Nach dem Abschuss eines US-Kampfjets im Iran läuft die dramatische Suche nach einem vermissten Besatzungsmitglied. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Phil Göbel
Nach Trumps Drohungen warnt der iranische Parlamentspräsident Mohammed‑Bagher Ghalibaf vor einem „gefährlichen Spiel“. Auf der Plattform X schrieb Ghalibaf, mit „Kriegsverbrechen“ lasse sich „nichts erreichen“. Die einzige Lösung bestehe darin, „die Rechte des iranischen Volkes zu respektieren und dieses gefährliche Spiel zu beenden“. Ghalibaf, der seit Kriegsbeginn zu den einflussreichsten Politikern des Irans zählt, warnte, die „leichtsinnigen Schachzüge“ könnten die gesamte Region in Flammen aufgehen lassen.
Trump hatte zuvor seiner Forderung an den Iran, die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr zu öffnen, mit scharfen Drohungen und Beleidigungen erneut Nachdruck verliehen. „Öffnet die verdammte Straße (von Hormus), ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen“, schrieb er in einem Post am Ostersonntag auf seiner Plattform Truth Social.
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Phil Göbel
Trump verschiebt Ultimatum an Iran erneut
US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus bereits zum dritten Mal zu verschieben.
„Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“.
„Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“.
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Phil Göbel
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge kürzlich einen hochrangigen Kommandeur des für die Revolutionsgarden wichtigen „Öl-Hauptquartiers“ bei einem Luftangriff getötet.
Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit. Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.
Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit. Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.
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Max Seidenfaden
Für staatstragende Worte ist Donald Trump nicht unbedingt bekannt. In einem neuen Post auf Truth Social scheint er nun aber die Geduld mit dem Iran zu verlieren. Dienstag werde im Iran der Tag der Kraftwerke und der Tag der Brücken werden – eine weitere Drohung massiver Angriffe der USA. „Öffnet die verdammte Meerenge (gemeint ist die Straße von Hormus, Anm. d. Red.) ihr verdammten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben“, schreibt Trump.
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Max Seidenfaden
Der Iran nimmt weiter die Ölproduktionsstätten benachbarter Länder ins Visier. Sowohl die Vereinigten Arabischen Emirate als auch Bahrain melden neue Angriffe auf ihre Industrieanlagen. Dabei sind in einer petrochemischen Fabrik in den Emiraten mehrere Brände ausgebrochen. In Bahrain wurde ein Lager des Öl- und Gasunternehmens Bapco Energies getroffen. Das Feuer sei mittlerweile gelöscht.
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Max Seidenfaden
Der Rettungseinsatz im Iran hat die US-Armee womöglich aber weitere Maschinen gekostet. Die iranische Regierung behauptet, zwei Black-Hawk-Hubschrauber und zwei Tankflugzeuge während der Rettungsmission für einen US-Soldaten südlich von Isfahan abgeschossen zu haben. Iranische Staatsmedien zeigten am Morgen Bilder von verkohlten Trümmerteilen. Ob es sich dabei wirklich um Trümmerteile von amerikanischen Militärfliegern handelt, lässt sich nicht verifizieren. Die USA haben einen Abschuss bislang nicht bestätigt.
Trümmerteile eines Flugzeugs im Iran. Ob es sich dabei wirklich um Trümmer eines amerikanischen Transporters handelt, lässt sich nicht verifizieren. Foto: Islamische Revolutionsgarden / Imago
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Max Seidenfaden
"Wir haben ihn!" Mit diesen Worten beschreibt US-Präsident Donald Trump die Rettung eines US-Waffenoffiziers, der in einem Kampfjet über dem Iran abgeschossen wurde. Die Maschine war am Freitag abgeschossen, der Pilot bereits gerettet worden. Der nun gerettete Soldat sei zwar verletzt, befinde sich aber in Sicherheit.
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Thomas Krause
Bei Luftangriffen auf ein petrochemisches Zentrum im Südwesten des Iran werden staatlichen Medien zufolge fünf Menschen verletzt. Ein dort ausgebrochenes Feuer sei inzwischen gelöscht, heißt es weiter. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärt, Israel habe die Anlage angegriffen. Einem israelischen Militärsprecher zufolge stellt sie Material für Sprengstoffe und Raketen her.
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Thomas Krause
Hunderte Menschen haben in Tel Aviv gegen den Iran-Krieg demonstriert. Die Demonstranten versammelten sich am Abend auf dem zentralen Habima-Platz der israelischen Stadt mit Schildern mit der Aufschrift: „Nicht bombardieren – reden!“ Beendet den endlosen Krieg!“ Eine Frau bezeichnete den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu auf einem Protestplakat als „die größte Bedrohung für die Existenz Israels“.
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Thomas Krause
Im Irak haben zehntausende Anhänger des einflussreichen Schiitenführers Moktada Sadr gegen den US-israelischen Krieg gegen den Iran demonstriert. Die Menschen versammelten sich in Bagdad und in weiteren Städten des Landes. In der Hauptstadt skandierten sie „Nein zu Israel“ und „Nein zu Amerika“.
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Thomas Krause
Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist erneut ein israelischer Soldat getötet worden. Die israelischen Streitkräfte gaben den Tod des 21-jährigen Oberfeldwebels am Samstag bekannt. Damit sind seit Beginn der Bodenoffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im vergangenen Monat elf israelische Soldaten im Südlibanon getötet worden.
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Thomas Krause
Der Iran nimmt örtlichen Medienberichten zufolge den Irak von jeglichen Beschränkungen für die Passage durch die Straße von Hormus aus. Die Medien berufen sich auf das gemeinsame iranische Militärkommando Chatam al-Anbija. Eine Stellungnahme der Regierung in Bagdad liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
USA setzen Verwandte von getötetem Militärkommandeur fest
In den USA werden die Nichte und Großnichte des getöteten iranischen Militärkommandeurs Ghassem Soleimani festgenommen. Zuvor habe US-Außenminister Marco Rubio deren dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung widerrufen, teilt das Außenministerium in Washington mit. Hamideh Soleimani Afschar und ihre Tochter befänden sich nun in der Obhut der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE, heißt es in der Erklärung weiter. Der ehemalige Kommandeur der Al-Kuds-Brigade war im Januar 2020 auf Befehl von US-Präsident Donald Trump bei einem Drohneneinsatz in Bagdad getötet worden.
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Thomas Krause
Trump droht Iran mit der „Hölle“
Trump weist mit martialischen Worten darauf hin, dass ein von ihm dem Iran gesetztes Ultimatum in 48 Stunden ablaufe. Zugleich droht er Teheran mit der „Hölle“, wenn es sich einer Einigung verweigere. „Die Zeit läuft ab.“
„Erinnern Sie sich daran, wie ich dem Iran zehn Tage Zeit gegeben habe, einen Deal zu machen oder die Straße von Hormus zu öffnen“, schreibt Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. „48 Stunden, bevor die Hölle über sie niederregnen wird.“
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Thomas Krause
Der russische Staatskonzern Rosatom zieht nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen 198 Mitarbeiter aus dem iranischen Kernkraftwerk Buschehr ab. Die Evakuierung sei bereits geplant gewesen, bevor die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) den Tod eines iranischen Wachmanns durch Bombensplitter gemeldet habe. Die Entwicklungen nahe der Anlage verliefen nach dem schlimmsten anzunehmenden Szenario, zitieren die Agenturen Rosatom-Chef Alexej Lichatschow. Der russische Präsident Wladimir Putin sei über die Lage informiert worden.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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