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Präsidententochter in Europa: "Auf dem Weg nach Den Haag": Ivanka Trump liefert Kritikern unfreiwillige Spott-Vorlage

Donald Trump bereist gerade Teile Europas und hat dabei seine Familie im Schlepptau. Tochter Ivanka kündigte via Twitter einen Abstecher von London in die Niederlande an - und ging damit ungewollt viral.

Ivanka Trump präsentiert sich und ihre Familie gern in den sozialen Medien

Ivanka Trump präsentiert sich und ihre Familie gern in den sozialen Medien. Diesmal ging ein Posting nach hinten los.

AFP

Ivanka Trump, Tochter von US-Präsident Donald Trump, hat mit einem Tweet unfreiwillig den Spott zahlreicher Twitter-Nutzer auf sich gezogen. Die 37-Jährige hatte ihren Vater auf seinem Staatsbesuch in Großbritannien begleitet. Von London aus reiste sie am Mittwoch zum Global Entrepreneurship Summit (GES) in die niederländische Stadt Den Haag, um dort über Frauenrechte zu sprechen.

Ivanka Trump ist in den sozialen Medien sehr aktiv, und so kündigte die Präsidententochter auch ihren Abstecher in die Niederlande ihren Followern an: "En route to The Hague", twitterte sie, zu Deutsch: "Auf dem Weg nach Den Haag".

Was Trump dabei offenbar nicht bedachte: "The Hague" wird auch als Synonym für den Internationalen Strafgerichtshof verwendet, der in der niederländischen Metropole angesiedelt ist. Dort sitzen derzeit Warlords, Milizionäre und ein ehemaliger Staatschef in Haft, die wegen schwerster Verbrechen gegen Zivilisten angeklagt sind. Und auch der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen befindet sich in Den Haag.

Twitterer nutzen Ivanka Trumps Vorlage

Angesichts der Vorwürfe gegen Donald Trump, für den Ivanka als Beraterin tätig ist, er verletze mit seiner Einwanderungspolitik die Menschenrechte, weil seine Regierung an der Grenze zu Mexiko Hunderte Einwandererkinder von ihren Eltern getrennt und eingesperrt hat und mehrere Kinder gestorben sind, ließen spöttische Kommentare nicht lange auf sich warten.

"Das ist eine Steilvorlage", twitterte der Sportjournalist und politische Blogger Charlie Pierce.

"Wir haben es geschafft!", jubelte der Autor Guy Endore-Kaiser.

"Ein Blick in die Zukunft?", fragte der Journalist Liam O'Hare.

"Oh, Du neckst uns.", beklagte sich die Autorin Emma Kennedy.

"Genieß Deinen Aufenthalt", lästerte der Reporter Matt Binder.

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mad