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Israel: Waffenruhe in Nahost zerbricht

Radikale Palästinensergruppen erklären Feuerpause nach israelischem Raketenangriff für beendet. Autonomiebehörde kündigt begrenztes Vorgehen gegen Extremisten an

Nach dem Tod eines Hamas-Führers im Gazastreifen durch einen israelischen Raketenangriff am Donnerstag haben die militanten palästinensischen Gruppen ihre vor acht Wochen verkündete Waffenruhe für beendet erklärt. Sie schworen Rache. Israel hatte den gezielten Raketenangriff als Vergeltung für den Selbstmordanschlag auf einen Bus bezeichnet, bei dem am Dienstagabend 20 Menschen getötet worden waren. Die palästinensische Führung kündigte ein begrenztes Vorgehen gegen Extremisten an.

Angriff eines Kampfhubschraubers

Der palästinensische Ministerpräsident Mahmud Abbas erklärte, der Tod des Hamas-Führers Ismail Abu Schanab werde ein Vorgehen gegen die militanten Gruppen schwieriger machen. Abu Schanab war zusammen mit zwei Leibwächtern ums Leben gekommen, als ein Kampfhubschrauber fünf Raketen ihr Auto feuerte. 15 Passanten wurden verletzt. Hamas-Gründer Scheich Ahmed Jassin kündigte Vergeltung an. "Sie haben alle Grenzen überschritten", sagte er und fügte an Israelis gewandt hinzu: "Ihr werdet dafür bezahlen." Auch der Islamische Dschihad will die Feuerpause nicht mehr einhalten.

Abu Schanab galt als einer der gemäßigten Vertreter im politischen Flügel der Hamas und war einer der Vermittler, als Abbas Ende Juni die Waffenruhe mit den militanten Gruppen aushandelte. Er ist der dritte Hamas-Politiker, der von Israel in den vergangenen zwei Jahren gezielt getötet wurde. Israel verteidigte das Attentat und erklärte, Abu Schanab sei direkt an der Planung von Anschlägen beteiligt gewesen.

Selbstmordanschläge während der Waffenruhe

Die Hamas hatte während der Waffenruhe seit dem 29. Juni zwei Selbstmordanschläge verübt, darunter auch den vom Dienstag. Dabei habe es sich aber nicht um einen Bruch der Waffenruhe, sondern nur um Vergeltung für vorangegangene israelische Angriffe gehandelt, hieß es.

Die israelische Regierung startete auch in den Städten Nablus, Dschenin und Tulkarem im Westjordanland erste Militäraktionen. Mindestens 20 Personen, bei denen es sich um mutmaßliche Extremisten handeln soll, wurden festgenommen. In Hebron zerstörten Soldaten das Haus des Attentäters vom Dienstag. In Tulkarem erschossen die Streitkräfte Mittwochabend einen 16-jährigen Palästinenser.

Abbas ordnete als ersten Schritt die Festnahme aller direkt an dem Anschlag vom Dienstag beteiligten Extremisten an. "Das ist eine Kampagne, die sich Hamas und Islamischer Dschihad nicht in ihren schlimmsten Albträumen ausgemalt haben", sagte ein Sprecher des palästinensischen Sicherheitschefs Mohammed Dahlan, Elias Sananiri.

Weiter Streit zwischen Abbas und Arafat

Zuvor hatte es zwischen Abbas und dem palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat offenbar Differenzen bezüglich des Vorgehens gegen die Extremisten gegeben. In einer Sitzung in Ramallah soll es in der Nacht zum Donnerstag zwischen beiden zu lautstarken Wortgefechten gekommen sein. Während Abbas nach Informationen aus Teilnehmerkreisen ein härteres Vorgehen gegen Extremisten forderte, mahnte Arafat zur Zurückhaltung. Ansonsten könne es zu einem Bürgerkrieg kommen.

In einer weitgehend allgemein gehalten Erklärung verurteilte die palästinensische Führung anschließend den Selbstmordanschlag. Sie verständigte sich darauf, weiter an der Umsetzung des internationalen Friedensplans zu arbeiten.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(