit dem Magazin "New Yorker" bereits im Februar erzählt, dass sie und Trump eine Affäre hatten. Kennengelernt haben sie sich 2006 während eines Drehs von Trumps Sendung "The Apprentice" auf Hugh Heffners Playboy Mansion.


Aktuell geht es um eine brisante Tonaufnahme aus dem Jahr 2016, die Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen heimlich von Trump gemacht hat. Ermittler haben den Mitschnitt bei einer Durchsuchung des Anwaltbüros sichergestellt.


Die Frage, die jetzt im Raum steht: Haben Trump und Cohen Geld aus dem Wahlkampfbudget genommen, um das Image des zukünftigen US-Präsidenten zu schützen?


Besonders unangenehm an der Geschichte: Während der Affäre mit McDougal war Trump gerade mal ein Jahr mit Melania verheiratet. Klar also, dass ihm das Bekanntwerden der Affäre kurz vor der Wahl nicht gerade Sympathiepunkte unter den Amerikanern eingebracht hätte. 


In der Aufnahme ist zu hören, wie Cohen zu Trump sagt:
"Wir werden bezahlen müssen".
Dann ist zu hören, wie Trump sagt: "Bezahl in bar".
Aber hören Sie selbst:


Trump: "Welche Finanzierung?"
Cohen: "Wir werden bezahlen müssen."
Trump: "[Unverständlich] in bar bezahlen."
Cohen: "Nein, nein, nein. Ich bin dran."


Trumps Anwalt Rudolph Giuliani hat laut "New York Times" bestätigt, dass Trump mit Cohen über Zahlungen gesprochen habe – aber letztendlich sei aber kein Geld geflossen.


Trump spielt wie immer das Unschuldslamm und erzählt seinen treuen Wählern:
"Die gute Nachricht ist, dass der von euch favorisierte Präsident nichts Unrechtes gemacht hat."


Und jetzt noch gute Nachrichten zum Schluss:


Es hat kaum einer dran geglaubt, aber EU-Präsident Jean-Claude Juncker ist es tatsächlich gelungen, Trump in Sachen Handelskrieg zur Vernunft zu bringen – für den Moment zumindest. Statt immer mehr Strafzölle auf EU-Produkte zu verhängen, will der US-Präsident nun doch lieber freien Handel.


Das heißt, es wird wohl vorerst keine gefürchteten Autozölle geben.


"Wir haben uns heute geeinigt, gemeinsam auf keine Zölle, keine Barrieren und keine Bezuschussung für Industrieprodukte hinzuarbeiten."


Das scheint also wirklich mal ein Durchbruch zu sein. Sogar ein Küsschen war drin.
Aber bevor wir uns zu früh freuen, noch gibt es kein schriftliches Abkommen. Und wenn wir eins wissen: Auf Trumps Unberechenbarkeit ist immer Verlass.


Das war es von dieser Woche! Bis zum nächsten Mal bei "The Trump of the Week".
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Aus der Perspektive eines Amerikaners: Steven Montero beobachtet die Eskapaden des US-Präsidenten ganz genau. Diese Woche: Schon wieder taucht eine brisante Tonaufnahme von Trump auf – und ist der Handelskrieg mit der EU wirklich Geschichte? Von wegen.

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