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Gehaltsliste der Trump-Leute: Was Ivanka, Spicer, Bannon und Co. im Weißen Haus verdienen

Das Weiße Haus hat Zahlen zum Gehalt der Mitarbeiter im Weißen Haus veröffentlicht. Für einige aus Donald Trumps Gefolgschaft lohnt sich der Job sehr, einige aus seinem engsten Zirkel verzichten hingegen auf eine Bezahlung.

Sean Spicer, Stephen Bannon und Ivanka Trump arbeiten im Weißen Haus für Donald Trump

Sean Spicer, Stephen Bannon und Ivanka Trump (v.l.) arbeiten im Weißen Haus für Donald Trump

Donald Trump ist ein reicher Mann - wie reich, darüber gibt es unterschiedliche Angaben. Auf sein Präsidentengehalt aber - so viel scheint sicher - ist er nicht unbedingt angewiesen. Seine Mitarbeiter mitunter aber schon. Das Weiße Haus hat nun eine Gehaltsliste veröffentlicht, aus der hervorgeht, was das Personal rund um den Präsidenten verdient. Dabei gibt es gewaltige Unterschiede. Während manche Posten lediglich mit 30.000 bis 40.000 US-Dollar im Jahr vergütet werden, bringen andere satte 180.000 Dollar ein.

Zu den Topverdienern mit genau 179.700 Dollar jährlich zählen unter anderem der umstrittene Berater Stephen Bannon, Trumps nicht immer souveräner Pressesprecher Sean Spicer und die Beraterin Kellyanne Conway. Auch Stabschef Reince Priebus rangiert in dieser Gehaltsklasse. Auch der aus Trumps TV-Format "The Apprentice" bekannte ehemalige Reality-TV-Star Omarosa Manigault verdient knappe 180.000 Dollar. Sie ist Kommunikationsdirektorin des Büros des Weißen Hauses für öffentliche Beteiligung und zwischenstaatliche Angelegenheiten. Dem Gehaltsrechner auf calculatenetsalary.com zufolge entspricht das einem Netto-Gehalt von über 10.000 Dollar im Monat.

Ivanka Trump und Jared Kushner arbeiten gratis

Andere wiederum arbeiten, ohne dafür eine direkte finanzielle Gegenleistung zu erhalten. So zum Beispiel Ivanka Trump, laut Dokument "First Daughter" und "Beraterin des Präsidenten". Auch ihr Ehemann Jared Kushner arbeitet gratis als "Oberster Berater und Assistent des Präsidenten". Neben diesen beiden bezieht auch Reed Cordish offiziell kein Gehalt. Er ist Präsidentenassistent für technologische Initiativen und kommt wie Trump und Kushner aus dem Immobiliensektor. Auch Gary Cohn, ehemaliger COO von Goldman Sachs und heute Direktor des National Economic Councils verdient mit 30.000 US-Dollar für seine Verhältnisse wohl nur symbolisch Geld.

Insgesamt verdienen rund 40 Prozent der 377 aufgelisteten Angestellten im sechsstelligen Bereich pro Jahr. Das höchste Salär kassiert Mark House, ein in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannter leitender Berater Trumps. Er nimmt jährlich 187.100 Dollar mit nach Hause. Er ist allerdings der Liste zufolge nicht fest angestellt.

Donald Trump Mika Brzezinski
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