Nach Trumps Drohung gehen die Angriffe auf den Iran weiter. Dabei kommt ein ranghohes Regierungsmitglied ums Leben. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Phil Göbel
Weiter erklärt Trump auf seiner Pressekonferenz, das iranische Volk sollte sich gegen die Regierung erheben, falls es einen Waffenstillstand gebe. Dabei widerspricht sich der US-Präsident mehrmals selbst.
Er wisse, dass Proteste für die Menschen im Iran zu gefährlich seien. „Nun, sie sollten es tun, aber die Konsequenzen wären enorm“, sagt Trump. Schließlich sei den Menschen gesagt worden, sie würden sofort erschossen, wenn sie protestierten. Er glaube aber, dass die Iraner „bereit wären, das in Kauf zu nehmen, um Freiheit zu erlangen“.
Er wisse, dass Proteste für die Menschen im Iran zu gefährlich seien. „Nun, sie sollten es tun, aber die Konsequenzen wären enorm“, sagt Trump. Schließlich sei den Menschen gesagt worden, sie würden sofort erschossen, wenn sie protestierten. Er glaube aber, dass die Iraner „bereit wären, das in Kauf zu nehmen, um Freiheit zu erlangen“.
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Phil Göbel
US-Präsident Donald Trump sagt auf einer Pressekonferenz in Washington, es müsse bis zur gesetzten Frist am Dienstagabend einen Deal mit dem Iran geben, der für ihn akzeptabel sei. Andernfalls werde jede Brücke im Iran bis Dienstag um Mitternacht zerstört sein. Auch werde jedes Kraftwerk im Iran um Mitternacht zerstört sein.
Er wolle aber nicht, dass es so weit komme. Kritikern zufolge begeht Trump Kriegsverbrechen, wenn die USA zivile Kraftwerke angreifen. Trump hat dazu gesagt, das mache im „keine Sorgen“. „Wissen Sie, was ein Kriegsverbrechen ist? Eine Atomwaffe zu besitzen“, hatte er am Montag erklärt.
Verteidigungsminister Pete Hegseth sagt auf der Pressekonferenz, an diesem Montag werde es die meisten Angriffe seit Beginn des Iran-Einsatzes geben. Trump kritisiert, die Nato, Australien, Japan und Südkorea hätten im Iran-Krieg nicht geholfen.
Er wolle aber nicht, dass es so weit komme. Kritikern zufolge begeht Trump Kriegsverbrechen, wenn die USA zivile Kraftwerke angreifen. Trump hat dazu gesagt, das mache im „keine Sorgen“. „Wissen Sie, was ein Kriegsverbrechen ist? Eine Atomwaffe zu besitzen“, hatte er am Montag erklärt.
Verteidigungsminister Pete Hegseth sagt auf der Pressekonferenz, an diesem Montag werde es die meisten Angriffe seit Beginn des Iran-Einsatzes geben. Trump kritisiert, die Nato, Australien, Japan und Südkorea hätten im Iran-Krieg nicht geholfen.
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Phil Göbel
Trump: „Der ganze Iran könnte in einer Nacht ausgelöscht werden, und diese Nacht könnte morgen sein“
Donald Trump hat dem Iran erneut mit massiven und verheerenden Luftangriffen gedroht. „Das ganze Land könnte in einer Nacht ausgelöscht werden, und diese Nacht könnte morgen sein“, sagte Trump bei einer Pressekonferenz zum Iran-Krieg im Weißen Haus.
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Phil Göbel
Dass der US-Präsident ein Freund (zu) klarer Worte ist, ist bekannt. Doch im Falle des Irankriegs unterbietet Donald Trump sich selbst in Sachen Respektlosigkeiten. Auf die Frage, warum ein Angriff auf die Infrastruktur des Landes kein Kriegsverbrechen sein soll, sagt Trump, weil sie „Tiere“ seien. Trump behauptet zudem, die USA hätten einen Regimewechsel im Iran hin zu einer moderateren Führung im Land erreicht.
In den vergangenen Tagen geriet Trump auch in Sozialen Netzwerken in Rage. Hintergründe zu seinem Ausraster lesen Sie hier:
In den vergangenen Tagen geriet Trump auch in Sozialen Netzwerken in Rage. Hintergründe zu seinem Ausraster lesen Sie hier:
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Phil Göbel
Donald Trump bezeichnet die von ihm gesetzte Frist für ein Abkommen mit dem Iran bis Dienstagabend als endgültig. Der iranische Vorschlag zur Beendigung der Kämpfe sei zwar bedeutsam, aber nicht gut genug, fügt er hinzu.
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Phil Göbel
Iran lehnt US-Vorschlag zu Waffenstillstand ab
Der Iran übermittelt Pakistan seine Antwort auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges und lehnt darin einen Waffenstillstand ab. Stattdessen betone die Regierung in Teheran die Notwendigkeit eines dauerhaften Kriegsendes, meldet die staatliche Nachrichtenagentur IRNA.
Die Antwort bestehe aus zehn Punkten. Dazu zählten ein Ende der Konflikte in der Region, ein Protokoll für die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus, die Aufhebung von Sanktionen sowie der Wiederaufbau, heißt es weiter.
Die Antwort bestehe aus zehn Punkten. Dazu zählten ein Ende der Konflikte in der Region, ein Protokoll für die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus, die Aufhebung von Sanktionen sowie der Wiederaufbau, heißt es weiter.
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Max Seidenfaden
Der Iran hat eigenen Angaben zufolge eine Antwort auf die US-Forderungen für ein Kriegsende übermittelt. Teheran habe seine „Forderungen und Ansprüche“ ausgearbeitet und diese den Vermittlern mitgeteilt, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.
Die Forderungen der USA bezeichnete Baghai demnach als „überzogen und inakzeptabel“. Verhandlungen seien mit Ultimaten und Drohungen unvereinbar. Der Sprecher bezog sich auf einen 15-Punkte-Plan der USA für ein Kriegsende. Bereits zuvor hatte der Iran darauf geantwortet. Unter anderem Pakistan vermittelt zwischen Teheran und Washington.
Die Forderungen der USA bezeichnete Baghai demnach als „überzogen und inakzeptabel“. Verhandlungen seien mit Ultimaten und Drohungen unvereinbar. Der Sprecher bezog sich auf einen 15-Punkte-Plan der USA für ein Kriegsende. Bereits zuvor hatte der Iran darauf geantwortet. Unter anderem Pakistan vermittelt zwischen Teheran und Washington.
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Max Seidenfaden
Iranischer Geheimdienstchef bei Luftangriff getötet
Bei einem der Luftangriffe am frühen Morgen ist der iranische Geheimdienstchef Madschid Chademi ums Leben gekommen. Das bestätigen die Revolutionsgarden auf dem Messengerdienst Telegram. Die Revolutionsgarden sprachen unter Verwendung von Teherans Sprachgebrauch für Israel und die USA von einem „verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes“.
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Max Seidenfaden
Unterdessen gehen die Angriffe auf den Iran und auf Israel weiter. Die iranische Nachrichtenagentur meldet am Morgen 13 Tote bei einem Angriff auf ein Wohngebiet nahe Teheran. Bei einem weiteren Angriff auf Teheran seien sechs Kinder getötet worden.
In der israelischen Küstenstadt Haifa starben zwei Menschen, nachdem eine iranische Rakete in ein siebenstöckiges Wohnhaus einschlug. In Tel Aviv setzte die iranische Armee laut Medienberichten Streumunition ein. Streumunition ist im Krieg neben anderen Waffenarten eigentlich tabu. Welche anderen Kriegsmittel geächtet sind, lesen Sie hier:
In der israelischen Küstenstadt Haifa starben zwei Menschen, nachdem eine iranische Rakete in ein siebenstöckiges Wohnhaus einschlug. In Tel Aviv setzte die iranische Armee laut Medienberichten Streumunition ein. Streumunition ist im Krieg neben anderen Waffenarten eigentlich tabu. Welche anderen Kriegsmittel geächtet sind, lesen Sie hier:
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Max Seidenfaden
Der Iran hingegen pocht weiterhin auf Kriegsentschädigung, ehe die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, „wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden“, schreibt Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten.
Ein Sprecher des Marinekommandos der Revolutionsgarden kündigte zeitgleich in iranischen Medien an, dass die Straße von Hormus „niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren wird, insbesondere nicht für die USA und Israel.“
Ein Sprecher des Marinekommandos der Revolutionsgarden kündigte zeitgleich in iranischen Medien an, dass die Straße von Hormus „niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren wird, insbesondere nicht für die USA und Israel.“
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Max Seidenfaden
Nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump sind die Ölpreise mit weiteren Aufschlägen in die Woche gestartet. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg am Morgen auf über 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das sind fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Krieges.
Trump hatte der iranischen Regierung am Sonntag mit heftigen Angriffen gedroht, wenn die Straße von Hormus nicht bis Dienstagabend geöffnet wird.
Trump hatte der iranischen Regierung am Sonntag mit heftigen Angriffen gedroht, wenn die Straße von Hormus nicht bis Dienstagabend geöffnet wird.
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Max Seidenfaden
Der Iran greift weiter zivile Infrastruktur in den angrenzenden Golfstaaten an. Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate melden neue Schäden, darunter zwei Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen sowie im Hafen von Hafen von Chor Fakkan.
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Phil Göbel
Nach Trumps Drohungen warnt der iranische Parlamentspräsident Mohammed‑Bagher Ghalibaf vor einem „gefährlichen Spiel“. Auf der Plattform X schrieb Ghalibaf, mit „Kriegsverbrechen“ lasse sich „nichts erreichen“. Die einzige Lösung bestehe darin, „die Rechte des iranischen Volkes zu respektieren und dieses gefährliche Spiel zu beenden“. Ghalibaf, der seit Kriegsbeginn zu den einflussreichsten Politikern des Irans zählt, warnte, die „leichtsinnigen Schachzüge“ könnten die gesamte Region in Flammen aufgehen lassen.
Trump hatte zuvor seiner Forderung an den Iran, die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr zu öffnen, mit scharfen Drohungen und Beleidigungen erneut Nachdruck verliehen. „Öffnet die verdammte Straße (von Hormus), ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen“, schrieb er in einem Post am Ostersonntag auf seiner Plattform Truth Social.
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Phil Göbel
Trump verschiebt Ultimatum an Iran erneut
US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus bereits zum dritten Mal zu verschieben.
„Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“.
„Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“.
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Phil Göbel
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge kürzlich einen hochrangigen Kommandeur des für die Revolutionsgarden wichtigen „Öl-Hauptquartiers“ bei einem Luftangriff getötet.
Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit. Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.
Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit. Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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