Der US-Präsident kritisiert explizit den deutschen Kanzler. Die Huthis aus dem Jemen greifen in den Konflikt ein. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Bei fünf Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen im Südlibanon sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) neun Sanitäter getötet und sieben weitere verletzt worden. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus teilt mit, die wiederholten Angriffe beeinträchtigten die Gesundheitsversorgung in der Region beträchtlich. Inzwischen seien vier Krankenhäuser und 51 Gesundheitszentren geschlossen, während andere Einrichtungen nur noch mit reduzierter Kapazität arbeiteten.
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Thomas Krause
Mehrere Golfstaaten melden erneut Schäden nach Angriffen aus dem Iran. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach Angaben des Betreibers bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff ein Metallwerk schwer beschädigt. Das Werk befindet sich in der Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi. Eine nicht näher genannte Anzahl von Mitarbeitern sei verletzt worden, heißt es vom Betreiber.
Aus Katar heißt es am frühen Abend (Ortszeit), das Golfemirat sei im Laufe des Tages Ziel eines Angriffs mit mehreren aus dem Iran gestarteten Drohnen gewesen. Alle anfliegenden Drohnen seien erfolgreich abgefangen worden, teilt das Verteidigungsministerium weiter mit.
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Thomas Krause
Die saudi-arabische Ost-West-Pipeline wird einem Medienbericht zufolge inzwischen mit ihrer vollen Kapazität genutzt. Durch die Röhre zur Umgehung der vom Iran blockierten Straße von Hormus würden sieben Millionen Barrel Öl pro Tag gepumpt, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen Insider. Der staatliche Ölkonzern Aramco lehnt eine Stellungnahme ab. Aramco-Chef Amin Nasser hatte Anfang März erklärt, dass die Pipeline bald voll ausgelastet werde.
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Tim Schulze
IDF schließt nächste Angriffswelle auf Iran ab – Raketeneinschläge in Israel
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele der iranischen Führung in der Hauptstadt Teheran angegriffen. Eine weitere Angriffswelle sei abgeschlossen worden, teilt das Militär mit. Dabei seien Entwicklungs- und Produktionsstätten für verschiedene Waffensysteme und Luftabwehrsysteme getroffen worden.
Unter den angegriffenen Zielen ist dem israelischen Militär zufolge auch das Hauptquartier der iranischen Organisation der Marineindustrien. Die Institution ist unter anderem für die Entwicklung und Konstruktion von Kriegsschiffen und U-Booten zuständig.
Gleichzeitig wird in Israel über neue Raketenangriffe aus dem Iran berichtet, in mehreren Gegenden im Süden des Landes hat es am Nachmittag (Ortszeit) Raketenalarm gegeben. Iranische Geschosse schlagen Medienberichten zufolge im Gebiet der Rot-Meer-Hafenstadt Eilat ein. Aktuell liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Unter den angegriffenen Zielen ist dem israelischen Militär zufolge auch das Hauptquartier der iranischen Organisation der Marineindustrien. Die Institution ist unter anderem für die Entwicklung und Konstruktion von Kriegsschiffen und U-Booten zuständig.
Gleichzeitig wird in Israel über neue Raketenangriffe aus dem Iran berichtet, in mehreren Gegenden im Süden des Landes hat es am Nachmittag (Ortszeit) Raketenalarm gegeben. Iranische Geschosse schlagen Medienberichten zufolge im Gebiet der Rot-Meer-Hafenstadt Eilat ein. Aktuell liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
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Tim Schulze
Irans Präsident Massud Peseschkian hat mit harten Vergeltungsschlägen gegen Nachbarländer gedroht, falls die Infrastruktur oder Wirtschaftszentren im Land attackiert werden. In einer „Botschaft an die Länder der Region“ schreibt Peseschkian auf der Plattform X: „Wenn ihr Entwicklung und Sicherheit wollt, lasst nicht zu, dass unsere Feinde den Krieg von eurem Boden aus führen.“
Zuvor hatten israelische und US-Luftstreitkräfte laut iranischen Angaben ihre Angriffe auf Stahlwerke sowie Anlagen der Rüstungs- und Energieinfrastruktur in mehreren iranischen Provinzen ausgeweitet.
Zuvor hatten israelische und US-Luftstreitkräfte laut iranischen Angaben ihre Angriffe auf Stahlwerke sowie Anlagen der Rüstungs- und Energieinfrastruktur in mehreren iranischen Provinzen ausgeweitet.
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Sarah Schierack
Zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs hat die Huthi-Miliz in den Konflikt eingegriffen und Israel mit Raketen beschossen, wie die Deutsche Presse-Agentur und weitere Medien melden. Die israelische Armee berichtet am frühen Samstagmorgen via Telegram von einem Angriff aus dem Nachbarland Jemen, die Flugabwehr sei im Einsatz. Die Rakete wurde Medienberichten zufolge erfolgreich abgefangen, Verletzte oder Schäden habe es nicht gegeben.
Die Huthi-Miliz hatte zuvor die "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran angekündigt. Man habe eine Salve ballistischer Raketen gegen "sensible militärische Ziele" in Südisrael gefeuert, meldete der Huthi-nahe TV-Sender Al-Masirah unter Berufung auf einen Sprecher. Demnach kündigte die Miliz an, ihre Angriffe fortsetzen zu wollen.
Die Huthi-Miliz hatte zuvor die "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran angekündigt. Man habe eine Salve ballistischer Raketen gegen "sensible militärische Ziele" in Südisrael gefeuert, meldete der Huthi-nahe TV-Sender Al-Masirah unter Berufung auf einen Sprecher. Demnach kündigte die Miliz an, ihre Angriffe fortsetzen zu wollen.
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Annette Berger

US-Präsident Trump kritisiert Kanzler Merz für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus. Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida erneut zunächst die Nato-Verbündeten Frankreich und Großbritannien – und kam dann auf Deutschland zu sprechen: „Der deutsche Bundeskanzler - das sind alles meine Freunde - Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: 'Das ist nicht unser Krieg'. Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei.
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Rune Weichert
Die iranische Hauptstadt Teheran wird erneut von Explosionen erschüttert. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtet, waren am Samstag gegen 01 Uhr Ortszeit (Freitag 22.30 Uhr MEZ) im Osten der Stadt rund ein Dutzend Detonationen zu hören. Im Laufe des Tages waren bereits mehrere Regionen des Landes von erneuten Luftangriffen getroffen worden.
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Rune Weichert
Bei einem iranischen Raketenangriff werden nach israelischen Angaben mindestens ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt. Ein älterer Mann sei in Tel Aviv seinen schweren Verletzungen erlegen, teilt der Rettungsdienst Magen David Adom am Abend mit. Zwei weitere Menschen seien leicht verletzt worden. Zuvor hatte die israelische Armee vor iranischen Raketenangriffen gewarnt, in Jerusalem waren Sirenen zu hören. In Jericho im besetzten Westjordanland gab es Explosionen.
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Rune Weichert
Das israelische Militär beginnt nach Angaben eines Sprechers am späten Abend eine erneute Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Bereits wenige Stunden zuvor waren Angriffe gegen die proiranische Miliz geflogen worden. Weitere Einzelheiten werden zunächst nicht genannt. Am Abend hatte nach Militärangaben auch eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Zu den Zielen machte das Militär zunächst keine Angaben.
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Rune Weichert
Der Iran hat einem Insider zufolge nach den jüngsten Attacken auf seine Industrie- und Atomanlagen noch nicht entschieden, ob er auf den Verhandlungsvorschlag der USA reagieren wird. Es sei unerträglich, dass die USA Angriffe flögen und gleichzeitig zu Gesprächen aufriefen, sagt ein hochrangiger iranischer Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Ursprünglich sei die Antwort der Regierung in Teheran noch für Freitag oder Samstag erwartet worden.
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Rune Weichert
Merz wirft Trump „massive Eskalation“ im Irankrieg vor
Bei seinem Besuch im Weißen Haus hat sich der Kanzler Anfang des Monats noch ganz gut mit Donald Trump verstanden. Nun verschlechtert sich das Verhältnis wieder von Tag zu Tag und wird konfrontativer. Friedrich Merz (CDU) attackiert den US-Präsidenten persönlich scharf für dessen Agieren im Irankrieg.
„Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang. Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle.“Friedrich Merz auf dem „F.A.Z.-Kongress 2026“
Merz bezweifelt auch, dass ein Sturz der Führung im Iran erreicht werden kann. „Ist das Thema Regime-Change wirklich das Ziel?“, fragt er. „Wenn das das Ziel ist, glaube ich nicht, dass sie das erreichen werden. Das ist meistens schiefgegangen.“
Zuvor hatte US-Präsident Trump Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Er habe es als „unangemessen“ empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: „Das ist nicht unser Krieg.“
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Rune Weichert
Bei Angriffen auf Wohngebiete in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Kurdenprovinz Kermanschah sind Medienberichten zufolge mehr als 20 Zivilisten ums Leben gekommen. In Teheran sterben im Stadtviertel Schahr-e Rey zehn Bewohner eines Wohnkomplexes bei einem Raketenangriff der amerikanisch-israelischen Streitkräfte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher berichtet.
In der Stadt Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter 2 Kinder und 4 Frauen.
Zudem gab es Angriffe auf die beiden Stahlwerke in Isfahan in Zentral- und Ahwas im Südwestiran. Teile der Stromversorgungsanlagen sowie eine Werkhalle der beiden Fabriken wurden Berichten zufolge beschädigt. Demnach gab es in Isfahan einen Toten und zwei Verletzte.
In der Stadt Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter 2 Kinder und 4 Frauen.
Zudem gab es Angriffe auf die beiden Stahlwerke in Isfahan in Zentral- und Ahwas im Südwestiran. Teile der Stromversorgungsanlagen sowie eine Werkhalle der beiden Fabriken wurden Berichten zufolge beschädigt. Demnach gab es in Isfahan einen Toten und zwei Verletzte.
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Rune Weichert
Der US-Außenminister Rubio geht von einem Ende des US-Einsatzes im Irankrieg innerhalb weniger Wochen aus. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist da weniger optimistisch. Er hat nach eigenen Worten wenig Hoffnung, dass der Irankrieg schnell endet.
„Zurzeit verstricken sich die Amerikaner und die Israelis in diesem Konflikt jeden Tag tiefer“Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer Veranstaltung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“
Er bezweifele, dass es eine wirkliche Strategie gebe. Wenn „Regime Change“, also der Sturz der Regierung in Teheran das Ziel sei, glaube er nicht, dass dieses Ziel erreicht werde. „Ich habe große Zweifel, ob es eine Strategie gibt und ob diese Strategie dann tatsächlich auch erfolgreich ausgeübt wird“, sagt Merz. „Insofern könnte es auch noch etwas länger dauern. Es wird wahrscheinlich nicht besser.“
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Rune Weichert
Rubio: Einsatz im Iran voraussichtlich in Wochen abgeschlossen
Die USA können ihre Ziele im Iran nach Darstellung von Außenminister Marco Rubio ohne den Einsatz von Bodentruppen erreichen. Ein mögliches iranisches Gebührensystem für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei für die USA inakzeptabel, sagt er nach einem Treffen der G7-Außenminister in Frankreich zudem. Der Einsatz im Iran werde voraussichtlich in Wochen, nicht in Monaten abgeschlossen sein. Gegenwärtig warteten die USA auf eine Klarstellung, mit wem sie auf iranischer Seite verhandeln werden.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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