Donald Trump will die Angriffe im Irankrieg vorerst einstellen. Hat aber Bedingungen – Pakistan hat den Aufschub vermittelt. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

Trump will Angriffe auf den Iran für zwei Wochen einstellen. Seine Bedingung: Der Iran öffnet die wichtige Straße von Hormus.
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Alexandra Kraft

Angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump ist der Iran nach den Worten des iranischen Vizepräsidenten Mohammed Resa Aref für „alle Szenarien“ vorbereitet. „Die Regierung hat die notwendigen Maßnahmen für alle Szenarien bis ins Detail ausgearbeitet“, erklärt Aref am Dienstag im Onlinedienst X.
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Alexandra Kraft

Der Chef der iranischen Justiz ruft die Gerichte des Landes dazu auf, schneller Todesstrafen im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die USA und Israel zu verhängen. „Sie müssen die Verhängung von Todesstrafen und die Beschlagnahmung von Besitztümern beschleunigen“, sagt Gholam Hossein Mohseni Ejei.
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Alexandra Kraft

Papst Leo XIV verurteilt Drohungen gegen zivile Ziele im Iran am Dienstag als „inakzeptabel“. „Heute gab es diese Drohungen gegen das ganze Volk des Iran, und das ist wirklich inakzeptabel“, sagt der Papst. Die USA nennt er dabei nicht.
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Tim Schulze
Vermittler Pakistan bittet Trump um Verlängerung des Ultimatums
Kurz vor Ablauf des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an den Iran drängt Vermittler Pakistan auf einen erneuten Aufschub. Der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif bittet Trump im Onlinedienst X, "die Frist um zwei Wochen zu verlängern", um den Verhandlungen eine Chance zu geben. Derweil solle der Iran als Zeichen des guten Willens für zwei Wochen die Straße von Hormus öffnen.
Der pakistanische Regierungschef ruft alle Kriegsparteien überdies zu einer zweiwöchigen Waffenruhe auf. Diese solle es den Unterhändlern ermöglichen, "den Krieg mit einem endgültigen Ergebnis zu beenden – im Interesse eines langfristigen Friedens und einer langfristigen Stabilität in der Region".
Der pakistanische Regierungschef ruft alle Kriegsparteien überdies zu einer zweiwöchigen Waffenruhe auf. Diese solle es den Unterhändlern ermöglichen, "den Krieg mit einem endgültigen Ergebnis zu beenden – im Interesse eines langfristigen Friedens und einer langfristigen Stabilität in der Region".
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Tim Schulze
Im Iran folgen offenbar viele Bürger Aufrufen der Regierung und versammeln sich vor Kraftwerken, um sie vor Angriffen der USA und Israels zu schützen. Staatliche Medien zeigen Bilder von Dutzenden Menschen, die vor Energieeinrichtungen Fahnen schwenken und "Tod den USA" skandieren. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran mit Angriffen auf die Energie-Infrastruktur gedroht.
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Tim Schulze
Demokrat Walz: Trump hat „Verstand verloren“
Nach der erneuten Drohung von US-Präsident Donald Trump mit einer Auslöschung des Iran bezeichnen ihn Politiker der Demokraten als "Wahnsinnigen" und fordern seine Absetzung. "Der Präsident hat den Verstand verloren", schreibt der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, im Onlinedienst X. Zuvor hatten sich bereits zahlreiche andere Demokraten ähnlich geäußert, nachdem Trump die Drohung zum ersten Mal ausgesprochen hatte. Walz hatte bei der US-Präsidentschaftswahl 2024 an der Seite der demokratischen Kandidatin Kamala Harris für das Amt des Vizepräsidenten kandidiert.
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Tim Schulze
Die israelische Armee will die Gangart im Krieg mit dem Iran noch einmal verschärfen. Der Generalstabschef des Militärs, Eyal Zamir, erklärt, den "dem Regime zugefügten Schaden" bei der gemeinsamen Offensive mit der US-Armee "vergrößern" zu wollen. Gleichzeitig lobt Zamir in der Erklärung die bisher erzielten "erheblichen Fortschritte". Nun stehe die Offensive gegen den Iran vor einem "strategischen Scheideweg".
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Rune Weichert
Wenige Stunden vor Ablauf seines Ultimatums droht US-Präsident Trump dem Iran mit harschen Worten. Laut Berichten zieht Teheran daraus Konsequenzen – und bricht den Kontakt zur US-Seite ab. Der Iran habe seine „direkte Kommunikation“ mit den USA unterbrochen, schreibt das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Beamte im Nahen Osten. Der Schritt verkompliziere die Bemühungen um eine Einigung, Gespräche über Vermittler liefen aber weiter. Die „New York Times“ berichtet unter Berufung auf hochrangige iranische Beamte, Teheran habe seine „Verhandlungsbemühungen mit den USA“ eingestellt.
Eine iranische Regierungssprecherin teilt mit, dass es über die Vermittlerstaaten weiterhin einen Austausch gebe, der jedoch bislang zu keinem Durchbruch geführt habe. „Die Sprache der Herabwürdigung und Beleidigung blockiert derzeit den Weg zu jeder Verständigung und einer möglichen Einigung“, sagt sie im Staatsfernsehen Irib.
Eine iranische Regierungssprecherin teilt mit, dass es über die Vermittlerstaaten weiterhin einen Austausch gebe, der jedoch bislang zu keinem Durchbruch geführt habe. „Die Sprache der Herabwürdigung und Beleidigung blockiert derzeit den Weg zu jeder Verständigung und einer möglichen Einigung“, sagt sie im Staatsfernsehen Irib.
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Tim Schulze
Rund 14,4 Millionen Iraner sollen sich nach Angaben von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf für einen freiwilligen Kriegsdienst registriert haben. Ghalibaf veröffentlicht die Zahl auf der Plattform X. Die Aktion trägt den Namen „Leben opfern“. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. Im Iran leben rund 90 Millionen Menschen.
Laut dem staatlichen Sender Irib sollen die Freiwilligen im Konflikt mit den USA und Israel zusätzlich zu Revolutionsgarden und Armee eingesetzt werden. Zudem seien Menschenketten zum Schutz möglicher Angriffsziele geplant.
Laut dem staatlichen Sender Irib sollen die Freiwilligen im Konflikt mit den USA und Israel zusätzlich zu Revolutionsgarden und Armee eingesetzt werden. Zudem seien Menschenketten zum Schutz möglicher Angriffsziele geplant.
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Rune Weichert
Seit dem Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran ist die Straße von Hormus für die Handelsschifffahrt weitgehend blockiert. Eine UN-Resolution zur Entschärfung der Lage ist nun gescheitert: Zwar stimmen nach Angaben aus dem Rat 11 Mitglieder für den von Bahrain eingebrachten Text, doch verhindern Russland und China mit ihren Gegenstimmen als Vetomächte die Annahme. Zwei weitere Mitglieder enthalten sich.
In dem Entwurf werden betroffene Staaten dazu aufgefordert, ihre defensiven Maßnahmen zu koordinieren, um zur Sicherheit der Schifffahrt beizutragen, wie es von Diplomaten heißt. Zudem sollte der Iran seine Angriffe auf Handels- und Frachtschiffe einstellen. Um den Resolutionstext war tagelang im Hintergrund gerungen worden.
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Rune Weichert
Nach einem US-israelischen Angriff auf die iranische Insel Charg sind dort nach Angaben aus Teheran keine Ölanlagen beschädigt worden. Die Lage sei unter Kontrolle und der Betrieb laufe störungsfrei weiter, meldet die iranische Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf Insider. Auch aus US-Kreisen erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters, die Öl-Infrastruktur sei nicht getroffen worden. Über das Terminal auf der Insel Charg wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab, wobei ein Großteil der Lieferungen für China bestimmt ist.
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Rune Weichert
Das Weiße Haus bestreitet, dass die US-Regierung dem Iran mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht hat. Das Weiße Haus kommentiert im Onlinedienst X den Videoclip einer Rede von Vizepräsident JD Vance in Budapest. Darin sagt Vance in Richtung Iran: „Wir haben Werkzeuge im Kasten, deren Einsatz wir bisher noch nicht beschlossen haben.“
Von einigen Nutzern auf X wurden die Worte des Vizepräsidenten so interpretiert, als habe er einen Einsatz von Nuklearwaffen angedeutet. Das Weiße Haus schreibt dazu: „Wortwörtlich nichts von dem, was (der Vizepräsident) hier gesagt hat, ‚deutet das an‘“. Alle, die das Gegenteil behaupteten, seien „absolute Vollidioten“.
Vance bezog sich in der Rede auf das Ultimatum von Präsident Donald Trump gegen den Iran. Vance äußerte sich in seiner Rede „zuversichtlich“, dass es nicht zum Äußersten kommen werde. Er verwies auf weiter laufende Gespräche.
Von einigen Nutzern auf X wurden die Worte des Vizepräsidenten so interpretiert, als habe er einen Einsatz von Nuklearwaffen angedeutet. Das Weiße Haus schreibt dazu: „Wortwörtlich nichts von dem, was (der Vizepräsident) hier gesagt hat, ‚deutet das an‘“. Alle, die das Gegenteil behaupteten, seien „absolute Vollidioten“.
Vance bezog sich in der Rede auf das Ultimatum von Präsident Donald Trump gegen den Iran. Vance äußerte sich in seiner Rede „zuversichtlich“, dass es nicht zum Äußersten kommen werde. Er verwies auf weiter laufende Gespräche.
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Rune Weichert
Die Golfstaaten melden weitere Angriffe auf ihre Territorien. Das emiratische Verteidigungsministerium teilt mit, dass die Luftverteidigungssysteme im Einsatz gegen Raketen- und Drohnenbedrohungen seien.
Im Emirat Schardscha habe es einen „Vorfall“ auf ein Verwaltungsgebäude einer Telekommunikationsfirma mit einer aus dem Iran stammenden ballistischen Rakete gegeben. Zwei pakistanische Staatsangehörige seien verletzt worden.
Das saudische Verteidigungsministerium teilt mit, in den vergangenen Stunden vier Drohnen abgefangen und zerstört zu haben. Nach Angaben aus Bahrain wurden in dem Land seit Ausbruch der jüngsten Eskalation bisher fast 500 Drohnen und 188 Raketen abgefangen.
Im Emirat Schardscha habe es einen „Vorfall“ auf ein Verwaltungsgebäude einer Telekommunikationsfirma mit einer aus dem Iran stammenden ballistischen Rakete gegeben. Zwei pakistanische Staatsangehörige seien verletzt worden.
Das saudische Verteidigungsministerium teilt mit, in den vergangenen Stunden vier Drohnen abgefangen und zerstört zu haben. Nach Angaben aus Bahrain wurden in dem Land seit Ausbruch der jüngsten Eskalation bisher fast 500 Drohnen und 188 Raketen abgefangen.
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Rune Weichert
Israels Luftwaffe hat nach Angaben des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Iran Eisenbahnstrecken und Brücken angegriffen. Diese würden von den Revolutionsgarden genutzt und dafür „verwendet, Rohstoffe für Waffen, Waffen selbst sowie die operativen Kräfte zu transportieren, die uns, die USA und auch die Länder der Region angreifen – jene operativen Kräfte, die zugleich das iranische Volk unterdrücken“, sagt Netanjahu nach Angaben seines Büros. Die Vorwürfe lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Netanjahu sagt ferner, man zerschlage den iranischen Machtapparat „mit zunehmend wachsender Kraft“. Die israelischen Attacken zielten nicht darauf ab, das iranische Volk anzugreifen, bekräftigt der Regierungschef. Zur Lage in der Region nach mehr als fünf Wochen Krieg sagt er: „Das ist nicht mehr derselbe Iran, und es ist auch nicht mehr dasselbe Israel. Wir verändern das Kräfteverhältnis grundlegend.“
Netanjahu sagt ferner, man zerschlage den iranischen Machtapparat „mit zunehmend wachsender Kraft“. Die israelischen Attacken zielten nicht darauf ab, das iranische Volk anzugreifen, bekräftigt der Regierungschef. Zur Lage in der Region nach mehr als fünf Wochen Krieg sagt er: „Das ist nicht mehr derselbe Iran, und es ist auch nicht mehr dasselbe Israel. Wir verändern das Kräfteverhältnis grundlegend.“
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DPA · AFP · Reuters · SID
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