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Österreich: Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache und die dubiosen Bargeldbündel im Auto

Erst hat ihn die FPÖ aus der Partei geschmissen, und später muss Christian Strache, österreichischer Ex-Vizekanzler, lesen, dass es Fotos gibt, die ihn im Zusammenhang mit großen Bargeldmengen bringen. Warum hatte er die Bündel im Auto liegen?

Heinz-Christian Strache  spricht in Mikrofone

Heinz-Christian Strache

AFP

Fotos mit Bargeldbündeln aus seiner Zeit als FPÖ-Parteichef bringen den früheren österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache in Erklärungsnot. Die Aufnahmen, die dem "Spiegel" und der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) vorliegen, zeigen demnach Taschen mit Bargeld dubioser Herkunft, die offenbar in Straches Dienstwagen liegen. Wie der "Spiegel" berichtet, wurden sie von einem Leibwächter des damaligen FPÖ-Chefs aufgenommen.

Strache von FPÖ ausgeschlossen

Die Fotos seien auch Teil der Ermittlungsakten der Sonderkommission zur Ibiza-Affäre. Die Affäre kam durch ein Video ins Rollen, in dem Strache einer vermeintlichen russischen Investorin öffentliche Aufträge in Aussicht stellte. Nach Bekanntwerden der Aufnahmen trat Strache zurück. Am Freitag schloss die FPÖ ihn aus.

Der ehemalige österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache spricht in einer Villa auf Ibiza mit der angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen über Parteispenden, die Übernahme der Kronen Zeitung und die Vergabe von Staatsaufträgen.

Sachverständige werteten die Fotos der Geldtaschen im Auftrag von "Spiegel" und "SZ" aus. Die Prüfung habe "keinerlei Hinweise auf mögliche Manipulationen" erbracht, zitierte der "Spiegel" den Fotoforensiker Wilfried Kohlhof. Die Aufnahmen stammen dem Bericht zufolge aus den Jahren 2013 und 2014 und zeigen jeweils mehrere Bündel mit 100- und 50-Euro-Scheinen.

Keine Zweifel an der Echtheit

Laut Positionsdaten wurden sie in Wien und am Wörthersee aufgenommen. In einem Fall lag das Geld in einer Tasche, die mit einem Modell identisch ist, das Strache bei anderer Gelegenheit mit sich trug. Es bestünden "keine vernünftigen Zweifel, dass es sich hier um dieselbe Tasche handeln könnte", erklärte der Fotoforensiker Kohlhof. Auf einem anderen Foto liegt das Bargeld offenbar in einem Rucksack. Ein Anwalt von Straches ehemaligem Leibwächter versicherte auf Anfrage, "dass sowohl der Rucksack als auch die Sporttasche jeweils von Herrn Strache in das Auto gelegt wurden", wie der "Spiegel" weiter berichtete. Strache bestreite das.

Die Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hatte demzufolge bereits im September ein anonymes Fax erreicht, in dem es hieß, Strache habe "regelmäßig Sporttaschen mit hohen Summen Bargeld erhalten", dahinter steckten "Kräfte aus dem osteuropäischen Ausland". Das Geld könnte, so eine Vermutung, in Zusammenhang mit einem möglichen Mandatskauf stehen.

Überraschungskandidat Schellenbacher

Demnach sollen ukrainische Oligarchen mit geschäftlichen Interessen in Österreich zehn Millionen Euro ausgelobt haben, um dem FPÖ-Mann Thomas Schellenbacher ein Mandat im österreichischen Parlament zu verschaffen. Strache hatte laut "Spiegel" den bis dahin politisch unbekannten Unternehmer Schellenbacher 2013, einen Tag nachdem eine der Aufnahmen mit den Geldbündeln entstanden war, als Überraschungskandidaten auf der Wiener Landesliste präsentiert.

nik/AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?