Trump hat offenbar einen 15-Punkte-Friedensplan, trotzdem verlegt er 2000 Soldaten in den Nahen Osten. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Israel hat nach Angaben des Verteidigungsministers den Marine-Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden gezielt getötet. Verteidigungsminister Israel Katz teilt nach Angaben seines Büros mit, die Armee habe Admiral Aliresa Tangsiri „ausgeschaltet, zusammen mit hochrangigen Offizieren des Marinekommandos“. Aus dem Iran gibt es dazu zunächst keine Bestätigung.
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Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump bekräftigt nachdrücklich, dass es sehr wohl Verhandlungen mit dem Iran gebe. „Die iranischen Verhandler sind ganz anders und ‚seltsam‘. Sie ‚flehen‘ uns an, einen Deal abzuschließen, was sie auch tun sollten, da sie militärisch vernichtet wurden und null Chancen auf ein Comeback haben, und dennoch erklären sie öffentlich, dass sie unseren Vorschlag lediglich ‚prüfen‘. FALSCH!!!“, schreibt Trump in einem Beitrag auf seinem Online-Dienst Truth Social. „Sie sollten besser bald ernst machen, bevor es zu spät ist, denn sobald das geschieht, gibt es KEIN ZURÜCK, und das wird nicht schön werden!“ Von iranischer Seite wurde wiederholt dementiert, dass es Verhandlungen mit den USA gebe.
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Thomas Krause
Trump verschärft Kritik an der Nato
US-Präsident Donald Trump wirft der Nato erneut mangelnde Unterstützung vor. In Großbuchstaben schreibt er auf seinem Online-Dienst Truth Social, die Nato habe absolut nichts getan, um beim Iran behilflich zu sein. Die USA seien auf die Nato nicht angewiesen, aber sie würden diesen sehr wichtigen Moment in der Geschichte niemals vergessen.
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Thomas Krause
Der Krieg in Nahost bremst nach der aktuellen Prognose der OECD das Wachstum der deutschen Wirtschaft. Diese wird demnach in diesem Jahr nur um 0,8 Prozent zulegen und damit um 0,2 Prozentpunkte weniger, als noch im vorherigen Wirtschaftsausblick im Dezember prognostiziert, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris mit. Für 2027 wird allerdings unverändert mit einem Wachstum um 1,5 Prozent gerechnet. Die Inflation dürfte laut OECD hingegen in diesem und nächsten Jahre in Deutschland höher ausfallen als zuletzt erwartet.
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Thomas Krause
Nahe einem Zeltlager für Vertriebene in der Nähe von Deir al-Balah im zentralen Gazastreifen steigt nach einem israelischen Angriff ein Feuerball auf.
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Thomas Krause
„Washington Post“: USA überlegen, Waffen für die Ukraine im Nahen Osten zu nutzen
Die US-Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten. Grund dafür sei, dass der Krieg im Iran Bestände des US-Militärs an besonders wichtiger Munition verbrauche, berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.
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Thomas Krause
Iran meldet Angriff auf Nachbarstaaten
Die staatliche Nachrichtenagentur Irna des Iran meldet, die Revolutionsgarden hätten eine neue Angriffswelle auf die Golfstaaten gestartet. Dabei seien unter anderem Ziele in Kuwait und das Gouvernement al-Chardsch in Saudi-Arabien ins Visier genommen worden. Dort befindet sich der auch von den USA genutzte Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase, der seit Beginn des Iran-Kriegs immer wieder Ziel von Angriffen wurde.
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Thomas Krause
Fast einen Monat nach Beginn der US-israelischen Offensive gegen den Iran sieht das US-Militär die gegnerischen Fähigkeiten massiv geschwächt. „Wir sind auf dem Weg, den gesamten militärischen Produktionsapparat des Iran vollständig zu beseitigen“, sagt der Befehlshaber des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Brad Cooper, in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video.
Mehr als 10.000 Ziele seien inzwischen angegriffen worden. „In der Tat haben wir vor wenigen Stunden das 10.000ste iranische Ziel getroffen“, so Cooper. Man liege weiter im Plan, „die Fähigkeit des Iran zu unterbinden, außerhalb seiner Grenzen nennenswerten Einfluss auszuüben“.
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Thomas Krause
Beim Vorrücken der israelischen Armee im Südlibanon ist ein Soldat getötet worden. Der 21-Jährige sei "im Kampf im Südlibanon gefallen", erklärt die israelische Armee. Verteidigungsminister Israel Katz hatte am Dienstag angekündigt, dass die Armee beim Vorgehen gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon die Kontrolle über das Gebiet bis zum Fluss Litani übernehmen wolle.
Der Fluss Litani spielt seit Jahren eine wichtige Rolle bei den israelischen Bemühungen, die libanesische Hisbollah-Miliz zurückzudrängen. Die Regierung in Beirut hatte im vergangenen Jahr die Armee angewiesen, bis Ende 2025 die militärische Infrastruktur der Hisbollah südlich des Litani zu zerstören und die pro-iranische Miliz anschließend auch im Rest des Landes zu entwaffnen.
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Thomas Krause
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind mindestens sechs Menschen verletzt worden. Sanitäter hätten sechs Menschen medizinisch versorgt, die leicht verletzt worden seien, sagt ein Sprecher des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom. Zudem wurde im öffentlich-rechtlichen Rundfunk von Schäden an mehreren Häusern in der zentralisraelischen Stadt Kafr Kassem berichtet. Deren Bürgermeister Haitham Taha zufolge wurden die Schäden durch iranische Streumunition verursacht.
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Thomas Krause
Israel startet neue Angriffswelle gegen den Iran
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge „großangelegte“ Angriffe in weiten Teilen des Iran ausgeführt. Dabei sei „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ anvisiert worden, erklärt die israelische Armee. Unter anderem hätten die israelischen Streitkräfte die Stadt Isfahan im Zentrum des Iran attackiert.
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Thomas Krause
Israel hat nach einer Intervention Pakistans nach Angaben aus Islamabad den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf von einer Liste potenzieller Angriffsziele genommen. „Die Israelis hatten ihre Koordinaten und wollten sie ausschalten“, sagt ein Vertreter der pakistanischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir haben den USA gesagt, wenn diese auch noch ausgeschaltet werden, gibt es niemanden mehr, mit dem man reden kann.“ Daraufhin hätten die USA die Israelis gebeten, von dem Vorhaben abzulassen. Bei den Angriffen des israelischen und des US-Militärs, die am 28. Februar begonnen haben, wurden etliche Mitglieder der iranischen Führung gezielt getötet. Unter den Getöteten sind Ajatollah Ali Chamenei, der jahrzehntelang geistliches und politisches Oberhaupt war, der Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, sowie etliche Führungspersönlichkeiten der Sicherheitskräfte.
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Thomas Krause
In Abu Dhabi sind nach offiziellen Angaben zwei Menschen getötet worden, als Trümmer einer abgefangenen Rakete auf eine Straße fielen. Drei weitere Personen seien verletzt und mehrere Fahrzeuge beschädigt worden, teilt das Medienbüro des Emirats am Persischen Golf mit. Weitere Details sind zunächst nicht bekannt. Nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar beschießt die Islamische Republik ihrerseits nach eigenen Angaben Ziele am Persischen Golf, die in Zusammenhang mit den USA stehen. In der Region hat das US-Militär etliche Stützpunkte.
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Thomas Krause
Die Außenminister der G7-Staaten beraten in der Nähe von Paris über die Lage im Nahen Osten und den Ukraine-Krieg. US-Außenminister Marco Rubio reist aus Washington an, es ist seine erste Auslandsreise seit dem Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar. Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wird erwartet. Das Treffen findet in einem Luxushotel auf dem Gelände der mittelalterlichen Zisterzienserabtei Les Vaux-de-Cernay etwa 50 Kilometer westlich von Paris statt.
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Thomas Krause
Bundeswehr soll Straße von Hormus sichern – nach Waffenruhe
Verteidigungsminister Boris Pistorius stellt einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer Waffenruhe im Iran-Krieg in Aussicht. „Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaften der Welt. Die Auswirkungen sind schon jetzt nach wenig mehr als zwei Wochen klar“, sagte er bei einem Treffen mit seinem australischen Kollegen Richard Marles in der Hauptstadt Canberra. Nötig sei eine diplomatische Lösung „so schnell wie möglich“.
Instabilität in der Nahost-Region hätten Auswirkungen auf die gesamte Welt. „Und deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern“, sagte Pistorius. Und: „Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern.“
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DPA · AFP · Reuters · SID
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