Donald Trump deutet ein baldiges Ende des Kriegs im Iran an. In seiner Rede an die Nation lobt er vorrangig seine eigene Leistung. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben "Terror-Infrastruktur" in Beirut an. Reporter der Nachrichtenagentur Reuters hören drei laute Explosionen in der libanesischen Hauptstadt. Örtlichen Medien zufolge treffen die Angriffe die südlichen Vororte. Ein Sprecher des israelischen Militärs gab zuvor eine neue Warnung für das gesamte Gebiet heraus.
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Thomas Krause
Bei einer Explosion im Libanon sind nach Angaben der UN-Mission Unifil drei ihrer Blauhelm-Soldaten verletzt worden. „Heute Nachmittag hat eine Explosion innerhalb einer UN-Stellung drei Friedenssoldaten verletzt, zwei davon schwer“, sagt Unifil-Sprecherin Kandice Ardiel. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, die Ursache der Explosion sei bislang unklar. In der vergangenen Woche waren bereits drei Blauhelm-Soldaten im Libanon getötet worden.
Die UN-Mission erinnere „alle Akteure an ihre Verpflichtung, die Sicherheit der Friedenstruppen zu gewährleisten, unter anderem durch die Vermeidung von Kampfhandlungen in der Nähe, die sie in Gefahr bringen könnten“, fügte Ardiel hinzu.
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Thomas Krause
USA bestätigen Verlust eines Kampfjets über Iran
Die US-Regierung hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge bestätigt, dass ein Kampfflugzeug über dem Iran abgeschossen worden ist. Das amerikanische Militär habe eine Rettungsaktion gestartet, um die Besatzung zu finden, bevor iranische Soldaten zu den Piloten gelangen, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf amerikanische und israelische Regierungskreise.
Es werde nach zwei Besatzungsmitgliedern gesucht, berichtet die „Washington Post“. Es wäre demnach der erste Verlust eines US-Kampfflugzeuges seit Kriegsbeginn im März. Ob die Besatzung überlebt hat, ist unklar.
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Thomas Krause
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist überraschend zu einem Besuch in der Golfregion eingetroffen. Die Regierungschefin landete am Nachmittag mit einem Flugzeug aus Rom in Saudi-Arabien, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Der Aufenthalt war aus Sicherheitsgründen bis zur Ankunft geheimgehalten worden. Meloni ist die erste westliche Regierungschefin seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran Ende Februar.
Als weitere Stationen der zweitägigen Reise wurden neben Saudi-Arabien die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar genannt. Thema soll auch die Energieversorgung sein. In Italien gibt es – wie in vielen anderen Ländern – große Sorge, dass bei einer Fortdauer des Krieges Energie knapp werden und die Preise noch mehr steigen könnten.
Als weitere Stationen der zweitägigen Reise wurden neben Saudi-Arabien die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar genannt. Thema soll auch die Energieversorgung sein. In Italien gibt es – wie in vielen anderen Ländern – große Sorge, dass bei einer Fortdauer des Krieges Energie knapp werden und die Preise noch mehr steigen könnten.
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Thomas Krause
Angesichts der Kosten durch den Iran-Krieg fordert das Weiße Haus eine massive Erhöhung des US-Verteidigungshaushalts auf 1,5 Billionen Dollar (1,3 Billionen Euro) im nächsten Jahr. Das geht aus einem Ausgabenentwurf hervor, der den US-Abgeordneten geschickt wurde. Der Anstieg der Pentagon-Ausgaben von einem Jahr zum nächsten wäre damit der größte seit dem Zweiten Weltkrieg, berichteten US-Medien – auch wenn Präsidentenhaushalte eher Wunschlisten sind, die vom Kongress genehmigt werden müssen.
„Der Haushalt baut auf der historischen Obergrenze von einer Billion Dollar für die gesamten Verteidigungsausgaben im Jahr 2026 auf und beantragt 1,5 Billionen Dollar an gesamten Haushaltsmitteln für 2027“, heißt es in dem Dokument. „Dies entspricht einem Anstieg um 445 Milliarden Dollar oder 42 Prozent gegenüber dem Gesamtmittelvolumen für 2026.“
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Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump hat im Iran-Krieg eine mögliche Übernahme von Öl aus der Region ins Spiel gebracht. Mit ein bisschen mehr Zeit könne man problemlos „DIE STRASSE VON HORMUS ÖFFNEN, DAS ÖL NEHMEN, & EIN VERMÖGEN VERDIENEN“, schreibt der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Genauere Angaben – etwa dazu, welche Ölvorkommen er meinen könnte – machte Trump nicht.
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Stefan Düsterhöft

Ein Containerschiff des französischen Schifffahrtskonzerns CMA CGM hat als wohl erster Frachter eines europäischen Eigners seit Beginn des Irankriegs die Straße von Hormus passiert. Das unter der Flagge Maltas fahrende Schiff sandte anstelle seines Fahrtzieles die Botschaft „französischer Eigentümer“ aus, wie aus den am Freitag ausgewerteten Daten der Website MarineTraffic hervorgeht.
Die Navigationsdaten des Schiffes zeigen, dass es am Donnerstag über eine neue, vom Iran genehmigte Route durch dessen Hoheitsgewässer fuhr. Mehrere Frachter nutzten bereits diese Route in der Nähe der iranischen Insel Larak. Nach Angaben von Experten der Schifffahrtszeitschrift „Lloyd's List“ bezahlten mindestens zwei Schiffe dafür Gebühren.
Die meisten Schiffe, die seit Anfang März durch die vom Iran eigentlich blockierte Straße von Hormus fuhren, stammten aus dem Iran oder hatten Verbindungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, China oder Saudi-Arabien.
Die Navigationsdaten des Schiffes zeigen, dass es am Donnerstag über eine neue, vom Iran genehmigte Route durch dessen Hoheitsgewässer fuhr. Mehrere Frachter nutzten bereits diese Route in der Nähe der iranischen Insel Larak. Nach Angaben von Experten der Schifffahrtszeitschrift „Lloyd's List“ bezahlten mindestens zwei Schiffe dafür Gebühren.
Die meisten Schiffe, die seit Anfang März durch die vom Iran eigentlich blockierte Straße von Hormus fuhren, stammten aus dem Iran oder hatten Verbindungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, China oder Saudi-Arabien.
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Moritz Dickentmann
Die Entwaffnung der Hisbollah im Libanon ist Medienberichten zufolge doch kein Kriegsziel der israelischen Armee. Das meldet unter anderem die "Times of Israel" unter Berufung auf einen Vertreter der Armee. Die israelische Nachrichtenseite "ynet" spricht von einer Kursänderung des Militärs. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuletzt noch auf eine Entwaffnung der vom Iran unterstützten Miliz gedrungen.
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Stefan Düsterhöft

Israel ist erneut mit Raketen beschossen worden. Im Norden des Landes gab es am Vormittag nach Einschlägen in der Gegend der Stadt Haifa infolge eines iranischen Angriffs Schäden an Gebäuden und Autos, wie israelische Medien berichten. Demnach setzte der Iran die international weitgehend geächtete Streumunition ein. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilt mit, ein Mann sei leicht verletzt worden.
Iranischen Informationen zufolge wurden Militärziele in Israel beschossen. Unter anderem sei ein Militärflugplatz rund 30 Kilometer von Haifa attackiert worden. In der Metropolregion Tel Aviv sei eine Produktionsstätte für Kampfdrohnen getroffen worden, berichtet die Nachrichtenagentur Fars. Die iranischen Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren. Schäden an Militäranlagen und im Rüstungsbereich unterliegen in Israel der Zensur.
Iranischen Informationen zufolge wurden Militärziele in Israel beschossen. Unter anderem sei ein Militärflugplatz rund 30 Kilometer von Haifa attackiert worden. In der Metropolregion Tel Aviv sei eine Produktionsstätte für Kampfdrohnen getroffen worden, berichtet die Nachrichtenagentur Fars. Die iranischen Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren. Schäden an Militäranlagen und im Rüstungsbereich unterliegen in Israel der Zensur.
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Moritz Dickentmann
Iran: Haben Kampfjet vom Typ F-35 abgeschossen
Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge einen Kampfjet vom Typ F-35 abgeschossen. Das Kampfflugzeug sei im zentralen Luftraum durch ein neues fortschrittliches Verteidigungssystem abgeschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht. Von US-Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung.
Es sei bereits der zweite Abschuss eines F-35, behaupteten die Revolutionswächter. „Aufgrund der völligen Zerstörung des Flugzeugs gibt es keine Informationen über das Schicksal des Piloten“, hieß es in der Mitteilung. Es sei unwahrscheinlich, dass der Pilot überlebt habe.
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Stefan Düsterhöft

Inmitten des Irankriegs hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth den Heereschef Randy George zum Rücktritt gedrängt. Mehr dazu hier:
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Stefan Düsterhöft

Trump droht mit härteren Infrastruktur-Angriffen
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit härteren Angriffen auf die Infrastruktur des Landes gedroht. Das US-Militär habe noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was im Iran noch übrig sei, schreibt er auf seiner Plattform Truth Social. „Brücken als Nächstes, dann Kraftwerke!“ Er ergänzt: „Die neue Führung des Regimes weiß, was getan werden muss.“ Und das müsse schnell geschehen.
Es bleibt zunächst unklar, was genau er damit meint. Wahrscheinlich bezieht er sich auf seine früheren Äußerungen, wonach sich die Führung in Teheran zur Beendigung des Kriegs auf einen Deal einlassen müsse, bevor es zu spät sei und nichts mehr vom Land übrig bleibe. Für den Fall, dass der Iran eine Übereinkunft mit den USA ablehnen sollte, hat Trump dem Iran schon mehrfach mit Angriffen auf Kraftwerke und Strominfrastruktur gedroht.
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Stefan Düsterhöft

Die israelische Armee hat eine neue Welle von Raketen aus dem Iran gemeldet. Es seien Raketen identifiziert worden, „die vom Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden“, teilt die israelische Armee mit. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz. Es gibt keine Berichte über Opfer oder Schäden.
Auch die kuwaitische Armee meldet erneut Angriffe auf den Golfstaat. „Die kuwaitische Luftabwehr reagiert derzeit auf feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen“, erklärt die Armee bei X.
Auch die kuwaitische Armee meldet erneut Angriffe auf den Golfstaat. „Die kuwaitische Luftabwehr reagiert derzeit auf feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen“, erklärt die Armee bei X.
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Thomas Krause
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen weiteren ranghohen iranischen Kommandeur getötet. Bei dem Angriff in der iranischen Hauptstadt Teheran sei Dschamschid Eshaghi in dieser Woche ums Leben gekommen. Er sei Kommandeur des „Öl-Hauptquartiers“ der iranischen Streitkräfte gewesen, heißt es weiter in der Mitteilung. Dieses ermögliche dem iranischen Machtapparat die Fortsetzung seiner Aktivitäten und seines militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen.
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Thomas Krause
Nach der Bombardierung einer wichtigen Autobahnbrücke bei Teheran droht US-Präsident Donald Trump dem Iran mit weiteren Angriffen. „Die größte Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden – es wird noch viel mehr folgen!“, schreibt er auf der Online-Plattform Truth Social und postet ein kurzes Video dazu, das die zerstörte Brücke vor einem Bergmassiv und dichte Rauchschwaden zeigt. Der Iran sollte sich auf einen Deal einlassen, bevor es zu spät sei und nichts mehr übrig bleibe von dem Land, so Trump.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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