Trump hat offenbar einen 15-Punkte-Friedensplan, trotzdem verlegt er 2000 Soldaten in den Nahen Osten. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Der Chef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon, wird nach Angaben des Militärs in Kürze ein Treffen per Videokonferenz mit den Armeechefs jener Länder abhalten, die eine Rolle bei der Wiederherstellung der Seeschifffahrt in der Straße von Hormus spielen wollen. Das Treffen stehe in keinem Zusammenhang mit dem Vorgehen der USA in dieser Angelegenheit und werde den Rahmen einer defensiven Haltung haben, sagt der Sprecher des französischen Militärs. Frankreich hat wiederholt erklärt, dass es sich nicht an Einsätzen beteiligen werde, solange die Feindseligkeiten in der Region nicht abgeklungen seien.
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Thomas Krause
Guterres: „Welt steht vor einem größeren Krieg“
UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat den französischen Diplomaten Jean Arnault zu seinem persönlichen Gesandten für den Konflikt im Nahen Osten ernannt. Der Konflikt sei außer Kontrolle geraten. Die „Welt steht vor einem größeren Krieg“, sagt Guterres gegenüber der Presse. Er stehe in engem Kontakt mit vielen Akteuren in der Region und weltweit. Es gebe eine Reihe von Initiativen für Dialog und Frieden.
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Thomas Krause
Ägypten hat sich als Austragungsort für jegliche Gespräche zum Iran angeboten, solange sie der Deeskalation dienten. Ägypten unterstütze die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, Verhandlungen mit dem Iran aufzunehmen, sagt Außenminister Badr Abdelatty. Zu der Reaktion des Iran auf den US-Plan sagt er: „Wir müssen unsere Bemühungen fortsetzen, es kommt ganz auf Diplomatie und Verhandlungen an.“
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Thomas Krause
Die erste Reaktion des Iran auf den Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges sei nicht positiv ausgefallen, erklärt ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter gegenüber Reuters. Der Vorschlag werde noch geprüft, fügt er hinzu. Die erste Reaktion Teherans sei an Pakistan übermittelt worden, um von dort nach Washington weitergeleitet zu werden.
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Thomas Krause
Der UN-Menschenrechtsrat verurteilt die Angriffe Irans auf seine Nachbarländer bei einer Dringlichkeitsdebatte in Genf. Der Iran lehnte die vorgelegte Resolution ab. Darin werden als Geschädigte namentlich Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien genannt. Weil der Iran keine Abstimmung verlangte, wurde die Resolution im Konsens angenommen.
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Thomas Krause
Bundesaußenminister Johann Wadephul begrüßt das Bestreben von US-Präsident Donald Trump, Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mit dem Iran aufzunehmen. Er hoffe, dass den Gesprächen eine Chance auf Erfolg eingeräumt werde, sagt Wadephul bei einem Besuch seines tunesischen Amtskollegen Mohamed Ali Nafti in Berlin. „Es ist lobenswert, dass der US-Präsident sein Ultimatum an das iranische Regime um einige Tage verschoben hat und nun Verhandlungen anstrebt“, sagt Wadephul. „Das iranische Regime wäre gut beraten, jetzt darauf zu reagieren. Wenn es also eine Chance für Diplomatie gibt, sollten wir den Gesprächen auf jeden Fall eine Chance geben.
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Thomas Krause
Iran hält US-Bedingungen für Kriegsende für „überzogen“
Der Iran hat nach Angaben eines Insiders einen Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges geprüft. Die Bedingungen seien überzogen, berichtet der iranische Fernsehsender Press TV unter Berufung auf einen Regierungsvertreter. Der Iran werde den Krieg nur zu einem Zeitpunkt seiner Wahl beenden, sofern seine Bedingungen erfüllt seien.
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Thomas Krause
Angesichts der anhaltenden Krise im Nahen Osten blickt die Tourismusbranche der EU-Inselrepublik Zypern mit wachsender Sorge auf die kommenden Monate. Tourismusminister Kostas Koumis sagte im zyprischen Rundfunk (RIK), derzeit liege der Fokus darauf, das Image der Insel gezielt zu stärken und auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren.
Zypern ist der EU-Staat, der der Krisenregion im Nahen Osten geografisch am nächsten liegt. Die Insel im östlichen Mittelmeer befindet sich rund 150 bis 250 Kilometer vom Libanon und von Israel entfernt.
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Thomas Krause
Trümmer einer Rakete des Iran stürzen in den Libanon
Im Libanon sind nach ersten Militärangaben Teile einer iranischen Rakete abgestürzt. Die libanesische Armee teilt mit, dass das eigentliche Ziel außerhalb des libanesischen Territoriums gelegen haben müsse. Die Rakete sei in großer Höhe explodiert. Als mögliche Ursachen würden eine technische Fehlfunktion oder der Abschuss durch eine Abfangrakete in Betracht gezogen. Der Vorfall ereignete sich gestern Nachmittag.
Das israelische Militär teilte bereits am Abend mit, dass eine iranische Rakete auf libanesisches Territorium gefallen sei.
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Thomas Krause
Hisbollah lehnt Gespräche mit Israel aktuell ab
Die Hisbollah lehnt Gespräche mit Israel ab, solange sie unter Beschuss steht. Das käme einer erzwungenen Kapitulation nahe, erklärt Hisbollah-Chef Naim Kassem in einer in seinem Namen verlesenen Fernsehansprache. Er rief zur Einheit gegen Israel auf. In der Rede, die auf einem der Hisbollah nahestehenden Fernsehsender ausgestrahlt wurde, heißt es, die Hisbollah-Kämpfer seien bereit, uneingeschränkt weiterzukämpfen.
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Thomas Krause
Iran will US-Flugzeugträger beschossen haben
Der Iran hat nach Militärangaben Raketen in Richtung des US-Flugzeugträgers „USS Abraham Lincoln“ abgefeuert. Der Flugzeugträger sei dadurch gezwungen worden, seine Position zu ändern, zitiert das Staatsfernsehen aus einer Erklärung des Militärs. Marinekommandant Schahram Irani drohte mit weiteren Angriffen, sollten sich feindliche Schiffe in Reichweite der iranischen Streitkräfte befinden.
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Thomas Krause
Sieben irakische Soldaten sind bei einem Luftangriff in der westlichen Provinz Anbar nach Angaben des Verteidigungsministeriums getötet worden. 13 weitere Personen seien zudem verletzt worden, verlautet auch aus Sicherheitskreisen. Der Angriff habe einer Stellung der schiitischen Volksmobilmachungskräfte gegolten, einer Dachorganisation von Milizen, die vom Iran unterstützt werden. Getroffen wurde dem Ministerium zufolge eine in der Nähe gelegene Militärklinik und eine technische Einheit. Rettungskräfte seien dabei, nach möglichen weiteren Opfern zu suchen. Das Ministerium verurteilt den Angriff als "offensichtlichen und schwerwiegenden Verstoß" gegen internationales Recht, das Angriffe auf medizinische Einrichtungen und Personal verbietet. Es handle sich um eine gefährliche Eskalation. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.
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Thomas Krause
Pakistan hat dem Iran einem Insider zufolge einen Vorschlag der USA übermittelt. Details nennt der ranghohe iranische Insider, der sich gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters äußert, nicht. Auch sagt er nicht, ob es sich um den 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Kriegs handelt, über den mehrere Medien berichten. Der Insider fügt allerdings hinzu, dass auch die Türkei auf der Suche nach Wegen zur Beendigung des Kriegs unterstütze. Das Land werde ebenso wie Pakistan als Gastgeber für etwaige Gespräche in Betracht gezogen. Noch stehe aber kein Ausrichtungsort fest.
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Eugen Epp
Der Iran feuert am Vormittag israelischen Angaben zufolge erneut Raketen auf das Land. Israels Polizei meldet mehrere Einschläge im Land. Bislang gibt es keine Berichte über Opfer, teilt die Polizei sowie der Rettungsdienst Magen David Adom mit. In mehreren Landesteilen gibt es Raketenalarm, in der Küstenmetropole Tel Aviv heulen am Vormittag gleich zweimal hintereinander die Warnsirenen. Der Iran bestätigt die Raketenwelle laut staatlichem Rundfunk.
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Eugen Epp
Auch der iranische Botschafter in Pakistan dementiert Gespräche zwischen Teheran und Washington. Anders als von US-Präsident Trump angedeutet, hätten nach seinen Informationen „bislang keine direkten oder indirekten Verhandlungen zwischen den beiden Ländern stattgefunden”, erklärt Resa Amiri Moghadam. Er fügt hinzu, es sei „selbstverständlich, dass befreundete Länder stets Konsultationen mit beiden Seiten führen, um diese unrechtmäßige Aggression zu beenden”.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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