Donald Trump deutet ein baldiges Ende des Kriegs im Iran an. In seiner Rede an die Nation lobt er vorrangig seine eigene Leistung. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
USA verlieren wohl zwei Kampfjets an einem Tag
In der Golfregion ist einem Zeitungsbericht zufolge heute ein zweites US-Kampfflugzeug abgestürzt. Die Maschine vom Typ A-10 Warthog sei nahe der Straße von Hormus etwa zur selben Zeit verunglückt, zu der ein Kampfjet vom Typ F-15E über dem Iran abgeschossen worden sei, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf zwei Insider. Der Pilot der A-10 sei gerettet worden. Eine Stellungnahme der US-Regierung liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
Frankreich fordert von der EU-Kommission eine Untersuchung des europäischen Raffineriesektors. Damit solle sichergestellt werden, dass es angesichts der steigenden Ölpreise keinen Marktmissbrauch gebe, sagt der französische Finanzminister Roland Lescure dem Fernsehsender France 5. Er habe der Brüsseler Behörde einen entsprechenden Brief geschrieben.
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Thomas Krause
Die Regierung in Teheran hat einem iranischen Medienbericht zufolge einen Vorschlag der USA für eine Feuerpause abgelehnt. Diese habe 48 Stunden dauern sollen, meldet die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Insider. Eine Stellungnahme aus Washington liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
Bei einem abgefangenen Angriff auf die Erdgas-Anlage Habschan in Abu Dhabi ist nach offiziellen Angaben ein ägyptischer Staatsbürger durch herabfallende Trümmerteile ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen hätten leichte Verletzungen erlitten, teilt das Medienbüro von Abu Dhabi mit. Bei ihnen handele es sich um zwei Ägypter und zwei Pakistaner. An den Energieanlagen sei erheblicher Schaden entstanden, heißt es weiter. Eine genaue Begutachtung dauere an.
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Thomas Krause
Der Iran ist einer Zeitung zufolge in den kommenden Tagen nicht zu einem Treffen mit US-Vertretern in Islamabad bereit. Die Regierung in Teheran habe Vermittlern offiziell mitgeteilt, dass die Forderungen der USA inakzeptabel seien, berichtet das „Wall Street Journal“. Damit stecken die aktuellen Bemühungen regionaler Staaten unter Führung Pakistans um einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran dem Blatt zufolge in einer Sackgasse.
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Thomas Krause
Die USA rufen ihre Staatsbürger zur Ausreise aus dem Libanon auf. Die US-Botschaft in Beirut teilt zudem mit, der Iran und verbündete Milizen könnten Angriffe auf Universitäten im Land planen. Die Ausreise solle erfolgen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar seien.
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Thomas Krause
Crew-Mitglied nach Abschuss wohl gerettet
Israelischen Medien zufolge ist nach dem Abschuss des US-Kampfjets über dem Iran ein Besatzungsmitglied gerettet worden. Sie berufen sich auf israelische Regierungskreise. Eine Stellungnahme aus Washington liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben "Terror-Infrastruktur" in Beirut an. Reporter der Nachrichtenagentur Reuters hören drei laute Explosionen in der libanesischen Hauptstadt. Örtlichen Medien zufolge treffen die Angriffe die südlichen Vororte. Ein Sprecher des israelischen Militärs gab zuvor eine neue Warnung für das gesamte Gebiet heraus.
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Thomas Krause
Bei einer Explosion im Libanon sind nach Angaben der UN-Mission Unifil drei ihrer Blauhelm-Soldaten verletzt worden. „Heute Nachmittag hat eine Explosion innerhalb einer UN-Stellung drei Friedenssoldaten verletzt, zwei davon schwer“, sagt Unifil-Sprecherin Kandice Ardiel. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, die Ursache der Explosion sei bislang unklar. In der vergangenen Woche waren bereits drei Blauhelm-Soldaten im Libanon getötet worden.
Die UN-Mission erinnere „alle Akteure an ihre Verpflichtung, die Sicherheit der Friedenstruppen zu gewährleisten, unter anderem durch die Vermeidung von Kampfhandlungen in der Nähe, die sie in Gefahr bringen könnten“, fügte Ardiel hinzu.
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Thomas Krause
USA bestätigen Verlust eines Kampfjets über Iran
Die US-Regierung hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge bestätigt, dass ein Kampfflugzeug über dem Iran abgeschossen worden ist. Das amerikanische Militär habe eine Rettungsaktion gestartet, um die Besatzung zu finden, bevor iranische Soldaten zu den Piloten gelangen, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf amerikanische und israelische Regierungskreise.
Es werde nach zwei Besatzungsmitgliedern gesucht, berichtet die „Washington Post“. Es wäre demnach der erste Verlust eines US-Kampfflugzeuges seit Kriegsbeginn im März. Ob die Besatzung überlebt hat, ist unklar.
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Thomas Krause
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist überraschend zu einem Besuch in der Golfregion eingetroffen. Die Regierungschefin landete am Nachmittag mit einem Flugzeug aus Rom in Saudi-Arabien, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Der Aufenthalt war aus Sicherheitsgründen bis zur Ankunft geheimgehalten worden. Meloni ist die erste westliche Regierungschefin seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran Ende Februar.
Als weitere Stationen der zweitägigen Reise wurden neben Saudi-Arabien die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar genannt. Thema soll auch die Energieversorgung sein. In Italien gibt es – wie in vielen anderen Ländern – große Sorge, dass bei einer Fortdauer des Krieges Energie knapp werden und die Preise noch mehr steigen könnten.
Als weitere Stationen der zweitägigen Reise wurden neben Saudi-Arabien die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar genannt. Thema soll auch die Energieversorgung sein. In Italien gibt es – wie in vielen anderen Ländern – große Sorge, dass bei einer Fortdauer des Krieges Energie knapp werden und die Preise noch mehr steigen könnten.
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Thomas Krause
Angesichts der Kosten durch den Iran-Krieg fordert das Weiße Haus eine massive Erhöhung des US-Verteidigungshaushalts auf 1,5 Billionen Dollar (1,3 Billionen Euro) im nächsten Jahr. Das geht aus einem Ausgabenentwurf hervor, der den US-Abgeordneten geschickt wurde. Der Anstieg der Pentagon-Ausgaben von einem Jahr zum nächsten wäre damit der größte seit dem Zweiten Weltkrieg, berichteten US-Medien – auch wenn Präsidentenhaushalte eher Wunschlisten sind, die vom Kongress genehmigt werden müssen.
„Der Haushalt baut auf der historischen Obergrenze von einer Billion Dollar für die gesamten Verteidigungsausgaben im Jahr 2026 auf und beantragt 1,5 Billionen Dollar an gesamten Haushaltsmitteln für 2027“, heißt es in dem Dokument. „Dies entspricht einem Anstieg um 445 Milliarden Dollar oder 42 Prozent gegenüber dem Gesamtmittelvolumen für 2026.“
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Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump hat im Iran-Krieg eine mögliche Übernahme von Öl aus der Region ins Spiel gebracht. Mit ein bisschen mehr Zeit könne man problemlos „DIE STRASSE VON HORMUS ÖFFNEN, DAS ÖL NEHMEN, & EIN VERMÖGEN VERDIENEN“, schreibt der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Genauere Angaben – etwa dazu, welche Ölvorkommen er meinen könnte – machte Trump nicht.
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Stefan Düsterhöft

Ein Containerschiff des französischen Schifffahrtskonzerns CMA CGM hat als wohl erster Frachter eines europäischen Eigners seit Beginn des Irankriegs die Straße von Hormus passiert. Das unter der Flagge Maltas fahrende Schiff sandte anstelle seines Fahrtzieles die Botschaft „französischer Eigentümer“ aus, wie aus den am Freitag ausgewerteten Daten der Website MarineTraffic hervorgeht.
Die Navigationsdaten des Schiffes zeigen, dass es am Donnerstag über eine neue, vom Iran genehmigte Route durch dessen Hoheitsgewässer fuhr. Mehrere Frachter nutzten bereits diese Route in der Nähe der iranischen Insel Larak. Nach Angaben von Experten der Schifffahrtszeitschrift „Lloyd's List“ bezahlten mindestens zwei Schiffe dafür Gebühren.
Die meisten Schiffe, die seit Anfang März durch die vom Iran eigentlich blockierte Straße von Hormus fuhren, stammten aus dem Iran oder hatten Verbindungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, China oder Saudi-Arabien.
Die Navigationsdaten des Schiffes zeigen, dass es am Donnerstag über eine neue, vom Iran genehmigte Route durch dessen Hoheitsgewässer fuhr. Mehrere Frachter nutzten bereits diese Route in der Nähe der iranischen Insel Larak. Nach Angaben von Experten der Schifffahrtszeitschrift „Lloyd's List“ bezahlten mindestens zwei Schiffe dafür Gebühren.
Die meisten Schiffe, die seit Anfang März durch die vom Iran eigentlich blockierte Straße von Hormus fuhren, stammten aus dem Iran oder hatten Verbindungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, China oder Saudi-Arabien.
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Moritz Dickentmann
Die Entwaffnung der Hisbollah im Libanon ist Medienberichten zufolge doch kein Kriegsziel der israelischen Armee. Das meldet unter anderem die "Times of Israel" unter Berufung auf einen Vertreter der Armee. Die israelische Nachrichtenseite "ynet" spricht von einer Kursänderung des Militärs. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuletzt noch auf eine Entwaffnung der vom Iran unterstützten Miliz gedrungen.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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