Israel und die USA greifen den Iran an und töten den obersten Führer. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Die US-Botschaft in Riad, Saudi-Arabien, ist angegriffen worden, Trump kündigt Vergeltung an.
- Israel bombardiert erneut Ziele im Libanon.
- Die Bundesregierung und der Reisekonzern Tui planen Rückholaktionen für deutsche Touristen aus Nahost.
- Am Dienstag wird Bundeskanzler Merz Donald Trump besuchen und auch über den Iran sprechen.
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Phil Göbel
Im Handelshafen von Dukm im Oman ist es erneut zu einem Drohnenangriff gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf Sicherheitsquellen berichtete, wurden Treibstofftanks von mehreren Drohnen attackiert.
Verletzt wurde demnach niemand, die Schäden seien begrenzt. Zunächst war unklar, wer für den Angriff verantwortlich war.
Verletzt wurde demnach niemand, die Schäden seien begrenzt. Zunächst war unklar, wer für den Angriff verantwortlich war.
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Phil Göbel
Erstes Flugzeug auf dem Weg nach Frankfurt
Die Evakuierung deutscher Staatsbürger aus dem Nahen Osten beginnt: Ein erstes Flugzeug der emiratischen Airline Emirates ist nach den zahlreichen Flugausfällen wegen des Irankrieges nun von Dubai nach Frankfurt am Main unterwegs.
Eine Sprecherin der Fraport, der Betreibergesellschaft des bundesweit größten Flughafens, sagte der Nachrichtenagentur DPA: „Die Emirates ist in der Luft und kommt hier an.“ Laut der Fraport-Ankunftsseite im Internet wurde die Maschine am frühen Nachmittag in Frankfurt erwartet.
Eine Sprecherin der Fraport, der Betreibergesellschaft des bundesweit größten Flughafens, sagte der Nachrichtenagentur DPA: „Die Emirates ist in der Luft und kommt hier an.“ Laut der Fraport-Ankunftsseite im Internet wurde die Maschine am frühen Nachmittag in Frankfurt erwartet.
Screenshot Flightradar24
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Phil Göbel
Die andauernden Kampfhandlungen im Nahen Osten haben die weltweiten Börsen auch am Dienstag belastet. Auf Kursverluste an den asiatisch-pazifischen Aktienmärkten folgten neuerliche Einbußen an Europas Märkten im frühen Handel.
Der Dax fiel um 1,8 Prozent und lag mit 24.204 Punkten auf dem niedrigsten Niveau seit Mitte Dezember 2025. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gab um 1,2 Prozent auf 30.493 Zähler nach, vermied aber ein Abrutschen unter die Marke von 30.000 Punkten. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,6 Prozent.
Der Dax fiel um 1,8 Prozent und lag mit 24.204 Punkten auf dem niedrigsten Niveau seit Mitte Dezember 2025. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gab um 1,2 Prozent auf 30.493 Zähler nach, vermied aber ein Abrutschen unter die Marke von 30.000 Punkten. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,6 Prozent.
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Lennard Worobic
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge weitere Bodentruppen in den Südlibanon geschickt. „Ich möchte betonen, dass es sich hierbei nicht um ein Manöver, eine Bodenoffensive oder Ähnliches handelt. Es ist eine taktische Maßnahme, um Angriffe der Hisbollah zu verhindern“, sagt Militärsprecher Nadav Schoschani. „Es besteht die reale Möglichkeit, dass sie ihre Einsätze gegen uns ausweiten.“ Wie viele Soldaten Israel im Nachbarland in der Nähe der israelischen Grenze positioniert hat, wollte der Sprecher nicht sagen.
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Lennard Worobic
Die Ölpreise haben heute im frühen Handel weiter zugelegt. Nach einem kräftigen Anstieg am ersten Handelstag nach dem Beginn des Irankriegs legten die Preise zunächst bis zu rund drei Prozent zu, blieben aber unter dem Höchststand aus den ersten Handelsstunden am Montag. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich heute gegen 8 Uhr um drei Prozent oder 2,35 Dollar auf 80,09 Dollar. Steigende Rohölpreise verteuern üblicherweise auch Sprit und Heizöl für Verbraucher in Deutschland.
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Lennard Worobic
Der Reisekonzern Tui rechnet mit der Rückholung seiner im Nahen Osten festsitzenden Kunden binnen einiger Tage. Geplant sei, die Urlauber mit Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad nach Deutschland zurückzubringen, sagt Vorstandschef Sebastian Ebel im Programm von n-tv. Eine konkrete Zahl nennt er nicht.
„Wir gehen aktuell davon aus, dass wir die ersten Flüge mit diesen Unternehmen und unseren Gästen heute durchführen können“Tui-Vorstandschef Ebel
Erste Flüge sollten nach München gehen. Zudem stünden eigene Flugzeuge von Tui Fly bereit. Diese seien „standby, sobald wir die Erlaubnis bekommen, dorthin zu fliegen und Kunden auch möglichst zügig abzuholen“.
Sebastian Ebel, Vorstandsvorsitzender der TUI AG (Archivbild). Julian Stratenschulte/dpa
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Lennard Worobic
Die USA ziehen angesichts des Irankrieges den Großteil ihres Botschaftspersonals aus Bahrain, Jordanien und dem Irak ab. Das Außenministerium habe aus Sicherheitsgründen seine Reisehinweise für die Länder aktualisiert und die „Ausreise von allen nicht für Notfälle zuständigen Mitarbeiter der US-Regierung sowie deren Familienangehörigen“ angeordnet, teilt die Behörde auf X mit. Die US-Botschaft des Golfstaates Kuwait wurde derweil „bis auf Weiteres“ geschlossen.
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Lennard Worobic
Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von schweren Bombardierungen erschüttert worden. Auch am Rand der östlichen Pendlerstadt Pardis schlugen laut iranischen Medien rund ein Dutzend Raketen ein. In den Hochhäusern der Neubaugebiete zitterten die Fenster, wie Bewohner der Nachrichtenagentur DPA berichteten. Auf Videos in sozialen Medien sind graue Rauchschwaden über den Hügeln am Rand des Albors-Gebirges zu sehen.
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Lennard Worobic
Nach eigenen Angaben hat die israelische Luftwaffe am frühen Morgen zeitgleich Ziele in Beirut und Teheran angegriffen. Die Luftwaffe habe „gezielte Angriffe auf militärische Ziele des iranischen Terrorregimes und der Terrororganisation Hisbollah begonnen“, erklären die israelischen Streitkräfte unter Bezug auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon.
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Lennard Worobic
Israels Armee greift erneut den Libanon an
Die israelische Armee hat in der Nacht erneut den Libanon angegriffen. Ziel seien Kommandozentralen und Waffenlager der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der Hauptstadt Beirut, wie die Armee mitteilt. Als Reaktion auf die Tötung des obersten Führers des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hatte die Hisbollah in der vorherigen Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Das israelische Militär beschießt seitdem Ziele im Libanon, unter anderem in den als Dahija bekannten Vororten von Beirut.
Rauch steigt auf von israelischen Luftangriffen in Dahieh, einem südlichen Vorort von Beirut. Bilal Hussein/AP/dpa
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Lennard Worobic
Netanjahu sagt zudem, der Krieg der USA und Israels gegen Iran werde kein „endloser Krieg“ werden. „Es kann einige Zeit dauern, aber es wird keine Jahre dauern“, sagt Netanjahu in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. Der Einsatz werde „eine schnelle und entschlossene Aktion“ sein.
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Lennard Worobic
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu rechtfertigt den Angriff auf den Iran mit dem angeblichen Bau neuer Bunker zum Schutz der iranischen Raketen- und Atomprogramme. „Der Grund, warum wir jetzt handeln mussten“, sei, dass der Iran nach den Bombardierungen seiner Atomanlagen und seiner Raketenarsenale im vergangenen Jahr mit dem Bau „neuer Anlagen, unterirdischer Bunker“ begonnen habe, sagt Netanjahu dem US-Sender Fox News. Das Raketen- und „Atombombenprogramm“ wäre sonst „innerhalb von Monaten“ unangreifbar gewesen, behauptet Netanjahu.
Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel (Archivbild). Ohad Zwigenberg/AP/dpa
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Lennard Worobic
US-Präsident Donald Trump kündigt an, die US-Armee werde „bald“ Vergeltungsmaßnahmen wegen des Angriffs auf die US-Botschaft ergreifen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.
Matthias Urbach
Die US-Botschaft in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad ist vermutlich von zwei Drohnen angegriffen worden. Es sei ein „begrenztes Feuer“ ausgebrochen, hieß es von saudischen Offiziellen. Dabei sei aber nur geringer Sachschaden entstanden. Auch an der US-Botschaft in Kuwait war am Montag offenbar ein Feuer ausgebrochen, Augenzeugen berichteten von aufsteigendem Rauch. Die Hintergründe blieben unklar.
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Lennard Worobic
Vertreter der US-Regierung haben betont, dass es Präsident Donald Trump im Iran nicht in erster Linie um einen Machtwechsel gehe. In einer „perfekten Welt“ würden die USA es begrüßen, wenn jemand im Iran an die Macht käme, der bereit sei, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, sagt US-Vizepräsident J. D. Vance dem Sender Fox News. Trumps vorrangiges Ziel sei aber, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelange. Dafür sei es letztlich nebensächlich, was mit der Führung in Teheran passiere.
US-Vizepräsident J.D. Vance (Archivbild). Kevin Lamarque/POOL REUTERS/dpa
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DPA · AFP · Reuters
due / rw