Israel und die USA greifen den Iran an und töten den obersten Führer. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Die US-Botschaft in Riad, Saudi-Arabien, ist angegriffen worden, Trump kündigt Vergeltung an.
- Israel bombardiert erneut Ziele im Libanon.
- Die Bundesregierung und der Reisekonzern Tui planen Rückholaktionen für deutsche Touristen aus Nahost.
- Am Dienstag wird Bundeskanzler Merz Donald Trump besuchen und auch über den Iran sprechen.
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Anna Aridzanjan

Seit Beginn der Feindseligkeiten zwischen Israel und der Hisbollah haben nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mindestens 30.000 Menschen im Libanon Schutz in Notunterkünften gesucht.
Viele weitere hätten nach UNHCR-Angaben in ihren Autos am Straßenrand geschlafen oder steckten im Stau.
Viele weitere hätten nach UNHCR-Angaben in ihren Autos am Straßenrand geschlafen oder steckten im Stau.
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Phil Göbel
Der Krieg tobt, der Ölpreis steigt – und Einer lacht sich ins Fäustchen: Politisch verurteilt Moskau den Angriff der USA und Israels auf den Iran, wirtschaftlich hofft das Land aber davon zu profitieren.
Die kremlnahe Zeitung „Iswestija“ prognostiziert unter Berufung auf Branchenexperten einen Anstieg der Haushaltseinnahmen durch einen höheren Öl- und Gasexport.
Die kremlnahe Zeitung „Iswestija“ prognostiziert unter Berufung auf Branchenexperten einen Anstieg der Haushaltseinnahmen durch einen höheren Öl- und Gasexport.
„Die Experten sind sich einig darüber, dass der russische Etat bei einem anhaltenden Konflikt im Nahen Osten mit höheren Öl- und Gaseinnahmen rechnen kann“, heißt es in dem Blatt. Als anhaltend gelte der Konflikt, wenn er länger als zwei Monate dauere.
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Phil Göbel
Israel attackiert weiterhin die Infrastruktur der iranischen Regierung. Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge bei Luftangriffen das iranische Präsidialamt sowie das Gebäude des Nationalen Sicherheitsrats in Teheran getroffen.
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Phil Göbel
IAEA: Neue Schäden an Gebäuden iranischer Atomanlage
Inmitten der Angriffe Israels und der USA gegen den Iran hat die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt.
Die Organisation geht nicht davon aus, dass Radioaktivität freigesetzt und die Anlage weiter beschädigt worden ist, wie sie mitteilt.
Die Atomanlage war bereits im Juni von den USA und Israel angegriffen worden.
Die Organisation geht nicht davon aus, dass Radioaktivität freigesetzt und die Anlage weiter beschädigt worden ist, wie sie mitteilt.
Die Atomanlage war bereits im Juni von den USA und Israel angegriffen worden.
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Phil Göbel
Schon die Proteste in den vergangenen Monaten wurden im Iran vorrangig von Frauen getragen. Nun haben die Fußballerinnen beim Asien-Cup ein Zeichen des Mutes gezeigt: Sie sangen bei der Nationalhymne ihres eigenen Landes nicht mit und sorgten damit für einen Gänsehautmoment:
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Phil Göbel
Iran warnt europäische Staaten vor Kriegseintritt
Teheran warnt europäische Länder davor, in den US-israelischen Krieg gegen den Iran einzutreten.
"Jede derartige Handlung gegen den Iran würde als Komplizenschaft mit den Aggressoren" und als "Kriegshandlung" angesehen werden, droht der iranische Außenamtssprecher Esmail Bakaei offenbar mit Blick auf eine vorherige Erklärung europäischer Staaten. Frankreich, Deutschland und Großbritannien hatten am Sonntagabend bei Bedarf "Defensivmaßnahmen" gegen den Iran angekündigt.
"Jede derartige Handlung gegen den Iran würde als Komplizenschaft mit den Aggressoren" und als "Kriegshandlung" angesehen werden, droht der iranische Außenamtssprecher Esmail Bakaei offenbar mit Blick auf eine vorherige Erklärung europäischer Staaten. Frankreich, Deutschland und Großbritannien hatten am Sonntagabend bei Bedarf "Defensivmaßnahmen" gegen den Iran angekündigt.
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Phil Göbel
... Trumps Sondergesandter Steve Witkoff hatte nur wenige Stunden zuvor erklärt, der Angriff habe stattgefunden, weil sich der Iran damit gerühmt hätte, kurz vor dem Bau von elf Atombomben zu sein. Zwei Unterhändler hätten angegeben 460 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertes Uran zu besitzen. Dies hätte innerhalb von sieben bis zehn Tagen waffenfähig angereichert werden können, so Witkoff.
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Phil Göbel
Auch Tage nach Beginn des Irankriegs ist noch immer nicht klar, aus welchem Grund die USA gemeinsam mit Israel angegriffen haben. Erklärungen sind entweder schleierhaft oder widersprechen sich.
Nun hat US-Außenminister Marco Rubio in einem Statement gesagt, dass die USA gezwungen waren, in den Krieg einzutreten, weil Israel ansonsten alleine angegriffen hätte. Dies wiederum hätte zu Folge gehabt, dass der Iran US-Basen in der Region angegriffen hätte. Sehr viel Konjunktiv also – und deutlich andere Angaben als von anderen hohen US-Politikern ...
Nun hat US-Außenminister Marco Rubio in einem Statement gesagt, dass die USA gezwungen waren, in den Krieg einzutreten, weil Israel ansonsten alleine angegriffen hätte. Dies wiederum hätte zu Folge gehabt, dass der Iran US-Basen in der Region angegriffen hätte. Sehr viel Konjunktiv also – und deutlich andere Angaben als von anderen hohen US-Politikern ...
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Phil Göbel
Roter Halbmond: Bereits fast 800 Tote im Iran
Im Iran sind bei den israelisch-amerikanischen Angriffen nach Angaben des örtlichen Roten Halbmonds mindestens 787 Menschen ums Leben gekommen. Die Hilfsorganisation berichtet auf Telegram von Attacken in 153 Städten.
Mehr als 3600 Mitarbeiter der Rettungsdienste seien landesweit im Einsatz. An vielen Orten werden demnach Such- und Bergungsarbeiten fortgesetzt.
Mehr als 3600 Mitarbeiter der Rettungsdienste seien landesweit im Einsatz. An vielen Orten werden demnach Such- und Bergungsarbeiten fortgesetzt.
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Phil Göbel
Momentan richten sich die Augen der Weltöffentlichkeit auf den Nahen Osten. An einem zweiten Krisenherd tobt der Krieg aber ebenfalls weiter: in der Ukraine.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj befürchtet Probleme für sein eigenes Land im Konflikt gegen Russland. „Es könnte schwierig werden, Raketen und Waffen für die Verteidigung unseres Luftraums zu beschaffen“, sagt Selenskyj der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj befürchtet Probleme für sein eigenes Land im Konflikt gegen Russland. „Es könnte schwierig werden, Raketen und Waffen für die Verteidigung unseres Luftraums zu beschaffen“, sagt Selenskyj der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“.
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Phil Göbel
Der US-israelische Angriff kam für viele überraschend. Nicht aber für den Iran selbst, meint Militärexperte Christian Mölling. Im stern-Podcast „Die Lage international“ erklärt er: „Die Iraner haben auf diese Situation immer hingearbeitet“. Insbesondere sein Raketenprogramm habe das Land in die Lage gebracht, dass nun die Frage besteht: Geht einer der Kriegspartei die Munition aus? Und wenn ja, welcher?
Das Gespräch mit Christian Mölling finden Sie hier:
Das Gespräch mit Christian Mölling finden Sie hier:
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Phil Göbel
Den Irankrieg spüren auch die Verbraucher in Deutschland: Die Preise für Sprit und Heizöl steigen weiter. Am Morgen setzte sich der Anstieg der vergangenen Tage fort, wie Daten des ADAC und von Heizoel24 zeigen. Voraussichtlich würden Benzin und Diesel im Tagesverlauf noch einmal um einige Cent im Vergleich zum Montag steigen, sagte ein ADAC-Sprecher. Das ließen zumindest die ersten Werte vom Morgen erahnen.
Schon am Montag war der Spritpreis kräftig angestiegen. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt war Super E10 mit 1,839 Euro pro Liter um 6,1 Cent teurer als am Freitag, dem letzten Tag vor der Eskalation im Nahen Osten. Das war der höchste Wert seit Mai 2024. Diesel verteuerte sich um 7 Cent auf 1,816 Euro, den höchsten Wert seit Oktober 2023.
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Martin Thiele
Das Mullah-Regime greift das Territorium benachbarter Golfstaaten an. Ziel ist auch die Luftwaffenbasis Ali Al Salem in Kuwait, wo US-Soldaten stationiert sind. Satellitenbilder dokumentieren nun die Schäden an dem US-Militärstützpunkt.
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Phil Göbel
Kurzer Blick in die deutsche Politik: Lange Zeit kumpelte die AfD mit US-Präsident Donald Trump. Sein Vorgehen im Iran könnte aber nun zu einigen Diskussionen innerhalb der Partei führen. Co-Chef Tino Chrupalla nennt ihn „Kriegspräsident“.
Alle weiteren Infos finden Sie hier:
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DPA · AFP · Reuters
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