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Geldnöte: Wikileaks stoppt Enthüllungen

Leere Kassen bei Wikileaks: Die "Blockade" durch Finanzdienstleister bedrohe die Existenz der Plattform, teilte Gründer Julian Assange mit. Die Veröffentlichungen würden deshalb ausgesetzt. Staatdessen plane man "aggressives" Fundraising.

Wikileaks steckt in Geldnöten: Die Enthüllungsplattform werde bis auf Weiteres kein neues Material mehr veröffentlichen und sich stattdessen auf das Aufbessern ihrer Finanzen konzentrieren, kündigte #link;http://www.stern.de/politik/assange-91243363t.html?sort=datedown; Gründer Julian Assange# am Montag in London an. Eine finanzielle "Blockade" durch mehrere Kreditinstitute habe Wikileaks in den vergangenen elf Monaten mehrere zehn Millionen US-Dollar gekostet. Sollte der Finanzengpass nicht bald behoben werden können, müsse die Arbeit eingestellt werden.

"Der Angriff hat 95 Prozent unseres Einkommens zerstört", sagte Assange. Die monatlichen Spenden seien von rund 100.000 US-Dollar (rund 72.300 Euro) auf rund 7000 US-Dollar gefallen, ergänzte Wikileaks-Sprecher Kristinn Hrafnsson. Während der "vorübergehenden" Aussetzung weiterer Veröffentlichungen wolle man sich deshalb auf "aggressives" Fundraising konzentrieren.

Klage bei der Europäischen Kommission eingereicht

Nur zehn Tage nach Beginn den Veröffentlichungen geheimer US-Depeschen im Winter vergangenen Jahres habe eine Blockade durch die Kreditkartenriesen Visa und Mastercard sowie Finanzinstitute wie die Bank of America, PayPal und Western Union begonnen, sagte Assange Der Boykott sei unrechtmäßig, die Verantwortung dafür trügen politische Kräfte in den USA. Wikileaks habe bei der Europäischen Kommission Klage wegen Verstoßes gegen das Kartellrecht eingereicht und erwarte eine Entscheidung bis Mitte November. Außerdem bereite die Plattform Prozesse gegen die Blockade in Island, Dänemark, Großbritannien, der EU, den USA und Australien vor.

Wikileaks hatte im April 2010 ein schockierendes Video veröffentlicht, das die tödlichen Schüsse einer US-Kampfhubschrauber-Besatzung auf Zivilisten in Bagdad zeigt. Später machte die Plattform 77.000 Dokumente zum Afghanistankrieg sowie rund 400.000 geheime Unterlagen des Pentagons zum Irakkrieg und zum Afghanistaneinsatz zugänglich. Damit zog sie den Ärger von USA und Nato auf sich.

Mittagessen mit Assange versteigert

In den letzten Monaten haben Assange und Co. bereits mit einer Reihe von Aktionen versucht, Geld in die leeren Kassen zu spülen. Im September versteigerten die Aktivisten im Internet Erinnerungsstücke wie ein geschmuggeltes Kaffeepäckchen, eine handsignierte Diplomatendepesche oder ein Notebook, mit dem die Veröffentlichung der US-Depeschen vorbereitet worden war. Im Juli veranstaltete Wikileaks ein Mittagessen mit Assange in London. Die acht verfügbaren Plätze wurden ebenfalls im Internet Ebay versteigert.

Faktisch läuft die Arbeit von Wikileaks schon seit Langem auf Sparflamme. Die Aktivisten veröffentlichten in den vergangenen Monaten ausschließlich US-Depeschen aus dem Fundus, der ihnen in die Hände gefallen war. Spätestens nachdem die gesamte unverschlüsselte Datei mit der Korrespondenz in Umlauf gekommen war, erübrigten sich weitere Publikationen dieser Art. Assange hängt seit Monaten unter Aufsicht in Großbritannien fest, während über seine Auslieferung nach Schweden entschieden wird. Dort wird ihm sexueller Missbrauch vorgeworfen.

Auch das Zerwürfnis zwischen Assange und dem einstigen Weggefährten Daniel Domscheit-Berg hatte die Arbeit der Enthüllungswebsite weitgehend paralysiert. Domscheit-Berg nahm bei seinem Ausstieg noch unveröffentlichtes Material mit, weil es bei Wikileaks und Assange nicht mehr sicher sei.

mad/DPA/AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(