Israel und die USA greifen den Iran an und töten den obersten Führer. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Die US-Botschaft in Riad, Saudi-Arabien, ist angegriffen worden, Trump kündigt Vergeltung an.
- Israel bombardiert erneut Ziele im Libanon.
- Die Bundesregierung und der Reisekonzern Tui planen Rückholaktionen für deutsche Touristen aus Nahost.
- Am Dienstag wird Bundeskanzler Merz Donald Trump besuchen und auch über den Iran sprechen.
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Martin Thiele
Dubai gilt als sicheres Paradies, doch nun erschüttern Explosionen die Metropole. Deutsche Prominente wie Bushido verlassen das Land, andere berichten von ihrer Angst.
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Phil Göbel
Das UN-Büro für Menschenrechte fordert eine Untersuchung der Bombardierung einer Mädchenschule im Iran. Der Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, verlange eine unparteiische Aufklärung des „schrecklichen“ Vorfalls, teilt Sprecherin Ravina Shamdasani in Genf mit. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln.
Die Verantwortung für die Untersuchung liege bei den Streitkräften, die den Angriff verübt hätten. Iranischen Staatsmedien zufolge waren bei dem Angriff auf die Schule in Minab im Süden Irans am Samstag über 160 Menschen getötet worden.
Was über den Angriff bekannt ist, lesen Sie hier:
Die Verantwortung für die Untersuchung liege bei den Streitkräften, die den Angriff verübt hätten. Iranischen Staatsmedien zufolge waren bei dem Angriff auf die Schule in Minab im Süden Irans am Samstag über 160 Menschen getötet worden.
Was über den Angriff bekannt ist, lesen Sie hier:
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Phil Göbel
Russlands Präsident Wladimir Putin will die Sorgen arabischer Staatschefs über die iranischen Angriffe auf Ölanlagen an die Führung in Teheran übermitteln.
Dies kündigt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow an. Putin werde sicherlich jede Anstrengung unternehmen, um zumindest zu einer leichten Entspannung beizutragen, so Peskow.
Dies kündigt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow an. Putin werde sicherlich jede Anstrengung unternehmen, um zumindest zu einer leichten Entspannung beizutragen, so Peskow.
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Phil Göbel
Auch Polen will die USA derzeit nicht militärisch bei ihren Angriffen gegen den Iran unterstützen. „Es gab keine solche Bitte, keinen entsprechenden Antrag. Polen nimmt an dieser Operation nicht teil“, sagte Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz bei einem Besuch in Washington nach Angaben der Nachrichtenagentur PAP.
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Phil Göbel
Die israelische Armee hat am Dienstag die Schaffung einer "Pufferzone" im Libanon angekündigt. Zuvor hatte die Armee bereits ihre Truppen entlang der Grenze zum Nachbarland verstärkt.
Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat auch den Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Miliz Hisbollah im Libanon wieder eskalieren lassen.
Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat auch den Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Miliz Hisbollah im Libanon wieder eskalieren lassen.
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Phil Göbel
Die Weigerung Spaniens, die USA im Krieg gegen den Iran zu unterstützen, sorgt im In- und Ausland für Irritationen. Scharfe Kritik kam aus den USA und Israel. „Die derzeitige Regierung in Spanien entwickelt sich offenbar zum Paradebeispiel einer jämmerlich schwachen europäischen Führung, die moralisch vom Weg abgekommen ist“, schrieb der einflussreiche republikanische US-Senator Lindsey Graham auf X.
Die linksgerichtete Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte den USA die Nutzung der Militärbasen Rota und Morón in Andalusien für die Angriffe auf den Iran untersagt.
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Anna Aridzanjan

Seit Beginn der Feindseligkeiten zwischen Israel und der Hisbollah haben nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mindestens 30.000 Menschen im Libanon Schutz in Notunterkünften gesucht.
Viele weitere hätten nach UNHCR-Angaben in ihren Autos am Straßenrand geschlafen oder steckten im Stau.
Viele weitere hätten nach UNHCR-Angaben in ihren Autos am Straßenrand geschlafen oder steckten im Stau.
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Phil Göbel
Der Krieg tobt, der Ölpreis steigt – und Einer lacht sich ins Fäustchen: Politisch verurteilt Moskau den Angriff der USA und Israels auf den Iran, wirtschaftlich hofft das Land aber davon zu profitieren.
Die kremlnahe Zeitung „Iswestija“ prognostiziert unter Berufung auf Branchenexperten einen Anstieg der Haushaltseinnahmen durch einen höheren Öl- und Gasexport.
Die kremlnahe Zeitung „Iswestija“ prognostiziert unter Berufung auf Branchenexperten einen Anstieg der Haushaltseinnahmen durch einen höheren Öl- und Gasexport.
„Die Experten sind sich einig darüber, dass der russische Etat bei einem anhaltenden Konflikt im Nahen Osten mit höheren Öl- und Gaseinnahmen rechnen kann“, heißt es in dem Blatt. Als anhaltend gelte der Konflikt, wenn er länger als zwei Monate dauere.
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Phil Göbel
Israel attackiert weiterhin die Infrastruktur der iranischen Regierung. Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge bei Luftangriffen das iranische Präsidialamt sowie das Gebäude des Nationalen Sicherheitsrats in Teheran getroffen.
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Phil Göbel
IAEA: Neue Schäden an Gebäuden iranischer Atomanlage
Inmitten der Angriffe Israels und der USA gegen den Iran hat die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt.
Die Organisation geht nicht davon aus, dass Radioaktivität freigesetzt und die Anlage weiter beschädigt worden ist, wie sie mitteilt.
Die Atomanlage war bereits im Juni von den USA und Israel angegriffen worden.
Die Organisation geht nicht davon aus, dass Radioaktivität freigesetzt und die Anlage weiter beschädigt worden ist, wie sie mitteilt.
Die Atomanlage war bereits im Juni von den USA und Israel angegriffen worden.
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Phil Göbel
Schon die Proteste in den vergangenen Monaten wurden im Iran vorrangig von Frauen getragen. Nun haben die Fußballerinnen beim Asien-Cup ein Zeichen des Mutes gezeigt: Sie sangen bei der Nationalhymne ihres eigenen Landes nicht mit und sorgten damit für einen Gänsehautmoment:
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Phil Göbel
Iran warnt europäische Staaten vor Kriegseintritt
Teheran warnt europäische Länder davor, in den US-israelischen Krieg gegen den Iran einzutreten.
"Jede derartige Handlung gegen den Iran würde als Komplizenschaft mit den Aggressoren" und als "Kriegshandlung" angesehen werden, droht der iranische Außenamtssprecher Esmail Bakaei offenbar mit Blick auf eine vorherige Erklärung europäischer Staaten. Frankreich, Deutschland und Großbritannien hatten am Sonntagabend bei Bedarf "Defensivmaßnahmen" gegen den Iran angekündigt.
"Jede derartige Handlung gegen den Iran würde als Komplizenschaft mit den Aggressoren" und als "Kriegshandlung" angesehen werden, droht der iranische Außenamtssprecher Esmail Bakaei offenbar mit Blick auf eine vorherige Erklärung europäischer Staaten. Frankreich, Deutschland und Großbritannien hatten am Sonntagabend bei Bedarf "Defensivmaßnahmen" gegen den Iran angekündigt.
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Phil Göbel
... Trumps Sondergesandter Steve Witkoff hatte nur wenige Stunden zuvor erklärt, der Angriff habe stattgefunden, weil sich der Iran damit gerühmt hätte, kurz vor dem Bau von elf Atombomben zu sein. Zwei Unterhändler hätten angegeben 460 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertes Uran zu besitzen. Dies hätte innerhalb von sieben bis zehn Tagen waffenfähig angereichert werden können, so Witkoff.
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Phil Göbel
Auch Tage nach Beginn des Irankriegs ist noch immer nicht klar, aus welchem Grund die USA gemeinsam mit Israel angegriffen haben. Erklärungen sind entweder schleierhaft oder widersprechen sich.
Nun hat US-Außenminister Marco Rubio in einem Statement gesagt, dass die USA gezwungen waren, in den Krieg einzutreten, weil Israel ansonsten alleine angegriffen hätte. Dies wiederum hätte zu Folge gehabt, dass der Iran US-Basen in der Region angegriffen hätte. Sehr viel Konjunktiv also – und deutlich andere Angaben als von anderen hohen US-Politikern ...
Nun hat US-Außenminister Marco Rubio in einem Statement gesagt, dass die USA gezwungen waren, in den Krieg einzutreten, weil Israel ansonsten alleine angegriffen hätte. Dies wiederum hätte zu Folge gehabt, dass der Iran US-Basen in der Region angegriffen hätte. Sehr viel Konjunktiv also – und deutlich andere Angaben als von anderen hohen US-Politikern ...
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DPA · AFP · Reuters
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