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US-Präsident: Donald Trump zweifelt wegen seines "sehr hohen Maßes an Intelligenz" am Klimawandel

Dass Donald Trump einen menschengemachten Klimwandel für Unsinn hält, ist mittlerweile bekannt. Jetzt hat der US-Präsident die Welt darüber aufgeklärt, warum er zu dieser Ansicht kommt.

Trump leugnet Klimawandel schon wieder

US-Präsident Donald Trump hatte Anfang dieser Woche die Warnung der US-Bundesbehörden vor schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen und zunehmenden Schäden in den Vereinigten Staaten durch die globale Erwärmung zurückgewiesen. "Ich glaube das nicht", sagte Trump am Montag im Weißen Haus über die Ergebnisse der neuen "Nationalen Klima-Bewertung" ("National Climate Assessment"). Jetzt hat der Präsident erklärt, wieso er den gesammelten Erkenntnissen von mehr als 300 Wissenschaftlern aus 13 Bundesbehörden nicht vertraut.

Donald Trump hält USA für so sauber wie noch nie

"Eines der Probleme, das viele Menschen wie ich haben, ist, dass wir ein sehr hohes Maß an Intelligenz haben, aber wir sind nicht unbedingt solche Gläubigen", sagte Trump der "Washington Post" in einem Interview im Oval Office auf die Frage, warum er den Report seiner eigenen Regierung infrage stellt. "Was die Frage betrifft, ob er von Menschen gemacht ist oder nicht und ob die Effekte, von denen Sie sprechen, da sind oder nicht: Ich sehe das nicht."

Die Vereinigten Staaten sieht der Republikaner beim Umweltschutz offenbar ganz weit vorne - im Unterschied zum Rest der Welt: Die Luft und das Wasser in den USA seien gerade jetzt so sauber wie nie zuvor, behauptete er. Aber wenn man sich China, Teile Asiens, Südamerika, Russland und viele andere Orte auf der Welt ansehe, sei die Luft "unglaublich schmutzig".

"Ozeane sind sehr klein", sagte der Präsident der Zeitung. "Und es bläst herüber und es segelt herüber. Ich meine, wir holen ständig Tausende von Tonnen an Müll von unseren Stränden, der aus Asien kommt. Er fließt einfach direkt den Pazifik hinunter. Er fließt und wir sagen: 'Woher kommt das?'"

Experte nennt Trumps Aussagen "idiotisch"

Wissenschaftler, die von der "Washington Post" befragt wurden, zeigten sich angesichts der Aussagen ihres Präsidenten in Sorge: Die Nation laufe Gefahr, anfällig für die ständig wachsenden Auswirkungen eines sich erwärmenden Planeten gemacht zu werden, erklärte die Klimaforscherin an der Texas Tech Universität, Katharine Hayhoe, dem Blatt. "Tatsachen sind nicht etwas, das wir glauben müssen, damit sie wahr sind. Wenn wir sie als optional behandeln, gefährden wir uns selbst. Und wenn wir der Präsident der Vereinigten Staaten sind, gefährden wir nicht nur uns selbst, sondern auch die Hunderte von Millionen Menschen, für die wir verantwortlich sind."

Andrew Dessler, Professor für Atmosphärenwissenschaften an der Texas A&M Universität, machte Trumps Haltung ratlos: "Wie kann man darauf antworten?", zitiert ihn die "Washington Post". Die Kommentare des Präsidenten seien "idiotisch". Trumps Hauptmotivation scheine darin zu bestehen, die Umweltpolitik der Regierung von Barack Obama zu attackieren und Kritik an politischen Gegnern zu üben.

Studie fordert drastischen Klimaschutz

Die "Nationale Klima-Bewertung" war zu alarmierenden Ergebnissen gekommen: Die gesellschaftlichen Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel reichten nicht aus, um schwere Schäden für Wirtschaft, Umwelt und Gesundheit der Menschen in den kommenden Jahrzehnten abzuwenden, heißt es in dem am vergangenen Freitag veröffentlichten Bericht, der alle paar Jahre von einem Zusammenschluss von Bundesbehörden für den US-Kongress und den Präsidenten erstellt wird.

Bis Mitte des Jahrhunderts könnten die jährlichen Verluste in den Vereinigten Staaten durch den Klimawandel demnach hunderte Milliarden Dollar betragen. Die Wissenschaftler fordern deshalb in der Studie drastische Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen.

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Quellen: "Washington Post", DPA, AFP

mad
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.